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8 Buggys im Test

Jahrbuch Kleinkinder 2016
vom 14.01.2016

Buggys

Minis mit Fehlern

Buggys sind praktisch, weil sie leicht sind und sich platzsparend verstauen lassen. Zwar sind die Modelle im Test überwiegend sicher und stabil, sie stecken jedoch voller Schadstoffe.

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14.01.2016 | Wir haben acht Buggys der komfortableren Sorte eingekauft, die gefedert sind, einen Korb für Kleinkram haben und in denen das Kind auch mal im Liegen - oder zumindest in Schräglage - schlafen kann. Sie wurden in einem Härtetest auf Sicherheit und Haltbarkeit geprüft. Und wir wollten wissen, ob Inhaltsstoffe in den Materialien Kind, Eltern oder Umwelt gefährden.

Das Testergebnis

In der praktischen Prüfung waren die meisten Buggys weitestgehend in Ordnung. Allerdings sind die weichen Kunststoffteile der Kinderkutschen stark mit Schadstoffen belastet. Nur drei Buggys sind unterm Strich noch "befriedigend".

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So haben wir getestet

Der Einkauf
Keine ultraleichten Buggys sollten es sein, die sich klein wie ein Regenschirm falten lassen, sondern komfortable Kinderkutschen mit Dach, die schon früh den Kinderwagen ersetzen können, weil auch eine Liegeposition möglich ist: acht Modelle zum Preis von 50 bis 300 Euro, darunter Marken wie MacLaren, Trends for Kids, Koelstra und Chicco.

Die Praxisprüfung
Die Anforderungen an einen sicheren Buggy oder Kinderwagen werden in der Norm DIN EN 1888 definiert. In Anlehnung daran nahmen unsere Tester die Buggys unter die Lupe: die Schiebeeinheit, das Bremssystem, den Faltmechanismus, die Haltegurte. Hält der Wagen den Aufprall an Bordsteinkanten aus? Besteht durch Löcher oder scharfe Kanten eine Verletzungsgefahr für das Kind? Darüber hinaus wurden die Buggys einem Härtetest unterzogen, der über die Norm hinausgeht: Sie wurden auf dem Trommelprüfstand 100.000 Stößen ausgesetzt und liefen dabei 32 Kilometer über rotierende Walzen.

Die Inhaltsstoffe
In früheren Kinderwagentests waren die Materialien immer hochgradig mit Schadstoffen belastet, vor allem die weichen Kunststoffe der Griffe: zum Beispiel mit hormonell wirkenden Phthalat-Weichmachern, krebsverdächtigen PAK und bedenklichen oder gar verbotenen Farbstoffbestandteilen. Auf diese und viele andere problematische Verbindungen ließen wir die Materialien testen.

Die Bewertung
Sicherheit steht bei Buggys an erster Stelle, weshalb das Ergebnis der Praxisprüfung mit 60 Prozent stärker gewichtet wird als die Inhaltsstoffe mit 40 Prozent. Ein Buggy mit in Spielzeug und Babyartikeln komplett verbotenen Phthalat-Weichmachern kann zweifellos nur "ungenügend" sein, mit anderen regulierten Weichmachern nicht besser als "mangelhaft".

So haben wir getestet

Auf den Walzen des Trommelprüfstands wurden die Buggys gründlich durchgerüttelt.

So haben wir getestet

Jeweils hundert Mal wurden die Räder angehoben und wieder fallengelassen, um die Festigkeit beim Schieben über Hindernisse auf Herz und Nieren zu prüfen.

Online abrufbar

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Bestellnummer: J1601
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