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21 Aufbewahrungsaccessoires im Test

ONDRNUG

ÖKO-TEST Januar 2015 | Kategorie: Bauen und Wohnen | 29.12.2014

21 Aufbewahrungsaccessoires im Test

Es ist ein Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen: endlich mal so richtig Ordnung schaffen. Wir haben unterschiedliche Aufbewahrungsaccessoires auf Schadstoffe getestet. Einige schnitten ordentlich ab. Andere kämen uns nicht in die Wohnung.

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Checklisten soll man machen, Farbcodes zum Ordnen verwenden und auf keinen Fall vergessen, sich nach getaner Arbeit mit einem Gläschen Wein zu belohnen - Tipps und Tricks, wie man in den eigenen vier Wänden Ordnung schafft, gibt es unzählige. Die meisten dieser Ratschläge sagen kaum mehr, als dass jedes Ding seinen Platz bekommen muss. Das ist zwar längst bekannt, aber dennoch für viele ein alltägliches, nervtötendes Problem.

Ordnung halten fällt so schwer, dass eine ganze Branche nichts anderes tut, als Menschen dabei zu helfen. In den USA haben sich etwa 4.000 professionelle Organisierer in dem Netzwerk "National Association of Professional Organizers" (NAPO) zusammengeschlossen. Sie unterstützen Privatleute und Unternehmen dabei, ordentlicher und effizienter zu werden. In Deutschland bieten professionelle Helfer namens "Voll in Ordnung", "Freiraum" oder "Fräulein Ordnung" ihre Dienste an. Das Versprechen ist immer dasselbe: Wir bringen Ordnung ins Chaos - und machen damit das Leben besser.

"Ordnung und Glück gehören zusammen" ist folgerichtig ein Credo von Carola Böhmig. Die 51-Jährige bezeichnet sich selbst als "Ordnungsexpertin", sie organisiert von Bielefeld aus hauptberuflich fremde Küchen, Wohnzimmer, Keller oder Garagen. Ihre Kunden beschreibt sie als "sensible, liebenswerte, gebildete Menschen", es sind Familien, berufstätige Singles oder Senioren. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie kommen mit dem Aufräumen ihrer vier Wände allein nicht klar. Carola Böhmig besucht sie, redet mit ihnen über Ordnung und erarbeitet gemeinsam mit den Unterstützungsbedürftigen Vorschläge, wie sie ihren Haushalt so einrichten, dass Arbeitsabläufe reibungslos funktionieren. "Ordnung bedeutet auch immer Kontrolle zu haben über den Besitz", erklärt sie. Und mehr Kontrolle bedeute mehr Zeit, mehr Freiheit.

Aber wie viel Ordnung muss wirklich sein? Bloß nicht zu viel, meint Stephan Grünewald. Der Diplompsychologe und Autor hält beispielsweise wenig von der sogenannten Clean-Desk-Policy, die besagt, ein Schreibtisch müsse am Ende eines Arbeitstages leer gefegt sein. "Die Papierstapel, Zettel und Bücher sind Ausdruck einer natürlichen Ordnung, sie verraten uns etwas über unsere Lage, unsere Aufgaben, die es zu bewältigen gilt", sagt er. Den Grad der Ordnung, meint Stephan Grünewald, könne man nicht verordnen. Manche sind bei Unordnung schnell überfordert, andere können ohne sie offenbar nicht leben. "Wichtig ist vor allem, ein Maß zu finden, damit die natürliche Ordnung nicht in Chaos umschlägt und man orientierungslos wird", so der Psychologe.

Sie, liebe Leser, können sich an unserem ÖKO-TEST Aufbewahrungsaccessoires orientieren - und danach in der eigenen Wohnung für das richtige Maß an Ordnung sorgen. Wir haben ganz unterschiedliche Produkte getestet, die ungewolltes Chaos bändigen helfen.

Das Testergebnis

Knapp die Hälfte ist voll in Ordnung: Neun von 21 Produkten im Test waren in puncto Schadstoffe unauff...


Aufbewahrungsaccessoires: Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Heinrich Heine Zeitungstaschen 2er Set
  • Heinrich Heine

Reisenthel Storagebox L, baroque sand
  • Reisenthel

Vilhelmine The Beak, rot
  • Vilhelmine Danish Design

Home affaire 3er-Set "Rudi" Weidengeflecht-Körbe, natur
  • Otto (Versand)

Koziol Utensilo Bottichelli M solid, karibikblau
  • Koziol

Umbra Magnetter Schlüsselbrett, weiß
  • Umbra

Regal Koffer Mischholz Shabby Chic, schwarz
  • Depot

We Do Wood Scoreboard Garderobe, klein
  • We Do Wood

Curver Deco Amsterdam S, Miss Paris
  • Curver

Aufbewahrungskorb in Lederoptik, grau/braun
  • Strauss Innovation

Butlers Campagne Aufbewahrungsbox This & That, weiß
  • Butlers

Franz Müller Flechtwaren Aufbewahrungsboxen 3er Set, black
  • Franz Müller

Fächermappe A4, 12 bunte Fächer, Leinenbezug, Band, schwarz
  • Semikolon

Muuto Restore Aufbewahrungskorb, hellgrau
  • Muuto

XL Boom Saco Aufbewahrungskorb, klein
  • XL Boom

Werkhaus Archivbox "5er", dunkelrot
  • Werkhaus

Holzkiste mit Rollen und Tafel
  • Car-Selbstbaumöbel

Zeller Aufbewahrungskorb, lila
  • Zeller

Ikea PS 2014 Aufbewahrungstisch, bunt
  • Ikea

Hay Archive Hill Storage
  • Hay

Sofa-Butler "Carry" Filztasche für Sofaarmlehne
  • Hecht International

21 Aufbewahrungsaccessoires im Test
ÖKO-TEST Januar 2015 Seite 108
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ÖKO-TEST Januar 2015 Seite 115
ÖKO-TEST Januar 2015 Seite 116
ÖKO-TEST Januar 2015 Seite 117

10 Seiten
Seite 108 - 117 im ÖKO-TEST Januar 2015
vom 29.12.2014

Testverfahren

So haben wir getestet

Der Einkauf

Aus dem breiten Angebot haben wir 21 Aufbewahrungsprodukte ausgewählt. Von der Aufbewahrungsbox über die Fächermappe bis zum magnetischen Schlüsselbrett sind unterschiedliche Accessoires dabei, die das Wohnen in den eigenen vier Wänden organisieren helfen. Das teuerste Produkt kauften wir für 99,99 Euro, das günstigste für 10,75 Euro.

Die Inhaltsstoffe

Je nach Beschaffenheit des Produkts testeten wir unterschiedliche Inhaltsstoffe. Unter anderem ließen wir fast alle Accessoires auf Phthalate und Ersatzweichmacher überprüfen, auch waren uns phosphororganische Verbindungen wichtig, die häufig nervengiftig wirken. Knapp die Hälfte der Produkte mussten in der Prüfkammer beweisen, dass sie keine flüchtigen organischen Verbindungen abgeben und damit die Raumluft belasten. Sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar sind zinnorganische Verbindungen, auch sie standen neben weiteren schädlichen Substanzen auf dem Prüfplan.

Die Bewertung

Über Stil und Geschmack lässt sich trefflich streiten, deshalb fließen Aussehen und Funktionalität der Produkte in unser Gesamturteil nicht ein. Wir werten schädliche und umstrittene Inhaltsstoffe ab und sind hier wie so oft auch strenger als das geltende Gesetz. Die Bewertungskriterien sind für alle Produkte trotz unterschiedlicher Formen und Funktionen gleich.

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