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Gebissreiniger im Test: Viele halten nicht, was sie versprechen

ÖKO-TEST Jahrbuch Gesundheit für 2010 | Kategorie: Kosmetik und Mode | 09.11.2009

Wir haben Gebissreiniger unter die Lupe genommen. Halten die Produkte, was sie versprechen?
Foto: Sotnikov Misha/Shutterstock

Sie versprechen Sauberkeit und Frische durch sprudelnden Aktivsauerstoff. Doch sowohl Reinigungsleistung als auch die keimtötende Wirkung vieler Gebissreiniger lassen zu wünschen übrig. Einige sehr günstige Produkte haben am besten abgeschnitten.

Aktualisiert am 09.11.2009 | Opas Gebiss im Wasserglas auf dem Nachttisch: Ein Bild, das wohl immer seltener, aber doch nicht ganz so schnell verschwinden wird. Obgleich herausnehmbare Teil- und Vollprothesen immer noch überwiegen, geht der Trend mittlerweile zu fest sitzenden Kronen, Brücken und Implantaten.

Der Nutzen von Zahnersatz geht weit über das reine Beißen und Kauen hinaus: Bleiben die Strukturen des Mundraums erhalten, beeinflusst dies nicht nur die Nahrungsaufnahme und das Sprechen zum Positiven. Gut sitzende Dritte tragen auch zu Lebensqualität, Zufriedenheit und Selbstvertrauen bei.

So reinigen Sie Ihr Gebiss richtig

Künstliche Zähne oder ein komplettes künstliches Gebiss entbinden weder vom Zähneputzen noch vom regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt. "Im Laufe der Zeit kann sich der Kieferknochen bei Prothesenträgern verändern und zurückbilden, was häufig zu Druckstellen und Entzündungen führt. Deshalb sind regelmäßige Prothesenkontrollen und bei Bedarf Anpassungen wichtig, damit die dritten Zähne optimal sitzen", sagt Professor Hans-Christoph Lauer, wissenschaftlicher Leiter des Kuratoriums perfekter Zahnersatz und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Ein ernsthaftes Problem sieht Lauer in nicht rechtzeitig erkannten Druckstellen und Entzündungen. Denn nicht behandelte großflächige Entzündungen, die den gesamten Mundbereich betreffen, können sich auf den ganzen Organismus auswirken und auch Organe wie Herz und Lunge in Mitleidenschaft ziehen.

Künstliche Zähne sollten täglich mit Gebissreiniger gereinigt werden.
Künstliche Zähne sollten täglich mit Gebissreiniger gereinigt werden. (Foto: Sotnikov Misha/Shutterstock)

Zur täglichen Pflege der Dritten gehören auch Gebissreiniger. Es könnte so einfach sein: Wasser ins Glas, Gebiss und Tablette hinein, und – je nach Produkt – innerhalb von 3 bis 15 Minuten ist wieder alles im Reinen: "Löst Flecken und Beläge", "wirken vorbeugend gegen Zahnsteinbildung und Entzündungen", "Bekämpfung geruchsbildender Bakterien", steht beispielsweise auf der Verpackung eines Gebissreinigers. Eine "effektive Bakterienentfernung" versprechen auch die Produkte eines weiteren Herstellers – "bekämpft Plaque", heißt es bei noch einem anderen Produkt.

Gebissreiniger im Test: Kein Produkt überzeugt wirklich

Doch was ist wirklich an diesen Versprechungen dran? ÖKO-TEST hat 19 gängige Gebissreiniger eingekauft und im Labor auf ihre Reinigungsleistung sowie ihre Wirkung gegen Bakterien und einen Hefepilz untersuchen lassen. Zusätzlich haben wir einen kritischen Blick auf Inhaltsstoffe und Deklaration geworfen.

Das Testergebnis: Kein Produkt vermag rundum zu überzeugen. Häufig wirken die Gebissreiniger nicht ausreichend gegen Bakterien, vielfach ist es auch mit der Reinigungsleistung nicht weit her.

Im Praxistest haben wir die Lösungen auf den Hefepilz Candida albicans und vier verschiedene Bakterien einwirken lassen. Gegen die Hefe taten sich die Gebissreiniger besonders schwer: Nur zwei Produkte verringerten die Anzahl der Hefezellen genügend (um vier Zehnerpotenzen) - aber erst, wenn man sie doppelt so lange wie empfohlen einwirken ließ. Etwas besser war es um die antibakterielle Wirksamkeit bestellt, auch wenn hier einige Produktlösungen den Testkeimen praktisch nichts anhaben konnten.

