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28 Schnuller im Test

ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2010
vom 08.01.2010

Schnuller

Schnuckelchen

Der Schnuller tröstet das Baby und entlastet die Nerven der Eltern. ÖKO-TEST hat 28 Modelle aus Latex und Silikon eingekauft. Viele sind frei von Schadstoffen - einige Latexmodelle bereiten aber Kummer.

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08.01.2010 | Viele Babys und Kleinkinder finden nur mit Schnuller in den Schlaf und auch tagsüber muss es einfach der Seelentröster zum Saugen sein. Grund genug, 13 Marken aus Latex und 15 aus Silikon analysieren zu lassen.

Das Testergebnis

Zwei Latexschnuller erhalten Minuspunkte, weil sie auch nach dem vorschriftsmäßigen Auskochen nitrosierbare Stoffe abgeben, die im Körper zu krebserregenden Aminen umgewandelt werden können. Dabei handelt es sich um den Beauty Baby Beruhigungssauger symmetrische Form, Latex, 2 und den Babydream Beruhigungssauger mit Ring, Latex, Größe 2.

Unser Test zeigt auch, wie wichtig das Auskochen der Schnuller vor der ersten Benutzung ist: Ohne Auskochen lösten sich nämlich noch aus fünf weiteren Schnullern Vorstufen in Mengen, die über dem gesetzlichen Grenzwert liegen.

Erhöhte Gehalte an allergenen Proteinen stecken in keinem Latexschnuller und auch der Stoff 2-Mercaptobenzothiazol, der Kontaktallergien auslösen kann, ist in keinem Latexsauger nachweisbar.

Im Silikonsauger von Mollis liegt der Gehalt an flüchtigen Verbindungen knapp über dem Höchstwert von 0,5 Prozent.

Silikon ist im Vergleich zu Gummi nicht so stabil, weshalb wir alle Silikonschnuller auf ihre Bissfestigkeit testen ließen. Dafür wurden die Sauger mit einem Dorn durchstochen und dann so lange gezogen, bis sie weiter einrissen - ein Maß dafür, wie schnell sich ein Teil löst und versehentlich verschluckt werden kann. Alle Schnuller erfüllen die vorgeschriebenen Normwerte für die Biss- und Reißfestigkeit.