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Schnurlos-Telefone im Test: Worauf Sie bei DECT-Telefonen achten sollten

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2019 | Autor: Jörg Döbereiner, Kai Thomas | Kategorie: Freizeit und Technik | 18.10.2018

Schnurlos-Telefone im Test: Worauf Sie bei DECT-Telefonen achten sollten

Wir haben 15 Schnurlos-Telefone auf Ausstattung, Bedienbarkeit, Akustik und auch auf Strahlung getestet. Geht es um Bedienung und Ausstattung, überzeugen alle Geräte. In Sachen Elektrosmog allerdings die meisten nicht.

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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2019:

DECT-Telefone

Aktualisiert am 18.10.2018; Einkauf Testprodukte Jun/Jul 2017 | Welche Auswirkungen hochfrequente elektromagnetische Strahlung auf die Gesundheit des menschlichen Körpers hat, darüber sind sich die Forscher nicht einig. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass starke hochfrequente elektromagnetische Strahlung das menschliche Gewebe erwärmen und so der Gesundheit schaden kann.

Um das zu vermeiden, existieren in Deutschland und anderen Ländern Grenzwerte, beispielsweise SAR-Werte (Spezifische Absorptionsrate). Je höher der SARWert, desto stärker erwärmt die Strahlung das Gewebe. "Grundsätzlich gilt, dass unterhalb der Grenzwerte nach aktuellem Wissensstand keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks nachgewiesen sind", heißt es vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Und das Amt geht noch weiter: Die Erwärmung des Gewebes sei zudem die "einzige nachgewiesene gesundheitsrelevante Wirkung".

"Wir sehen es als bewiesen an, dass auch nicht-thermische Effekte von hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung verursacht werden, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche bis hin zu Fruchtbarkeitsschäden und Krebs", sagt hingegen Jörn Gutbier, Vorsitzender der Umwelt- und Verbraucherschutzvereinigung Diagnose Funk. Zahlreiche Studien hätten gesundheitliche Effekte bereits weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte nachgewiesen, so der Architekt und Baubiologe.

Schnurlos-Telefone von Gigaset, Philips & Co. im Test

Was bedeutet all das für Verbraucher? Nicht in Angstzustände zu verfallen, aber vorsorglich die Belastung mit Elektrosmog zu minimieren - dazu raten selbst Vertreter der Position, Erwärmung sei der einzige gesundheitliche Effekt. Vom Bundesamt für Strahlenschutz etwa heißt es, man solle mit dem Handy nur kurz telefonieren, den WLAN-Router nachts ausschalten und strahlungsarme Geräte verwenden. 

Doch welche Geräte sind strahlungsarm oder wenigstens strahlungsreduziert? ÖKO-TEST hat 15 Schnurlostelefone nicht nur auf Ausstattung, Bedienbarkeit und Akustik getestet, sondern auch auf Strahlung.

Das Ergebnis: 13 Telefone beurteilen wir aufgrund ihrer Strahlung mit "befriedigend", zwei mit "ausreichend". In puncto Ausstattung und Bedienbarkeit schneiden alle mit "gut" oder "sehr gut" ab.

Alle schnurlosen Festnetztelefone im Test senden mit gepulster, hochfrequenter Strahlung in Größenordnungen, die stark erhöhte Spitzenwerte direkt am Ohr erwarten lassen. Dies gilt selbst für die minimalen Werte, die das Prüfinstitut unter optimalen Bedingungen in einem Meter Abstand zum Mobilteil während des Telefonats gemessen hat. Die gesundheitlichen Wirkungen dieser Art von Elektrosmog sind nicht hinreichend geklärt, deshalb beurteilt ÖKOTEST keines dieser Geräte besser als mit " befriedigend". Erfreulicherweise regeln alle Geräte ihre Leistung und damit ihre Strahlungsemission automatisch je nach Verbindungsqualität herunter.

Kritik an Strahlung der Schnurlos-Telefone

Die Unterschiede sind beträchtlich: Einen Meter vom Mobilteil entfernt maß das Prüfinstitut bei schlechtem Empfang häufig zehn-, bisweilen auch hundertmal so hohe Werte wie bei guter Verbindung. Wer Strahlung reduzieren will, sollte also auf eine gute Verbindung zur Basis achten.

Neun von elf Basisstationen strahlen nach dem Gespräch überhaupt nicht mehr. Das ist positiv zu werten und ein klarer Fortschritt gegenüber früheren Tests. Zwei Geräte im Test reduzieren allerdings die Strahlung nur, wenn das Mobilteil in der Basis steckt, und auch dann bleibt ein Rest. Nutzer bekommen davon jedoch nichts mit, weil beide Anbieter in der Gebrauchsanleitung kein Wort darüber verlieren.

