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02.11.2012 | Wenn die Saison anfängt und die ersten Blattläuse auftauchen, sollte man erst mal geduldig zwei bis drei Wochen abwarten, denn vielleicht löst sich das Problem durch natürliche Feinde. Denn Blattläuse können sich, da sie lebend gebären, schnell vermehren und sind Nützlingen wie Florfliegenlarven voraus.

Anlocken kann man Nützlinge mit der richtigen Gartengestaltung, etwa mit Wildblumen oder Nisthilfen für Insekten. Oder man setzt die natürlichen Feinde von Blattlaus und Co. selbst im Garten aus. Es gibt sie mittlerweile fix und fertig in vielen Gartenmärkten als Wertgutschein zu kaufen. Gegen Einsendung einer Postkarte kommen die tierischen Helfer dann ins Haus. Rund 60 verschiedene Nützlinge gibt es, wie die räuberischen Marienkäfer oder Raubmilben, die ihre Opfer mit Haut und Haar verspeisen.

Hilfreich gegen Pflanzenschädlinge ist es auch, befallene Pflanzenteile herauszuschneiden oder die Pflanzen mit einem Wasserstrahl abzuspritzen. "Selbst mit bekannten Hausmitteln wie Seifenlauge kann man aber viel falsch machen und Nützlingen schaden. Dann ist es besser, fertige Produkte mit Kaliseife oder Neem fachgerecht anzuwenden", erklärt Sven Görlitz vom Gartentelefon der Gartenakademie Baden-Württemberg.

ÖKO-TEST hat 27 Mittel gegen Blattläuse eingekauft und die Inhaltsstoffe beurteilt.

Das Testergebnis

Die Gelbstecker im Test locken fliegende Pflanzschädlinge durch ihre Farbe an und funktionieren völlig ohne Gift. Da sie aber auch nützliche Insekten anlocken, setzt man sie besser gezielt ein.

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