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Schwangerschaftsöl im Test: Welche Öle und Cremes wir Schwangeren empfehlen

ÖKO-TEST Jahrbuch Kinder und Familie 2019 | Kategorie: Kinder und Familie | 15.01.2019

Schwangerschaftsöl im Test: Welche Öle und Cremes wir Schwangeren empfehlen
(Foto: ÖKO-TEST)

Im Test erfahren Sie, ob die speziellen Produkte für Schwangere in Ordnung sind – oder ob Sie mit ihnen Schadstoffe auf Ihren Bauch cremen. Die beiden teuersten Produkte im Test schneiden „sehr gut“ und „ungenügend“ ab.

Das tägliche Eincremen versorgt die strapazierte Haut von Schwangeren mit Feuchtigkeit und hilft gegen Juckreiz. Nicht zuletzt können Massagen und Eincremen das Wohlgefühl steigern und entspannen. Viele Anwenderinnen empfinden die Pflege und Massage der spannenden Haut als sehr angenehm.

Schwangerschaftsöl im Test: Öle und Cremes von Weleda, Frei Öl, Penaten, Bübchen & Co. geprüft

Im Test: 17 Pflegeprodukte für Schwangere wie Öle und Cremes, davon sind vier als Naturkosmetik zertifiziert.

Das Ergebnis: Die meisten Pflegeprodukte sind empfehlenswert. Ein Produkt fällt mit "ungenügend" durch. Das Öl enthält nicht nur Paraffinöl auf Erdölbasis, es ist auch noch mit MOAH verunreinigt. Manche dieser aromatischen Kohlenwasserstoffverbindungen stehen in Verdacht, Krebs zu erregen. Um welche MOAH es sich hier konkret handelt, wissen wir nicht.

Aber: Um ein gesundheitliches Risiko sicher auszuschließen, haben Pflegeprodukte, die mit MOAH verunreinigt sind, nichts auf Ihrer Haut zu suchen. Zumal es auch noch nicht geklärt ist, in welchem Umfang die Stoffe über die Haut aufgenommen werden.

Viele Schwangerschaftsöle für Massage & Pflege in der Schwangerschaft empfehlenswert

Nicht dufte sind außerdem die Ergebnisse der Dufstoffanalyse von einem Schwangerschaftsöl im Test: Das Labor hat unter anderem künstlichen Moschusduft gefunden. Darunter fassen wir Verbindungen zusammen, von denen einige auch in die Muttermilch übergehen. Zudem lagern sie sich im Fettgewebe an und stehen im Verdacht, Leberschäden zu verursachen.

Diesen Test haben wir bereits in der ÖKO-TEST App Eltern im November2017 veröffentlicht. Testergebnisse/Angaben sind aktualisiert, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/ zusätzliche Untersuchungen vorgenommen haben.

Die Testtabelle inklusive unserer Bewertung sowie das gesamte Ergebnis im Detail lesen Sie im ePaper.

Weiterlesen auf oekotest.de:


Pflegeprodukte für Schwangere: Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Frei Öl Massageöl für Schwangere
  • Apotheker Walter Bouhon

Ream 4 Your Baby Mama Schwangerschaftsöl
  • Pharmamedico

Penaten Mama Massage Öl
  • Johnson & Johnson

Bübchen Mama Pflegelotion
  • Bübchen

Bi-Oil
  • Delta Pronatura

Hildegard Braukmann Mama & Ich Massage Glücks Gelee
  • Hildegard Braukmann

Hipp Mama Sanft Straffender Balsam Sensitiv
  • Hipp

Merz Spezial Beauty Talent Intensiv Konzentrat
  • Merz Consumer Care

Mamas Babydream Pflegeöl
  • Rossmann

Burt‘s Bees Mama Bee Belly Butter
  • Burt‘s Bees

Attitude Blooming Belly Natural Stretch Oil
  • Bio Spectra

Kneipp Naturkosmetik Bio Hautöl
  • Kneipp

Töpfer Mamacare Massage & Pflegeöl
  • Töpfer

Weleda Mama Schwangerschafts-Pflegeöl
  • Weleda

Beauty Baby Mama Pflegeöl
  • Müller Drogeriemarkt

Bellybutton Mama Streifenlos Body Balsam
  • Lornamead

Eco by Naty Schwangerschaftscreme
  • Naty

Schwangerschaftsöl im Test: Welche Öle und Cremes wir Schwangeren empfehlen

4 Seiten
Seite 144 - 147 im ÖKO-TEST Jahrbuch Kinder und Familie 2019
vom 10.01.2019

Testverfahren

Der Einkauf: Wir haben 17 Pflegeprodukte für Schwangere wie Öle und Cremes eingekauft, davon sind vier als Naturkosmetik zertifiziert.

Die Inhaltsstoffe: Schwangere wollen sich etwas Gutes tun und sich mit dem Pflegeprodukt keine Schadstoffe auf den Bauch schmieren. Die beauftragten Labore haben die Kosmetika für uns auf problematische Duft- und Konservierungsstoffe sowie Weichmacher untersucht. Öle, die Paraffine enthalten, haben wir auf MOAH überprüfen lassen, die in Verdacht stehen, Krebs zu erregen.

Die Weiteren Mängel: Kosmetika in Plastiktuben oder -flaschen müssen nicht in einem zusätzlichen Umkarton stecken. Viele Kartons machen viel Müll. Ein Umkarton ist sinnvoll, wenn er mehrere Teile enthält, oder eine Glasflasche schützt.

Die Bewertung: Nur Produkte, in denen keine bedenklichen Inhaltsstoffe stecken, erhalten eine sehr gute Note. Für Mängel gibt es Punktabzug. Besonders kritisch sehen wir Stoffe, die möglicherweise Krebs erregen. Paraffine können mit MOAH verunreinigt sein. Paraffine in Kosmetika erkennst Du an Bezeichnungen wie Paraffin, Cera Microcristallina, Paraffinum Liquidum oder Petrolatum.

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