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Kugelgrill-Test: Grills von Weber, Rösle & Co. im Vergleich

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2019 | Kategorie: Freizeit und Technik | 18.10.2018

Kugelgrill-Test: Grills von Weber, Rösle & Co. im Vergleich

Für viele Grillfreunde ist Grillen mit Holzkohle immer noch das einzig Wahre: das Entfachen von Feuer, der rauchige Geschmack. Mit Kugelgrills lässt es sich relativ schadstoffarm brutzeln. Wir haben zehn Geräte getestet, sieben können wir empfehlen.

Aktualisiert am 18.10.2018; Einkauf Testprodukte Mär 2018 | Laut einer Umfrage des Onlineportals Statista geben 95,8 Prozent der Deutschen an, im Sommer gerne zu grillen: Wegen des Geschmacks (74 Prozent), weil man es draußen machen kann (73 Prozent) und auch weil es sich um eine ursprüngliche Art der Zubereitung handelt (29 Prozent).

Ds typische Grillaroma, der rauchige Geschmack, entsteht erst richtig auf Holzkohlegrills. Gesund ist das nicht unbedingt. Vor allem wenn man eine Sache nicht beachtet: "Wenn Fett aus Fleisch und Fisch oder Öl aus der Marinade in die Glut oder beim Elektrogrill auf die Heizschlange tropft, können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen", warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Einige PAK, etwa Benzo(a)pyren, sind krebsauslösend. Über den Rauch gelangen die Stoffe ans Gargut.

Kugelgrill-Test: Welche Holzkohlegrills sind empfehlenswert?  

Eine Belastung des Grillguts mit PAK und möglichen anderen Schadsubstanzen lässt sich vermeiden, wenn so wenig Fett und Öl wie möglich in die Glut tropfen. Eine Lösung: das indirekte Grillen mit einem Kugelgrill. Hier brutzelt das Gargut bei mittlerer bis hoher Temperatur unter geschlossenem Deckel.

Steaks oder Würstchen liegen versetzt über der Hitzequelle, das Fett tropft nicht in die Glut, sondern in eine Auffangschale darunter. Da das Öl nicht in die Glut tropft, entsteht auch weniger Rauch. Die Innenseite der Deckelwölbung in einem Kugelgrill reflektiert die aufsteigende Hitze, die im optimalen Fall - wie in einem Umluftherd - gleichmäßig das Gargut umströmt. Ein Wenden des Grillguts ist nicht nötig.

Wir haben zehn Kugelgrills eingekauft und sie in einem Labor von Experten auf ihre Praxistauglichkeit prüfen lassen.

Sieben Kugelgrills im Test schneiden "gut" ab 

Das Ergebnis: Sieben von zehn Kugelgrills können wir empfehlen. Sie erhalten von uns das Gesamturteil "gut". Zwei sind "befriedigend", einer ist "ausreichend".

Alle zehn Grills erreichen in den Prüfmessungen relativ schnell hohe Temperaturen. Ein schnelles Anheizen ist wichtig, denn der Grillspaß kann erst losgehen, wenn Holzkohle oder Briketts richtig durchgeglüht sind und sich eine leichte weiße Ascheschicht gebildet hat. Die Schicht bildet sich erst ab etwa 250 Grad.

Nach dem Aufheizen ist es wichtig, dass sich die Temperatur gleichmäßig über den Rost verteilt. Ärgerlich ist es, wenn die Grillstücke in der Mitte längst am Verkohlen sind und die am Rand innen noch roh. Die Experten haben die Temperatur an drei Stellen gemessen: in der Mitte, auf der windgeschützten und auf der gegenüberliegenden Seite, jeweils nach 5, 15, 30 und 60 Minuten.

Während die Grills in Messungen schnell optimale Temperaturen erreichen, lassen einige anschließend zu schnell wieder nach. Unter dem Ergebnis "Halten der Temperatur" erzielen drei der zehn Grills beispielsweise nur noch "befriedigende" Leistungen. Bei diesen sinken nach einer halben Stunde die Temperaturen gegenüber denjenigen nach fünf Minuten um mehr als 20 Prozent. Nach einer Stunde sind es schon mehr als 30 oder 40 Prozent.

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Handhabung bei vielen Kugelgrills nicht optimal

Bei vier Geräten lässt sich der Abzugregler oben an der Kugel etwas schwer zudrehen. Beim einem Kugelgrill im Test ist der Abstand zwischen diesem und dem im Betrieb heißen Deckel zu klein. An einem weiteren Grill fehlt eine Verkleidung, die die Hitze abhält. Bei zwei Grills hakt der Zufuhrregler unterhalb der Kugel. An vier weist dieser keine Skala auf. Bei vier weiteren ist zwar eine solche vorhanden, doch die Markierungen sind so klein, dass sie schwierig abzulesen sind. Bei einer Arbeitshöhe von meist nur 80 Zentimetern muss man sich dazu ordentlich vorbeugen. All das erschwert es, den Grill möglichst kontrolliert auf Temperatur zu bringen.

