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16 Planschbecken im Test

Jahrbuch für 2015
vom 10.10.2014

Planschbecken

Planschschrecken

Anbieter von Planschbecken aus weichem Kunststoff sind offensichtlich unfähig, schadstofffreie Kinderprodukte zu verkaufen. Neben vielen Verlierern im Test gibt es nur einen Lichtblick - und einen Achtungserfolg.

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10.10.2014 | Für die Erfrischung zwischendurch sind Planschbecken genau das Richtige. Leider ist die Testhistorie von Planschbecken bei ÖKO-TEST ein fortgeschriebenes Armutszeugnis für die Anbieter. In den Jahren 2002 und 2006 ließen vor allem Phthalate die meisten Planschbecken untergehen. Dabei handelt es sich um Weichmacher, die nicht fest im Material gebunden sind, ausdünsten und über die Mundschleimhaut und zum Teil auch über die Haut in den Körper gelangen. Viele Phthalate wirken wie ein Hormon. Im ÖKO-TEST von 2009 waren es dann polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe - einige Vertreter dieser Stoffgruppe sind krebserregend - und weitere Schadstoffe, die für neun Mal "ungenügend" sorgten.

Wie viele Anbieter von Planschbecken aktuell problematische Inhaltsstoffe einsetzen, haben wir untersucht, indem die beauftragten Labore 16 Planschbecken prüften.

Das Testergebnis

In 14 der 16 Planschbecken haben Labore jede Menge Schadstoffe nachgewiesen. Lediglich der Hartplastikpool ist empfehlenswert. Einen Achtungserfolg landet ein Rahmenpool.

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So haben wir getestet

Der Einkauf
Der Handel bietet vor allem Planschbecken aus Weich-PVC zum Aufblasen an. Da diese Becken sich aber in vergangenen Tests sehr oft als stark belastet erwiesen haben, achteten wir beim Einkauf besonders auf Produkte, deren Anbieter zum Beispiel den Verzicht auf Phthalate versprechen. Auf der Suche nach Alternativen kauften wir auch ein Hartkunststoffbecken ein sowie solche, die aus Rahmenelementen wie Metall- oder Kunststoffrohren und Folien bestehen. Das günstigste Produkt im Test kostet 6,99 Euro, das teuerste 109,99 Euro.

Die Inhaltsstoffe
Planschbecken aus PVC benötigen Weichmacher, um den Kunststoff geschmeidig zu machen. Deshalb haben wir die Produkte auf diese Substanzen untersuchen lassen. Auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen einige krebserregend sind, und giftige zinnorganische Verbindungen sind Schadstoffe, die die von uns beauftragten Labors immer wieder in Kunststoffprodukten nachweisen. Während PAK häufig durch verunreinigte Weichmacheröle ins Produkt gelangen, setzen manche Hersteller zinnorganische Verbindungen ein, um das Material zu stabilisieren. Analysiert wurde ebenfalls, ob das Lösemittel Isophoron, das über ein krebserregendes Potenzial verfügt, in den Kinderprodukten steckt.

Die Bewertung
In Planschbecken sitzen Kleinkinder, die wenig oder auch mal nichts anhaben und gelegentlich am weichen Kunststoff rumnuckeln. Deshalb sollten Anbieter Produkte verkaufen, die frei von problematischen Inhaltsstoffen sind. Wo das nicht der Fall ist, werten wir streng ab.

So haben wir getestet

Lösen lassen sich Weichmacher aus Kunststoff. Deshalb sollten Kinder nicht am Pool nuckeln. Denn über die Schleimhaut gelangen Weichmacher in den Körper.

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