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Ratgeber: Warenkunde Innenwandfarben

Ratgeber Bauen 2016
vom 12.05.2016

Warenkunde Innenwandfarben

Alles im Eimer?

Beim Streichen der Wände zählt nicht nur die Optik. Genauso wichtig sind die ganz unterschiedlichen Eigenschaften und die Bestandteile der Farben - nicht nur für die Verarbeitung, sondern auch für die eigene Gesundheit.

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12.05.2016 | Alle Jahre wieder ist ein neuer Anstrich fällig: Entweder weil im Wohnzimmer Schrammen und Kratzer die Optik stören, in der Küche Staub und Fett einen Grauschleier über die Wand gelegt haben oder schlichtweg der Farbton im Schlafzimmer nicht mehr gefällt. Viele Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer greifen dann selbst zu Rolle und Pinsel, denn Wände streichen kann eigentlich jeder. Doch nicht immer entspricht das Ergebnis den Erwartungen. Mal deckt die Farbe erst nach dem dritten Anstrich, mal blättert sie wieder ab, oder ein anderes Mal reagiert sie auf unvorhergesehene Weise mit dem alten Untergrund.

Die Wahl der Farbe wirkt sich zudem deutlich auf Wohlbefinden und Raumklima aus, denn Wände und Decke bilden die größten Flächen im Raum. Werden sie mit schadstoffhaltigen Produkten beschichtet, kann das die Gesundheit beeinträchtigen. Auch der Ausgleich von Feuchteschwankungen in der Raumluft hängt davon ab, wie gut oder schlecht die Wandbeschichtung Wasserdampf passieren lässt. All das sollte man beim Einkauf bedenken.

Der weit überwiegende Anteil der Eimer in Baumärkten und Fachgeschäften enthält Kunstharzdispersionsfarben. Sie sind meist leicht zu verarbeiten, decken gut und sind vor allem preiswert. Allerdings stammen wesentliche Anteile solcher Farben aus der Erdölchemie. Doch in den Regalen tauchen immer öfter "Exoten" auf: Farben auf der Basis von mineralischen Rohstoffen wie Silikat, Kalk oder Lehm sowie mit pflanzlichen oder biogenen Bestandteilen sind nicht mehr allein die Domäne von Öko-Baustoffhändlern. Ob man im Baumarkt dazu allerdings genauso kompetent beraten wird, ist fraglich. Das gilt auch für die Deklaration von allergieauslösenden Konservierungsstoffen, zum Beispiel die häufig verwendeten Isothiazolinone. Immer wieder stellen wir in unseren Tests hier Mängel fest - entweder weil die Stoffe nicht oder unzureichend auf der Verpackung vermerkt sind und/oder weil der Hinweis auf eine Hotline für Allergiker fehlt.

Generell gilt: Nicht nur bei Farben, die man zum ersten Mal verwendet, ist es sinnvoll, die Hinweise des Herstellers zur Vorbehandlung des Untergrunds, zur Verarbeitung und den Trocknungszeiten aufmerksam zu lesen und auch zu befolgen. Gerade auf stark saugenden und sandenden Untergründen wie manchen Putzen sorgt zum Beispiel ein vorheriger Anstrich mit einem geeigneten Haftgrund für ein besseres Ergebnis, weniger Farbverbrauch und zufriedenere Gesichter. Nicht zuletzt gibt es Kriterien, die für alle Arten von Farben gelten: Deck

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Seite 142 - 147 im Ratgeber Bauen 2016
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