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Große Qualitätsunterschiede bei Schreibtischstühlen für Kinder und Jugendliche im Test

Jahrbuch Kleinkinder 2017 | Autor: Daniel Waldschik | Kategorie: Kinder und Familie | 19.01.2017

Schreibtischstühle für Kinder und Jugendliche im Test: Welche sind empfehlenswert?
Foto: LeManna/Shutterstock

In der Schule können Eltern kaum Einfluss auf die Sitzmöbel der Kinder nehmen. Daheim schon. Wir haben neun Drehstühle und einen Kufenstuhl getestet. Drei Produkte krachen mit "ungenügend" durch, vier Stühle können wir empfehlen.

Aktualisiert am 19.01.2017 |ÖKO-TEST wollte wissen, ob es den (annähernd) perfekten Schreibtischstuhl für Kinder und Jugendliche zu Hause gibt. Deshalb haben wir zehn unterschiedliche Produkte eingekauft und in Laboren genauer unter die Lupe nehmen lassen. Im Schadstofftest überprüften die beauftragten Labore die Bezugsstoffe und Polster auf unerwünschte Substanzen. Im Praxistest wurden die Produkte dann ausgiebig in Sachen Handhabung, Ergonomie und Sicherheit getestet.

Schreibtischstühle für Kinder im Test: Drei fallen durch

Weil sie die Teilprüfung Sicherheit mit "ungenügend" nicht bestanden haben, sind drei getestete Schreibtischstühle für Kinder und Jugendliche mit dem Gesamturteil "ungenügend" durchgefallen. Zwei weitere Schreibtischstühle im Test haben sich dagegen die Bestnote "sehr gut" verdient.

Das Umkippen des Stuhls nach vorn und/oder hinten birgt eine enorme Verletzungsgefahr. Insgesamt fielen fünf Stühle um. Grundlage war die Prüfung gemäß DIN EN 1335. Zwar richten sich ihre Vorgaben an Büroarbeitsstühle und damit an die Körpermaße Erwachsener. Weil aber die getesteten Stühle laut Laborexperten auch für Jugendliche von größerer und/oder schwererer Statur geeignet sind, haben wir die Messlatte etwas höher gelegt. Immerhin: Die Hälfte der Produkte hat die strenge Prüfung bestanden. Zwei der im Kipptest durchgefallenen Stühle werben sogar mit dieser Norm. Hierzu hat das Deutsche Institut für Normung gegenüber ÖKO-TEST bestätigt: Wer mit einer DIN-Norm wirbt, hat dann auch alle ihre Vorgaben exakt einzuhalten.

Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit am Schreibtisch. Da sollte der Schreibtischstuhl perfekt angepasst sein.
Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit am Schreibtisch. Da sollte der Schreibtischstuhl perfekt angepasst sein. (Foto: Syda Productions/Shutterstock)

Kritik an Sicherheit der getesteten Schreibtischstühle

Mögliche Quetschstellen für Finger, Hände, Zehen und Füße haben unsere Experten an sieben von zehn Stühlen gefunden. Hier sollten die Hersteller unbedingt nachbessern!

Kinder sitzen nicht immer still, sie rutschen auf dem Stuhl hin und her oder wechseln ihre Sitzhaltung und -position. Wenn sich ein Stuhl beim Aufstehen oder Hinsetzen dann zu leicht wegschieben lässt, kann es passieren, dass Kinder plötzlich auf dem Hosenboden landen und sich wehtun. Wir haben deshalb den Rollwiderstand überprüft. Nicht bestanden haben diesen Test zwei der getesteten Schreibtischstühle für Kinder und Jugendliche. Grund sind die ungebremsten Rollen.

Das von uns beauftragte Labor hat den Stühlen auch unter den Bezug geschaut. Den Polstern 2dreier Stühle attestierten unsere Experten die Gefahr des vorzeitigen Durchsitzens. An vier Modellen stellten sie fest, dass ein Hohlraum entweder unter dem Bezugsstoff oder unter dem Sitzflächenpolster besteht. Dem Verbraucher wird also eine größere Polsterdicke suggeriert, als tatsächlich vorhanden ist. Solche Mogeleien werten wir ab.

