Startseite
23 Brühwürstchen im Test

ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2010
vom 08.01.2010

Brühwürstchen

Auf die Pelle gerückt

Heiße Würstchen schmecken den Großen und den Kleinen - und sie sind äußerst praktisch, vor allem wenn sie aus dem Glas kommen. Wir haben 23 Marken getestet und können längst nicht jede empfehlen. Mit knapp der Hälfte können Sie aber nichts falsch machen.

379 | 12

Diesen Artikel aus unserem Archiv erhalten Sie kostenlos im Abruf!

08.01.2010 | Über 1.500 Wurstsorten kennt man in Deutschland, so viel wie in keinem anderen Land der Welt. Auch bei den meisten Kindern sind Würstchen beliebt, nicht zuletzt deshalb, weil die Kleinen damit "eigene" Esserfolge haben.

Wir wollten wissen, wie es um die Qualität von Würstchen in Glas oder Dose bestellt ist und haben 23 Marken in die Labore geschickt.

Das Testergebnis

Das perfekte Würstchen konnten die Prüfer nicht ausmachen. Wir konnten aber elfmal ein "sehr gut" und neunmal ein "gut" vergeben. "Befriedigend" sind nur drei Produkte.

Am meisten auszusetzen hatten die Tester an der Sensorik. Bei den Testwürstchen stand es insbesondere mit der Knackigkeit nicht zum Besten. Beim Geschmack kritisierten die Prüfer vor allem eine unausgewogene oder zu lasche Würzung. So manches Würstchen schmeckte auch zu sehr nach Rauch.

Längst nicht alles darf in die Wurst. So gehören dort keine Anteile an wiederverarbeitetem Brät hinein, wie sie das Labor in den Gut & Günstig Saft-Bock Würstchen aufspürte.

Keine Frage: Wurst ist oft fett. Die Rostocker Bockwürste und die Wirth's Original 6 Echte Frankfurter übertreiben es mit 27,0 beziehungsweise 27,7 Prozent Fett aber, zumal der Durchschnitt im Testfeld nur bei gut 22 Prozent Fett liegt.

Minuspunkte gab es auch für den überflüssigen Zusatz von Aromen.