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16 Wasserspielzeuge im Test

Jahrbuch Kleinkinder 2016
vom 14.01.2016

Wasserspaß

Ahoi!

Planschbecken und Plastikbilderbücher für die Badewanne bereiten Kindern viel Spaß. Leider bestehen sie in der Regel aus Materialien voller problematischer Inhaltsstoffe. Mithilfe unserer Testergebnisse können Sie die weniger belasteten auswählen.

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14.01.2016 | Mit kaum etwas spielen Kinder so gerne und ausdauernd wie mit Wasser. Klar, dass auch alle möglichen Spielzeuge rund ums Wasser hoch im Rennen sind. Und wer im Sommer ein Planschbecken aufstellen kann, wird damit bei kleinen Kindern immer auf Begeisterung stoßen. Wer wasserscheu ist, planscht halt nur mit den Händen und dem Sandförmchen darin. Leider sind Planschbecken meistens aus Weich-PVC und auch für die Badewanne gibt es noch einige Spielzeuge aus weichem Kunststoff.

Lesen Sie hier unsere Testergebnisse für elf Planschbecken und vier Plastikbilderbücher. Für etwas größere Kinder haben wir ein buntes Schwimmbrett aus Polyethylenschaum mit getestet.

Das Testergebnis

Von den Planschbecken ist lediglich der Hartplastikpool empfehlenswert. Einen Achtungserfolg landet mit "ausreichendem" Testergebnis noch ein Rahmenpool. Darin stecken deutlich weniger problematische Inhaltsstoffe als in den anderen Kandidaten.

In einigen Planschbecken hat das von uns beauftragte Labor Phthalat-Weichmacher festgestellt, allerdings in Gehalten, die der Gesetzgeber auch in Babyartikeln und Spielzeug für Kleinkinder noch akzeptieren würde. Bis auf den Hartplastikpool enthalten zudem alle Pools die Ersatzweichmacher DEHT und/oder DiNCH, deren Sicherheit noch nicht ausreichend erforscht ist.

Eines der weiteren festgestellten Probleme sind Belastungen mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). PAK können im schlimmsten Fall krebserregend sein. Wir haben in Plastikbilderbüchern schon niedrigere Gehalte als "stark erhöht" bewertet als in Planschbecken, da wir davon ausgehen, dass Kinder mit den Büchern häufigeren beziehungsweise intensiveren Kontakt haben.

Von den Plastikbilderbüchern schneidet sogar eines mit "sehr gut" ab. Die anderen beiden sind ähnlich miserabel wie die meisten Planschbecken.

An den Inhaltsstoffen des getesteten Schwimmbretts haben wir nichts auszusetzen. Es wird "für das Beinschlagtraining" für Kinder ab drei Jahren beworben. Und es gilt, was am und im Wasser immer gilt: Kinder dürfen es nur unter Aufsicht benutzen. Ein echter Schutz gegen Ertrinken ist ein Schwimmbrett natürlich nicht.

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