Zahnpflege ist auch bei künstlichen Zähnen wichtig.
Zahnpflege ist auch bei künstlichen Zähnen wichtig. (Foto: ichefboy/Shutterstock)

Kritik an Reinigungsleistung

Besonders enttäuschend verhielten sich hier drei der getesteten Gebissreiniger. In Gegenwart einer hohen Belastung mit einem Eiweiß und roten Blutkörperchen schaffte es nicht eines dieser drei Präparate, die vier Testbakterien in der empfohlenen Zeit nennenswert zu reduzieren, von den geforderten fünf Zehnerpotenzen ganz zu schweigen. Die Prothese wäre hinterher also praktisch genauso verkeimt wie vorher.

In einem Standardversuchsaufbau sollten die Reiniger mindestens 95 Prozent einer Anschmutzung aus Blut von der Unterlage entfernen. Tatsächlich schafften nur sieben Produkte diese Mindestanforderung. Während die Mehrzahl der Gebissreiniger eine mittelprächtige reinigende Wirkung an den Tag legte, war sie bei dreien nur als unzureichend zu bezeichnen: Mehr als 25 Prozent der Anschmutzung blieben auf dem Träger zurück. Am lausigsten schnitten die Corega Tabs 3 Minuten ab, die mehr als 40 Prozent des Bluteiweißes zurückließen.

Prothesen sollten regelmäßig beim Zahnarzt auf ihre Passform untersucht werden. Sonst können sich Druckstellen im Mund bilden.
Prothesen sollten regelmäßig beim Zahnarzt auf ihre Passform untersucht werden. Sonst können sich Druckstellen im Mund bilden. (Foto: Olena Yakobchuk/Shutterstock)

Zwei Gebissreiniger im Test enthalten einen Problemstoff

Da es die Tabletten allein nicht schaffen, anhaftenden Schmutz vollständig von der Prothese zu holen, sollte diese zusätzlich immer mit einer Zahnbürste gereinigt werden. Ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung fehlt aber in 13 Fällen.

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Prothese zur Reinigung ins Glas gehört und nicht der Reinigungsstab in den Mund. Trotzdem wäre ein solcher Sicherheitshinweis angebracht. Auf der Verpackung eines Reinigers für die dritten Zähne fehlt dieser Hinweis.

Im Grunde genommen sind alle Gebissreiniger recht ähnlich zusammengesetzt. Zu kritisieren sind lediglich der Formaldehydabspalter Methenamin in den beiden Produkten eines Herstellers. Obgleich Formaldehyd antimikrobiell wirkt, schnitten die beiden Reiniger in der Praxisprüfung nur mittelmäßig ab.

Diesen Test haben wir bereits im ÖKO-TEST Jahrbuch für 2010 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch Gesundheit für 2010 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

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Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Testverfahren

Der Einkauf: Gebissreiniger stehen nicht nur in Drogerieregalen. Auch bei Discountern und in Verbrauchermärkten sind sie erhältlich. Einige Produkte haben wir übers Internet bestellt.

Praxisprüfung: Bis heute gibt es keine standardisierten Methoden, um die antimikrobielle Wirkung und die Reinigungsleistung von Gebissreinigern zu bestimmen. Daher haben wir ein international anerkanntes, akkreditiertes Labor beauftragt, das unter anderem auf biologische, chemische und mikrobiologisch-hygienische Prüfungen von Medizinprodukten spezialisiert ist. Grundlage für die Untersuchung waren die Normen DIN EN 13624 und EN 13727, die strenge Kriterien für chemische Desinfektionsmittel für Medizinprodukte beinhalten.

Hier müssen die Testlösungen beweisen, dass sie verschiedene Bakterien mindestens um den Faktor 100.000 und den Hefepilz Candida albicans um den Faktor 10.000 reduzieren können. Um zu sehen, inwieweit die Zeit eine Rolle spielt, wurden die Lösungen nicht nur in der empfohlenen, sondern auch in der halben und der doppelten Einwirkzeit untersucht. Bei den Testbakterien handelt es sich um Staphylococcus aureus, der natürlicherweise auch auf der Haut und in den oberen Atemwegen vieler Menschen vorkommt, um den Feuchtkeim Pseudomonas aeruginosa, einen bedeutenden Krankenhauskeim, der Harnwegsinfekte und Gehörgangsentzündungen auslösen kann, das Milchsäurebakterium Enterococcus hirae, das bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem Infektionen verursachen kann, und schließlich den Leitkeim der Zahnkaries, Streptococcus mutans, der bei fast jedem Menschen im Speichel schwimmt.

Nicht in die Bewertung aufgenommen haben wir die Wirkung der Produkte gegen Viren. Stichproben ergaben, dass mit einer ausgeprägten antibakteriellen auch eine virentötende Wirkung einhergeht. Oder umgekehrt: Lassen die Reiniger schon die Bakterien am Leben, richten sie auch gegen Viren nicht viel aus.

