Holzwerkstoffplatten im Test: Belastungen mit bedenklichen Inhaltsstoffen sind ein Problem

Ratgeber Bauen, Wohnen, Renovieren 13:2011 | Autor: Anna Mai | Kategorie: Bauen und Wohnen | 06.05.2011

Wir haben 24 Holzwerkstoffplatten getestet. Die Ergebnisse sind durchwachsen.
Foto: baitong333/Shutterstock

Ob ein Regal gebaut werden soll oder eine komplette Einbauküche, ob der Fußboden im Hobbykeller dran ist oder das Dachgeschoss: Heimwerker kommen an Spanplatte und Co. nicht vorbei. Unser Test zeigt: MDF- und beschichtete Spanplatten sind geringer belastet als OSB- und Rohspanplatten.

Aktualisiert am 06.05.2011 | OSB, MDF, Spanplatte mit und ohne Beschichtung - was darf es denn sein? Wer sich für zu Hause ein Brett in der Zuschnittabteilung des Baumarkts zusägen lassen will, muss sich entscheiden - je nachdem, was daraus werden soll, wo es am Ende landen und was es aushalten soll. Für routinierte Heimwerker kein Problem, aber so manch einer kann eine kleine Einführung in die Eigenheiten der unterschiedlichen Holzwerkstoffplatten gut gebrauchen.

Wie werden Holzwerkstoffplatten hergestellt?

Spanplatten werden aus getrockneten und beleimten Spänen durch Heißpressung hergestellt. Dazu verwendet man verschiedene Formaldehydharze. In der Regel besteht die Platte aus drei Schichten: zwei Deckschichten mit feinen und einer Mittelschicht mit gröberen Spänen. Nach der Pressung werden die heißen Platten besäumt, geglättet und geschliffen.

Die Spanplatte ist - im Gegensatz zu OSB - in beiden Richtungen gleich fest. Je nach Einsatzzweck (tragend, nicht tragend, Trockenbereich, Feuchtbereich) gibt es verschiedene Qualitätsklassen von P1 bis P7. Spanplatten werden sowohl im Holzbau als auch im Innenausbau und Möbelbau eingesetzt.

Beschichtete Spanplatten werden mit einem Dekorpapier, einer Folie oder einem Furnier beschichtet. Die einfachen beschichteten Spanplatten - wie im Test - sind üblicherweise melaminharzbeschichtet, das heißt, ein Dekorpapier wird mit Melaminharzen (Formaldehydharzen) getränkt und unter Druck und Hitze verpresst. So entsteht eine sehr dichte Schicht. Diese Platten werden vor allem im Möbelbau eingesetzt.

Holzwerkstoffplatten werden unter anderem auch im Holz- und Innenausbau eingesetzt.
Holzwerkstoffplatten werden unter anderem auch im Holz- und Innenausbau eingesetzt. (Foto: VDB Photos/Shutterstock)

OSB- oder MDF-Platten: Wo liegt der Unterschied?

OSB (Oriented Strand Boards) sind dreischichtig aufgebaute Platten aus in einer Richtung gestreuten, relativ langen, schlanken Holzspänen, sogenannten Strands. Für die Späne werden Rundhölzer entrindet und zerspant. Da sie schichtweise längs oder quer angeordnet werden, sind die Platten in beiden Richtungen unterschiedlich fest. Die Werkstoffe sind mit einem Polyurethanharz auf Grundlage des bedenklichen Isocyanats PMDI verklebt; in den Deckschichten werden teilweise auch Formaldehydleime verwendet.

OSB-Platten werden vor allem in tragenden und aussteifenden Bauteilen eingesetzt, aber auch im Innenausbau, zum Beispiel als Verlegeplatten auf dem Boden. In Deutschland werden sie fast ausschließlich aus Kiefernholz hergestellt. Je nach Einsatzzweck gibt es verschiedene Qualitätsklassen von OSB/1 bis OSB/4. Im Baumarkt ist in der Regel OSB/2 vertreten: für tragende Zwecke im Trockenbereich.

Warum Holzwerkstoffplatten gesundheitlich bedenklich sein können

Mitteldichte Faserplatten (MDF) werden ähnlich produziert wie Spanplatten, nur dass das Holz bis auf die Holzfaser aufgemahlen wird. Zunächst werden Hackschnitzel vorgekocht und zerfasert, die Fasern dann getrocknet und unter Klebstoffzugabe zu einem Vlies gestreut, das heiß zu einem sehr homogenen Werkstoff verpresst wird. MDF-Platten weisen beidseitig glatte geschliffene Oberflächen und Kanten auf, sind sehr fest und lassen sich präzise verarbeiten, weshalb sie im Möbelbau sehr beliebt sind. Je nach Einsatzzweck gibt es verschiedene Qualitätsklassen.