Auch bei fünf Basisstationen mit Vollabschaltmodus sollten Nutzer genau hinsehen: Sie funken zunächst doch, weil der Modus nicht ab Werk eingestellt ist. Kunden müssen selbst den richtigen Modus aktivieren, dieser heißt je nach Gerät "strahlungsfrei" oder "Eco Plus". Und die Mobilteile? Keiner der 15 Hörer sendet außerhalb von Gesprächen.

Ausstattung und Bedienung der DECT-Telefone im Test 

Die Akkus der meisten Geräte im Test reichen für 13 Stunden Gespräch oder mehr, die von zwei Geräten im Test sogar für mindestens 20 Stunden. Eher kurz, also weniger als 13 Stunden, halten vier Schnurlos-Telefone durch.

In puncto Reichweite dringen alle Telefone durch mindestens vier Wände, die meisten sogar durch fünf oder sechs, gemessen im Vollabschaltmodus ohne reduzierte Reichweite. Wer die Reichweite in den Geräteeinstellungen verringert, kann je nach Modell die Strahlung der Basisstation und des Mobilteils auf weniger als die Hälfte des Wertes der maximalen Reichweite zurückfahren. 

An sieben Telefonen kritisieren die Prüfer im Hörerbetrieb leichte störende Geräusche wie Rauschen oder auch leichte Aussetzer. Zwei Schnurlos-Telefone im Test fallen in der Sprachqualität im Freisprechbetrieb ab. Gravierende Mängel zeigten sich im Test nicht.

Tastenergonomie und Display der Schnurlos-Telefone bewertet 

In puncto Tastenergonomie und Display gibt es Unterschiede. Mal lässt der Komfort bei der Bedienung der Tastatur zu wünschen übrig, weil die Tasten nicht hervorstehen, sondern eingelassen sind. Mal zeigt das Display die Ziffern nicht sehr benutzerfreundlich an. Aufgrund ordentlicher Ergebnisse in den Bereichen Energieverbrauch und Akustik schaffen es aber alle Telefone im Testergebnis Gerät auf "gut" oder "sehr gut".

Wir haben vier Mobilteile für Router mit DECT-Basis jeweils an der Fritz! Box 7560 von AVM und am Speedport Smart der Telekom getestet. Zwei Schnurlos-Telefone kommen gut mit beiden Routern zurecht. Ein getestetes Gerät ist nicht mit der Fritz! Box 7560 kompatibel. Ein weiteres funktioniert mit dem Speedport Smart dann nicht, wenn in den DECT-Einstellungen des Speedport Smart der Vollabschaltmodus aktiviert ist.

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin November 2017 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch 2019, sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Weiterlesen auf oekotest.de:


Wir haben diese Produkte für Sie getestet

AEG Lloyd 15 mit AB
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AEG
Fritz! Fon C5
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AVM
Gigaset C430 HX, schwarz
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Gigaset Communications
Gigaset S850 A Go mit AB, Platin - Schwarz
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Gigaset Communications
Grundig D3145 mit AB, schwarz
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Grundig
Medion Life E63190 (MD 84830) mit AB, schwarz
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Medion
Motorola T311 Single mit AB, schwarz
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Motorola
Panasonic IP-Phone KX-TGQ400GB
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Panasonic KX-TGJ320 mit AB, schwarz
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Peaq DECT Phone PDP170-B mit AB
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Philips D6351B mit AB
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Gibson Innovations
Philips Linea Lux M3451B/38 mit AB
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Gibson Innovations
Sinus A 207 (mit AB), schwarz
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Telekom
Speedphone 11, Grafit
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Telekom
Speedphone 31 mit Basis und AB, Schiefer
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Telekom

Testverfahren

Der Einkauf: Wir haben elf DECT-Telefone mit Basis und Anrufbeantworter sowie vier Mobilteile für Router mit DECT-Basis eingekauft. Alle Geräte kosten unter 100 Euro, die günstigsten knapp 30 Euro. 

Die Strahlungsmessung: Ein Prüfinstitut analysierte, wie sich Basisstationen und Mobilteile in puncto hochfrequenter Strahlung verhalten. Wir ließen für verschiedene Geräteeinstellungen und Verbindungsqualitäten im laufenden Betrieb messen - und auch im Stand-by. Gemessen wurde jeweils die Leistungsflussdichte in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²). 

Der Praxistest: Ein weiteres Prüfinstitut checkte wichtige Ausstattungsmerkmale der Geräte und wie gut sie sich bedienen lassen. Die Experten überprüften unter anderem Energieverbrauch, Reichweite und Akkulaufzeit. Die Akustikprüfungen umfassten sowohl subjektive Eindrücke während des Telefonierens als auch Analysen mit technischen Messgeräten. 

