ÖKO-TEST September 2015

Reaktionen: Real Vitamin C + Zink

An den den Real Vitamin C + Zink Kapseln (ÖKO-TEST Spezial Vitamine 2015) kritisierten wir u. a. fragwürdige Auslobungen im Beipackzettel. Real hat zwar für sein Produkt mittlerweile den Hinweis auf einen Depoteffekt im Beipackzettel entfernt. Notenabzug erhält das Real-Präparat aber weiterhin dafür, dass es keinen Nutzen für den gesunden Anwend...

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Reaktionen: Real Vitamin C + Zink

14 Montagekleber im Test

Montagekleber gelten bei vielen Heimwerkern als Allrounder. Ob Sockelleisten, Schränkchen oder Spiegel - es wird fleißig geklebt. In unserem Test waren drei Marken ohne Fehl und Tadel. Vier Produkte sind allerdings "ungenügend". Sorge bereiten vor allem die Konservierungsmittel.

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14 Montagekleber im Test

Reaktionen: Gepa Cocoba Nuss Nougat Creme

Die Gepa Cocoba Nuss Nougat Creme, Bio & Fair fiel im Test 2/2014 nur "mangelhaft" aus, weil das Labor darin einen stark erhöhten Gehalt an Fettschadstoffen ausmachte. Gepa hat sich daraufhin um eine Verbesserung der Fettqualität bemüht. Mit Erfolg, wie eine aktuelle Untersuchung ergab. So wurden die problematischen 3-MCPD-Fettsäureester nur noc...

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Reaktionen: Gepa Cocoba Nuss Nougat Creme

Reaktionen: Globus Primaster Fertig-Spachtel

Beim Test Fertigspachtelmassen (ÖKO-TEST-Magazin 4/2015) teilte uns der Hersteller des Primaster Fertig-Spachtel, innen mit, dass voraussichtlich ab Mai ein verändertes Etikett im Handel sei. Das Produkt (400 Gramm für 4,49 Euro) trägt nun den Gefahrstoffhinweis: "Enthält Chlormethylisothiazolinon/Methylisothiazolinon (3:1). Kann allergische Rea...

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Reaktionen: Globus Primaster Fertig-Spachtel

36 Anti-Aging-Pflegelinien im Test

Das Altern lässt sich aufhalten! Zumindest möchte uns die Kosmetikindustrie das glauben machen. Auch die Naturkosmetikbranche bietet Anti-Aging-Kosmetika an. Wir haben uns jeweils drei Produkte aus zwölf "grünen" Produktlinien angeschaut. Die Inhaltsstoffe überzeugen uns - die Wirkversprechen allerdings nicht.

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36 Anti-Aging-Pflegelinien im Test

Reaktionen: Kaiser Naturfellprodukte Jooy Thermo Microfleece

Durchgefallen war der Kaiser Fußsack Jooy Thermo Microfleece, Kiwi/Hellgrau beim ÖKO-TEST Fußsäcke für Kinderwagen (10/14). Das lag vor allem an dem Antirutschmaterial, das stark erhöhte Phthalatwerte sowie PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen enthielt. Aber auch optische Aufheller steckten im Produkt. Kaiser hat nun das kritische Antirutschmaterial...

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Reaktionen: Kaiser Naturfellprodukte Jooy Thermo Microfleece

Reaktionen: Rewe Bio Vielblütenhonig

Es hat gedauert, aber nun ist die Umstellung des Rewe Bio Vielblütenhonigs, Naturland auf PVC-freie Deckel perfekt. Im Test 11/2014 hatten wir das noch bemängelt. Allerdings reicht es nicht zu einem verbesserten Gesamturteil, da andere Kritikpunkte nicht ausgeräumt wurden. So entsprach die Honigqualität im Test zwar den gesetzlichen Vorgaben, er...

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Reaktionen: Rewe Bio Vielblütenhonig

Reaktionen: Kaiser Naturfellprodukte Lammfellfußsack Natura

Im Test Fußsäcke für Kinderwagen (ÖKO-TEST-Magazin 10/2014) haben wir am Kaiser Lammfellfußsack Natura, rot PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen, optische Aufheller und halogenorganische Verbindungen kritisiert. Der Anbieter hat daraufhin nachgebessert. Mit Teilerfolg: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen stecken nicht mehr drin. Allerdings haben Labore...

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Reaktionen: Kaiser Naturfellprodukte Lammfellfußsack Natura

Reaktionen: Madaus Echinacin Lipstick Care + Sun mit Lichtschutzfaktor 20

Die Verpackung des Madaus Echinacin Lipstick Care + Sun mit Lichtschutzfaktor 20 enthielt im Test Lippenpflege mit UV-Schutz (05/2015) keine Sonnenschutzhinweise, das werteten wir ab. Inzwischen steht auf der Verpackung: "Intensive Mittagssonne meiden. Vor dem Sonnen auftragen. Mehrfach auftragen." Wenn er wertvolle Hinweise liefert, akzeptieren...

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Reaktionen: Madaus Echinacin Lipstick Care + Sun mit Lichtschutzfaktor 20

12 Isolierflaschen im Test

Der Name ist Programm: Isolierflaschen sollen Tee oder Kaffee möglichst lange warm halten und dabei auch dicht bleiben. Dass das nicht alle können, entlarvt unser großer Praxistest. Nur eine Flasche schneidet mit "gut" ab.

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12 Isolierflaschen im Test

35 Zahnpflegekaugummis im Test

Für ein strahlendes Lächeln! Hilft Zahnverfärbungen zu vermindern! Starker Kariesschutz! - so die vollmundigen Versprechen der Anbieter von Zahnpflegekaugummis. Was stimmt, was ist Mythos? Wir haben einigen Werbeaussagen auf den Zahn gefühlt und zahlreiche Produkte unter die Lupe genommen. Unser Befund: Alle sind wirksam, aber nur neun empfehlen...

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35 Zahnpflegekaugummis im Test

Reaktionen: Medicom Nobilin Multivital

An den Nobilin Multivital, Tabletten (ÖKO-TEST Spezial Vitamine 2015) kritisierten wir u.a. den Hinweis auf einen erhöhten Vitalstoffbedarf bei Zigarettenkonsum, obwohl das Produkt Betacarotin enthält, sowie eine fragwürdige Auslobung in Hinblick auf das Abwehrsystem. Der Anbieter Medicom hat beide Hinweis nun aus dem Beipackzettel entfernt. Es ...

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Reaktionen: Medicom Nobilin Multivital

20 Schokomüslis im Test

Einst als gesunde Mahlzeit aus der Taufe gehoben, folgen Müslis längst dem Trend vieler Frühstückscerealien: Sie werden zur Süßigkeit aufgepeppt. Im Test fallen fast alle Schokomüslis mit einem hohen Zuckergehalt auf.

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20 Schokomüslis im Test

Reaktionen: Zirkulin Vitamine & Mineralstoffe

In den Zirkulin Vitamine & Mineralstoffe für Vegetarier+Veganer, Brausetabletten (ÖKO-TEST-Magazin 5/2015) bemängelten wir u. a. eine zu hohe Dosierung von Vitamin D. Den Vitamin-D-Gehalt hat der Anbieter Zirkulin mittlerweile auf fünf Mikrogramm pro höchste empfohlene Tagesdosis gesenkt. Die anderen Mängel wie enthaltenes Eisen, eine zu hohe Zi...

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Reaktionen: Zirkulin Vitamine & Mineralstoffe

Reaktionen: Bauhaus Swing Decor Fertig-Spachtel

Auch der Hersteller des Swing Decor Fertig-Spachtel meldete sich im Verlauf des Tests Fertigspachtelmassen (ÖKO-TEST-Magazin 4/2015) mit dem Hinweis, dass die Deklaration mittlerweile verändert sei. Dieses Versprechen hielt einer Nachprüfung beim Neukauf (400 Gramm für 3,75 Euro) stand, die Konservierungsmittel sind durch einen Gefahrstoffhinwei...

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Reaktionen: Bauhaus Swing Decor Fertig-Spachtel

Reaktionen: Medicom Nobilin Zink Plus Vitamin C

An den Nobilin Zink Plus Vitamin C, Tabletten von Medicom (ÖKO-TEST Spezial Vitamine 2015) kritisierten wir u. a. fragwürdige Auslobungen im Beipackzettel. Der Anbieter hat den Hinweis auf Abwehrkräfte im Beipackzettel inzwischen gestrichen. Wir kritisieren aber weiterhin, dass das Präparat keinen Nutzen für den gesunden Anwender hat und Zink zu...

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Reaktionen: Medicom Nobilin Zink Plus Vitamin C

Reaktionen: Feuchtmann Klecksi Wasserlösliche Fingerfarben

An den Klecksi Wasserlösliche Fingerfarben (ÖKO-TEST-Magazin 2/2015) hatten wir Propylparaben als Konservierungsstoff kritisiert. Anbieter Feuchtmann hatte daraufhin mitgeteilt, dass die Farben künftig keine Parabene mehr enthalten und dass das neue Produkt am Hinweis "Neue Rezeptur EN 71.7" erkennbar sei. Ein Nachtest wies keine Parabene mehr n...