Problemstoffe in Schreibtischstühlen gefunden

Die meisten Produkte sind nicht für alle Kinder und Jugendlichen geeignet. So müssen zum Beispiel für klein gewachsene Kinder und Jugendliche geringere Sitztiefen eingestellt werden können, da eine zu große Sitztiefe zu Fehlhaltungen führt. Für größere Nutzer sollte die Sitztiefe anpassbar sein. Zwar ist bei allen Stühlen die Sitzbreite ausreichend groß bemessen. Was die einstellbaren Sitzhöhen und -tiefen vieler von uns getesteter Stühle betrifft, müssen Eltern aber befürchten, dass ihr Kind schnell keinen Platz mehr findet. Eine - wenn überhaupt - nur sehr geringe Einschränkung der Nutzergruppe machten unsere Experten hingegen für ein Produkt aus.

Abzüge für den Nachweis von Diisononylphthalat (DINP) gab es für zwei der getesteten Schreibtischstühle. Der Weichmacher ist in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, verboten. Im Muster eines Stuhls stecken optische Aufheller, die mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen auslösen können. Weitere Abwertungen gab es für phosphororganische Verbindungen, die zum Teil möglicherweise krebserregend sind, sowie für halogenorganische Verbindungen.

Diesen Test haben wir bereits im Jahrbuch Kleinkinder 2016 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch Kleinkinder für 2017 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Weiterlesen auf oekotest.de:


Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Testverfahren

Der Einkauf: Ein Schreibtischstuhl - als Synonym für einen Dreh- oder Multifunktionsstuhl - für Kinder und Jugendliche darf nicht der Gesundheit schaden und muss robust sein. Wir haben die Preisspanne weit gefasst. Von den zehn eingekauften Produkten kostete das billigste 26,90 Euro, das teuerste 464,55 Euro.

Der Praxistest: Ein Schreibtischstuhl muss sich gut auf die individuellen Körpereigenschaften eines Kindes abstimmen lassen können. Außerdem müssen die Stühle sicher sein, das heißt, sie dürfen weder unter dem Gewicht eines Kindes zusammenbrechen, noch beim Versuch sich draufzusetzen nach hinten wegrollen. Nach vorne oder hinten umkippen dürfen sie natürlich auch nicht. Um diese Gefahren für jeden Stuhl auszumachen, haben wir sie im Labor etlichen Prüfungen unterzogen, teilweise sogar strenger, als in der Norm vorgegeben. Außerdem haben unsere Experten das Polster, Quetschstellen für Finger und Füße sowie die verschiedenen Einstellmöglichkeiten der Stühle unter die Lupe genommen. Weil es kein für alle Stühle gleichermaßen geltendes, normiertes Testverfahren gibt, haben wir unsere Prüfung aus diversen Einzelnormen (darunter die DIN EN 1729 für Stühle in Bildungseinrichtungen sowie die DIN EN 1335 für Büro-Arbeitsstühle) zusammengestellt. Da besonders die Prüfverfahren, mit denen sich die Hersteller ein GS- oder TÜV-Siegel bestätigen lassen, möglicherweise nicht bei allen Stühlen gleich sind (Stichwort: variable Größenklassen), haben wir die Sicherheit aller Stühle nach den strengeren Vorgaben der DIN EN 1335 testen lassen.

Die Schadstoffe: Besonders im Sommer brüten Kinder häufig in kurzer Hose und T-Shirt über ihren Hausaufgaben. Weil ihre Haut dabei in Kontakt mit dem Stoffbezug kommen kann, wollten wir wissen, welche problematischen Inhaltsstoffe im Bezug und im Polster stecken. Unsere Erfahrung aus früheren Tests hat gezeigt, dass in den Textilien sensibilisierende Farbstoffe und verbotene Azo-Farbstoffe sowie halogenorganische Verbindungen enthalten sein können, von denen einige Allergien und sogar Krebs auslösen können.

Die Bewertung: Der Schadstofftest und der Praxistest mit Prüfungen zur Ergonomie, Handhabung und Sicherheit der Schreibtischstühle fließen zu je 50 Prozent in das Gesamturteil ein. Fällt ein Stuhl in dem Teilbereich Sicherheit mit "ungenügend" durch, kann er auch im Gesamturteil nicht besser abschneiden.