Die Weiteren Mängel: Hierzu zählen Schadstoffe wie chlorierte Verbindungen, die in Herstellung und Entsorgung die Umwelt belasten, und Hinweise auf umweltschädliche bromierte Flammschutzmittel. Auch wenig gravierende Kritikpunkte wie Deklarationsmängel fallen darunter.

Die Bewertung: Die gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter Strahlung sind noch immer nicht zufriedenstellend geklärt. Deshalb ist das Testergebnis Strahlungsmessung so wichtig, dass das Gesamturteil nicht besser sein kann als jenes. Ausstattung und Handhabung des Geräts sowie weitere Mängel können die Gesamtnote allenfalls verschlechtern.

Bewertungslegende 

Bewertung Testergebnis Geärt: Das Testergebnis Gerät setzt sich zu 20 Prozent aus dem Teilergebnis Energieverbrauch und Akkuleistung zusammen, zu 40 Prozent aus dem Teilergebnis Tastatur und Display und zu 40 Prozent aus dem Teilergebnis Akustik. Es wurde jeweils mit der in Klammern angegebenen Note weitergerechnet und kaufmännisch gerundet. Das Teilergebnis Energieverbrauch und Akkuleistung setzt sich zu gleichen Teilen aus folgenden Ergebnissen zusammen: 1. Energieverbrauch der Basis im Stand-by-Betrieb; 2. Akkuleistung (Sprechzeit/Stand-by-Zeit, jeweils 50 Prozent). Bei Mobilteilen für Router mit DECT-Basis beruht das Teilergebnis Akkuleistung auf dem Ergebnis Akkuleistung (Sprechzeit/ Stand-by-Zeit, jeweils 50 Prozent). Das Ergebnis Energieverbrauch entfällt hier aufgrund der fehlenden Basisstation. Energieverbrauch der Basis im Stand-by-Betrieb bei eingeschaltetem Anrufbeantworter von weniger als 1 Watt (bei Schnurlostelefonen mit DECT-Basis) = sehr gut. Akkuleistung Sprechzeit: lange Sprechzeit von 20 Stunden und mehr = sehr gut; mittlere Sprechzeit von 13 bis 20 Stunden = gut; eher kurze Sprechzeit von weniger als 13 Stunden = befriedigend. Akkuleistung Standby- Zeit: lange Stand-by-Zeit von mehr als 150 Stunden = sehr gut; mittlere Stand-by-Zeit von 100 bis 150 Stunden = gut. Unter dem Teilergebnis Tastatur und Display führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) Tastenergonomie etwas unkomfortabel (Tasten eingelassen und/oder etwas kantig); b) Tastatur nicht beleuchtet; c) Ziffern (dünn,) mittig gebrochen; d) Ziffern eher klein. Unter dem Teilergebnis Akustik führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) leichte Hintergrundgeräusche/Rauschen; b) leichte Aussetzer; c) eine befriedigende Sprachqualität im Freisprechbetrieb. Die angegebene Note der Sprachqualität im Freisprechbetrieb beruht auf der subjektiven Einschätzung der Verständigung im Freisprechbetrieb durch zwei Prüfer sowie auf sonstigen Auffälligkeiten. Leichte Aussetzer bei ansonsten sehr guter Verständigung führen zu einer "guten" Sprachqualität im Freisprechbetrieb.

Bewertung Testergebnis Strahlungsmessung: Unter dem Testergebnis Strahlungsmessung führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlung; b) eine minimale Strahlungsstärke gemessen in einem Meter Abstand zum Mobilteil während des Telefonierens, die auf stark erhöhte Spitzenwerte in größerer Nähe zum Körper schließen lässt (Werte von 24 μW/m² und mehr); c) kein Vollabschaltmodus vorhanden, deutliche Reduzierung der Strahlung nur, falls Mobilteil in Basis, und selbst dann kein komplettes Abschalten.

Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt; b) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung; c) Brom auf der Platine; d) kein Hinweis zur Reduzierung der Strahlung in der Gebrauchsanleitung aufgeführt.

Das Gesamturteil beruht zu 50 Prozent auf dem Testergebnis Strahlungsmessung, zu 40 Prozent auf dem Testergebnis Gerät und zu 10 Prozent auf dem Testergebnis Weitere Mängel. Es kann nicht besser sein als das Testergebnis Strahlungsmessung.