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Reaktionen: Feuchtmann Klecksi Wasserlösliche Fingerfarben

Reaktionen: Fatboy Junior

Im Fatboy Junior, dunkelblau steckte im Test Sitzsäcke (ÖKO-TEST-Magazin 9/2013) das äußerst problematische bromierte Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD), das bereits 2008 in der Reach-Liste als besonders besorgniserregend eingestuft und 2013 in die Stockholmer Konvention für persistente organische Schadstoffe aufgenommen wurde. Seit 2...

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Reaktionen: Fatboy Junior

Reaktionen: Bauck Hof Buchweizen Mehl

Im Test Mehl (5/2015) kritisierten wir einen erhöhten Mineralölgehalt im Bauck Hof Buchweizen Mehl Vollkorn. Wie angekündigt verwendet der Hersteller jetzt eine papierfreie Verpackung. Dass daraus tatsächlich keine problematischen Öle mehr übergehen, bestätigt eine erneute Laboruntersuchung. Das Mehl kostet 3,49 Euro pro 500 Gramm.
Gesamturteil...

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Reaktionen: Bauck Hof Buchweizen Mehl

Reaktionen: Damia Mogli Moothie Apfel-Banane-Erdbeere

Damia ist der erste Hersteller der Obstbreie in Portionstüten aus dem Test 03/2015, der eine Altersempfehlung auf seine Packungen druckt. "Ab drei Jahren" steht jetzt auf dem Mogli Moothie Apfel-Banane-Erdbeere. Auch der Hinweis, dass Dauernuckeln eine Kariesgefahr für Kinder birgt, wurde nachgetragen. Andere Kritikpunkte bleiben allerdings best...

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Reaktionen: Damia Mogli Moothie Apfel-Banane-Erdbeere

422 Betriebliche Altersvorsorgeprodukte im Test

Geht es nach Arbeitsministerin Andrea Nahles, sollen künftig Betriebsrenten für ein auskömmliches Einkommen im Alter sorgen. Doch der ÖKO-TEST zeigt: Das Gros der Tarife zur Entgeltumwandlung kann diesen Anspruch nicht erfüllen. Denn sie sind zu teuer, zu unflexibel und völlig intransparent. Eine Minireform reicht daher nicht. Notwendig ist der ...

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422 Betriebliche Altersvorsorgeprodukte im Test

Reaktionen: Compo Blaukorn Novatec

Einen zu hohen Urangehalt und eine zu hohe Akkumulation von Uran bemängelten wir beim Gartendünger Compo Blaukorn Novatec (ÖKO-TEST-Magazin 5/2015). Anbieter Compo teilte uns mit, den Gehalt an Schwermetallen in dem Produkt reduziert zu haben. Ein Nachtest bestätigte dies. Das Labor wies nun einen deutlich geringeren Urangehalt nach, der auch in...

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Reaktionen: Compo Blaukorn Novatec

15 Kinderteppiche im Test

Kinderteppiche laden Kinder zum Toben und Träumen ein. Im Test überzeugte die Qualität der meisten Matten. In vier Teppichen stecken allerdings sehr problematische Inhaltsstoffe, das Haba-Produkt ist aus unserer Sicht nicht verkehrsfähig.

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15 Kinderteppiche im Test

30 Schwarze Tees im Test

In den Teeanbaugebieten arbeiten insbesondere Frauen unter katastrophalen Bedingungen. Viele Anbieter in unserem Test konnten oder wollten nicht belegen, dass sie sich um faire Löhne und menschenwürdige Verhältnisse bemühen. Zudem sind viele der untersuchten Schwarztees übermäßig mit problematischen Stoffen belastet.

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30 Schwarze Tees im Test

Ratgeber: Naturkosmetik

Viele Frauen wollen Kosmetik, die ohne bedenkliche Stoffe auskommt. Produkte, die nicht die Umwelt belasten. Die dank hochwertiger Inhaltsstoffe ihren Preis wert sind. Und die natürlich die Haut gut pflegen und strahlen lassen.

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Ratgeber: Naturkosmetik
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST September 2015

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Die Tests
Anti-Aging-Pflegelinien: Dreifaltigkeit
Babyfone und Babysensormatten: Big Mother is watching you
Betriebliche Altersvorsorge: Viel Spreu, wenig Weizen
Isolierflaschen: Kalt erwischt
Kinderteppiche: Das Spiel ist aus
Montagekleber: Klebtomanie
Schokomüsli: Hallo meine Süßen!
Tee, schwarz: Bittere Ernte
Zahnpflegekaugummis: Kauderwelsch

Für Sie getestet
Für Sie untersucht: Ikea Smörboll Bettwäscheset
Für Sie untersucht: Bübchen Abenteuer Wasch Gel
Für Sie untersucht: Nahrungsergänzung mit Eisen
Unfug des Monats: Spielsand für das Kinderzimmer

Reaktionen
Bauck Hof Buchweizen Mehl: Verpackung verbessert
Bauhaus Swing Decor Fertig-Spachtel: Deklaration verbessert, zum Zweiten
Compo Blaukorn Novatec: Urangehalte deutlich reduziert
Damia Mogli Moothie Apfel-Banane-Erdbeere: Verbesserte Deklaration
Fatboy Junior: Immer noch bedenkliches Flammschutzmittel
Feuchtmann Klecksi Wasserlösliche Fingerfarben: Ohne Parabene
Gepa Cocoba Nuss Nougat Creme: Schädliche Fette gesenkt
Globus Primaster Fertig-Spachtel: Deklaration verbessert, zum Ersten
Kaiser Naturfellprodukte Jooy Thermo Microfleece: Fußsack fast perfekt
Kaiser Naturfellprodukte Lammfellfußsack Natura: Nicht alle Mängel behoben
Madaus Echinacin Lipstick Care + Sun mit Lichtschutzfaktor 20: Hinweise zum Sonnenschutz
Medicom Nobilin Multivital: Kein Hinweis mehr auf Abwehrkräfte
Medicom Nobilin Zink Plus Vitamin C: Fragwürdige Hinweise im Beipackzettel entfernt
Real Vitamin C + Zink: Weiter nutzlos
Rewe Bio Vielblütenhonig: Deckel ohne PVC
Zirkulin Vitamine & Mineralstoffe: Weniger Vitamin D

Magazin
Invasive Arten: Gekommen, um zu bleiben
Kosmetik selbst gemacht: Rühr selig
Marketing: Mehr wert
Naturkosmetik: Die geschminkte Wahrheit
Naturkosmetik online kaufen: Größere Auswahl, größeres Risiko
Pflanzenhaarfarben: Keine Ausreden mehr!
Regionale Naturkosmetik: Heimatgefühl trifft auf Exotik
Rezepte für die Schönheit
Rohe Kosmetik: Creme à la carte
Verletzungen durch Yoga: Zu Risiken und Nebenwirkungen

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Allergietest trotz Heuschnupfens
Kostspieliger Traum vom eigenen Buch
Miete: Rücknahme einer Kündigung schwierig
Mit dem Bäcker über Alu sprechen
Neue Zutat Rapskernmehl
Wasser aus der Regentonne

Meldungen
"Gemüseackerdemie" für Schüler
Auf Bäume klettern war gestern
Behandlung im Ausland selten
Bewegung schützt vor Fettleber
Bisphenol F in Senf
Buchtipp: Wie atmen Regenwürmer?
Carsharing beliebter denn je
China baut neuen Mega-Staudamm
Die Gengefahr bleibt nah
Die interessante Zahl
Ein Platz zum Konzentrieren und Wohlfühlen
Emissionslabel für Möbel
Ende der Diskussion
Es gab doch ein Leben vor dem Internet
Essen auf Rädern
EU verbietet 700 Medikamente
EU-Verträge im Bereich Umwelt besonders häufig verletzt
Gentechnik: Österreich ermöglicht Anbauverbot
Grüne Reisetipps: Naturerlebnispark im Bergischen Land
Grüne Reisetipps: Apfelwochen am Bodensee
Grüne Reisetipps: Kultur-Kurzreisen nach Baden-Baden
Grünes Rezept einreichen
Hagelwiderstand beachten
Haltung bewahren bis zum Schluss
Hinweise für Allergiker
Hörbuch: Parabel auf Leben und Tod
HPV-Impfstoffe erneut auf dem Prüfstand
Interview: Sexuelle Übergriffe unter Kindern: Eltern müssen reagieren
Kommentar: BGH für Wettbewerb und Verbraucher
Kortison hilft nicht bei Hörsturz
Luft aus der Steckdose
Mehr Neuerkrankungen an Hodenkrebs
Mehr Reserveantibiotika in Ställen
Mehr Vegetarier, mehr Fleisch
Netzwerke für Familien
Niederlande stoppt Fracking
Norweger fahren auf E-Mobilität ab
Pflanzenrettung: Notfalltipps für Urlaubsheimkehrer
Rekordbeteiligung für die Umwelt
Schülerwettbewerb zu Wasser
Schutz vor gefälschten Medikamenten
Tchibo-Kaffee reduziert keine DNA-Schäden
Überleben Schwerverletzter abhängig vom Krankenhaus
Umgang mit Geld von den Eltern lernen
Umwelthilfe klagte erfolgreich
Verbraucher-App Ecogator
Verzögerungen gefährden Grundwasser
Von wegen altbacken!
Wettrennen um die Zukunft
Wo ein Wille ist ...
ZDF-TV-Tipp: Die Affenapotheke - Medizin aus dem Urwald

