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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2012
vom

Babycremes, Pflegecremes

Prima Schmiere

Immer mehr Hersteller nehmen Rücksicht auf die besonders sensible Babyhaut: Wir konnten fast alle untersuchten Babycremes mit "gut" oder "sehr gut" bewerten. Nur ein Produkt schnitt "ausreichend" ab.

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14.10.2011 | Ich bin da, um euch zu sagen, was ihr nicht braucht", sagt Christiane Dornheim und schaut aufmunternd in die Runde. Fünf Frauen und drei Väter in spe sitzen auf einer roten Turnmatte auf dem Boden einer Frankfurter Praxis. Die Kinderkrankenschwester weiß, wovon sie redet: Sie gibt seit vielen Jahren Kurse zur Säuglingspflege.

Sie hält ein paar Dosen und Tuben in die Höhe. "Diese ganzen Wundercremes - eine intakte Haut braucht das nicht." Babyhaut von vornherein einzukleistern, sei nicht nötig.

Kirsten streicht sich über den Bauch: "Also gar keine Cremes?" Die Kursleiterin zögert: "Sie sind erlaubt, wenn die Haut es nicht allein schafft", sagt sie. Am besten seien Produkte auf pflanzlicher Basis mit möglichst wenig Zusätzen.

Wer sein Baby doch mit einer Creme versorgen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Wir haben 16 Babycremes in die Labore geschickt. Wir wollten wissen, ob sie bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten.

Das Testergebnis

Die Mehrzahl der Cremes schneidet mit "sehr gut" ab. Vier Produkte sind immerhin noch "gut". Einziger Ausreißer: Eine Feuchtigkeitscreme aus der Apotheke bekommt nur ein "ausreichend". Sie ist mit 17 Euro pro 100 Milliliter auch noch mit Abstand die teuerste Creme im Test.

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