Testmethoden 

Testmethoden Inhaltsstoffe/Weitere Mängel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt und in der Verpackung, Brom auf der Platine: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Testmethoden Strahlungsmessung: Messung der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlungsstärke in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²) im Abstand von einem Meter. Messungen an der Basisstation im Stand-by und während des Gesprächs in verschiedenen Einstellungen. Messungen am Mobilteil während des Gesprächs in verschiedenen Einstellungen. Prüfung, inwiefern ein Vollabschaltmodus vorhanden ist und ob er ab Werk aktiviert ist. Prüfung, inwiefern die Reduzierung der Strahlung in der Gebrauchsanleitung erwähnt ist. Messungen elektromagnetischer Felder mit den Spektrumanalysern FSH8 und ­Advantest R 3131 von Rohde&Schwarz, Messantenne UKLP 9143 (300 MHz – 5 GHz) von Schwarzbeck sowie HF-Analyser HF59B von Gigahertz-Solutions mit Frequenzfilter FF10. Die Messungen werden praxisnah in einem Wohnraum von ca. 20 m² Größe mit einigen Fenstern, massiven Wänden, Holzfußboden, keinen nennenswerten reflektierenden Flächen und üblicher Möblierung durchgeführt.

Testmethoden Gerät: Ausstattungsmerkmale, technische Prüfungen, akustische Prüfungen, Bedienung, Anrufbeantworter, Kompatibilität von IP-Telefonen mit Routern: Vor den Messungen wurden die Geräte eingestellt (soweit möglich): ECO-Mode (reduzierte Reichweite) aus, Full-ECO-Mode (keine Sendeleistung im Stand-by) ein. Reichweite Freifeld: Messung auf einer in der Umgebung wenig bebauten, leicht mit Büschen und Bäumen bewachsenen Fläche. Der Abstand des Empfängers zum Sender wurde kontinuierlich vergrößert. Reichweite Innenraum: Messung über mehrere Räume (max. 6 Wände), die sich auf einer Ebene hintereinander gelegen befinden. Davon sind die ersten fünf Wände in Leichtbauweise (Fermacell) und die sechste Wand aus Beton. Falltest: Sechsmaliges Fallen: jede Ebene einmal aus einem Meter Höhe auf Hartholzfläche. Sprachqualität im Hörer- und Freisprechbetrieb: subjektive Prüfung durch zwei ­Laborexperten. Bedienung: Beurteilung durch zwei Laborexperten. Betriebszeit: Akkus geladen; Mobilteil 10 Meter von Basis entfernt, es wird eine Verbindung zu einem analogen Telefon aufgebaut (Gegenstelle); die Gegenstelle wird kontinuierlich beschallt. Stand-by-Zeit: Akkus geladen; Mobilteil 10 Meter von Basis entfernt. Klirrfaktor: Es wird ein Sinussignal mit einem Pegel von –4,7 dBPa auf der Leitung erzeugt; am Lautsprecher des Mobilteils (eingestellt auf maximale Lautstärke) wird mittels ­Mikrofon und Spektrumanalyzer der Klirrfaktor des empfangenen 1-kHz-Schallsignals bestimmt. Lautheit in Sende-/Empfangsrichtung: Das Telefon wird in eine Prüfvorrichtung eingespannt mit der Geometrie eines Kopfes (Artificial Head); der Ohrsimulator besteht aus einem Messmikrofon und bildet die akustischen Eigenschaften eines Ohres ab; der künstliche Mund – ein Lautsprecher simuliert Rachenraum mit Lippen – erzeugt eine realistische Simulation des Schallfelds im Nahbereich eines Mundes. Frequenzgänge: Ermittlung der Frequenzgänge in derselben Messvorrichtung wie bei den Messungen der Lautheit. Klingellautstärke Mobilteil: Schallpegelmessung am künstlichen Kopf bei maximaler Klingellautstärke, Mobilteil in 50 cm Entfernung. Gehörschutz: Test gemäß Standard ES 200677 bzw. TBR 10. Eignung des Mobilteils für Hörgeräteträger: Messung gemäß Standard ETS 300381. Eingesetzte Messgeräte: Head Acoustic CAS System (Übertragungstechnik und Akustik von Kommunikationsgeräten); B&K Telefon Prüfkopf mit Mund- und Ohrsimulator; Norsonic Sound Analyzer 110 (geeichter Schallpegelmesser); Rohde und Schwarz Spektrum Analyzer FSAC; Anritsu Spektrum Analyser MS2721B (9 kHz bis 7,1 GHz); MetraHit 29S Powermeter Router-Kompatibilität: IP-Telefone wurden jeweils an zwei Routern getestet: Telekom Speedport Smart und AVM Fritz! Box 7560.

Einkauf der Testprodukte: Juni bis Juli 2017 

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Magazin November 2017 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für das Jahrbuch 2019, sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

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