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29 Photovoltaikversicherungen im Test

Solaranlage richtig versichern

Handbuch Bauen, Wohnen, Renovieren | Kategorie: Geld und Recht | 02.11.2012

29 Photovoltaikversicherungen im Test

Privater Sonnenstrom boomt. Damit sich die Investition auf Jahre lohnt, brauchen Betreiber von Photovoltaikanlagen vernünftigen Versicherungsschutz.

Von privaten Dächern kommt immer mehr Strom. Noch leisten die Solarstromanlagen vier Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland. 2030 sollen es aber schon zehn Prozent sein, schätzt der Bundesverband Solarwirtschaft. Die große Nachfrage nach Solarmodulen bringt aber auch verstärkt Kriminelle auf die Spur. "Die Sonnendiebe kommen über Nacht, reisen im Lkw an und montieren unerschrocken ganze Anlagen ab", so Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten. Wer dann keinen ausreichenden Versicherungsschutz hat, sieht alt aus.

Eine spezielle Photovoltaikversicherung ersetzt nicht nur Diebstahl und Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel. Sie kommt meist auch für Konstruktions-, Material- und Auslegungsfehler auf. Auch bei Kurzschluss, Schmoren, Sachbeschädigung oder Sabotage tritt die Police ein und zahlt eine Ausfallentschädigung, wenn die Anlage aufgrund einer versicherten Gefahr keinen Strom erzeugen kann.

In der Photovoltaikversicherung sind zudem alle Gefahren versichert, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Eingeschlossen sind in der Regel Bedienungsfehler und Ungeschicklichkeiten, nicht jedoch die "grobe Fahrlässigkeit".

ÖKO-TEST hat daher die Hürde an dieser Stelle höher gelegt und bewertet nur solche Tarife mit einer höheren Punktzahl, die ohne Einschränkung auch gröbste Schnitzer der Kunden akzeptieren und dann Schäden ohne Abzüge zahlen. Zudem wurde erstmals zwischen grob fahrlässiger Herbeiführung des Schadens und einem grob fahrlässigen Verstoß gegen Sicherheitsauflagen und Pflichten unterschieden. Insgesamt hat ÖKO-TEST nun 29 selbstständige Photovoltaikversicherungen genau unter die Lupe genommen.

Das Testergebnis

Mit Abzügen müssen die Kunden bei allen Policen rechnen, wenn sie gegen Sicherheitsvorschriften oder sonstige Pflichten grob fahrlässig verstoßen. Noch ist bei Photovoltaikpolicen - im Gegensatz zur Wohngebäude- und Hausratversicherung - kein Anbieter bereit, im Schadenfall auf die Kürzung der Entschädigung zu verzichten, wenn Anlagen jahrelange nicht gewartet oder entgegen den Herstellerauflagen Veränderungen vorgenommen wurden.

Das gilt auch, wenn zum Beispiel ein Brand "grob fahrlässig" herbeigeführt wurde. Wer beispielsweise versehentlich die Kabel der Solaranlage beschädigt und nicht umgehend repariert, muss damit rechnen, dass Versicherer nicht voll leisten. Nur fünf Policen kürzen in solchen Fällen die Entschädigung nicht.

Alle Angebote auf dem 1. Rang stammen von Versicherungsmaklern, die mit den Assekuranzen Sonderregeln ausgehandelt haben und so den Schutz verbessern konnten. Die Maklerangebote im Test sind auch top im Preis. Die Krist Assekuranzmakler verlangen für ihr Secon Solar ohne eine Selbstbeteiligung nur 71,40 Euro. Drei weitere Angebote der besten Tarife liegen ohne Selbstbeteiligung unter 90 Euro.

Die Frist, in der Nutzungsausfall bei Stillstand der Anlage geleistet wird, fällt sehr unterschiedlich aus. Sie reicht von lediglich drei bis zu zwölf Monaten. Geleistet wi


Photovoltaikversicherungen: Wir haben diese Produkte für Sie getestet

  • Helvetia

  • Condor

  • Nürnberger

  • Mannheimer Versicherung

  • VHV

  • Zurich

  • Signal Iduna

  • Krist Assekuranzmakler

  • eBroker24

  • Waldenburger

  • eBroker24

  • Ergo

  • R+V

  • eBroker24

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  • Condor

  • Axa

  • Westfälische Provinzial

  • Gothaer

  • Württembergische

  • LVM

  • Rosa-photovoltaik.de

  • eBroker24

  • Rosa-photovoltaik.de

  • Krist Assekuranzmakler

  • Photovoltaikversicherung24.de

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  • Krist Assekuranzmakler

  • Rosa-photovoltaik.de

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8 Seiten
Seite 300 - 307 im Handbuch Bauen, Wohnen, Renovieren
vom 02.11.2012
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Erschienen am 02.11.2012

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