Milka & Nutella sind "ungenügend": 21 Nuss-Nougat-Cremes im Test

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2023 | Autor: Lisa-Marie Karl/Katja Tölle/Lena Wenzel | Kategorie: Essen und Trinken | 25.10.2022

Nutella, Milka & Co.: Wir haben 21 Nuss-Nougat-Cremes im Labor untersuchen lassen.
Foto: ÖKO-TEST

Mineralöl, zu viel Zucker und mangelnde Bemühungen um bessere Arbeitsbedingungen in den Anbauländern verderben die Gesamturteile vieler Nuss-Nougat-Cremes im Test. Beliebte Marken rasseln durch, nur zwei Aufstriche sind "gut".  

  • Im Test: 21 Nuss-Nougat-Cremes. Knapp die Hälfte der Produkte ist bio-zertifiziert. 
  • Nur zwei Produkte sind mit "gut" empfehlenswert. 
  • Auffällig: In fast allen Nuss-Nougat-Cremes bemängeln wir Mineralöl. 
  • Besser nur in Maßen genießen: Nuss-Nougat-Cremes bestehen zu gut 50 Prozent aus Zucker, dazu kommen oft mehr als 35 Prozent Fett.

Aktualisiert am 13.10.2022 | Ausgerechnet Nutella – die heißgeliebte Nuss-Nougat-Creme fällt im Test durch. Setzen, sechs. Genauso schlecht ist nur die Milka Haselnusscreme. Was machen die beiden Riesenanbieter Ferrero und Mondelez falsch?

Los geht’s beim Zucker: Mit mehr als 56 Prozent sind die beiden Produkte die süßesten Aufstriche im Test. Zum Vergleich: Es gibt auch Produkte, die mit gerade einmal 34 Gramm Zucker pro 100 Gramm auskommen.

Nuss-Nougat-Cremes im Test: Nutella und Milka fallen durch

Außerdem enthalten beide – wie viele andere Nuss-Nougat-Cremes auch – Mineralölbestandteile. Genau gesagt: die Kohlenwasserstoffe MOSH. MOSH reichern sich im Körper an und bisher ist noch komplett unklar, was sie dort anrichten. Klar ist nur: MOSH sind die wohl größte Verunreinigung im menschlichen Körper.

Nutella und Milka sind auch zwei von vier Produkten, die nicht ohne künstliches Aroma oder den Aromastoff Vanillin für den Geschmack auskommen.

Und noch etwas fällt bei der Milka Haselnusscreme auf. Wer sich schon "Haselnusscreme" nennt, sollte wohl auch einen nennenswerten Anteil an eben jenen enthalten. In der Creme stecken aber gerade einmal fünf Prozent "Haselnussmasse" – der mit Abstand geringste Gehalt im gesamten Test. Die meisten enthalten laut Deklaration, wie Nutella, um die 13 Prozent Haselnüsse; manche sogar mehr als 30 Prozent.

Nuss-Nougat-Cremes sind sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen beliebt. Doch welche Marken sind empfehlenswert?
Nuss-Nougat-Cremes sind sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen beliebt. Doch welche Marken sind empfehlenswert? (Foto: Alexander Prokopenko/Shutterstock)

Kritik an kleingerechneten Kaloriengehalten

Wer dann noch versucht, mit unrealistischen Portionsgrößen die Kaloriengehalte der süßesten Cremes im Test auf der Produktvorderseite kleinzurechnen (Nutella und Milka) und mit Selbstverständlichkeiten wirbt (Nutella), für den wird es dann schon eng.

Und zwar bevor wir uns überhaupt anschauen, welche Bemühungen die Hersteller unternehmen, um in den Anbauländern der kritischen Zutaten Haselnüsse, Kakao und Palmöl für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Ferrero wirbt mit "Der Morgen macht den Tag" für Nutella. Schade, das wird dann wohl kein guter Tag.  

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In vielen Nuss-Nougat-Cremes steckt Mineralöl

Aber jetzt mal zu den anderen, schließlich haben wir 21 Nuss-Nougat-Cremes untersucht. Die Mineralölbestandteile MOSH, die sich im Körper anreichern, hat das von uns beauftragte Labor in insgesamt 17 Nuss-Nougat-Cremes nachgewiesen. Die Gehalte bewerten wir mit "leicht erhöht" oder "erhöht".

