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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014
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Geschmacksverstärker

Wer's nötig hat

Mit edlem Weißwein verfeinert - und glutamathaltigem Geschmacksverstärker aufgepeppt. Hersteller schreiben natürlich nur den ersten Teil des Satzes auf ihre Produkte, die sie so vollmundig bewerben. Doch statt ausschließlich hochwertiger Zutaten kommen unter anderem E-Nummern in den Kochtopf.

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11.10.2013 | Chips und Suppen, Saucen und Eintöpfe mit Glutamat, Hefeextrakt oder E 635: Produkte, die Geschmacksverstärker enthalten, sind für einen Journalisten eine Köstlichkeit oder auch - für alle, die es etwas deftiger mögen - ein gefundenes Fressen. Nichts eignet sich besser, um den Unterschied zwischen Schein und Sein, zwischen Werbung und Wirklichkeit darzustellen.

Insgesamt haben wir 107 Lebensmittel unter die Lupe genommen, um zu sehen, wie es die Anbieter mit der Werbung und der Verbraucherinformation halten, wenn sie ihren Produkten Geschmacksverstärker zusetzen.

Das Testergebnis

Manchmal ist es schon der Name, der uns sauer aufstößt. So ist eine Sauce pur Bratensauce keinesfalls pur, sondern enthält neben Rinderbrühe auch Stärke, Verdickungsmittel, Aroma und Hefeextrakt. An etlichen Produkten im Test gibt es nichts zu deuteln. Sie enthalten Zusatzstoffe wie Mononatriumglutamat (E 621). Sie haben nur einen Zweck: Geschmack an (fast) Geschmackloses zu bringen und vorzutäuschen, was die Zutaten nicht hergeben.

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