Weitere Informationen

Anti-Aging-Linien

Alsitan, Gewerbering 6, 86926 Greifenberg, Tel. 08192/9301-0;
BCG Baden-Baden Cosmetics Group/Dr. Scheller, Im Rosengarten 7, 76532 Baden-Baden, Tel. 07221/688-257;
Bonano, Carl-Benz-Str. 9, 64653 Lorsch, Tel. 06251/8626-0;
Börlind, Lindenstr. 15, 75365 Calw, Tel. 07051/6000-871;
Cosmesell/Madara, Jakobstr. 4, 63500 Seligenstadt, Tel. 06182/932766;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Farfalla Essentials, Florastr. 18, 8610 Uster, Schweiz, Tel. +41/44-90599-00;
Laverana, Berliner Str. 1-3, 30952 Ronnenberg, Tel. 0511/54549-868;
M.E.G. Gottlieb Diaderma-Haus, Am Taubenfeld 25, 69123 Heidelberg, Tel. 0800/2500025;
Nonique Naturkosmetik Yeauty, Relaisstr. 41-43, 68219 Mannheim, Tel. 0621/81911891;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Babyfone und Sensormatten

Audioline, Hellersbergstr. 2A, 41460 Neuss, Tel. 01805/001388;
Funny Handel, Schiessstr. 46, 40549 Düsseldorf, Tel. 0211/440316-0;
Tomy Deutschland, Hohenstaufenring66-70, 50674 Köln, Tel. 0221/80147-600.

Für Sie getestet

Ikea Deutschland (Smörboll Bettwäscheset), Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Nelsons (Ferrotone), Heegbarg 2, 22391 Hamburg, Tel. 040/611833-0;
Nestlé Deutschland/Bübchen-Werk (Bübchen Abenteurer Wasch-Gel), Coesterweg 37, 59494 Soest, Tel. 0800/2344944;
Rügenwalder Mühle (Vegetarische Mühlen Frikadellen), Industriestr. 5, 26160 Bad Zwischenahn, Tel. 04403/66160.

Isolierflaschen

Alfi Isoliergefäße, Metall- und Haushaltswaren, Ernst-Abbe-Str. 14, 97877 Wertheim, Tel. 09342/877-0;
Butlers, Hohenzollernring 16-18, 50672 Köln, Tel. 0221/272648-0;
Emsa, Grevener Damm 215-225, 48282 Emsdetten, Tel. 02572/13-0;
Fulltrade International, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/50357518 oder50357522;
Galeria Kaufhof, Leonhard-Tietz-Str. 1, 50676 Köln, Tel. 0221/223-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
IPV Inheidener Produktions- und Vertriebsgesellschaft, Ezetilstr. 1, 35410 Hungen-Inheiden, Tel. 06402/807-0;
Isosteel Deutschland, Paul-Friedländer-Str. 6, 65203 Wiesbaden, Tel. 0611/18689-77;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Leifheit, Leifheitstr. 1, 56377 Nassau, Tel. 02604/977-0;
N.V. Billiet Trading Company - BTC/Thermos, Bevrijdingslaan 13-15, Industriepark Noord, 8700 Tielt, Belgien, Tel. +32/51-42-6980;
Real,-Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0211/969158-0;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0.

Kinder- und Spielteppiche

Associated Weavers Europe (Cars Spielteppich World of Cars; Schleich Spielteppich Farm Life), IP Klein Frankrijk, Weverijstraat,1, 9600 Ronse, Belgien, Tel. +32/55-230211;
Böing Carpet (Spiegelburg Kinderteppich Die Lieben Sieben; Marvel Kinderteppich Ultimate Spiderman), Gewerbestr. 2, 48249 Dülmen, Tel. 02590/938815;
Brink & Campman BV, Albert Schweitzerstraat 3, 7131PG Lichtenvoorde, Niederlande, Tel. +31/544-390-400;
Esprit Europe Services, Esprit-Allee, 40882 Ratingen, Tel. 0800/8443444;
Habermaaß, August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 09564/929-0;
Hong Chia Carpet Mfg Co Europe B.V. (Pocoline Kinderteppich Eule), Bastion 2, 5509 MJ Veldhoven, Niederlande, Tel. +31/40-2535547;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 09564/9291111;
Lorena Canals, C/ Alejandro Goicoechea, 6 nave 8, 08960 Sant Just Desvern, Spanien, Tel. +34/4730371;
Meubinex N.V., Heirweg 72, 8520 Kuurne, Belgien, Tel. +32/56-353730;
Theko - Theo Keller, Lohackerstr. 30, 44867 Bochum, Tel. 02327/3083-20;
Toys "R" Us, Köhlstr. 8, 50827 Köln, Tel. 0221/5972-0;
Wecon Home (Sigikid Kinderteppich Pinky Queeny), Nienhöfener Str. 29, 25421 Pinneberg, Tel. 04101/3981363.

Montagekleber

Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Bostik, An der Bundesstr. Nr. 16,33829 Borgholzhausen, Tel. 01805/005160;
Centor Warenhandelsgesellschaft, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Debratec, Industriestr. 1-7, 01936 Schwepnitz, Tel. 035797/646-0;
Globus-Baumarkt, Zechenstr. 8, 66333 Völklingen, Tel. 06898/515-0;
Henkel, Unternehmensbereich Adhesive Technologies, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0211/797-0;
Hornbach, Hornbachstr. 11, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 06348/60-00;
Knauf Bauprodukte, Am Bahnhof 7, 97346 Iphofen, Tel. 09323/31-0;
Lugato, Großer Kamp 1, 22885 Barsbüttel, Tel. 040/69407-222;
MEM Bauchemie, Am Emsdeich 52, 26789 Leer, Tel. 0491/92580-0;
ObiGroupHolding,Albert-Einstein-Str.7-9,42929Wermelskirchen,Tel.0 18 05/624624;
Quick-Mix Gruppe, Mühleneschweg 6, 49090 Osnabrück, Tel. 0541/601-601;
Soudal, Werk Leverkusen, Olof-Palme-Str. 13, 51371 Leverkusen, Tel. 0214/6904-0;
Uhu, Herrmannstr. 7, 77815 Bühl, Tel. 07223/284-0.

Nachwirkungen

Bahag/Bauhaus (Swing Dekor Fertig-Spachtel), Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Bauck (Bauck Hof Buchweizen Mehl Vollkorn, glutenfrei), Duhenweitz 4, 29571 Rosche, Tel. 05803/9873-0;
Compo, Gildenstr. 38, 48157 Münster, Tel. 0251/3277-0
Fatboy the original B. V., (Fatboy Junior), De Steenbok 19-21, 5215 MG Den Bosch, Niederlande, Tel. +31/73-615420-0;
Gepa (Gepa Bio Cocoba Nuss-Nougat-Creme ), GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal, Tel. 0202/26683-0;
Globus-Baumarkt (Primaster Fertig-Spachtel), Zechenstr. 8, 66333 Völklingen, Tel. 06898/515-0;
Medicom Pharma (Nobilin Zink Plus Vitamin C; Nobilin Multivital)), Feringastr. 4, 85774 Unterföhring, Tel. 05041/78-0;
Real,-Handelsgesellschaft (Real Vitamin C + Zink Kapseln), Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0211/969158-0;
Rewe-Zentral (Rewe Bio Vielblütenhonig, Naturland), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rottapharm-Madaus (Madaus Echinacin Lipstick Care + Sun LF 20), Colonia Allee 15, 51101 Köln, Tel. 0800/1673372;
Wanytex/Punch Industries (Globol Silberfischenköder), Im Hengstfeld 47, 32657 Lemgo, Tel. 01 80 / 3 45 62 65;
Zirkulin Naturheilmittel (Zirkulin Vitamine & Mineralstoffe für Vegetarier+Veganer), Rockwinkeler Heerstr. 90, 28355 Bremen, Tel. 0421/254208.

Schokomüsli

DE-VAU-GE Gesundkostwerk, Lüner Rennbahn 18, 21339 Lüneburg, Tel. 04131/98501;
Dr. Oetker Nahrungsmittel, Lutterstr. 14, 33617 Bielefeld, Tel. 00800/71727374;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Flechtorfer Mühle Walter Thönebe, Alte Braunschweiger Str. 31, 38165 Lehre, Tel. 05308/9300-0;
H. & J. Brüggen Mühlenwerke, Gertrudenstr. 15, 23568 Lübeck, Tel. 0451/3100-0;
Haus Rabenhorst O. Lauffs, Rabenhorststr. 1, 53572 Unkel, Tel. 02224/1805-0;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Kellogg Deutschland, Burchardstr. 14, 20095 Hamburg, Tel. 030/300190-715;
Mönnich, Leipziger Str. 363-365, 34123 Kassel, Tel. 0561/95164-0;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Peter Kölln, Westerstr. 22-24, 25336 Elmshorn, Tel. 04121/648-0;
Real Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Seitenbacher Naturkost, Siemensstr. 14, 74722 Buchen i. Odenwald, Tel. 06281/3066.

