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8 Saugroboter im Test

Allein auf weitem Flur

ÖKO-TEST April 2018 | Kategorie: Bauen und Wohnen | 29.03.2018

8 Saugroboter im Test

Unser Test zeigt: Saugroboter können die Hausarbeit erleichtern, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen stimmen. Neben der Beschaffenheit des Bodens spielt die Saugleistung eine entscheidende Rolle. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen.

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Frei möchte er sein, raus aus dem verlogenen Beziehungsalltag, raus aus der Hausarbeit: "I want to break free", singt Queen-Sänger Freddie Mercury im Musikvideo des gleichnamigen Pophits und pflügt mit dem Staubsauger in der Hand durchs spießige Reihenhaus. Nun rangiert das Saugen des Bodens, was die Beliebtheit von Hausarbeiten betrifft, zwar im soliden Mittelfeld. Das hat zumindest eine repräsentative Umfrage eines Immobilienportals 2016 ergeben. Am beliebtesten ist demnach Kochen, am unbeliebtesten Bügeln. Und manch hochtechnologisierter Markenstaubsauger taugt heute wohl weniger als Symbol häuslicher Knechtschaft, denn als kultiges Prestigeobjekt.

Dennoch muss man kein Hausstauballergiker sein, um sich nachhaltig befreien zu wollen vom lauten, zeitraubenden, leider aber notwendigen Saugen.

Da kommen Saugroboter doch wie gerufen! Diskret sollen sie die eigenen vier Wände säubern, während man selbst sich Wichtigerem oder Angenehmerem widmen kann. Die Wunschvorstellung: Man kommt nach Hause und der Boden ist sauber.

Doch funktioniert das wirklich? Und wo liegen wichtige Unterschiede zwischen den Modellen? Gewaltig sind zumindest die Preisunterschiede. Von günstigen No-Name-Geräten für weniger als 100 Euro bis hin zu Markensaugern für mehr als 1.000 Euro erstreckt sich das Angebot. So groß wie das Preisspektrum, so breit denn auch die Ausstattungspalette: Es gibt Modelle mit bloßen Basisfunktionen, die man direkt am Gerät einstellt, andere weisen mehrere Reinigungsmodi auf, die sich bequem via Fernbedienung oder App ansteuern lassen. Auch in der Navigation zeigen sich Unterschiede: Manche Saugroboter beackern den Raum systematisch, scannen ihn auf Hindernisse und weichen diesen aus. Andere spulen stets nur ihr Automatikprogramm ab, navigieren unsystematisch und rumpeln dabei auch noch gegen Stuhl- und Tischbeine.

Auch von einem hochwertigen Gerät können Verbraucher allerdings nicht erwarten, dass es sie vollends von händischer Saugarbeit befreit. Häufig weisen Anbieter selbst darauf hin, dass ihr Modell etwa für kuschelige Teppiche oder Felle nicht geeignet ist. Und in besonderen Raumsituationen wie schmalen Zwischenräumen sind konventionelle Sauger schon konstruktionsbedingt im Vorteil.

Was der ganz großen Freiheit der Benutzer außerdem im Wege steht: Auch ein Saugroboter will gewartet sein. Der Staubbehälter leert sich nicht von selbst und an Rollen und Bürsten gilt es regelmäßig Haare, Staubflusen und Schmutz zu beseitigen.

Wenn Saugroboter uns die Arbeit schon nicht komplett abnehmen, können sie uns dabei wenigstens gut unterstützen? Wie ordentlich hinterlassen sie harten Boden? Reicht die Saugleistung auch für kurzflorigen Teppich? Und sind die teuren Produkte wirklich ihren saftigen Preis wert? ÖKO-TEST hat acht Saugroboter unterschiedlicher Preisklassen einem umfangreichen Praxistest unterzogen.

Das Testergebnis

Läuft nicht ganz rund: Die meisten Saugroboter überzeugen auf hartem Boden, aber auf Kurzflorteppich schw


Saugroboter: Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Dirt Devil Spider 2.0
  • Royal Appliance

Eufy Robovac 11
  • Anker Technology

Vileda VR 302
  • Vileda

Samsung Powerbot VR1DM7020UH, Honesty Blue
  • Samsung

Medion MD 16192
  • Medion

iRobot Roomba 896
  • iRobot

Philips Smartpro Easy FC8792
  • Philips

Kobold VR200
  • Vorwerk

8 Saugroboter im Test
ÖKO-TEST April 2018 Seite 126
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ÖKO-TEST April 2018 Seite 128
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ÖKO-TEST April 2018 Seite 131
ÖKO-TEST April 2018 Seite 132
ÖKO-TEST April 2018 Seite 133

8 Seiten
Seite 126 - 133 im ÖKO-TEST April 2018
vom 29.03.2018
Abrufpreis: 2,50 €

Testverfahren

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben acht aktuelle Saugrobotermodelle ohne Wischfunktion eingekauft, darunter mehrere bekannte Staubsauger-Marken. Bewusst haben wir uns für verschiedene Preisklassen entschieden: Für das teuerste Gerät haben wir rund 700 Euro bezahlt, für das günstigste nur knapp 115 Euro.

Die Praxisprüfung

Ein auf Haushaltsgeräte spezialisiertes Prüfinstitut hat die Roboter gründlich gecheckt. Auf Laminat und Kurzflorteppich mussten sie genormten Staub und andere Verunreinigungen aufsaugen - stets in maximaler Leistungseinstellung. Die Experten prüften auch Umwelteigenschaften wie Lautstärke, Feinstaubemission und Energieverbrauch. Sie beurteilten Handhabung und Ausstattung, etwa wie die Geräte navigieren, ob die Steuerung via Fernbedienung oder App möglich ist und wie leicht sich die Staubbox leeren lässt. Darüber hinaus nahmen Mitarbeiter des Instituts alle Saugroboter mit nach Hause und testeten ihre Alltagstauglichkeit.

Die Weiteren Mängel

Von einem Schadstofflabor ließen wir alle Geräte auf chlorierte Verbindungen prüfen. Diese Stoffe belasten die Umwelt in Produktion und Entsorgung.

Die Bewertung

Saugroboter müssen vor allem eins können: gut saugen. Deshalb haben wir das Teilergebnis Saugen mit 80 Prozent gewichtet. Daneben sollen sie aber auch benutzerfreundlich ausgestattet, einfach zu handhaben und in puncto Umwelteigenschaften akzeptabel sein.

Aktuelle Ausgabe
ÖKO-TEST November 2018: Schwerpunkt Mikroplastik
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Zugehörige Ausgabe:
ÖKO-TEST April 2018
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Erschienen am 29.03.2018

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