Auch die Verarbeitung lässt bei einigen der getesteten Produkte zu wünschen übrig. Am schlechtesten ist sie bei einem Modell: Der Grillrost passt nicht richtig in die dafür vorgesehene Halterung. Das Material von Kohlerost und Luftabzugregulierung ist so dünn, dass es sich leicht verbiegen lässt. Manche Schraubenlöcher sind unsauber gebohrt.

Kugelgrills für Holzkohle: Drei Aschebehälter schlecht befestigt

Ist die Grillfete vorbei muss die kalte Asche aus dem Grill und entsorgt werden. Das klappt nur bei vier der Grills problemlos. Der Aschebehälter eines Grills ist beispielsweise nicht geschlossen, sodass der graue Staub bei Wind weggeweht werden kann. Gravierender sind Mängel bei den drei im Gesamturteil am schlechtesten platzierten Grills. Bei diesen besitzt der Aschebehälter keine Rastung, er hängt lose im Gerät. Einmal nicht aufgepasst, kann der Kasten beim Manövrieren abfallen.

Notenabzug gibt es unter anderem auch für die Standfestigkeit. Hier erreichen vier der Grills nur ein "ausreichend".

Die Testsieger, die Testtabelle sowie das gesamte Ergebnis im Detail lesen Sie im ePaper.

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin Juli 2018 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch 2019, sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Weiterlesen auf oekotest.de:


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Testverfahren

Der Einkauf: Es gibt viele Formen von Kohlegrills. Für unseren Test entschieden wir uns für Kugelgrills, die den Vorteil des indirekten Grillens bieten (siehe Grafik auf Seite 82). Typisches Merkmal: Bei geschlossenem Deckel hat das Oberteil die Form einer Kugel. Wir kauften online und in Baumärkten zehn Einsteigermodelle mit einem Durchmesser von etwa 50 bis 60 Zentimetern. Die Preise lagen zwischen 89 und 199,99 Euro.

Der Praxistest: Ein Labor prüfte die Geräte hinsichtlich Handhabung, Verarbeitung und Sicherheit. Alle Grills wurden mit zwei Schichten Briketts gefüllt, die zuvor mit einem Anzündkamin aufgeheizt worden waren. Die Experten testeten, wie schnell die Brutzler in den ersten 15 Minuten aufheizten, wie gleichmäßig sich die Temperaturen nach jeweils 5, 15, 30 und 60 Minuten auf dem Rost verteilten und wie gut sich die Temperatur über eine Stunde hinweg hielt. Sie prüften, ob man Briketts problemlos nachfüllen konnte und wie gut sich der Luftabzug und die Luftzufuhr regulieren ließen. Sie testeten die Standfestigkeit und wie sehr sich Bedienelemente und der Deckelgriff erhitzten. Sie kontrollierten auch, ob das Deckelthermometer die richtige Innentemperatur anzeigte. Zudem beurteilten sie, wie aufwendig die Montage war und klopften die Kennzeichnung und Warnhinweise daraufhin ab, ob sie den Anforderungen der Grill-Norm DIN EN 1860-1 entsprachen. Ein Korrosionstest zeigte, wie viel Rost die Produkte in welcher Zeit ansetzten.

Die Bewertung: Ein guter Grill muss funktionstüchtig sein. Voraussetzung dafür ist eine gute Handhabung und Verarbeitung. Sicherheitsaspekte wie die Standfestigkeit und Erwärmung von Bedienelementen fließen ebenfalls in die Bewertung ein.

Bewertungslegende 

Das Gesamturteil setzt sich zusammen aus den Teilergebnissen Temperatur (30 Prozent), Handhabung (30 Prozent), Material (25 Prozent) und Sicherheit (15 Prozent). Die einzelnen Ergebnisse siehe ÖKO-TEST Magazin 7/2018 (vgl. auch Testmethoden).

Bewertung Teilergebnis Temperatur: In das Teilergebnis Temperatur fließen die Einzelergebnisse wie folgt ein: Aufheizen (35 Prozent), Gleichmäßigkeit der Temperatur (25 Prozent) und Halten der Temperatur (40 Prozent).