In den anderen vier Produkten stecken zumindest Spuren – es schafft also bisher kein Anbieter, ein Produkt komplett ohne Verunreinigungen mit Mineralöl herzustellen. Immerhin: Die aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe MOAH, unter denen sich krebserregende Verbindungen befinden können, waren in keinem der Produkte nachweisbar.

Wie kommt das Mineralöl in die Produkte?

Die Verunreinigungen können immer dann entstehen, wenn das Produkt oder schon die Rohwaren in Kontakt mit Schmierölen kommen. Die Eintragswege sind unheimlich vielfältig und reichen von Erntemaschinen über Maschinen, die in der Produktion eingesetzt werden, bis hin zu Verpackungen von Rohwaren.

So werden zum Beispiel Kakaobohnen häufig in mit Mineralöl behandelten Jute- oder Sisalsäcken auf ihre weite Reise nach Europa geschickt. Es liegt in der Verantwortung der Hersteller, diese Eintragswege zu identifizieren und auszuschließen – und einige schaffen das eben besser als andere.

Nuss-Nougat-Cremes werden oft und gerne gegessen. Dabei könnten sie kaum ungesünder sein.
Nuss-Nougat-Cremes werden oft und gerne gegessen. Dabei könnten sie kaum ungesünder sein. (Foto: aperturesound/Shutterstock)

Nuss-Nougat-Cremes sind ungesund 

Die Zusammensetzung der "Nuss-Nougat-Cremes" könnte ungesünder kaum sein. Rund 50 Prozent Zucker, dazu kommen oft mehr als 35 Prozent Fett. Wenn es nach den Hauptzutaten ginge, wäre also "Zucker-Fett-Creme" der passendere Name.

Der deklarierte Nussanteil reicht von gerade einmal 5 bis zu 36 Prozent, die Kakaopulvergehalte liegen zwischen 3,7 und 12 Prozent. Die Hauptzutat ist also der Zucker. Und Kinder lieben die Nuss-Nougat-Cremes auch genau deswegen.

Zuckerreiche Ernährung ist ein Problem

Eine zuckerreiche Ernährung fördert aber Übergewicht und Karies. Deswegen rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO), täglich nicht mehr als fünf Prozent der Energie in Form von freien Zuckern aufzunehmen. Für dreijährige Kinder bedeutet das: nicht mehr als 15 Gramm am Tag.

Mit vier Nuss-Nougat-Cremes überschreiten Kinder dieses Limit bereits, wenn sie gerade einmal 30 Gramm davon essen. Die gute Nachricht: Viele Hersteller haben nach unserem letzten Test von Nuss-Nougat-Cremes vor vier Jahren die Zuckergehalte etwas reduziert; damals haben wir noch 15 Produkte für einen "stark erhöhten" Zuckergehalt abgewertet.

Herkunft von Haselnüssen, Palmöl & Kakao

Schon die namensgebenden Zutaten der Nuss-Nougat-Cremes, Haselnüsse und Kakao, sind herkunftskritisch im Sinne von: In den Anbauländern liegt einiges im Argen. Hinzu kommt das Palmfett, auf das die meisten Hersteller nicht verzichten.

Wir wollten von den Herstellern wissen: Werden sie ihrer Verantwortung gerecht? Das sollten sie uns glaubhaft belegen – etwa mit Zertifikaten von unabhängigen Programmen. Fairtrade, Rainforest Alliance/UTZ und RSPO beispielsweise ließen wir gelten.

Wofür stehen die Zertifikate? 

  • Fairtrade: Fairtrade-zertifizierte Produkte unterliegen strengen Kriterien in Sachen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Ein großer und wichtiger Unterschied zu Rainforest Alliance/UTZ: Der Standard sichert einen Mindestpreis für die Rohware zu. Das ist wichtig für die Bauern, die sonst abhängig von den stark schwankenden Weltmarktpreisen sind. Fairtrade ist eine der strengsten Zertifizierungen – teilweise über die Kriterien hinaus gehen nur Label wie Naturland Fair, Rapunzel Hand in Hand und Gepa Fair+.
  • Rainforest Alliance/UTZ: UTZ und Rainforest Alliance haben sich 2018 zusammengeschlossen. Die Organisation kämpft gegen wichtige Aspekte wie Kinderarbeit und Regenwaldrodung an, geht in ihren Kriterien aber nicht so weit wie das Fairtrade-Siegel. Es ist aus unserer Sicht kein Goldstandard, aber ein Anfang.
  • RSPO: Der Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) ist zwar ein Mindeststandard, aus unserer Sicht aber der bisher beste verfügbare Ansatz in Sachen Palmöl. RSPO verbietet etwa das Roden weiterer Wälder und setzt sich für fairere Bezahlung ein.

