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Mottenschutzmittel

Die kleine Motte Nimmersatt

Gefräßige Motten im Kleiderschrank sind eine Katastrophe. Zum Glück gibt es zahlreiche empfehlenswerte Mittel.

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02.11.2012 | Die gelblich-weißen Kleidermotten hatten ein richtiges Festessen: Die Wolltasche, ein Mitbringsel von einem rumänischen Bauernmarkt, war völlig zerfressen, mit Larven und Gespinströhren der Puppen verunstaltet. Offenbar hatten die lichtscheuen Kleidermotten genügend Zeit, um ihr zerstörendes Werk unbehelligt zu verrichten. Und so passiert es oft. Wenn man die Motten bemerkt, ist der größte Schaden bereits angerichtet und die Wollsachen bereits so zerlöchert, dass sie unbrauchbar geworden sind.

Eine Alternative zu synthetischen Mitteln gegen Motten sind Schlupfwespen, die die Eier der Motten angreifen. Sie verlangen jedoch Ausdauer und ein Erfolg ist nicht garantiert. Die winzigen Tiere suchen nämlich kriechend nach den Eiern, die von den Motten in den Textilien abgelegt werden. Aus diesem Grund müssen gegen die Kleidermotten mehr Nützlingskärtchen im Einsatz sein als bei Lebensmittelmotten. Und da sich die Kleidermotten auch langsamer entwickeln, ist es auch notwendig die Kärtchen über mindestens zwölf Wochen auszulegen.

ÖKO-TEST hat 27 Mittel gegen Kleidermotten - vom Duftbeutel bis zum Mottenpapier - eingekauft und die Inhaltsstoffe beurteilt.

Das Testergebnis

Die meisten Mottenmittel schneiden mit "sehr gut" ab. Ein "mangelhaftes" Urteil bekommen sieben Produkte mit synthetischen Giften.

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