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23.09.2017 | Babys kommen mit Wickelauflagen regelmäßig in Kontakt. Doch mehr als zwei Drittel der Produkte zeigen sich in unserem umfangreichen Schadstofftest als belastet. Er zeigt aber vor allem, welche wir empfehlen können.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben 16 Wickelauflagen eingekauft. Bei manchen liegt das Baby direkt auf einer Kunststoffhülle, andere verfügen über Baumwollbezüge. Ikea und Allnatura bieten zu ihren Produkten extra Bezüge an, diese haben wir separat getestet. Für die günstigste Wickelauflage haben wir 14,99 Euro bezahlt, für die teuerste 69,95 Euro.

Die Inhaltsstoffe

Viele Kunststoffauflagen enthalten erfahrungsgemäß chlorierte Verbindungen und Weichmacher, also ließen wir die von uns beauftragten Labore darauf testen. Außerdem im umfangreichen Schadstofftest: aromatische Amine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen manche krebserregend oder -verdächtig sind, das giftige Spurenelement Antimon, phosphororganische Verbindungen, optische Aufheller und Nonylphenolethoxylate.

Die Bewertung

Besonders streng sind wir bei gesetzlich reglementierten Stoffen wie krebsverdächtigen aromatischen Aminen. Optische Aufheller ohne voraussichtlichen Hautkontakt und umweltschädliche Nonylphenolethoxylate werten wir unter "Weitere Mängel" ab.

Die Testergebnisse Wickelauflagen gibt's in unserer App