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02.11.2012 | Ameisen im Garten sind zwar lästig, aber nicht ­unbedingt schädlich. "Ameisen befallen keine Bäume, sondern sie sind dort, weil der Baum bereits ein anderes Problem hat. Das könnte eine ­Fäule im Baum sein, darin ­bauen Ameisen gerne ihre Nester", erklärt Sven Görlitz, der Freizeitgärtner bei der Gartenakademie Baden-Württemberg ­berät. So ernährt sich die häufig vorkommende schwarz-graue Wegeameise­ von Honigtau, den süßen Ausscheidungen der Schild- und Blattläuse. Oft im Garten anzutreffen ist auch die gelb-rot bis braune Rasenameise, die zwar ihre Nester im Garten baut, aber auf der Suche nach Nahrung ihre Straßen manchmal bis ins Haus legt.

Gerne krabbeln die Ameisen auch im Gemüsegarten herum und stören so das Wachstum der Pflanzen. Dann kann man die Ameisen durch einfache Bodenbearbeitung, wie ­Hacken, stören. Im übrigen Garten ist aber eine Bekämpfung der Ameisen unnötig. "Ameisennester auf der Terrasse kann man einfach mit heißem Wasser bekämpfen. Verlegt man von vornherein Platten und Pflastersteine im Splitt mit einer Körnung ab fünf Millimeter Durchmesser, dann gibt es eigentlich kein Problem mit Ameisennestern", rät Gartenfachmann Görlitz.

Trotzdem ist das Angebot verschiedener Firmen an Mitteln gegen Ameisen in Drogerien, Bau- und Gartenmärkten sowie Onlineshops beachtlich. ÖKO-TEST hat 29 Ameisenmittel eingekauft und die Inhaltsstoffe beurteilt.

Das Testergebnis

Drei Marken bekämpfen Ameisen oder schützen vor ihnen mit Kieselgur, Lavandinöl sowie Neem. Diese Mittel sind "sehr gut".

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