Schokomüsli, Bio-Produkte

Allos, Zum Streek 5, 49457 Drebber, Tel. 0800/9899991;
Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Bauck, Duhenweitz 4, 29571 Rosche, Tel. 05803/9873-0;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
Mymuesli, Sailerwöhr 16, 94032 Passau, Tel. 0851/20426690;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0.

Schwarzer Tee

AldiNord,Eckenbergstr.16, 45307Essen,Tel.0201/8593-0;
AldiSüd,Burgstr.37,45476Mühlheim,Tel.0208/9927-0;
Baktat BAK Kardesler, Wattstr. 2-10, 68199 Mannheim, Tel. 0621/83388-0;
Cay Isletmeleri Genel Müdürlügü, Müftü Mah. Menderes Bulvari, 53080 Rize, Türkei, Tel. +90/464-2130211;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Genuport Trade, Gutenbergring 60, 22848 Norderstedt, Tel. 040/52841-01;
H&S Tee-Gesellschaft - OITC/Goldmännchen-Tee, Industriegebiet Haidach 1, 88079 Kressbronn, Tel. 07543/603-0;
HFF Hanseatic Fine Food, Rögen 42, 23843 Bad Oldesloe, Tel. 04531/1702-60;
Holzapfel & Cie., Dederingstr. 10, 12107 Berlin, Tel. 030/32296169-0;
J. Bünting Teehandelshaus, Brunnenstr. 37, 26789 Leer, Tel. 0491/808-0;
LidlStiftung, Stiftsbergstr.1, 74167 Neckarsulm, Tel.0800/435336-1;
Marmara Import-Export, Sandstr. 23, 40878 Ratingen, Tel. 02102/2044-400;
Ostfriesische Tee Gesellschaft/Meßmer Tee-Gesellschaft, Am Bauhof 13-15, 21218 Seevetal, Tel. 04105/504-0;
Öztürk Tee, Kiefholzstr. 22, 12435 Berlin, Tel. 030/68237-250;
Rauf Tee, Gutenbergstr. 7, 28844 Weyhe, Tel. 04203/43177;
Real Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe,Domstr.20, 50668Köln,Tel.0221/149-0;
Tanay Tee-Import-Export-Verpackungen, Gewerbering 8, 76287 Theinstetten, Tel. 07242/93371-0;
Tee Gschwendner, Heidestr. 26, 53340 Meckenheim, Tel. 02225/9214-0;
Teekanne, Kevelaerer Str. 21-23, 40549 Düsseldorf, Tel. 0211/5085-0;
Unilever Deutschland, Foods, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 08000/725235;
Yi-Hsi Chiu, Saargemünder Str 31, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/5145-780.

Schwarzer Tee, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Cha Do Teehandelsgesellschaft, Lloydstr. 12, 28217 Bremen, Tel. 0421/53667-66;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
DWP Fairhandelsgenossenschaft, Hinzistobler Str. 10, 88212 Ravensburg, Tel. 0751/36155-0;
Gepa, GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal, Tel. 0202/26683-0;
Lebensbaum U. Walter, Dr. Jürgen-Ulderup-Str. 12, 49356 Diepholz, Tel. 05441/9856-0;
Projektwerkstatt Teekampagne, Pasteurstr. 6-7, 14482 Potsdam, Tel. 0331/747474.

Zahnpflegekaugummis

AsCom Confection (Lidl, Müller Drogeriemarkt), Industriestr. 54, 69190 Walldorf, Tel. 06227/81330-0;
Baders Gesundheit EPI-3 Healthcare, Eysseneckstr. 4, 60322 Frankfurt/M., Tel. 069/95109879-0;
Curaden Swiss, Industriestr. 4, 76297 Stutensee, Tel. 07249/9130610;
Dental-Kosmetik, Katharinenstr. 4, 01099 Dresden, Tel. 0351/8005-300;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Sachsenstr. 9, 20097 Hamburg, Tel. 0800/6645626 (Dt.) , 0800/070259 (Österr.) ;
Gumlink A/S (Aldi Süd), Natorpweg 26, 7100 Vejle, Dänemark, Tel. +45/7215-1515;
Hager & Werken, Ackerstr. 1, 47269 Duisburg, Tel. 0203/99269-0;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Kiwikawa, Bessemerstr. 80, 12103 Berlin, Tel. 030/5360-5855;
LR Health & Beauty Systems, Kruppstr. 55, 59215 Ahlen, Tel. 02382/7060-0;
Perfetti van Melle, Zoete Inval 20, 4815 HK Breda, Niederlande, Tel. +31/76-5275000;
Pura Vita Naturwaren, Schmautzer-Büchl-Weg 19a, 82266 Inning, Tel. 08143/9595-01;
Real Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Roelli Roelli Confectionery (auch: Norma, Penny), Burggraben 22, 9000 St. Gallen, Schweiz, Tel. +41/71-22668-00;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Schloss-Eule Gabriele Becker, Wiedmar 18, 87629 Füssen, Tel. 08363/210170;
Styrums, Konstanzer Str. 6, 8280 Kreuzlingen, Schweiz, Tel. +41/71672-9881;
SZ Saubere Zähne/Getaplus, Südhang 8, 56370 Dörsdorf, Tel. 06486/902993;
Top Sweets (Aldi Nord), Aspastr. 24, 59394 Nordkirchen, Tel. 02596/52824-0;
Wrigley, Biberger Str. 18, 82008 Unterhaching, Tel. 089/13013060;

A

Aluminium ist ein Metall, das bei kurzzeitiger Aufnahme kaum gesundheitsschädlich ist. Bei einer erhöhten, langfristigen Aufnahme kann es jedoch zu brüchigen Knochen, Anämie und Hirnschädigungen kommen. In Tierstudien wurde nachgewiesen, dass der Stoff die Fortpflanzung und das sich entwickelnde Nervensystem bereits in niedrigen Mengen beeinträchtigen kann.

Anthrachinon ist ein als vermutlich krebserregend eingestufter Stoff, der in Papierverpackungen oder der Abluft von Trocknungsanlagen in der Teeproduktion enthalten sein kann. Teehersteller setzen laut Teeverband inzwischen Anthrachinon-freie Papiersäcke ein, so dass der Trocknungsprozess als Ursache in den Fokus gerät.

Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren. In Getränken ohne oder mit geringen Fruchtanteilen werden sie zur Geschmacksgebung eingesetzt. Natürliche Aromen basieren auf natürlichen Ausgangsstoffen, die mit jener Frucht, deren Geschmack imitiert wird, aber in der Regel nichts zu tun haben.

C

Chlorisothiazolinon: -> Isothiazolinone.

D

Dibutylzinn: -> Zinnorganische Verbindungen.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Cumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Ersatzweichmacher: -> Weichmacher.

F

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) belasten die Raumluft und können beispielsweise zum Sick-Building-Syndrom führen, das mit Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Auf ein Gemisch von verschiedenen flüchtigen Substanzen, deren Summe als TVOC ausgewiesen wird, können Menschen sensibler reagieren, als auf einzelne Substanzen.

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

G

Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Genpflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

Problematische Glykole, Glykolether und -ester: Lösemittel, die ähnliche Eigenschaften wie Weichmacher haben und ebenfalls über lange Zeiträume aus den Produkten austreten. Die US-Arbeitsschutzbehörde empfiehlt, die Belastung mit diesen Stoffen so gering wie möglich zu halten. Einige Glykolether und -ester können zu Bindehautreizungen, Nierenschäden und in Einzelfällen zu Störungen des Nervensystems führen.

Glyphosat ist ein Totalherbizid, das weit verbreitet gegen Unkräuter eingesetzt wird, aber auch vor der Ernte gespritzt werden darf, etwa wenn Ernteverluste drohen, zum Beispiel bei Getreide. In Tier- und Zellstudien fanden sich Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung. Bevölkerungsstudien weisen auf krebserregende, erbgutschädigende und fruchtbarkeitsmindernde Wirkungen glyphosathaltiger Spritzmittel hin. Neuerdings wird Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" eingestuft. In die Umwelt gelangt, gelten Glyphosat und das Abbauprodukt AMPA als besonders schädlich für Wasserorganismen.

H

Halogenorganische (bromierte) Flammschutzmittel sind vor allem ein Umweltproblem, da einige im Brandfall besonders leicht Dioxine bilden und daher beim Umweltzeichen Blauer Engel für Drucker und Notebooks verboten sind. Einige Stoffe, wie das auf Platinen häufig eingesetzte TBBA, reichern sich außerdem in der Umwelt an und wurden bereits in Muttermilch nachgewiesen.

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

HBCD (Hexabromcyclododecan) ist ein bromiertes Flammschutzmittel, das zum Beispiel in großem Stil in Polystyroldämmstoffen eingesetzt wird. Unter Reach wurde HBCD als besonders besorgniserregender PBT-Stoff gelistet, das heißt er ist persistent, bioakkumulierend und toxisch, weil er sich dauerhaft in der Umwelt anreichert und sich nur sehr langsam abbaut, giftig für Gewässerorganismen ist sowie im Verdacht steht, fortpflanzungsschädigend zu sein und Säuglinge über die Muttermilch schädigen zu können. 2013 wurde er durch die UN-Chemikalienkonferenzt in die Liste der Stockholmer Konvention für persistente organische Stoffe (POPs) aufgenommen. Ein weltweites Verbot für die Herstellung und Verwendung trat am 21. August 2015 in Kraft. Alles, was bereits hergestellt ist, darf noch verkauft werden.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

M

Mineralöl, das in Lebensmitteln gefunden wird, besteht hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) können MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Mögliche Ursachen sind Übergänge aus Verpackungen aus Recyclingpapier und -pappe oder Schmieröle, die in der Produktion eingesetzt werden. Auch Paraffine/Erdölverbindungen, die häufig in Kosmetika eingesetzt werden, können nicht unerhebliche MOAH-Gehalte aufweisen. Zur Aufnahme über die Haut liegen bisher kaum wissenschaftliche Daten vor.

