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25 Pflegelotionen für Allergiker und Neurodermitiker im Test

Exclusiv in unserer App Eltern
26.08.2017

Basispflege für Allergiker und Neurodermitiker

Worauf wir allergisch reagieren

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26.08.2017 | Wenn Dein Kind Neurodermitis hat, dann braucht es die beste Pflege, die es gibt. Ohne Schadstoffe und ohne Chichi. Wir haben 25 Pflegelotionen getestet.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Kinder mit Neurodermitis, in der Fachsprache: "atopische Dermatitis", leiden unter trockener, schuppiger, juckender Haut. Die Symptome der Krankheitsschübe lassen sich mit Medikamenten mildern, die geplagte Haut braucht aber eine tägliche Basispflege, um sie geschmeidig zu halten und die Schutzfunktionen zu unterstützen. Wir haben deshalb 25 Lotionen ausgewählt, die ausdrücklich damit werben, dass sie zur Pflege bei Neurodermitis taugen. Teure Marken aus der Apotheke sind ebenso im Test wie Lotionen aus der Drogerie, vom Discounter und aus dem Biohandel. Die Preisspanne ist gewaltig: Für 200 Milliliter des günstigsten Produktes zahlst Du 3,33 Euro, im Falle der teuersten Lotion sind es stolze 43,80 Euro.

Die Inhaltsstoffe

Problemhaut verträgt keine Problemstoffe. Wir haben die Pflegelotionen deshalb auf allergisierende und krebserregende Konservierungsmittel untersuchen lassen. Waren Parfüm oder ätherische Öle enthalten, hat das beauftragte Labor überprüft, ob allergene Duftstoffe darin stecken oder Moschus-Duftstoffe, die sich im Körper anreichern. Die Haut von Neurodermitikern braucht eine exzellente Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit. Wenig hilfreich sind aus unserer Sicht Fette wie Paraffine oder andere Stoffe aus Erdöl oder künstliche Silikone, die wenig zur Hautpflege beitragen. Paraffine auf Mineralölbasis können zudem mit krebserregenden aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH) verunreinigt sein. Das hat ein Labor überprüft. Schlussendlich kritisieren wir Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge (PEG/PEG-Derivate), die als Emulgatoren zum Einsatz kommen, aber die Haut durchlässig für Fremdstoffe machen können.

Die Weiteren Mängel

Kosmetika in Plastiktuben oder Plastikflaschen müssen nicht in einem zusätzlichen Umkarton stecken. Viele Kartons machen viel Müll. Ein Umkarton ist sinnvoll, wenn er mehrere Teile enthält, oder eine Glasflasche schützt. Auch für Medizinprodukte akzeptieren wir Umkartons.

Die Bewertung

Besonders kritisch sehen wir aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), unter denen sich krebserregende Substanzen befinden können. Sie stecken nicht nur in Kosmetika, sondern auch in Lebensmitteln wie Schokolade, Mehl oder Brotaufstrichen. Das Risiko, dass MOAH aus Körperlotionen Schaden anrichten, mag zwar geringer erscheinen als das Risiko, das von belasteten Lebensmitteln ausgeht. Dennoch: Je weniger krebserregende Stoffe in Produkten, die wir an unsere Haut lassen, umso besser. Zumal ungeklärt ist, in welchem Umfang die Stoffe über die Haut, vor allem über geschädigte Haut, in den Körper gelangen.

Die Testergebnisse Basispflege für Allergiker und Neurodermitiker gibt's in unserer App