Auch wenn Holzwerkstoffplatten vor allem aus Holz bestehen, sind die Platten für sensible Menschen möglicherweise eine Gefahr - da geht es zum einen um Stoffe, die im Holz selbst stecken wie Terpene, aber auch um Chemikalien, die aus den Bindemitteln kommen, mit denen Holzfasern oder -späne zu baureifen Platten verklebt werden.

Auch viele Holzmöbel bestehen aus Spanplatten.
Auch viele Holzmöbel bestehen aus Spanplatten. (Foto: Nor Gal/Shutterstock)

Holzwerkstoffplatten im Test: Wie schneiden die Produkte ab?

ÖKO-TEST wollte wissen, wie es um Holzwerkstoffplatten bestellt ist, mit denen Roh- und Innenausbauten gemacht und Möbel gebaut werden. Dazu kauften wir in sechs verschiedenen Baumärkten vier Arten von Holzwerkstoffplatten im Zuschnittbereich ein: rohe und weiß beschichtete Spanplatten, OSB- und MDF-Platten. Diese 24 Produkte schickten wir in die Labore.

Das Testergebnis: Gut präsentieren sich die weiß beschichteten Spanplatten - die Beschichtung verhindert hier, dass Stoffe ausgasen. MDF-Platten schneiden sehr unterschiedlich ab: Hier gibt es sogar ein "sehr gutes" Produkt, die eine andere Platte war hingegen nur "ausreichend". OSB- und Spanplatten sind am stärksten mit Schadstoffen belastet und daher für sensible Menschen weniger empfehlenswert.

Formaldehyd in einigen Holzwerkstoffplatten im Test

Gesetzliche Grenzwerte sind die eine Sache, die Praxis eine andere. Unser Test zeigt, dass auch die nach Vorschrift produzierten "emissionsarmen" Platten (kurz: E1) noch Stoffe ausgasten, die zum Problem werden können, wenn größere Mengen dieser Holzwerkstoffe in einem Raum verbaut worden sind. Die deutlichsten Mengen an krebserregendem Formaldehyd gaben die rohen Spanplatten ab. Wenn zum Beispiel in Holzhäusern oder durch Innenausbau und Möbel viele Quadratmeter solcher Oberflächen vorhanden sind, dann kann die Raumluft derart belastet sein, dass sie auch nach offiziellen Richtwerten nicht mehr als sicher gilt.

Am meisten Formaldehyd gasten die Spanplatten zweier bekannter Hersteller aus. Wir haben Platten aus dem Heimwerkerbereich getestet, aber die Ergebnisse lassen sich auch auf andere, ähnliche Produkte übertragen, denn auch die Baumärkte werden meist von den großen Plattenherstellern beliefert, die vor allem für Holzgroßhändler und die Industrie produzieren.

Im Baumarkt gibt es eine große Auswahl an Holzwerkstoffplatten.
Im Baumarkt gibt es eine große Auswahl an Holzwerkstoffplatten. (Foto: Ramann/Shutterstock)

Welche Holzwerkstoffplatten enthalten am wenigsten Formaldehyd?

Die Melaminbeschichtung der weißen Spanplatten wird mit Formaldehydharz hergestellt. Das in der Platte steckende Formaldehyd ging in unserem Test jedoch nicht durch die Beschichtung heraus; bei der gewählten Methode wurden allerdings die Kanten nicht berücksichtigt. In der Praxis können also auf diesem Weg noch gewisse Mengen Formaldehyd entweichen.

Kein oder nur geringe Mengen Formaldehyd wurde in OSB-Platten nachgewiesen. Offensichtlich stecken auch in den Deckschichten kaum formaldehydhaltige Bindemittel. Die Späne werden - zumindest in der Innenschicht - mit einem Polyurethanleim gebunden, der auf Basis eines Isocyanats hergestellt wird, einer krebsverdächtigen und sensibilisierenden Substanz. Diese ist im fertigen Produkt allerdings ausreagiert, eventuelle Reste fest eingebunden. Selbst bei einem Sägeversuch im Rahmen eines früheren ÖKO-TESTs konnten keine Isocyanate mehr festgestellt werden.