N

Naphthalin gehört zu den -> polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), hat sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen und steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Die flüchtige Substanz führt außerdem zu Kopfschmerzen und Übelkeit. Naphthalin ist Bestandteil von Teer und Erdöl und kommt somit auch in Lösemitteln wie Testbenzin vor. Es wird unter anderem zu PVC-Weichmachern und Azo-Farbstoffen verarbeitet.

Nickel: Schwermetall, kann gelöst bei empfindlichen Menschen Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden. Nickelstaub ist krebserregend.

P

Auf Parfüm reagieren immer mehr Menschen allergisch.

Perchlorat wurde bislang insbesondere in Obst und Gemüse nachgewiesen. Als Eintragsquellen kommen der weitverbreitete industrielle Einsatz, belastete Klärschlämme, Düngemittel sowie verunreinigtes Wasser, etwa zur Bewässerung, in Frage. Perchlorat hemmt vorübergehend die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Die Lebensmittelbehörde EFSA hat Perchlorat neu bewertet und eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) festgelegt, die sowohl akute als auch langfristige Risiken abdecken soll. Perchlorat gilt laut EFSA als besonders problematisch für Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, einen Jodmangel haben - außerdem für kleine Kinder mit einer unzureichenden Jodaufnahme.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die von einer Vielzahl weltweit vorkommender Pflanzenarten zum Schutz vor Fraßfeinden gebildet werden. In hohen Dosen können PA zu akuten Leberschädigungen führen. Bestimmte Verbindungen haben sich im Tierversuch als erbgutschädigend und krebserregend erwiesen, was auch für den Menschen als relevant erachtet wird. PA-haltige Pflanzenteile können bei der Ernte in Kräutertees und einfache Tees geraten.

S

Salz kann bei empfindlichen Personen den Blutdruck erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt vorbeugend allen Verbrauchern nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz pro Tag aufzunehmen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zu maximal fünf Gramm Salz pro Tag.

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln und Getränken nach Aussehen, Geruch und Geschmack.

Silber wird in Kosmetika und Textilien, z.B. in Funktionskleidung, eingesetzt, da Silberionen antimikrobiell und dadurch geruchshemmend wirken. Wenn sich Silber aus Produkten löst, gelangt es in die Umwelt. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung liegen nicht genügend Untersuchungsergebnisse vor, um die langfristige Wirkung von Silber auf den menschlichen Organismus und die Umwelt abschließend einschätzen zu können. Außerdem kann der inflationäre Gebrauch von Silber in Textilien dazu führen, dass Bakterien resistent gegen Silberionen werden. So wäre der hilfreiche Einsatz zur Wundbehandlung und gegen Entzündungen in der Medizin gefährdet.

Sucralose (E 955, Trichlorgalactosaccharose oder "Chlorzucker") ist ein künstlicher Süßstoff, der rund 600 Mal süßer ist als Saccharose. Die -> halogenorganische Verbindung ist sehr stabil und wird vom Menschen größtenteils unverändert ausgeschieden. Der langsame Abbau führt aber auch dazu, dass Sucralose in der Umwelt auftaucht - mit derzeit noch unklaren Folgen.

Süßstoffe sind synthetisch hergestellte oder natürliche Zuckerersatzstoffe. Sie haben eine um ein Vielfaches höhere Süßkraft als Zucker, liefern dabei aber praktisch keine Kolorien. In Kombination haben die künstlichen Süßmacher einen intensiveren Süßgeschmack als die einzelnen Substanzen. Derzeit sind in der EU elf Süßstoffe zugelassen, darunter das vieldiskutierte Aspartam sowie Acesulfam K.

U

Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere unverzichtbare Teile/Produkte beinhalten.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Ersatzweicher wie Adipate -> DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate, DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikeln, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhen und Handschuhen verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Schokomüsli Testmethoden:
Einzelzucker/Gesamtzucker: Nach Extraktion und Filtration Bestimmung von Saccharose, Glukose, Fruktose, Maltose und ggf. Laktose mittels HPLC und RI-Detektion. Glyphosat, Glufonisat, AMPA: Saure Extraktion, Derivatisierung, LC-MS/MS. Pestizide: Extraktion, GPC, Pestizidscreening GC/MS o. GC/MS/MS; § 64 LFGB L00.00-34, mod.. Wachstumsregulatoren: Extraktion, LC-MS/MS; § 64 LFGB L00.00-76. Mykotoxine, Fumonisine: Extraktion mit einem Methanol-Acetonitril-Wasser-Gemisch, Bestimmung mittels LC-MS/MS. Gesamtkeimzahl: ISO 4833-2:2014. Hefen, Schimmelpilze: ISO 21527-2:2008. Mineralöl: LC-GC/FID. Arsen: DIN EN 14084:2003 / DIN EN 15763:2010. Cadmium: Elementbestimmung mittels ICP-MS, Totalaufschluss in der Mikrowelle. Gentechnisch veränderte Bestandteile: DIN EN ISO 21569, 21570, 21571, 24276; § 64 LFGB. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analysenergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Anti Aging
Testmethoden (je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Deklarationspflichtige Duftstoffe/Moschus-Verbindungen/Diethylphthalat: Extraktion mit TBME, GC-MS. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Elemente (Aluminium): Elementbestimmung mittels ICP-MS, Totalaufschluss in der Mikrowelle. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Zahnpflegekaugummis
Methoden: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Elemente: Elementbestimmung mittels ICP-MS. Weichmacher (in ausgewählten Produkten): GC-MS nach Extraktion und Derivatisierung.