Bewertung Teilergebnis Handhabung: Das Teilergebnis Handhabung beruht auf einem Punktesystem. Für jeden Mangel gibt es einen bzw. mehrere Punkte. Die Gesamtbewertung des Teilergebnisses erfolgt nach folgender Skala: 0 – 2 Punkte = sehr gut; 3 – 7 Punkte = gut; 8 – 12 Punkte = befriedigend; 13 – 17 Punkte = ausreichend. Luftregulierung: jeweils 1 Punkt = Abstand zwischen Deckel und Abzugsregler etwas zu klein; Zufuhrregler etwas schwer ablesbar; Abzugsregler etwas schwierig zuzudrehen; Verkleidung wackelt etwas; Abzugsregler ohne Verkleidung; Zufuhrregler ohne Skala; Abzugsregler wackelt; Zufuhrregler zu kurz; Zufuhrregler hakt; Abzugsregler verschließt Öffnungen nicht ordentlich. Kohle nachfüllen: in Ordnung = 0 Punkte; Grillrost muss entfernt werden = 1 Punkt; klappbare Seitenteile des Grillrosts bleiben nicht offen = 1 Punkt; Abstand der Kohleroststreben relativ groß (16 mm und mehr) = 1 Punkt. Montage (Zeitaufwand/Schwierigkeitsgrad): einfach = 0 Punkte; eher einfach = 1 Punkt; noch einfach = 2 Punkte; eher schwierig = 3 Punkte. Reinigen: in Ordnung = 0 Punkte; Aschebehälter rastet nicht ein = 1 Punkt; Aschebehälter ohne Griff = 1 Punkt; kein geschlossener Aschebehälter = 2 Punkte; Aschebehälter ohne Rastung, kann beim Manövrieren abfallen = 3 Punkte.

Bewertung Teilergebnis Material: Das Teilergebnis Material beruht auf einem Punktesystem. Für jeden Mangel gibt es einen bzw. mehrere Punkte. Die Gesamtbewertung des Teilergebnisses erfolgt nach folgender Skala: 0 – 1 Punkte = sehr gut; 2 – 6 Punkte = gut; 7 – 11 Punkte = befriedigend; 11 – 15 Punkte = ausreichend; 16 und mehr Punkte = mangelhaft. Verarbeitung: in Ordnung = 0 Punkte; Schraube an Luftzufuhr löst sich = 1 Punkt; teilweise Grate und scharfe Kanten = 1 Punkt; Befestigung des Luftabzugs löst sich = 1 Punkt; Spalt zwischen Thermometer und Deckel = 1 Punkt; Schraubenlöcher unsauber gebohrt = 1 Punkt; Haken behindert Grillrost = 3 Punkte; Grillrost passt nicht in Halterung = 3 Punkte; Kohlerost verbiegt sich = 5 Punkte; Luftabzugregler verbiegt sich = 5 Punkte. Rostansatz: gering = 1 Punkt; mäßig (starker Flugrost an Grillrost) = 2 Punkte; stark (starker Flugrost an Grillrost und Rostansatz auf Schrauben) = 3 Punkte. Genauigkeit Deckelthermometer: Abweichung gegenüber Messsensor, Mittelwert aus vier Messungen (5, 15, 30, 60 Minuten): weniger als 5 Prozent = sehr gut (= 0 Punkte); 5 Prozent bis weniger als 10 Prozent = gut (= 1 Punkt); 10 Prozent bis weniger als 20 Prozent = befriedigend (= 2 Punkte); 20 und mehr Prozent = ausreichend (= 3 Punkte).

Bewertung Teilergebnis Sicherheit: In das Teilergebnis Sicherheit fließen die Einzelergebnisse wie folgt ein: Erwärmung von Bedienelementen (50 Prozent), Standfestigkeit (40 Prozent) sowie Kennzeichnung und Warnhinweise (10 Prozent).