Holzwerkstoffplatten bestehen aus getrockneten und beleimten Holzspänen.
Holzwerkstoffplatten bestehen aus getrockneten und beleimten Holzspänen. (Foto: Ton Photographer 4289/Shutterstock)

Kritik an augen- und schleimhautreizenden Stoffen

Aus rund der Hälfte der Holzwerkstoffplatten gasten erhöhte Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC = Volatile Organic Compounds) aus, wenn wiederum viele Flächen im Raum vorhanden sind. Bei der OSB- und MDF-Platte eines Anbieters sowie der OSB-Platte eines weiteren Herstellers sind die Konzentrationen in der Summe so hoch, dass die Raumluft mit über einem Milligramm pro Kubikmeter nach den Richtwerten des Umweltbundesamts als "hygienisch auffällig" bezeichnet wird und nur befristet akzeptiert werden kann.

Mit solchen Konzentrationen werden auch von offizieller Seite Beschwerden und Geruchswahrnehmungen zugestanden. Für empfindliche Menschen können aber schon kleinere Oberflächen zum Problem werden, zum Beispiel wenn nur Boden oder Decke belegt sind. Bei den ausgasenden Stoffen handelt es sich zu einem größeren Teil um Aldehyde wie das unangenehm riechende Hexanal, zum anderen um Terpene, wie das stark allergene Delta-3-Caren, das Augen und Schleimhäute reizt. Auch Terpene machen sich durch ihren Geruch bemerkbar. Wie unser Testergebnis zeigt, haben OSB-Platten ein höheres VOC-Risiko als andere Holzwerkstoffplatten, jedoch kein Formaldehydproblem.

 

Dachböden lassen sich mit Holzwerkstoffplatten bequem auskleiden.
Dachböden lassen sich mit Holzwerkstoffplatten bequem auskleiden. (Foto: Viacheslav Nikolaenko/Shutterstock)

In einigen OSB- und Spanplatten wurden umstrittene halogenorganische Verbindungen und/oder das giftige Schwermetall Blei nachgewiesen. Eventuell werden hier andere Klebstoffe eingesetzt, denn diese Spanplatten gaben keine oder nur geringe Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen ab.

Diesen Test haben wir bereits im ÖKO-TEST Magazin 4/2011 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für den Ratgeber Bauen, Wohnen & Renovieren 2011 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

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Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Testverfahren

Der Einkauf: In den Filialen von sechs großen Baumarktketten ließen unsere Einkäufer im Zuschnittbereich jeweils vier verschiedene Holzwerkstoffplatten zusägen: eine rohe und eine weiße - melaminharzbeschichtete - Spanplatte, eine OSB- und eine MDF-Platte, je nach Verfügbarkeit 18 beziehungsweise 19 Millimeter dick. Diese Platten gibt es unverpackt in den Baumärkten, wie lange sie dort schon stehen, ist für den Verbraucher nicht ersichtlich.

Die Inhaltsstoffe: Gemeinsam ist diesen Platten, dass sie aus Holzfasern oder -spänen bestehen, die unter Hitze und Druck mit einem Klebstoff zusammengepresst werden. Dazu verwenden die Hersteller je nach Art unterschiedliche Bindemittel. Formaldehyd aus dem Kleber und andere flüchtige organische Verbindungen (VOC), die aus Holz und Bindemittel ausgasen, sind die Hauptprobleme dieser Produktgruppe. Bei Spanplatten wird beispielsweise Harnstoff-Formaldehydharz eingesetzt, das den bedenklichen Stoff später langsam und über einen langen Zeitraum an die Luft abgibt.Eingeatmetes Formaldehyd wurde vom Krebsforschungszentrum der Weltgesundheitsorganisation WHO 2004 als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Flüchtige organische Verbindungen können - wie auch Formaldehyd - Haut, Augen und Schleimhäute reizen. Bei Holzwerkstoffplatten handelt es sich meist um geruchsintensive Aldehyde und Terpene. Letztere sind insbesondere bei frischen Nadelhölzern - vor allem der Kiefer - im Harz enthalten. Aldehyde werden zum größten Teil erst durch thermische und andere Reaktionen bei der Produktion gebildet und freigesetzt. Die Hersteller können das Produkt durch die Auswahl der Hölzer, durch Lagerung, Trocknung und andere Produktionsparameter beeinflussen. Wir wollten natürlich wissen, ob die Hersteller solche Faktoren beachten und ließen die Platten auf ausgasende Stoffe untersuchen. Holzwerkstoffplatten müssen in Bezug auf Formaldehyd bestimmte gesetzliche Bestimmungen erfüllen. Wir gehen davon aus, dass sie eingehalten werden. Doch die Situation im Haus ist eine ganz andere, weshalb wir anders getestet und bewertet haben: In der Praxis werden zum Teil größere Flächen - Decken, Wände und Böden - mit Werkstoffen bekleidet und auch für den Möbelbau braucht man zahlreiche Platten. Außerdem wird weniger gelüftet, als es bei der genormten Prüfung der Fall ist. ÖKO-TEST hat die ausgasenden Mengen an Formaldehyd und VOC in einer Emissionsprüfzelle messen lassen - ohne Berücksichtigung der Kanten - und dann auf einen Standardraum von 30 Kubikmeter Volumen umgerechnet, in dem sich zwölf beziehungsweise 60 Quadratmeter Oberflächen von Holzwerkstoffplatten befinden. Auch die höhere Beladung wird in Holzhäusern, Dachausbauten oder mit größeren Schränken durchaus erreicht. In unserem Test wird nur die Hälfte der Luft pro Stunde erneuert, in Neubauten ist das meist noch weniger.