Die Reinigungsleistung wurde ermittelt, indem ein Prüfkörper mit einer bestimmten Menge einer Anschmutzung aus Schafsblut in die Lösung des Gebissreinigers gehängt wurde. Um so weniger Eiweiß hinterher noch auf dem Prüfkörper nachweisbar war, desto besser die Reinigung. Im Idealfall sollten noch maximal fünf Prozent der Ausgangsmenge messbar sein.

Geprüft wurden die Gebissreiniger bei unterschiedlichen Temperaturen. Je nachdem, ob in der Gebrauchsanweisung "warmes" oder "lauwarmes" Wasser stand, wurde ihre Wirksamkeit bei 35 bzw. 25 Grad Celsius gemessen.

Inhaltsstoffe: Maßgebliche Inhaltsstoffe der Gebissreiniger sind Peroxide wie die als Bleichmittel aus Waschmitteln bekannten Natriumperborat und -percarbonat sowie das aus der Trinkwasseraufbereitung bekannte Kaliumperoxomonosulfat (Caroat). Daraus freigesetzte reaktive Sauerstoffverbindungen sollen Keime töten und Verfärbungen bleichen. Waschaktive Substanzen (Tenside) helfen, Ablagerungen zu beseitigen. Eine Überlegenheit eines bestimmten Tensids hinsichtlich der Reinigungsleistung ließ sich aber nicht erkennen.

Die Bewertung: Gebissreiniger, die versprechen, Bakterien zu bekämpfen sowie Flecken und Beläge zu lösen, sollten sich auch daran messen lassen. Daher haben wir dem Praxistest mehr Gewicht beigemessen als der Bewertung von Inhaltsstoffen und Deklaration.

Bewertungslegende

Bewertung Testergebnis Praxisprüfung: Das Testergebnis Praxisprüfung setzt sich zusammen aus dem Teilergebnis Antimikrobielle Wirkung (50 %) und dem Teilergebnis Reinigungsleistung (50 %). Dabei wird kaufmännisch gerundet. Ein Produkt mit einem Testergebnis Antimikrobielle Wirkung "ungenügend" oder "mangelhaft" kann im Testergebnis Praxisprüfung nicht besser sein als "ungenügend" oder "mangelhaft".

Bewertung Teilergebnis Antimikrobielle Wirkung: Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) eine unzureichende Wirksamkeit gegen den Hefepilz Candida albicans von weniger als 4 lg-Stufen unter hoher Belastung und bei doppelter Einwirkzeit (Wirksam gegen Hefepilz C. albicans = nein); b) eine unzureichende Wirksamkeit gegen die Bakterien Enterococcus hirae oder Streptococcus mutans von weniger als 5 lg-Stufen unter hoher Belastung sowohl bei empfohlener als auch bei doppelter Einwirkzeit (Wirksam gegen E. hirae oder S. mutans = nein); c) eine unzureichende Wirksamkeit gegen die Bakterien Staphylococcus aureus oder Pseudomonas aeruginosa von weniger als 5 lg-Stufen unter hoher Belastung sowohl bei empfohlener als auch bei doppelter Einwirkzeit und keine messbare Reduktion unter geringer Belastung sowohl bei empfohlener als auch bei doppelter Einwirkzeit (Wirksam gegen S. aureus oder P. aeruginosa = nein); d) je zwei als nur "teilweise" ausreichend bewertete Wirksamkeiten. Als nur "teilweise" ausreichend gilt: bei Candida albicans eine Reduktion um 4 lg-Stufen unter hoher Belastung und nur in der doppelten Einwirkzeit (Wirksam gegen Hefepilz C. albicans = teilweise); bei den Bakterien Enterococcus hirae oder Streptococcus mutans eine Reduktion um 5 lg-Stufen unter hoher Belastung und nur der in doppelten Einwirkzeit (Wirksam gegen E. hirae oder S. mutans = teilweise); bei den Bakterien Staphylococcus aureus und Pseudomonas aeruginosa eine Reduktion um 5 lg-Stufen unter hoher Belastung und nur in der doppelten Einwirkzeit oder eine Reduktion um 5 lg-Stufen unter geringer Belastung und empfohlener und/oder doppelter Einwirkzeit (Wirksam gegen S. aureus oder P. aeruginosa = teilweise).

Bewertung Teilergebnis Reinigungsleistung: Zur Abwertung um vier Noten führt: eine Reinigungsleistung, die einer Abreicherung von weniger als 75 Prozent entspricht (Reinigende Wirkung = unzureichend). Zur Abwertung um zwei Noten führt: eine Reinigungsleistung, die einer Abreicherung zwischen 75 und weniger als 95 Prozent entspricht (Reinigende Wirkung = mittel). Zur Abwertung um eine Note führt: ein fehlender Hinweis zur zusätzlichen Anwendung einer Zahnbürste.

Bewertung Teilergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: Formaldehyd/-abspalter (hier: Methenamin). Zur Abwertung um eine Note führt: a) ein fehlender Hinweis, das Produkt nur außerhalb des Mundes anzuwenden.

Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Praxisprüfung und dem Testergebnis Inhaltsstoffe. In das Gesamturteil gehen das Testergebnis Praxisprüfung zu 60 Prozent und das Testergebnis Inhaltsstoffe zu 40 Prozent ein. Es kann nicht besser sein als das Testergebnis Praxisprüfung.

Testmethoden

Praxisprüfung: a) Quantitativer Suspensionsversuch zur Prüfung der bakteriziden Wirkung im humanmedizinischen Bereich (Phase 2, Stufe 1), in Anlehnung an EN 13727 Draft for Revision (April 2006); Prüftemperatur: 35 °C ± 1 °C (entsprechend der empfohlenen Anwendung "warmes Wasser") bzw. 25 °C ± 1 °C (entsprechend der empfohlenen Anwendung "lauwarmes Wasser"); Konzentration des Prüfprodukts: 100 % (m/v) entsprechend den Herstellerangaben; Einwirkzeiten: Die gebrauchsfertigen Konzentrate wurden jeweils mit der empfohlenen sowie der halben und der doppelten Einwirkzeit geprüft; Auszählverfahren: Plattengussverfahren; Inkubation: 48 h bei 36 °C ± 1 °C; Verdünnungsmittel: Wasser standardisierter Härte; Neutralisation: Verdünnungsneutralisation; Neutralisationsmittel: 3,0 % Tween 80 + 0,3 % Lecithin + 0,1 % Histidin + 0,5 % Natriumthiosulfat bzw. 3,0 % Tween 80 + 3,0 % Saponin + 0,1 % Histidin + 0,1 % Cystein; Belastungssubstanzen: hohe Belastung (0,3 % Rinderalbumin + 0,3 % SchafErythrozyten), geringe Belastung (0,03 % Rinderalbumin); Prüfkeime: Staphylococcus aureus ATCC 6538; Enterococcus hirae ATCC 10541; Pseudomonas aeruginosa ATCC 15442; Streptococcus mutans ATCC 25175; b) Quantitativer Suspensionsversuch zur Prüfung der fungiziden Wirkung chemischer Desinfektionsmittel für Instrumente im humanmedizinischen Bereich (Phase 2, Stufe 1) in Anlehnung an DIN EN 13624 (Februar 2004); Parameter wie unter a), außer: Inkubation: 48 h bei 30 °C ± 1 °C; Prüfkeim: Candida albicans ATCC 10231; c) Quantitativer Keimträgerversuch zur Prüfung der fungiziden oder levuroziden Wirkung für Instrumente im humanmedizinischen Bereich (Phase 2, Stufe 2) in Anlehnung an EN 14562 (August 2006); pro Konzentration/Zeit wurde je eine Tablette Gebissreiniger entsprechend den Herstellerangaben in ein Becherglas mit 200 ml Wasser gegeben. Direkt anschließend wurden je zwei kontaminierte Prüfkörper in das Becherglas gehängt; weiterer Prüfablauf nach EN 14562; Parameter wie unter b), außer: Einwirkzeiten: Die gebrauchsfertigen Konzentrate wurden jeweils mit der empfohlenen Einwirkzeit, die die Lösungsphase des Prüfproduktes beinhaltete, geprüft. d) Chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika – quantitativer Suspensionsversuch Viruzidie für in der Humanmedizin verwendete chemische Desinfektionsmittel und Antiseptika, Prüfverfahren und Anforderungen (Phase 2, Stufe 1) in Anlehnung an EN 14476: 2005-04/A1:2006-10; Einwirkzeiten: die gebrauchsfertigen Konzentrate wurden jeweils mit der empfohlenen sowie der halben und der doppelten Einwirkzeit geprüft; Testtemperatur: 25 °C ± 1 °C; 35 °C; Konzentration des Prüfproduktes: 100 %; Prüfvirus: Vaccinia Virus Stamm Elstree; Zelllinie zur Vermehrung: CCI-81; Titrationsverfahren: Virustitration auf Zellsuspension in 96-Well Mikrotiterplatten; e) Reinigungsleistung: Standardisiertes In-vitro-Modell (siehe: Zentralsterilisation 2008; 16 (6), 424–436): Mattglasstreifen mit Prüfanschmutzung aus heparinisiertem Schafsblut; Proteinanalytik: quantitative Bestimmung freier Aminogruppen der Blutproteine durch die modifizierte OPA-Methode (SOP-Nr. 17-008); Berechnung: Abreicherung in % = 100 – (Restkontamination / Ausgangsbelastung x 100); PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse

Einkauf der Testprodukte: Mai/Juni 2009

Diesen Test haben wir bereits im ÖKO-TEST Jahrbuch für 2010 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch Gesundheit für 2010 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

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