Bewertungslegende

Bewertung Testergebnis Praxisprüfung: Das Testergebnis Praxisprüfung setzt sich zusammen aus den Teilergebnissen Handhabung (10 Prozent), Ergonomie (40 Prozent) und Sicherheit (50 Prozent). Es kann nicht besser sein als "ungenügend", wenn das Teilergebnis Sicherheit "ungenügend" ist. Expertenurteile liegt eine fünfstufige Skala zugrunde: 1 = schlechtestes bis 5 = bestes Ergebnis. Unter dem Teilergebnis Handhabung führt zur Abwertung um vier Noten: Prüfung Scheuerbeständigkeit "nicht bestanden". Zur Abwertung um zwei Noten führt: Prüfung der Scheuerbeständigkeit ergab "deutliche Farbveränderungen". Zur Abwertung jeweils um eine Note führen: a) Aufbau "schwierig" (im Expertenurteil weniger als 2,5 Punkte. Der Wert setzt sich zusammen aus der Bewertung der Bereiche Intuitivität und Montage. Es wird kaufmännisch gerundet. Wird ein Stuhl in einem der beiden Bereiche mit nur 1 Punkt bewertet, kann der Aufbau insgesamt nicht besser als "schwierig" bewertet werden); b) eine fehlende Verstellbarkeit der Sitztiefe; c) eine fehlende Verstellbarkeit der Rückenlehne. Unter dem Teilergebnis Ergonomie führen zur Abwertung jeweils um eine Note: a) Lage der Beckenrandabstützung "nicht optimal" (weniger als vier Punkte im Expertenurteil); b) Nutzungsmöglichkeit des oberen Lehnenbereichs "nicht optimal" (weniger als vier Punkte im Expertenurteil; c) Gefahr des Durchsitzens; d) Hohlraum unter dem Sitzfl ächenpolster und/oder Hohlraum unter dem Sitzfl ächenbezugsstoff . Unter dem Teilergebnis Sicherheit führen zur Abwertung um jeweils vier Noten: a) in der Prüfung der Kippsicherheit kippte der Stuhl "nach vornüber", "nach hintenüber" oder "nach vorn und nach hintenüber"; b) Quetschgefahr "erhöht" (im Expertenurteil identifi zierte und mit zwei oder weniger Punkten bewertete Gefahren von Quetsch- und Scherstellen). Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) Prüfung Rollwiderstand "nicht bestanden"; b)  Quetschgefahr "leicht erhöht" (im Expertenurteil identifi zierte und mit drei Punkten bewertete Gefahren von Quetsch- und Scherstellen).

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: ein "stark erhöhter" Gehalt von mehr als 1.000 mg/kg einer oder mehrerer in Spielzeug und Babyartikeln, die in den Mund genommen werden, ab mehr als 0,1 Masseprozent verbotener Phthalatverbindungen (hier: Diisononylphthalat [DINP]). Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) ein "erhöhter" Gehalt von mehr als 100 bis 1.000 mg/kg einer oder mehrerer in Spielzeug und Babyartikeln, die in den Mund genommen werden, ab mehr als 0,1 Masseprozent verbotener Phthalatverbindungen (hier: DINP); b) ein "stark erhöhter" Gehalt von mehr als 1.000 mg/kg phosphororganischer Verbindungen (hier: Tris[2-chlorisopropyl]phosphat [TCPP], Tris[1,3-dichlorisopropyl]phosphat [TDCPP]). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein "erhöhter" Gehalt von 10 bis 1.000 mg/kg phosphororganischer Verbindungen (hier: TDCPP, TCPP, Triphenylphosphat [TPhP]); b) halogenorganische Verbindungen, sofern nicht bereits eine Abwertung wegen phosphororganischer Verbindungen erfolgte; c) optische Aufheller in Materialien mit Hautkontakt; d) mehr als 10 mg/kg Phenol (Migrat); e) mehr als 1 mg/kg Antimon; f) mehr als 1.000 mg/kg eines oder mehrerer Ersatzweichmacher (hier: Di[2-ethylhexyl]terephthalat [DEHT]), sofern nicht schon eine Abwertung wegen Phthalaten erfolgte.

Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: Nonyl phenolethoxylate. Zur Abwertung um eine Note führt: optische Aufheller in Materialien ohne Hautkontakt.

In das Gesamturteil gehen das Testergebnis Inhaltsstoffe und das Testergebnis Praxisprüfung zu jeweils 50 Prozent ein. Es wird kaufmännisch gerundet. Das Gesamturteil kann nicht besser sein als "ungenügend", wenn das Testergebnis Praxisprüfung "ungenügend" ist. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Testergebnis Inhaltsstoffe um eine Note.

