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19 Zahncremes für weiße Zähne im Test

Jahrbuch für 2017
vom 20.10.2016

Zahncremes für weiße Zähne

Weiß-Malerei

Ein Lächeln wie ein Hollywoodstar - das wünschen sich viele. Mit den Belegen für den weißenden Effekt von Zahncremes für weiße Zähne sieht es jedoch dürftig aus. Zudem verhageln problematische Inhaltsstoffe in knapp der Hälfte der Produkte das Testergebnis.

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20.10.2016 | Weißende Zahncremes helfen Zahnbeläge und äußerliche Verfärbungen zu entfernen. Anbieter setzen zum einen mechanische Putzkörper wie Kieselsäure oder Aluminium ein, zum anderen chemische Wirkstoffe wie Phosphate. Alternativ findet man auch Pyrophosphat, das Zahnstein verhindern soll. Ein paar Spezialprodukte warten zudem mit Besonderheiten auf: So wird etwa ein blauer Farbstoff eingesetzt, der - aber nur kurzzeitig - optisch die Zähne heller aussehen lässt. Und dann gibt es noch Anbieter, die auf Enzyme setzen, die Eiweiß spalten, oder sogar auf Bleichmittel. Diese Peroxide werden auch beim professionellen Bleaching beim Zahnarzt eingesetzt - anders als beim Zahnarzt dürfen Peroxide in der EU aber in frei verkäuflichen Zahnpasten nur in sehr geringen Mengen eingesetzt werden. Und diese reichen nicht aus, um Zähne deutlich sichtbar zu bleichen.

Was bleibt als wesentlicher Unterschied zwischen weißenden Zahncremes und konventionellen Pasten? Putzkörper werden allen Zahncremes als wesentlicher Bestandteil zugesetzt. Und auch Phosphate und Pyrophosphate kann man teilweise in ganz normalen Zahnpasten finden, das bestätigt uns Dr. Valerie Steiger-Ronay vom Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich. Die Industrie verweist als wesentlichen Unterschied auf einen höheren Reinigungswert, den PCR-Wert, der die Reinigungsleistung angeben soll. Allerdings: "Die Bestimmung des PCR-Wertes unterliegt gewissen Schwankungen und kann deshalb nur ein Anhaltspunkt für die Reinigungsleistung der Zahnpasten sein", macht Valerie Steiger-Ronay deutlich. Und: "Generell ist die Entfernung von Verfärbungen bis zu einem gewissen Grad natürlich auch mit ,normalen' Zahnpasten möglich."

Wir wollten wissen, wie es um die Inhaltsstoffe in weißenden Zahncremes steht und haben 19 Pasten im Labor überprüfen lassen.

Das Testergebnis

Nur eine Zahncreme schneidet im Test mit "gut" ab. Immerhin schaffen noch fünf weitere Pasten im Testergebnis Inhaltsstoffe ein "sehr gut". Allerdings verschlechtern sich diese Produkte durch weitere Mängel das Gesamturteil.

Knapp die Hälfte der Pasten fällt bei den Inhaltsstoffen durch. Meistens wegen der enthaltenen PEG/PEG-Derivate oder weil sie den aggressiven Schäumer Natriumlaurylsulfat enthalten, der die empfindlichen Schleimhäute reizen kann.

Besonders negativ fällt R.O.C.S. Sensation Whitening Extreme Frisch auf. Der Anbieter verzichtet auf das wichtige Fluorid, das wissenschaftlich anerkannt vor Karies schützt.

Zwei aluminiumhaltige Zahnpasten enthalten unserer Meinung nach erhöhte Werte Aluminium. Zahnpasta ist nur eine Quelle von vielen, über die Verbraucher tagtäglich das Leichtmetall aufnehmen können. Wie sich zu viel Aluminium auf Dauer auf unsere Gesundheit auswirkt, ist noch nicht ganz klar. Deshalb sollte man vorsichtshalber die tägliche Menge verringern. Andere Zahnpasten im Test zeigen: Es geht auch ohne.

Wir erwarten von den Anbietern einen klaren Hinweis auf der Verpackung, dass das Ergebnis nie heller als d

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So haben wir getestet

Der Einkauf
20 Zahncremes haben wir in Drogerie- und Supermärkten eingekauft. Auf allen Verpackungen wird ein weißender Effekt beworben. Die Pasten kosten zwischen 39 Cent und sehr stolzen 17,99 Euro pro 75 Milliliter.

Die Inhaltsstoffe
Wir wollten wissen: Schäumt hier das aggressive Tensid Natriumlaurylsulfat? Stecken bedenkliche Parabene als Konservierungsmittel in den Pasten? Außerdem haben wir analysieren lassen, wie groß die Mengen Zink und Aluminium sind.

Die Weiteren Mängel
Was Hersteller als Wirkung bewerben, soll für Kontrollbehörden durch Nachweise belegbar sein. ÖKO-TEST macht sich immer selbst ein Bild und hat alle Anbieter nach Studien zum Produkt gebeten. Wenn sie keine schickten, dann war das für uns ein Weiterer Mangel. Genauso, wenn der für ÖKO-TEST wichtige Hinweis auf der Verpackung fehlt, dass die Pasten nicht die natürliche individuelle Zahnfarbe aufhellen können. Ein Verweis auf natürliches Zahnweiß reicht uns dabei nicht aus - schließlich sind viele Zähne von Natur aus gelbgräulich.

Die Bewertung
Umstrittene Inhaltsstoffe und Weitere Mängel haben wir abgewertet. Bei manchen Stoffen macht es die Menge: Erst wenn ein Aluminiumgehalt nachgewiesen wurde, der für uns als nicht mehr tolerierbar gilt, gab es einen Minuspunkt. Anders beim Fluorid: Hier haben wir stark abgewertet, wenn Anbieter auf den Kariesschutz verzichten.

So haben wir getestet

Vollmundige Versprechen auf den Verpackungen werben um die Aufmerksamkeit der Kunden.

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