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03.03.2018 | Mit Wachsmalstiften zu malen macht einfach Spaß. Sie sind dicker als Buntstifte und ihre Farben oft auch satter. Allerdings stecken in den meisten Produkten zu viele Problemstoffe, wie unser Test zeigt.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Unter den 14 eingekauften Produkten sind Traditionsmarken wie Faber-Castell und Staedtler, aber auch günstige Discounter-Produkte, etwa ein Achterpack für einen Euro von Woolworth. Unter den Testprodukten sind auch vier, die laut Deklaration den Rohstoff Bienenwachs enthalten sollen.

Die Inhaltsstoffe

Unser Testprogramm umfasste die Analyse auf gesättigte (MOSH) und aromatische (MOAH) Mineralölkohlenwasserstoffe. Auch die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) nahmen unsere Laborexperten ins Visier, die als Nebenprodukt bei der Kohle- und Erdölverarbeitung entstehen und mit den schwarzen Pigmenten in die Stifte geraten können. Zudem prüften die Chemiker die Stifte auf allergisierende Dispersionsfarbstoffe und problematische Rückstände krebserregender aromatischer Amine. Nicht zuletzt ließen wir alle Stifte auf verbotene Schwermetalle wie Blei und Cadmium testen.

Die Weiteren Mängel

Bei einer Deklaration "mit Bienenwachs" wollten wir genau wissen, ob das Versprechen nur reines Marketing ist und bloß geringe Mengen des teuren Bienenprodukts verarbeitet sind. Dafür haben wir die betreffenden Produkte in einer aufwendigen Prüfung auf das Naturprodukt untersuchen lassen.

Die Bewertung

Malstifte für kleine Kinder sollten schadstofffrei sein. Daher gibt es für Substanzen wie MOSH, MOAH und PAK genauso Notenabzüge wie für problematische Farbbestandteile. Irreführende Werbung mit nicht nachweisbarem Bienenwachs werten wir unter den Weiteren Mängeln ab.

Die Testergebnisse Wachsmalstifte gibt's in unserer App

Video zum Thema

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ÖKO-TEST App Eltern:

Test Wachsmalstifte

Wachs-am sein.

Mit Wachsmalstiften zu malen, macht Kindern einfach Spaß. Denn sie sind dicker und ihre Farben oft satter als Buntstifte. ÖKO-TEST wollte nun wissen, ob durch diese Produkte Schadstoffe an die Kinderhände kommen, und hat 14 ins Labor geschickt, darunter Traditionsmarken wie Faber-Castell, aber auch günstige Produkte sowie Stifte, die laut Deklaration den Rohstoff Bienenwachs enthalten sollen. Das Ergebnis schockiert.