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Ratgeber: Kindermöbel

Ratgeber Kleinkinder 2016
vom 08.09.2016

Kindermöbel

Heute Bett, morgen Sofa

Kindermöbel sind teuer, und da ist es nur verständlich, dass man den größten Nutzen herausholen will. Mit mitwachsenden und vielfältig nutzbaren Möbeln zum Beispiel, die das Kind viele Jahre lang begleiten.

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08.09.2016 | Alles kann auch anders genutzt werden als eigentlich gedacht: Das Bett muss als Trampolin herhalten, in den Rollcontainer, der eigentlich für die Aufbewahrung der Bauklötze vorgesehen ist, kann man auch wunderbar selbst hinein klettern. Und wenn man die Schubladen an der Kommode auszieht, kann man sie als Tritte benutzen, um an dem Möbelstück hoch zu klettern: Kinder setzen Möbel jeden Tag einem Härtetest aus. Die Einrichtungsstücke müssen daher ganz besonders robust und sicher sein. Vor allem dann, wenn sie längere Zeit halten und nicht nach einem Jahr schon schrottreif sein sollen.

"Mindestvoraussetzungen beim Kauf von Kindermöbeln sind Sicherheit und Design", weiß die Trend- und Designanalystin Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Das gilt sowohl für preiswerte als auch für teure Möbel. Das klassische, immer gleich aussehende Jugendzimmer hat ausgedient. Heute suchen Eltern nach individuellen Möbelstücken, die im besten Fall außerdem multifunktional sind oder mitwachsen, also wenn sich das Kinderbettchen später in ein kleines Sofa verwandeln lässt, die Wickelkommode zum Sideboard wird und die Bettsprossen zur Kletterwand, ist das ein Mehrwert, der aus Sicht vieler Eltern auch einen höheren Preis rechtfertigt.

Gerade mitwachsende Einrichtungsgegenstände müssen aber hohen Qualitätsansprüchen genügen, schließlich sollen sie viele Jahre lang funktionieren und gut aussehen. Sinn macht das Konzept auch nur dann, wenn es eine mehrjährige Nachkaufgarantie für Zubehör gibt. Indes: "Zu viele mitwachsende Möbel mögen Kinder nicht, denn sie wollen auch immer mal etwas Neues", weiß Ursula Geismann. Das bekommen sie auch. Im Durchschnitt kaufen Eltern bis zum Auszug des Kindes vier neue Einrichtungen fürs Kinder- beziehungsweise Jugendzimmer.

Bestseller bei Kinder- und Jugendmöbeln sind natürliche Materialien, vor allem unbehandeltes Holz, weiß der Verband der Deutschen Möbelindustrie. Eigentlich nicht erstaunlich, denn solche Möbel sind gut kombinierbar und langlebig; Kratzer lassen sich einfach ausschleifen.

Beliebt bei Kindern sind Themenzimmer: für Prinzessinnen, Piraten oder kleine Feen. Solche Einrichtungen sehen toll aus, allerdings dauert es meist nicht sehr lange, bis die Seeräuber- oder Feenphase beendet ist und das Kind lieber eine neutralere Umgebung hätte. Geschickter und kostengünstiger ist es deshalb, das Lieblingsthema ausschließlich durch Dekorationen zu kreieren, die sich wieder beseitigen lassen, etwa durch entsprechende

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Seite 134 - 141 im Ratgeber Kleinkinder 2016
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