Babyfone und Babysensormatten
Testmethoden:
Praxistest Geräte: Babyfon: Niedrigste/höchste akustische Ansprechschwelle für den Sender: Der Babyfonsender befindet sich in einem Abstand von 1 m zum künstlichen Mund. Mit dem künstlichen Mund (spezieller Lautsprecher) wird ein Babyschreigeräusch abgespielt. Unmittelbar am Sender befindet sich das Mikrofon des Schallpegelmessers, um den Schallpegel des Babyschreigeräuschs am Sender zu messen. Der Sprachpegel des künstlichen Mundes wird erhöht, um die Ansprechschwelle, bei der der Sender einschaltet, festzustellen. Sprachqualität Empfänger (Klirrfaktor, Verzerrungen): Messaufbau: Der Babyfonsender befindet sich in einem Abstand von 1 m zum künstlichen Mund. Mit dem künstlichen Mund (spezieller Lautsprecher) wird ein Sinussignal mit einem Pegel von -4,7 dBPa (am Mund) erzeugt. Am Lautsprecher des Babyfonempfängers (eingestellt auf maximale Lautstärke) wird mittels Mikrofon und Spektrumanalyzer der Klirrfaktor des empfangenen 1 kHz Schallsignals bestimmt. Maximale Lautstärke am Empfängerlautsprecher: Es wird Babyschreigeräusch eingespeist. Messung der Lautstärke bei maximaler Lautstärkeeinstellung in 1 Meter Entfernung bei einem definierten Sendepegel von 62,6 dBA. Reichweite im Haus/im Freien (Freifeld): Reichweite Haus: a) Wände: Messung der Empfangsqualität über sechs Räume, die sich auf einer Ebene hintereinander gelegen befinden. Der Empfänger wird von Raum zu Raum immer weiter vom Sender entfernt; b) Decken: Messung der Empfangsqualität in einem Einfamilienhaus vom Keller über zwei Decken in den ersten Stock. Der Empfänger wird von Ebene zu Ebene weiter vom Sender entfernt. Reichweite im Freien: Messung auf einer in der Umgebung wenig bebauten, leicht mit Büschen und Bäumen bewachsenen Fläche. Der Abstand des Empfängers zum Sender wurde kontinuierlich vergrößert. Sprachqualität subjektiv, Ausstattung und Funktionen, Bedienung: Beurteilung durch zwei Experten. Störung durch DECT-Telefon/Mobiltelefon/Mikrowelle: Praktische Tests: Empfänger wird in verschiedenen Abständen von ca. 50 cm bis ca. 5 cm (unmittelbarer Nähe) jeweils zu einem DECT-Telefon, einem Mobiltelefon und einer Mikrowelle aufgestellt. Es wird untersucht, ob ein Störgeräusch wahrgenommen werden kann. Leistungsaufnahme Sender/Empfänger: Messung mit einem Leistungsmessgerät (Metra Hit). Betriebszeit Empfänger im Praxistest: Ein Radio wird kontinuierlich bei hoher Lautstärke im Abstand von 2 Metern zum Sender betrieben. Einstellung des Senders auf sensibelste Mikrofoneinstellung. Der Empfänger ist zwei Räume (ca. 10 m) vom Sender entfernt. Falltest aus 1 Meter Höhe: Sender und Empfänger werden beide aus 1 Meter Höhe je dreimal auf vier Seiten fallen gelassen. Anschließend werden die Geräte äußerlich begutachtet und die Funktion geprüft (Untersuchung auf Defekte). Sensormatten: 1. Vorarbeiten: Entwicklung eines validen Aufbaus für den Funktionstest. Voraussetzung für den Funktionstest ist die realistische Simulation der Atmung eines Babys. Als Grundlage dienten hierfür Probemessungen an einem Kleinkinderbett während ein Baby darin schlief. Dabei wurden die Sensormatten eines Modells unter die Matratze des Kleinkinderbetts gelegt und an ein Oszilloskop angeschlossen. Die während des Schlafs am Oszilloskop aufgezeichneten Kurven ließen einen periodischen Verlauf mit überlagerter Störfrequenz (dem Herzschlag des Babys) erkennen. Diese Kurvenverläufe sind Basis für die Entwicklung des Versuchsaufbaus für den Funktionstest. Als Störgrößen zur Vorprüfung der Empfindlichkeit der Sensormatten gegenüber externen Störquellen diente die Beschallung mit tieffrequenter Musik sowie das Umhergehen eines Labormitarbeiters im Raum. 2. Durchführung Funktionstest: Versuchsaufbau: Einsatz eines handelsüblichen Kleinkinderbetts mit Lattenrost und Matratze. Die Sensormatten wurden wie in den jeweiligen Anleitungen beschrieben installiert und mit dem Oszilloskop verbunden. Es wurde ein kleines Luftkissen auf die Matratze gelegt und mit einem Wasserkissen beschwert. Das Gewicht eines Babys im vom Hersteller empfohlenen Altersbereich wurde mit genau abgewogenen Gewichten in Form von feinem Kies simuliert. Dabei wurde darauf geachtet, dass Bereiche schwererer Körperteile wie der Kopf etwas stärker belastet werden als der Bereich der Lunge. Das pneumatische System zur Befüllung und Entleerung des Luftkissens wurde aktiviert. Aufgrund der Erkenntnisse des Vortests wurde durch Feineinstellung der Pneumatik ein realitätsnaher Atemzyklus eines Babys simuliert. Dabei wurde auch die unterschiedliche Dauer von Ein- und Ausatmung berücksichtigt. Prüfungen: 1. Verlässliche Signalgebung bei aussetzender Atmung des Babys: Durch Aussetzen der mittels Pneumatik erzeugten Atemsimulation und Veränderung der Empfindlichkeitsstufen wurde die Zuverlässigkeit der Systeme bei aussetzender Atmung getestet. 2. Empfindlichkeit gegenüber Störquellen: Verhindern von außen einwirkende Vibrationen/Schwingungen das Auslösen des Warnsignals, obwohl die Atmung des Babys ausgesetzt hat? Während des Einsatzes von Störgrößen ruhte das pneumatische System, um erkennen zu können, ob die Störgrößen das Sensorsystem derart stören, dass es die Atemaussetzung nicht registriert und kein Warnsignal gibt. Eingesetzte Störgrößen: zwei Lautsprecher mit Musik mittlerer Lautstärkeeinstellung, Erschütterungen durch umhergehende Personen im Raum, Beschallung über vier Lautsprecher mit gepulstem Rauschen bei 63 Hz und einer Lautstärke von 75 dB. Strahlungsmessung: Elektrische und magnetische Wechselfelder wurden in Anlehnung an die schwedische TCO-Norm für Computerbildschirme gemessen. Gepulste Strahlung, Dauersender, Strahlungsstärke: Gemessen wurde in unterschiedlichen Abständen von der Sendestation unter praxisnahen alltäglichen Bedingungen. Gemessen wurden ausschließlich Spitzenwerte. Messgeräte: Feldmeter FM10 mit Kombisonde FM3DS und TCO-Sonde EFS6 (Fauser Elektrotechnik), Feldstärkenmessgerät EFA-3 (Narda), Feldmessgerät EM-1 (Merkel Messtechnik), Spektrumanalyzer FSH3 (Rohde & Schwarz) mit Log.per. Messantenne USLP 9143 und elektrischem Aktiv-Dipol EFS 9218 sowie aktiver Loop-Magnetfeld-Antenne FMZB 1538 und kalibrierten Messkabeln (Schwarzbeck Elektronik). Alle Babyfone wurden vor den Messungen auf - wo vorhanden - Eco-Modus bzw. entsprechende Einstellungen gestellt. In diesem Modus sollen die Geräte laut Hersteller nur im Fall eines Schallereignisses senden. Die Strahlungsmessung erfolgte nur, während die Geräte sendeten. Strahlungsstärken im Eco-Modus (kein Senden) wurden nicht gemessen. Ausstattung: Akku-/Batteriebetrieb des Senders möglich, Akkus/Batterien für Sender und Empfänger mitgeliefert, Betriebsanleitung: Begutachtung durch zwei Experten. Weitere Mängel: bromierte Flammschutzmittel auf der Platine, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in Produkt und Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Deklaration und Bildübertragungsfunktion bei Tageslicht/nachts: Begutachtung durch zwei Experten.

Spielteppiche
Testmethoden: Probenzusammensetzung: repräsentative Mischprobe, sofern nicht anders aufgeführt. Prüfung von Einzelfarbaufschluss auf Amine nach reduktiver Spaltung: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013). Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder. Bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (Sept. 2012). Bestimmungsgrenze 1 mg/kg. GC/MS, Dünnschichtchromatographie. Zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (Nov. 2005). Dünnschichtchromatografie, HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Halogenorganische Verbindungen: Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Materialscreening (Phthalate, Ersatzweichmacher, phosphororganische Verbindungen, sonstige Verbindungen): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Latexproteine: Lowry modifiziert nach EN 455-3, Farbentwicklung, Bio-Rad DC Protein Assay. Optische Aufheller: qualifizierter Nachweis über UV-Licht. Elemente: Bestimmung mittels ICP-MS nach Elution mittels saurer Schweißlösung. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse (Nachweis in Einzelteilen). Mögliche elektrostatische Oberflächenspannung: Messung mit Elektrofeldmeter und Tera-Ohm-Meter bei 20-21 °C Raumtemperatur, 40-45 % relative Luftfeuchtigkeit und 600-800 Ionen pro Kubikzentimeter, Probe aufliegend auf schwimmend über Polystryrol verlegtem Holzfußboden; Oberflächen wurden 5-10 Sekunden vor der Messung mit alltagstypischen Reibungen provoziert (Schuhe mit verschiedenen Leder- und Kunststoffsohlen, Handfläche, verschiedene Textilien); die Messungen der Oberflächenspannungen wurden mindestens fünf Mal wiederholt, die des Widerstands mindestens drei Mal. Echtheitsprüfung: nach DIN 53160-1, 2: 2010-10, LFBG § 64, B 82.10-1,2; Bewertung unter festgelegten Normbedingungen mittels Graumaßstab (Lichtechtheit mittels Blaumaßstab), wobei Note 5 die beste Note darstellt und Note 1 die schlechteste; visuelle, subjektive Beurteilung mit einer halben Note Unsicherheit. Flüchtige organische Verbindungen (VOC): VOC inkl. Formaldehyd in Emissionsprüfzelle nach 24 h. Berechnete Angaben in µg/m³ beziehen sich auf einen Raum mit Maßen 4 m x 3 m x 2,5 m, einer Luftwechselzahl von 0,5/h und eine angenommene Produktoberfläche von 12 m². Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD (25 PAK nach EU/EPA/JECFA). Pestizide: GC/MS.