Die Bewertung: Für die Bewertung legen wir die Luftbelastungen des Beispielraums zugrunde, der stark mit Holzwerkstoffplatten beladen ist. Wenn für Formaldehyd der Richtwert für die Innenraumluft des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) - von den Behörden als sichere Konzentration "safe level" bezeichnet - überschritten wird, bewerten wir das als "stark erhöht", die Hälfte der Konzentration als "erhöht". Bei beschichteten Spanplatten kann das enthaltene Formaldehyd, das nicht über die Fläche freigesetzt wird, teilweise noch über die Kanten entweichen, deshalb kritisieren wir auch hier bestimmte Gehalte. Für die flüchtigen organischen Verbindungen orientieren wir uns an Werten des Umweltbundesamtes, die als langfristiges Mittel erreicht werden sollten. Wir werten zudem zu hohe Konzentrationen an Aldehyden oder Delta-3-Caren ab, auch wenn diese Verbindungen zum Teil aus dem natürlichen Holz kommen.

Bewertungslegende

Zur Abwertung um zwei Noten führt: eine stark erhöhte Formaldehydabgabe von mehr als 125 μg/m³ = 0,1 ppm Formaldehyd in einem stark beladenen Raum. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) eine erhöhte Formaldehydabgabe von mehr als 62,5 μg/m³ = 0,05 ppm Formaldehyd in einem stark beladenen Raum und/oder mehr als 55 bis 110 mg/kg Formaldehyd im Material; b) eine erhöhte VOC-Abgabe von mehr als 200 bis 1.000 μg/m³ in einem stark beladenen Raum ohne Aldehyde und Delta-3-Caren, falls diese abgewertet wurden (= "außerdem VOC erhöht"); c) mehr als 25 μg/m³ Delta-3-Caren in einem stark beladenen Raum; d) mehr als 100 μg/m³ Aldehyde in einem stark beladenen Raum; e) mehr als 10 mg/ kg Blei; f) halogenorganische Verbindungen.

Testmethoden

Flüchtige organische Verbindungen (VOC): Emissionsprüfzellenmessung nach 24 h, GC/MS nach Thermodesorption; Umrechnung auf einen Raum mit 30 m³, Luftwechselzahl 0,5/h, Produktoberfläche 12 m2 (mäßig beladen) und 60 m2 (stark beladen). Aldehyde (einschließlich Formaldehyd): Emissionsprüfzellenmessung nach 24 h, HPLC-DAD nach Desorption; Umrechnung wie bei VOC. Formaldehyd: in Anlehnung an DIN EN 717-3 (Flaschenmethode); Temperierzeit 24 h, Bezug der Formaldehydabgabe auf die ungetrocknete Probe. Schwermetalle: Totalaufschluss in der Mikrowelle; quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 "Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS", Verwendung von Rhodium und Rhenium als interne Standards; Kalibrierung des ICP-MS mittels Multielementstandards (simple linear). Halogenorganische Verbindungen: Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Weichmacher: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Einkauf der Testprodukte: Dezember 2010

Diesen Test haben wir bereits im ÖKO-TEST Magazin 4/2011 veröffentlicht. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben für den Ratgeber Bauen, Wohnen & Renovieren 2011 sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt haben.

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