Kinderarbeit in Hauptanbauländern von Haselnüssen

Was uns überrascht hat? Dass die meisten Bio-Anbieter das Thema Haselnüsse offenbar überhaupt nicht auf dem Schirm haben. In den Hauptanbauländern wie der Türkei ist etwa Kinderarbeit ein massives Problem. Das türkische Statistikamt schätzt, dass rund eine Million Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter auf den Feldern in der Türkei arbeiten – darunter 200.000 Kinder.

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Nur ein Bio-Anbieter legte uns ein unabhängiges Zertifikat für die Nüsse vor, während Eigenmarken der konventionellen Discounter und Supermärkte ihre Haselnüsse aus Rainforest-Alliance-zertifizierten Quellen beziehen. Rainforest Alliance/UTZ ist jetzt vielleicht nicht der Goldstandard in Sachen fairer Arbeitsbedingungen. Aber es ist ein Anfang und die Organisation kämpft nachweislich gegen Kinderarbeit an.  

Nuss-Nougat-Cremes enthalten zertifiziertes Palmöl

Das Thema Palmöl haben die Hersteller inzwischen besser auf dem Schirm, zumindest belegen alle Hersteller, dass sie zertifiziertes Palmöl beziehen. Der Konsum von Palmöl ist ein massives Umweltproblem.

Riesige Monokulturen erstrecken sich etwa in den Hauptanbauländern Malaysia und Indonesien, für die Regenwald gerodet wird, was auch die Artenvielfalt bedroht. Sieben Hersteller verzichten auf das ökologisch bedenkliche Fett, darunter fünf bio-zertifizierte.

Im Anbau von Kakao gibt es massive Probleme

Und Kakao? Bleibt der Kakao. Auch hier gibt es im Anbau massive Probleme, die von illegaler Entwaldung über miserable Arbeitsbedingungen bis hin zu Kinderarbeit reichen. Das absolute Minimum, das wir erwarten: die unabhängige Zertifizierung des Kakaos von einer Organisation, die diese Probleme bekämpft.

Vier Anbieter haben uns für ihren Kakao gar keine Zertifikate geschickt, darunter zwei Bio-Anbieter. Eigene Programme der Unternehmen erkennen wir nur unter sehr strengen Bedingungen an. Etwa, wenn die Anforderungen sehr weitreichend sind und von externer Stelle unabhängig überprüft werden.

Nuss-Nougat-Cremes im Test: Das Fazit

  • Mineralölbestandteile, sehr hohe Zuckergehalte und mangelnde Bemühungen um bessere Arbeitsbedingungen in den Anbauländern sind ein Problem.
  • Überraschend: Die meisten Nuss-Nougat-Cremes enthalten laut Deklaration gerade einmal rund 13 Prozent Haselnüsse.
  • Die Mehrheit der Nuss-Nougat-Cremes im Test sind nur mittelmäßig, drei Produkte fallen durch. 
  • Mit "gut" sind zwei überprüfte Nuss-Nougat-Cremes empfehlenswert. 

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin 9/2022 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch für 2023 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Weiterlesen auf oekotest.de:

Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Testverfahren

21 Nuss-Nougat-Cremes sind in unserem Einkaufskorb gelandet, darunter Eigenmarken der großen Discounter und Supermärkte, aber auch bekannte Marken wie Nutella, Nusspli oder Milka. Neun der Aufstriche sind bio-zertifiziert.

Kakao, Haselnüsse und Fette können mit Mineralölbestandteilen verunreinigt sein – deswegen haben wir die Produkte in einem auf diese Analyse spezialisierten Labor darauf prüfen lassen. Auch Fettschadstoffe können ein Problem in Produkten mit pflanzlichen Fetten sein, besonders betroffen sind Palmöl und Sonnenblumenöl. Diese unerwünschten Stoffe entstehen im Herstellungsprozess, wenn die Fette hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Deswegen haben wir die Nuss-Nougat-Cremes auf ihre Gehalte an 3-MCPD und Glycidol untersuchen lassen. Die deklarierten Fettund Zuckergehalte haben wir im Labor gegengecheckt. Haselnüsse können mit Schimmelpilzgiften belastet sein, weswegen wir auch darauf prüfen ließen. Cadmium kann von belasteten Böden über die Wurzeln in die Haselnüsse gelangen.