Isolierflaschen
Testmethoden
Praxisprüfung
Füllvolumen: Messung nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 2.3.
Handhabung: Beurteilung durch zwei-drei Laborexperten. Beurteilung erfolgt anhand von Punkten von 5 (= höchste, bestmögliche Punktzahl) bis 1 (= geringste Punktzahl). Öffnen/Schließen: Zugänglichkeit, benötigte Kraft, Einhandbedienung. Einfüllen: Aufwand zu zielen, Verbrühungsgefahr, Sichtbarkeit Füllhöhe. Ausgießen: Tropfen, Kontrolle bei voller Flasche, komplettes Entleeren. Greifen der Flasche: Durchmesser der Flasche, Form, rutschiges Material, Grifftemperaturen bei heißer Flüssigkeit. Benutzung mit Handschuhen: Einschränkungen in den Testpunkten Öffnen/Schließen, Einfüllen, Ausgießen, Greifen der Flasche durchs Tragen von dicken Handschuhen. Stand: Kippstabilität einer voll gefüllten Flasche auf unebenem Untergrund. Reinigung: für Spülmaschinen geeignet, Öffnungsdurchmesser, Schmutzecken, Möglichkeit, die Flasche bzw. den Verschluss zu zerlegen. Stabilität: nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 3.3, Prüfung 10° geneigt. Warmhaltung/Wärmeverlust: nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 3.4, Messung der Temperatur nach 6 h, zusätzliche Messung der Temperatur nach 6 h bei halb voll gefüllter Flasche. Temperaturschock (Temperaturempfindlichkeit): nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 3.5. Verschlussdichtigkeit: nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 3.6, getestet wurden mindestens drei Flaschen, zusätzliche Prüfung mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser. Trinkbecher Isolation: heißes Wasser (> 95 °C) wurde in den Trinkbecher eingefüllt und die Temperatur an der Außenseite nach 1 Minute gemessen, außerdem wurde die maximal erreichte Temperatur des Trinkbechers gemessen. Haltbarkeit: Bruchfestigkeit: nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 5.8. Haltbarkeit des Verschlussmechanismus: 1.000 Zyklen Öffnen/Schließen, nicht durchgeführt bei Schraubverschlüssen. Verschlussdichtigkeitstest (nach Verschlusshaltbarkeitstest): nach DIN EN 12546-1: 2000-09, Abschnitt 3.6, zusätzliche Prüfung mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser.
Sensorische Qualität: Beurteilung durch zwei Laborexperten, gegebenenfalls wurde bei Urteilsabweichung ein dritter Experte hinzugezogen.
Geruch: Sniff-Test. Bewertung der neuen und leeren Flasche. Geschmacksveränderung: Flasche wurde mit kaltem Leitungswasser ausgespült, dann wurde die Flasche mit Leitungswasser gefüllt, Beurteilung nach 1 Stunde sowie nach 24 Stunden, Beurteilung im Vergleich zu Leitungswasser, das in einer Glasflasche gelagert wurde.
Inhaltsstoffe
Je nach Zusammensetzung des Produktes: Weichmacher/Phthalate (Dichtungsring): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) (Dichtungsring): GC-MSD; 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Elemente in Kunststoffteilen/PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Übergang von Elementen: Die Isolierflaschen werden vor dem Test einmal mit Wasser durchgespült. Anschließend werden sie mit 200 Milliliter Hagebutten-Hibiskustee (Zubereitung nach Anleitung) gefüllt. Die Isolierflaschen werden für 30 Minuten auf der Schüttelbank geschüttelt, anschließend 14 Stunden stehen gelassen und dann 30 Minuten auf der Rollbank gerollt. Zugabe des Internen Standards (Rhodium und Rhenium). Die Analyse wird wiederholt. Der Blindwert des Hagebutten-Hibiskustees wurde in beiden Läufen von den Werten der Probe abgezogen.

Schwarzer Tee
Testmethoden: Anthrachinon und Pestizide: Pestizidscreening LC/MS/MS nach LFGB L00.00-113, Pestizidscreening für Tee und teeähnliche Erzeugnisse inkl. Anthrachinon und Biphenyl mittels GC/MS/MS; Perchlorat: LC-MS/MS (entspricht Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat (QuPPe-Method) mit zusätzlichem Aufreinigungsschritt); Pyrrolizidinalkaloide: LC-MS/MS (nach der Methode "Bestimmung von Pyrrolizidinalkaloiden in Pflanzenmaterial mittels SPE-LC-MS/MS" des Bundesinstituts für Risikobewertung). Analysiert wurden Monocrotalin, Monocrotalin-NOx, Intermedin, Lycopsamin (Lyc), Retrorsin (Ret), Trichodesmin, Retrorsin-NOx (Ret-NOx), Seneciphyllin (Snp), Senecionin-NOx (Snc-NOx), Senecionin (Snc), Seneciphyllin-NOx (Snp-NOx), Heliotrin (Hel), Heliotrin-NOx (Hel-NOx), Echimidin (Ech), Senkirkin (Sen), Lasiocarpin (Las), Lasiocarpin-NOx (Las-NOx), Europin-NOx, Indicin-NOx, Senecivernin, Senecivernin-N-oxid, Erucifolin, Erucifolin-N-oxid, Jacobin, Jacobin-N-oxid, Lycopsamin-N-oxid, Intermedin-N-oxid. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: Bestimmung 13 PAK gemäß EPA mittels GC/MS. Aluminium im Aufguss: Vorbereitung: Herstellung eines Teeaufgusses: a) bei losem Tee aus 1,6 g Tee und 200 ml Wasser: b) bei Beuteltee aus einem Teebeutel und 200 ml Wasser. Die Aufbrühzeit betrug jeweils 5 Minuten. Als Wasser wurde Leitungswasser mit einem Blindwert für Aluminium von 0,02 mg/l verwendet. Analyse: Elementbestimmung mittels ICP-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Betriebliche Altersvorsorge

Testmethode: Das Ranking der Verträge erfolgte bei allen Tarifen auf Basis der Note für die Rentenrendite der garantierten Rentenleistungen.

Untersucht wurden Angebote zur betrieblichen Entgeltumwandlung von Direktversicherungen, die wahlweise als klassische Rentenversicherung mit konventionellem Deckungsstock oder als fondsgebundene Rentenversicherungen mit Garantie (Beitragsgarantie) angeboten werden sowie klassische Rententarife von Pensionskassen. Als Todesfallleistung haben wir bei den Klassiktarifen Beitragsrückgewähr in der Aufschubzeit sowie fünf Jahre Rentengarantiezeit unterstellt bzw. Verrentung des entsprechenden Kapitals für die Hinterbliebenen. Bei den fondsgebundene Tarifen haben wir - neben der Rentengarantiezeit im Rentenbezug - unterstellt, dass bei Tod in der Ansparphase das vorhandene Kapital für die Bildung einer Hinterbliebenenrente oder optional zur Kapitalabfindung zur Verfügung steht. Etwaige Abweichungen von diesen Modellvorgaben wurden bei Ermittlung der Renditen angemessen berücksichtigt. Für den Rentenbezug wurde in allen Fällen eine dynamische Gewinnrente angenommen. Bei fondsgebundenen Tarifen ist in der Ansparphase eine Wertentwicklung der Fond von vier Prozent pro Jahr nach internen Kosten angenommen. Untersucht wurden Einzeltarife des jeweiligen Versicherers oder Branchenversorgungswerks sowie Kollektivtarife, wobei eine Mindestteilnehmerzahl von fünf bis zehn Versicherten je Betrieb und eine Mindestbeitragssumme von 10.000 bis 15.000 Euro je Betrieb unterstellt wurden. Daneben wurden Nettotarife untersucht. Vertragsbeginn ist bei allen Tarifen 1.9.2015. Untersucht wurden zwei Musterfälle: Musterfall 1: Arbeitnehmer/in, 30 Jahre alt (Geburtstag 1.9.1985, Rentenbeginn 1.9.2052), Monatsbeitrag 100 Euro; Musterfall 2: Arbeitnehmer/in, 55 Jahre alt (Geburtstag 1.9.1960, Rentenbeginn 1.2.2027), monatliche Einzahlung 175 Euro.

Bei den Noten für die Rentenleistung wurden zunächst sowohl bei den garantierten als auch bei den prognostizierten Leistungen die jeweilige Rentenrendite ermittelt. Das ist die effektive durchschnittliche Rendite, die Sparer über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg pro Jahr erzielen, sofern sie den Vertrag nicht stornieren und dabei Renten in Höhe der ausgewiesenen garantierten Monatsrente bzw. in Höhe der ausgewiesenen prognostizierten Monatsrente erzielen. Basis war in beiden Fällen die Sterblichkeit, die der Sparer bzw. die Sparerin je nach ihrem heutigen Lebensalter auf Basis der Generationensterbetafel 1896 - 2009 des Statistischen Bundesamts haben (Ausprägung V2). Bei der Rentenrendite pro Jahr für die prognostizierte Rente wurde zudem unterstellt, dass die vom Versicherer in Aussicht gestellte jährliche Rentensteigerung auf Basis der in der Anspar- und Rentenphase erwirtschafteten Überschüsse bis Vertragsende erreicht wird. Da Vorsorgesparer bei den meisten Direktversicherungen und Pensionskassen zu Rentenbeginn optional auch die Wahl zwischen einer Kapitalabfindung und einer lebenslangen Rentenleistung haben, wurde die Destatis-Tafel zusätzlich um so genannte "Selektionseffekte" ergänzt. Das bedeutet: Genau wie die Versicherer ist ÖKO-TEST davon ausgegangen, dass nur jene Vorsorgesparer einen Vertrag zur Entgeltumwandlung abschließen, die sich gesund fühlen und dass sich nur jene zu Ruhestandbeginn für die komplette Rentenleistung entscheiden, die sich dann weiterhin gesund fühlen und daher wahrscheinlich eine höhere Lebenserwartung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Um diesen Effekt bei den Rentenrenditen angemessen berücksichtigen zu können, wurden die Selektionseffekte der DAV 2004 R Sterbetafel der Versicherungswirtschaft auf die Destatis-Generationentafel übertragen, und zwar vom Vertragsbeginn bis zum 10. Jahr des Rentenbezugs. Darüber hinaus wurden bei den Renditen auf die prognostizierte Rentenleistung jene Sterblichkeitseffekte einkalkuliert, die in allen Modellfällen anfallen, weil die Arbeitnehmer nach der ÖKO-TEST-Sterbetafel früher sterben als die Versicherer bei ihren Tarifen auf Basis der DAV 2004 R-Sterbetafel unterstellen. Dazu wurde ein hypothetisches Versicherungskollektiv gebildet, das einem mittelgroßen Versicherer entspricht und 2002 gestartet ist. Die Ermittlung der Sterblichkeitsgewinne erfolgte zunächst unabhängig vom Geschlecht, allerdings exakt differenziert nach Geburtsjahrgängen, die genau im Jahr 2015 eine Direktversicherung abschließen und dem Kollektiv beitreten. Anschließend wurden die so ermittelten Sterblichkeitsgewinne zu 90 Prozent - wie die Mindestzuführungsverordnung seit 01.08.2014 vorschreibt - auf die Kunden des hypothetischen Versicherungskollektivs verteilt. Da sich die Rentenerhöhung infolge der zusätzlich ausgeschütteten Sterblichkeitsgewinne und der unterschiedlich langen Zahldauer der Renten bei Männern und Frauen unterschiedlich auswirkt, wurde für die Überschussbeteiligung ein geschlechtsspezifisches verursachungsorientiertes Verteilungssystem angenommen. Das heißt: Frauen profitieren von den Risikogewinnen der versterbenden Frauen im Kollektiv, Männer von denen der versterbenden Männer.