Testmethoden

Testmethoden Inhaltsstoffe: Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts (untersucht: Stoffbezug). Aromatische Amine/Azo-Farbstoffe: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, Dünnschichtchromatografie; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor) (untersucht: Stoffbezug). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht) (untersucht in einer Mischprobe bestehend aus Polster und Stoffbezug sowie in Einzelproben). Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion (untersucht in einer Mischprobe bestehend aus Polster und Stoffbezug). Weichmacher, Ersatzweichmacher und phosphororganische sowie phenolische Verbindungen (untersucht in einer Mischprobe bestehend aus Polster und Stoffbezug): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; Phenolmigration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006; Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. (untersucht in einer Mischprobe bestehend aus Polster und Stoffbezug). Antimon: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung; Elementbestimmung mittels ICP-MS (untersucht wurden ausgewählte Produkte mit Materialien mit Polyesteranteil in einer Mischprobe bestehend aus Polster und Stoffbezug).
Testmethoden Praxistest: Allgemein: Beurteilungen von Experten und Versuchspersonen auf einer fünfstufigen Skala: 1 = schlechtestes bis 5 = bestes Ergebnis. Gewicht: Ermittelt anhand Analysewaage (Genauigkeit von 50 Gramm). Aufbau und Montage: Benötigte Zeit für den Aufbau, Bewertung: < 2 min = 5 Punkte, 2 min bis 5 min = 4 Punkte, 5 min bis 10 min = 3 Punkte und > 10 min = 2 Punkte. Ergonomie und Sitzen: Geprüft nach DIN EN 1729-1. Ansprechverhalten Gasdruckfeder: Prüfung mittels einer Universalmaterialprüfmaschine. Bei einer Vorschubgeschwindigkleit von 200 mm/min wurde ein Druckstempel nach DIN EN 1335-3 in das Sitzpolster bei gleichzeitiger Betätigung des Sitzflächenhöhenverstellmechanismus eingedrückt. Handhabung: Stellteile: Prüfung der Stellkraft mittels Trägerfrequenzmessverstärker und einer 500-Newton-Kraftmessdose (HBM). Bewertung der Kräfte für die Höhenverstellung: Kraft < 40 N = 5 Punkte, Kraft > 40 N = 4 Punkte. Sitzkomfort: Druckverteilung: Härteeinstufung nach Kraft-Weg-Diagramm, Einsinktiefe bei 250 N, kleiner Sitzdruckstempel nach DIN EN 1335-3 5.4. Polsterkennlinie: Kraft-Weg-Diagramm aufgezeichnet anhand eines kalottenförmigen Eindrückstempels Typ XIII (165 mm Durchmesser) nach DIN 53 579 bei einer Vorkraft von 1 N und einer Vorschubgeschwindigkeit von 50 mm/min. Sicherheit: Überprüfung des Rollwiderstandes des unbelasteten Stuhles nach DIN EN 1335-2, scharfe Ecken und Kanten in Anlehnung an DIN EN 1335-2, Quetsch- und Scherstellen in Anlehnung an DIN EN 1335-2, Kippen über die vordere Ecke nach DIN EN 1335-2 7.1.1, Kippen nach hinten bei Stühlen ohne neigbare Rückenlehne in nach DIN EN 1335-2 7.1.6. Bewertung der Kippsicherheit über die Rückenlehne: Kraft < 192 N = nicht bestanden, Kraft > 192 N = bestanden. Bewertung der Kraft für das Kippen bei einer Belastung von 500 N: Kraft > 140 N = 5 Punkte, 110 bis 140 N = 4 Punkte, 80 bis 109 N = 3 Punkte, 50 bis 79 N = 2 Punkte, < 50 N = 1 Punkt. Dauerhaltbarkeit: Wegrollwiderstand des unbelasteten Stuhles nach DIN EN 1335-3 7.4, Bewertung: Kraft <12 N = nicht bestanden, Kraft >12 N = bestanden. Schlagprüfung der Sitzfläche in Anlehnung an DIN EN 1729-25.3.7 (300 mm Fallhöhe), Stempel nach DIN EN 1728. Scheuerbeständigkeitsprüfung nach DIN EN ISO12947-2 bzw. DIN EN 14465 Annex mit 20.000 Scheuertouren.

Einkauf der Testprodukte: Mai/Juni 2015

Diesen Test haben wir bereits im Jahrbuch Kleinkinder 2016 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch Kleinkinder für 2017 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

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