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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2012
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Photovoltaikversicherungen

Solar-Anlage richtig versichern

Privater Sonnenstrom boomt. Es gibt Geld vom Staat und das Öko-Gewissen wird befriedigt. Eine Win-win-Situation. Damit das über Jahre so bleibt, brauchen Betreiber von Photovoltaikanlagen vernünftigen Versicherungsschutz.

2002 | 38
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14.10.2011 | Von privaten Dächern kommt immer mehr Strom. Noch leisten die Solarstromanlagen zwei Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland. 2020 sollen es aber schon 10 Prozent sein, schätzt der Bundesverband Solarwirtschaft. Die große Nachfrage nach Solarmodulen bringt aber auch verstärkt Kriminelle auf die Spur. "Die Sonnendiebe kommen über Nacht, reisen im Lkw an und montieren unerschrocken ganze Anlagen ab", so Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten. Wer dann keinen ausreichenden Versicherungsschutz hat, sieht alt aus.

Eine spezielle Photovoltaikversicherung ersetzt nicht nur Diebstahl und Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel. Sie kommt meist auch für Konstruktions-, Material- und Auslegungsfehler sowie bei Schäden durch falsche Bedienung und sogar bei Fahrlässigkeit auf. Auch bei Kurzschluss, Schmoren, Sachbeschädigung oder Sabotage tritt die Police ein und zahlt auch eine Ausfallentschädigung, wenn die Anlage aufgrund einer versicherten Gefahr keinen Strom erzeugen kann.

ÖKO-TEST hat daher 26 selbstständige Photovoltaikversicherungen genau unter die Lupe genommen.

Das Testergebnis

Leistungsmäßig gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf hohem Niveau. Immerhin sieben Angebote landen mit einer Gesamtpunktzahl zwischen 36,0 und 39,0 auf dem ersten Rang, neun weitere erreichen Rang zwei. Selbst das mit 26,5 Punkten schwächste Angebot erreicht noch einen guten dritten Rang.

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