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10 Fußbodenbeläge im Vergleich: Welche Bodenbeläge-Arten gibt es? Was können und was kosten sie?

Ratgeber Bauen 2016 | Autor: Redaktion | Kategorie: Bauen und Wohnen | 01.01.2017

10 Fußbodenbeläge im Vergleich: Welche Bodenbeläge-Arten gibt es? Was können und was kosten sie?
Foto: Shutterstock/REDPIXEL.PL

Einen neuen Bodenbelag gönnt man sich nur einmal im Jahrzehnt (oder noch seltener). Damit man lange Freude am neuen Boden hat, sollte man nicht nur die Optik berücksichtigen. Wir vergleichen Fliesen, Furnier, Kork, Laminat, Linoleum, Parkett, Teppich und andere Böden – im Hinblick auf Preis, Lebensdauer und optimalen Einsatzort.

  • Hin und wieder müssen auch Fußböden erneuert werden.
  • Mögliche Materialien (Holz, Stein, Textil, Kunststoff), Aufwand und Kosten für den Austausch können extrem variieren.
  • Wir stellen 10 verschiedene Bodenbeläge von Fliesen bis Teppich vor und vergleichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Untergründe.

Wände und Decken sind alle fünf bis sieben Jahre dran, der Fußboden erhält dagegen nur in viel längeren Intervallen eine Auffrischung. Da drückt man sich gern mal vor Aufwand und hohen Kosten. Denn das Zimmer muss meistens komplett leergeräumt werden, der alte Belag muss raus, der neue rein. Zusätzlich braucht man neue Fußleisten, im schlimmsten Fall müssen Türen gekürzt oder Übergangsschienen verlegt werden.

Zudem kann ein neuer Bodenbelag ein teures Projekt werden. Zwar bekommt man Billig-Laminat oder einen einfachen Teppichboden schon für weniger als zehn Euro pro Quadratmeter. Bessere Qualitäten kosten aber schon mal 30, 50 oder 100 Euro. Nach oben gibt es kaum eine Grenze.

Dazu kommen Zusatzprodukte: wie Folie als Feuchtigkeitssperre, Trittschalldämmung, Randleisten, Kleber, Befestigungsmaterial und obendrauf eventuell eine Versiegelung aus Lack, Wachs und/oder Öl. Die Arbeitszeit für Verlegung und Endbehandlung ist in dieser Zusammenstellung noch gar nicht enthalten.

Viele Produkte wie Teppich, Laminat, Fliesen und Fertigparkett kann man mit etwas Geschick selbst verlegen. Spätestens bei geklebten Belägen, für die der Untergrund erst geschliffen und gespachtelt werden muss, oder bei sehr hochwertigen Qualitäten muss der Fachbetrieb ran. Die Gesamtkosten können so rasch auf das Doppelte oder das Dreifache des Belagpreises steigen.

Wird ein Niveauausgleich für den schiefen Boden fällig oder soll eine Fußbodenheizung dazu, ist auch diese Schallmauer rasch durchbrochen. Nicht jeder Belag eignet sich für jeden Wohnbereich. Sind im Eingangsbereich schmutztolerante, robuste Typen gefragt, darf es im Schlafzimmer ruhig kuschelig zugehen. Umso mehr Information ist nötig, will man alle Alternativen und Sachzwänge in den Blick bekommen. Nicht zuletzt sollen Schadstoffe oder anhaltende Gerüche minimiert werden.

1. Parkett: Wohnlich in Holz

Das Wichtigste: Warm in der Optik und am Fuß – so präsentiert sich Parkett. Gekauft wird heute meist Fertig-, oder korrekter, Mehrschichtparkett: Es besteht vollständig aus Holz, die edle Nutzschicht ist aber nur wenige Millimeter dünn. Dreischichtparkett wird häufig per Klickverbindung lose (schwimmend) verlegt, Zweischichtparkett fest verklebt. "Klassisches" Parkett besteht dagegen aus Vollholzstücken, die geklebt oder genagelt, dann abgeschliffen und behandelt werden.

Gutes Mehrschichtparkett hat eine Nutzschicht von mindestens ...

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