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44 Magnesium-Präparate im Test

Jahrbuch für 2016
vom 09.10.2015

Magnesium-Präparate

Nicht auf Krampf

Auch für Magnesium gilt: Liegt ein ärztlich nachgewiesener Mangel vor, lässt der sich mit Arzneimitteln "sehr gut" behandeln. Dagegen können Sie sich das Geld für Nahrungsergänzungsmittel sparen, sie sind in aller Regel überflüssig.

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09.10.2015 | Magnesium ist an vielen Vorgängen im Körper beteiligt. Es spielt beim Zell- und Knochenaufbau eine Rolle und ist wichtig für die Nerven- und Muskeltätigkeit. Allerdings leiden die wenigsten Menschen unter einem Magnesiummangel. Dazu kommt: Eine Überdosierung kann zu Durchfällen führen. Wir haben 44 Magnesiumpräparate eingekauft, darunter 13 Arzneimittel und 31 Nahrungsergänzungsmittel.

Das Testergebnis

Alle Arzneimittel schneiden mit "sehr gut" ab. Die besten Nahrungsergänzungsmittel im Test kommen jedoch über ein "befriedigend" nicht hinaus.

Mit den Arzneimitteln soll ein nachgewiesener Magnesiummangel behandelt werden. Ihnen liegen ausführliche Beipackzettel mit Warnhinweisen bei, außerdem werden sie vom Arzt empfohlen. Deshalb sind die teilweise recht hohen empfohlenen Tagesdosen in Ordnung.

Bei vielen Nahrungsergänzungsmitteln kritisieren wir dagegen eine zu hohe Tagesdosis. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt hier eine Tageshöchstmenge von 250 mg Magnesium. Sie wird häufig überschritten.

Laut BfR sollen magnesiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel von Kindern unter vier Jahren nicht eingenommen werden. Die Produkte sollten deshalb einen Warnhinweis tragen. Alternativ akzeptieren wir eine Verzehrempfehlung für Jugendliche ab zwölf Jahren.

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