Anschließend wurden die so ermittelten Renditen bei den garantierten Renten (Klassiktarife) sowie die prognostizierten Rentenrenditen bewertet. Für alle Einzel- und Kollektivtarife wurde dabei ein einheitliches Bewertungsschema entwickelt, das die großen Preis-Leistungsunterschiede bei den Tarifen angemessen berücksichtigt. Die Nettotarife und die Tarife regulierter Pensionskassen blieben bei Entwicklung des Bewertungsschemas allerdings unberücksichtigt und sind daher nicht klassenbildend. Zur Ermittlung des Ranges wurde zunächst - unabhängig von der Einstufung als Einzel- und Kollektivtarif die Differenz zwischen höchster und niedrigster Rentenrendite bei den klassischen Direktversicherungen im Test ermittelt und in fünf gleich große Klassen geteilt. Nur so wird deutlich, ob und welche Einzeltarife mit den kostengünstigeren Kollektivtarifen mithalten können oder nicht - und wie Nettotarife sowie die Tarife regulierter Pensionskassen im Vergleich zu den verprovisionierten Tarifen abschneiden. Nach gleichem Schema sind wir bei der Bewertung der garantierten und prognostizierten Kapitalabfindung bei Klassiktarifen vorgegangen.
Die garantierten Leistungen fondsgebundener Direktversicherungen wurden nach einem ähnlichen Schema bewertet, allerdings ausschließlich auf Basis der garantierten Rentenrendite bei den fondsgebundenen Tarifen, für die zudem lediglich vier gleich große Klassen gebildet wurden, beginnend mit dem 3. Rang als bester Leistung. Nur so wird deutlich, dass Arbeitnehmer bei fondsgebundenen Tarifen höhere Risiken eingehen, weil die garantierten Leistungen deutlich geringer sind als bei Klassiktarifen. Auf eine Bewertung bei den prognostizierten Rentenrenditen und der prognostizieren Kapitalleistungen haben wir bei fondsgebundenen Tarifen dagegen verzichtet, weil diese Leistungen oft mit zusätzlichen Überschüssen und Kostengewinnen (Kick Backs aus den fondsinternen Kosten) stark aufpoliert werden. Um allzu optimistische Gewinnprognosen zu entlarven hat ÖKO-TEST stattdessen für jeden Anbieter die Rendite nach Kosten eines Mustervertrags ermittelt - und die in Aussicht gestellte Rendite auf die prognostizierte Kapitalleistung damit verglichen. Bei dem Mustervertrag haben wir für den Garantieteil eine Verzinsung wie bei Klassiktarifen des jeweiligen Versicherers unterstellt (sofern die im Musterfall negativ wäre, im Minimum eine Nullrendite). Für den Fondsanteil wurde bedingungsgemäß eine Nettofondsrendite nach Kosten von vier Prozent angesetzt. Die Gesamtrendite setzt sich aus dem gewichteten Anteil der Renditen auf Garantie- und Fondskapital zusammen. Vereinfachend wurde dabei unterstellt, dass beide Kapitaltöpfe während der gesamten Ansparphase das gleiche Gewicht haben wie zu Rentenbeginn - gemessen an ihrem Anteil am prognostizierten Kapital.

Zur Ermittlung der Note für die Vertragsflexibilität wurden zudem die garantierten Übertragungswerte und garantierten beitragsfreien Renten nach zwei und fünf Jahren bewertet. Bei den garantierten Übertragungswerten wurde der Rang dafür zunächst auf Basis der höchsten und der niedrigsten Leistung im jeweiligen Modellfall ermittelt und anschließend in sechs gleich große Klassen eingeteilt. Das gleiche gilt für die Leistungen bei den garantierten beitragsfreien Renten. Die Gesamtnote für die Vertragsflexibilität setzt sich dann aus den vier gleich gewichteten Teilnoten zusammen. Maßgeblich für die Noten waren die Leistungen bei den Klassiktarifen. Die fondsgebundenen Tarifen wurden nach gleichem Schema bewertet, um deutlich zu machen, welche Risiken Arbeitnehmer bei diesen Tarifen unter Umständen auch bei Arbeitgeberwechsel und/oder Beitragsfreistellung während der Ansparphase eingehen.
Die Gesamtkostenbelastung des Vertrags haben wir lediglich für die Klassiktarife ermittelt. Dazu haben wir die erzielbare Ablaufleistung vor Kosten mit jenen Beträgen verglichen , die laut Anbieter zu Rentenbeginn auf dem Betriebsrentenkonto stehen. Die Differenz zwischen beiden Verträgen gibt an, wie viel Kapital dem Kunden infolge der Vertragskosten verloren geht. Dabei ist auch berücksichtigt, auf wie viel Verzinsung der Kunden infolge der Kosten verzichten muss.

Dabei haben wir unterstellt, dass alle Einzahlungen bis Rentenbeginn mit dem Mindestzins verzinst werden, den auch der jeweilige Anbieter seinen Kunden garantiert. Das war üblicherweise der aktuelle Mindestzins von 1,25 Prozent. Von dem so ermittelten Vertragsguthaben zu Rentenbeginn vor Kosten haben wir dann jenen Betrag abgezogen, der laut Direktversicherer und Pensionskasse zu Rentenbeginn garantiert auf dem Kundenkonto steht. Die Differenz ist die so genannte Reduction in Payment oder Gesamtkostenquote. Sie zeigt an auf welche Gesamtleistung der Kunde in der Ansparphase insgesamt infolge der Kostenbelastung verzichten muss.

Bei den fondsgebundenen Tarifen mit Garantie muss der Anbieter zusichern, dass zu Rentenbeginn die Gesamtsumme aller Beiträge ohne Abzüge zur Verfügung steht. Vertragskosten lassen sich am Garantiekapital daher nicht erkennen. Doch auch anhand des prognostizierten Kapitals lassen sich die Vertragskosten nicht verlässlich ermitteln. Denn manche Anbieter stellen den Versicherten über den Fondsertrag hinaus noch Kostengewinne u.a. aus den Rückvergütungen der Fondsgesellschaften (Kick Backs) sowie Risikogewinne und Schlussgewinnanteile in Aussicht, welche die Vertragskosten bisweilen sogar überkompensieren sollen. Deshalb haben wir auf Ermittlung der Vertragskosten bei den Fondstarifen verzichtet.

Die Vertragsdaten wurden durch Fragebogen direkt bei den Anbietern oder im Rahmen des mystery-shoppings verdeckt am Markt bei Anbietern, Vermittlern und Onlineportalen erhoben, einer detaillierten Plausibilitätsprüfung unterzogen und den Anbietern anschließend zur Verifizierung zurückgespielt. Bei verdeckt erhobenen Angeboten haben wir uns dabei die Angebotsunterlagen für den Kunden aushändigen lassen. Eine Überprüfung, ob die ausgewiesenen Überschusserträge vom jeweiligen Versicherer auch dauerhaft erwirtschaftet werden können, erfolgte nicht; genauso erfolgte keine Überprüfung, ob die besparten Fonds auch dauerhaft eine Rendite pro Jahr von vier Prozent nach internen Kosten erzielen können. Auf Basis dieser Daten und der eigens für diesen Test entwickelten Sterbetafel bzw. der speziellen Software, die das Büro für Versicherungs- und Finanzmathematik mathconcepts, Berlin, entwickelt hat, errechnete ÖKO-TEST die Renten- und Sparrenditen sowie die Kostenquoten für die Tarife in den verschiedenen Modellfällen. Mit demselben Analysetool wurden auch die Renditen ermittelt, die Sparer bis zum 80., 85. und 90. Lebensjahr erzielen. Die abschließende Auswahl der Kriterien, die Bewertung der Inhalte und das abschließende Ranking der Tarife wurden allein durch ÖKO-TEST vorgenommen.

Montagekleber

Methoden:
Isothiazolinone, Zinkpyrithion: HPLC/DAD nach Extraktion. Formaldehyd/-abspalter: GC/MS nach Wasserdampfdestillation und Derivatisierung. Flüchtige organische Verbindungen (TVOC): GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan; alle nicht näher identifizierbaren Verbindungen wurden als Toluol- oder Tetradecan-Äquivalent berechnet. Glykole, Weichmacher: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Ausgewählte leichtflüchtige Verbindungen (VVOC): Headspace-GC/MS. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.