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27 Produkte von L'Oréal im Test

Ratgeber Kosmetik 13:2013 mit CD
vom 08.11.2013

L'Oréal

Der Primus

Dem französischen Konzern kann bisher keiner das Wasser reichen. Mit 22,5 Milliarden Euro Umsatz ist er der Branchenprimus. Viel Geld fließt in die Werbung; immer neue Kreationen suchen Käufer. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will L'Oréal eine Milliarde neuer Kunden gewinnen.

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08.11.2013 | Groß, größer, L'Oréal. So lautet die Steigerung im Kosmetikgeschäft. Der französische Schönheitskonzern kann gleich eine ganze Reihe Rekorde für sich beanspruchen: Nummer eins im weltweiten Kosmetikbusiness, 22,5 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr, fast eine halbe Million Verkaufspunkte weltweit, 72.600 Mitarbeiter, 611 Patentanträge im Jahr 2012, 27 globale Marken, deren Jahresumsatz bei mehr als 50 Millionen Euro liegt. Das größte Haarforschungszentrum der Welt und die Haarfärbemittelfabrik mit der weltgrößten Kapazität gehören dem Konzern, der sich selbst das innovativste Unternehmen der Branche nennt.

Innerhalb der nächsten zehn Jahre will der Schönheitsgigant mehr als eine Milliarde neuer Kunden gewinnen. Und die Erfolgsaussichten stehen gar nicht so schlecht, denn L'Oréal kann sogar auf derzeit schwierigen Märkten wie Europa und den Vereinigten Staaten punkten. In Nordamerika wuchs die L'Oréal-Gruppe 2012 etwa zweimal so schnell wie der Markt. Am meisten verkauft L'Oréal aber in den aufstrebenden Ländern mit wachsender und konsumfreudiger Mittelschicht wie China, Russland und Indien. Die Menschen in diesen "neuen Märkten" kaufen 40 Prozent der L'Oréal-Kosmetik.

Luxus verkauft sich gut

Sein Geld verdient der Branchenprimus in verschiedenen Sparten. Zu den Marken für die medizinische Hautpflege gehören zum Beispiel SkinCeuticals, Vichy und La Roche-Posay. Für die Profis in den Friseur- und Nagelstudios bietet der Konzern Marken wie L'Oréal Professionnel, Kérastase, Redken, Matrix und Shu Uemura Art of Hair. Die breite Käuferschicht greift zu L'Oréal Paris, Essie, Maybelline Jade, Garnier und SoftSheen-Carson. Wer Alternativen sucht, kann sich an The Body Shop wenden, der seit 2005 zum Konzern gehört, oder die Naturkosmetikmarke Laboratoire Sanoflore wählen. Und die Freunde des Luxus bedient das Haus mit Namen wie Lancôme, Biotherm, Helena Rubinstein, Kiehl's, Diesel, Giorgio Armani, Ralph Lauren, Cacharel, Viktor & Rolf, Yves Saint Laurent Beauté und Clarisonic.

Über die Luxusmarken kann sich L'Oréal besonders freuen, denn sie verkaufen sich ganz hervorragend. Sie wuchsen im vergangenen Jahr um 16 Prozent, während die klassischen Verbrauchsgüter "nur" um neun Prozent zulegten. Gerade in den aufstrebenden Märkten - allen voran China - befriedigen die Käufer ihr Luxusbedürfnis bevorzugt mit Schönheitsprodukten von Lancôme, Kiehl's und Yves Saint Laurent. Die Gesichtspflege unter dem Namen des französischen Modeschöpfers geht in Asien eifrig über die Ladentheken. Und auch in Europa verschönt man sich gern mit neuen Produkten der Marke. Nicht zuletzt in den Duty-free-Läden an Flughäfen - wichtigen Verkaufspunkten für L'Oréal - greift die internationale Kundschaft gern zu den teureren Produkten.

Geschäfte mit Hand und Fuß

Nach einer von L'Oréal durchgeführten Studie sagen mehr als 80 Prozent der Frauen, dass Farbe wichtig für die Schönheit ist. Egal wie alt die Kosmetikfreundinnen sind und aus welchem Land sie stammen -

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