Startseite
10.02.2018 | Milch aufkochen, Grieß einrühren, zehn bis 15 Minuten quellen lassen, fertig. Grießbrei ist schnell zubereitet. Bei den Instant-Grießbreien geht es sogar noch ein paar Minuten schneller. Und das Beste? Den Kindern schmeckt's. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen. Welche Schadstoffe sind in den Produkten und welche Inhaltsstoffe schaden mehr als sie nützen? In unserem Test gibt es klare Sieger, aber auch Verlierer.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Die Auswahl an Grieß für Grießbrei ist groß. Für unseren Test haben wir elf Weichweizengrieße ausgewählt, die in Discountern, Supermärkten und Bio-Märkten zu kaufen sind. Außerdem landeten sieben Instant-Grießbreie von Dr. Oetker, Mondamin und Co. im Einkaufswagen.

Die Inhaltsstoffe

Ob Pestizide, die die Bauern beim Anbau des Weizens gezielt einsetzen, oder Schimmelpilzgifte und Mineralölbestandteile, die unbeabsichtigt in den Grieß gelangen: Wir haben die 18 Produkte im Test umfangreich darauf untersuchen lassen. In allen Instant-Grießbreien ist Zucker zugesetzt. Dessen Gehalt hat das von uns beauftragte Labor ebenfalls überprüft. Auch bei den Aromen haben wir ganz genau hingeschaut. Ist zum Beispiel "natürliches Vanillearoma" deklariert, muss dieses Aroma auch zu mindestens 95 Prozent aus der Vanille stammen.

Die Weiteren Mängel

Geben die Hersteller auf ihren Verpackungen unrealistisch kleine Portionsgrößen an? Oder stecken umweltschädliche PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in ihren Verpackungen? Wir haben es überprüft.

Die Bewertung

Aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe (MOAH) sind in Lebensmitteln absolut unerwünscht. Für jegliche MOAH-Funde gibt es daher zwei Noten Abzug. Gerade Kinder essen Brei gerne. Eine Portion eines Instant-Grießbreis enthält aber jede Menge Zucker. "Stark erhöht" bezeichnen wir Zuckergehalte, die die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 15 Gramm Zucker täglich pro Portion für Kinder überschreiten.