Weil PVC ein Problem für die Umwelt ist, ließen wir zudem die Deckel und Folien der Verpackungen auf PVC/PVDC und chlorierte Verbindungen untersuchen. Und: Ihr Engagement in Sachen Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit sollten uns die Hersteller mit unabhängigen Zertifikaten für die kritischen Zutaten Haselnüsse, Kakao und Palmfett belegen.

Bewertungslegende

Soweit nicht abweichend angegeben, handelt es sich bei den hier genannten Abwertungsgrenzen nicht um gesetzliche Grenzwerte, sondern um solche, die von ÖKO-TEST festgesetzt wurden. Die Abwertungsgrenzen wurden von ÖKO-TEST eingedenk der sich aus spezifischen Untersuchungen ergebenden Messunsicherheiten und methodenimmanenter Varianzen festgelegt.

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) ein gemessener Gehalt an gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen und Analogen (MOSH/MOSH-Analoge) der Kettenlängen C17 bis C35 von mehr als 2 bis 4 mg/kg (in Tabelle: "erhöht"); b) ein deklarierter Zuckergehalt von mehr als 15 Gramm pro 30-Gramm-Portion (in der Tabelle: "stark erhöht"). Dies entspricht einer Ausschöpfung von mehr als 100 % der von der WHO empfohlenen Zuckeraufnahme von maximal fünf Prozent der Energiezufuhr am Tag für ein Kind von etwa drei Jahren; für das Kind haben wir einen durchschnittlichen Energierichtwert von 1.200 Kilokalorien pro Tag in Anlehnung an die Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung herangezogen. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein gemessener Gehalt an gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen und Analogen (MOSH/MOSH-Analoge) der Kettenlängen C17 bis C35 von mehr als 1 bis 2 mg/kg (in Tabelle: "leicht erhöht"); b) ein deklarierter Zuckergehalt von mehr als 7,5 Gramm bis 15 Gramm pro 30-Gramm-Portion (in der Tabelle: "erhöht"). Dies entspricht einer Ausschöpfung von mehr als 50 % bis 100 % der von der WHO empfohlenen Zuckeraufnahme von maximal fünf Prozent der Energiezufuhr am Tag für ein Kind von etwa drei Jahren, Annahmen wie oben; c) der Zusatz von Aroma und/oder Aromastoff Vanillin.

Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) auf Anfrage wurde nur für eine beziehungsweise keine von den drei kritischen Zutaten Haselnüsse, Kakaopulver und Palmöl /-fett ein Zertifikat vorgelegt, welches gewisse soziale und ökologische Standards in der Produktion und Verarbeitung unabhängig kontrolliert und belegt; b) Angabe einer unrealistisch kleinen Portionsgröße (hier: 15 Gramm) auf der Produktvorderseite, mit der die Kalorienangabe kleingerechnet wird. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) auf Anfrage wurde nur für zwei von den drei kritischen Zutaten Haselnüsse, Kakaopulver und Palmöl /-fett ein Zertifikat vorgelegt, welches gewisse soziale und ökologische Standards in der Produktion und Verarbeitung unabhängig kontrolliert und belegt; b) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung; c) unnötige Auslobung, die etwas Besonderes hervorhebt, obwohl vergleichbare Produkte dieses ebenso aufweisen (hier: "keine Konservierungsstoffe, keine Farbstoffe"). Steht bei konkret benannten Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Bestimmungsgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "gut" ist, verschlechtert das Gesamturteil nicht. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "mangelhaft" ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten.

Testmethoden 

MOSH/MOSH-Analoge/MOAH: Nach DIN EN 16995:2017 mod. (Die Modifikation betrifft die Verseifung und eine andere Matrix), Messung mittels LC-GC/FID.
3-MCPD und Glycidyl-Ester: Nach DGF C-VI 18:2010 mod. (Die Modifikation betrifft eine andere Matrix und die vorherige Abtrennung des Fettes.)
Gesamtfett: Gravimetrisches Verfahren nach Weilbull-Stoldt.
Gesamtzucker: Titration nach Luff-Schoorl.
Cadmium: Aufschluss nach DIN EN 13805:2014, Messung mit ICP-MS nach DIN EN 15763:2010.
Mykotoxine: Bestimmung mittels HPLC-FLD mit Nachsäulenderivatisierung, Bestimmung im homogenisierten Probenmaterial aus drei Packungen.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Einkauf der Testprodukte: Mai 2022

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin 9/2022 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch für 2023 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

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