Testmethoden 

Temperatur (Aufheizen, Gleichmäßigkeit der Temperatur, Halten der Temperatur); Genauigkeit Deckelthermometer: Kohlerost ganzflächig befüllt mit zwei Schichten durchgeglühten Grillbriketts, zuvor im Anzündkamin entfacht; Belüftung: Luftzufuhröffnungen zu 50 % geöffnet, Luftabfuhröffnungen im Deckel geschlossen. Im Anschluss Grillen bei geöffnetem Deckel und Messungen der Temperatur [°C] auf dem Grillrost nach 5, 15, 30, 60 und 120 Minuten (Zentrum/Seite/windgeschützt). Jeweils Deckel für 5 Minuten geschlossen und Vergleich der Temperatur auf der Anzeige des Deckelthermometers mit der eines Messsensors innen am Deckelthermometer. Festhalten von Auffälligkeiten im Rahmen der Grillmessungen. Bewertung Aufheizen: Maximal erreichte Temperatur auf dem Grillrost, jeweils nach 5 und nach 15 Minuten: 300 Grad Celsius (°C) oder mehr = sehr gut, 250 bis 299 °C = gut, 225 bis 249 °C = befriedigend, 200 bis 224 °C = ausreichend. Die ­Werte nach 5 Minuten fließen zu 60 Prozent, die nach 15 Minuten zu 40 Prozent in das Ergebnis ein. Bewertung Gleichmäßigkeit der Temperatur: Prozentualer Unterschied zwischen maximaler und minimaler Temperatur auf dem Grillrost nach 5, 15, 30 und 60 Minuten (gemessen jeweils an Zentrum/Seite/windgeschützt): weniger als 15 Prozent = sehr gut; 15 bis weniger als 25 Prozent = gut; 25 bis weniger als 40 Prozent = befriedigend; 40 bis weniger als 50 Prozent = ausreichend. Die Werte fließen zu folgenden Anteilen in das Ergebnis ein: nach 5 Minuten (40 Prozent), nach 15 Minuten (30 Prozent), nach 30 Minuten (20 Prozent), nach 60 Minuten (10 Prozent). Bewertung Halten der Temperatur: 1. Prozentualer Abfall der maximalen Temperatur nach 30 Minuten gegenüber derjenigen nach 5 Minuten: -10 Prozent oder weniger = sehr gut, mehr als -10 bis -20 Prozent = gut, mehr als -20 bis -30 Prozent = befriedigend. 2. Prozentualer Abfall der maximalen Temperatur nach 60 Minuten gegenüber der nach 5 Minuten: -15 Prozent oder weniger = sehr gut, mehr als -15 bis -30 Prozent = gut, mehr als -30 bis -40 Prozent = befriedigend, mehr als -40 bis -50 Prozent = ausreichend. 3. Maximale Temperatur nach 60 Minuten: 200 °C oder mehr = sehr gut; 175 bis weniger als 200 °C = gut; 150 bis weniger als 175 °C = befriedigend, 125 bis weniger als 150 °C = ausreichend, weniger als 125 °C = mangelhaft. Die Werte fließen zu folgenden Anteilen in das Ergebnis ein: 1. 50 Prozent, 2. 30 Prozent, 3. 20 Prozent.
Handhabung und Material: ­Begutachtung durch zwei Laborexperten von folgenden Punkten: Montageanleitung; Montage (Zeitaufwand/Schwierigkeitsgrad); Deckel öffnen/schließen (Aufstellen, Kraftaufwand, Ergonomie, Abnehmen/Aufsetzen von Deckelunterteil); Kohle/Briketts (nicht vorgeglüht) ein- und nachfüllen; Luftabzug und -zufuhr regeln; Reinigen (Asche aus Bodenwanne entfernen, Entnahme/Einsetzen des Aschebehälters); Mobilität: Manövrieren/Geräusch auf drei verschiedenen Untergründen: eben (Beton), Verbundpflaster, vermooster Rasen; Verarbeitung: Beschaffenheit von Kohle-/Grillrost, Luftabzugregulierung (Deckel), Luftzufuhrregulierung (Unterteil), weitere Auffälligkeiten in der Verarbeitung (Grate, scharfe Kanten etc.); Rostansatz (Korrosionsbeständigkeit): Grill mit Drei-Prozent-Salzlösung eingesprüht, anschließend eine Woche Lagerung.
Sicherheit: Erwärmung von Bedienelementen nach 30 Minuten Grillen (Umgebungstemperatur ca. 20°C). Messen der Temperaturen [°C] an: Deckelgriff, unter dem Griff (auf Hitzeschild oder auf Deckel falls kein Hitzeschild), Luftabfuhrregler (Deckel), Luftzufuhrregler (Unterteil). Bewertung: weniger als 30 °C = sehr gut; 30 bis weniger als 50 °C = gut; 50 bis weniger als 70 °C = befriedigend; 70 bis weniger als 90° = ausreichend. In die Note fließen die Werte zu folgenden Anteilen ein: am Deckelgriff (35 %), 2. unter dem Griff (20 %), 3. am Luftabzugregler (25 %), 4. am Luftzufuhrregler (20 %).
Standfestigkeit: Erforderliche Kraft [N] zum Kippen des Geräts aus waagerechter Stellung; drei Messungen; Bildung eines Mittelwerts. Bewertung: mehr als 40 Newton (N) = sehr gut; 40 bis mehr als 30 N = gut; 30 bis mehr als 25 N = befriedigend; 25 bis mehr als 20 N = ausreichend.
Kennzeichnung und Gebrauchshinweise: Überprüfen der Kennzeichnung am Grill sowie der Angaben und Warnhinweise in der Gebrauchsanweisung gemäß Anforderungen von DIN EN 1860-1. Bewertung: bis zu einem Mangel = sehr gut; bis zu zwei Mängeln = gut; bis zu drei Mängeln = befriedigend, bis zu vier Mängeln = ausreichend, mehr als vier Mängel = mangelhaft.

Einkauf der Testprodukte: März 2018 

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin Juli 2018 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch 2019, sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

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