ÖKO-TEST September 2012

20 Getreideprodukten mit Glyphosat im Test

Im Getreideanbau wird gespritzt, was das Zeug hält. Die Behörden wiegeln ab, ein eigentlich fälliger Sicherheitscheck für das häufig verwendete Glyphosat wurde von der EU kurzerhand auf 2015 vertagt. Ein Skandal! Denn unser Test ergab: Das Pestizid steckt in Mehl, Brötchen und Haferflocken.

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20 Getreideprodukten mit Glyphosat im Test

10 Wanderstiefel im Test

Der Sommer geht, die Wanderzeit kommt. Wer nicht aufs Dach der Welt kraxeln will, greift zum soliden, aber leichten Wanderstiefel. Lesen Sie, welche der zehn geprüften Modelle ihre Träger im Gelände nicht hängen lassen. Und was alles an Schadstoffen drinsteckt, ist nach unserem Test auch kein Geheimnis mehr.

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10 Wanderstiefel im Test

31 Äpfel im Test

Gute Nachrichten für Apfelliebhaber: Die meisten Früchte sind frei von problematischen Rückständen. Nur bei Kaufland, Netto und Real waren wir nicht ganz so mit der Qualität zufrieden. Außerdem wurde wieder einmal mit der Bezeichnung "regional" gemogelt.

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31 Äpfel im Test

17 Rindenmulche im Test

Rindenmulch sorgt dafür, dass Gärtner seltener gießen und Unkraut rupfen müssen. Doch in einigen Regionen enthält der Mulch Cadmiumgehalte, die der Gesetzgeber nach aktuellem Stand ab 2014 nicht mehr tolerieren wird. Allerdings kämpft die Lobby derzeit für einen höheren Grenzwert in Rindenprodukten.

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17 Rindenmulche im Test

231 Riester-Rentenversicherungen im Test

Riester-Renten sind teuer, kompliziert und intransparent. Daran hat sich seit ihrer Einführung kaum etwas geändert. Unser Test zeigt jedoch, dass die Leistungen immer mehr sinken, während das Anlagerisiko zugleich steigt.

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231 Riester-Rentenversicherungen im Test

14 Fleischbreie im Test

Dieses Mal im Test: Babys Lieblingsessen Spaghetti Bolognese und Schinkennudeln. Das Fazit: Schadstoffe sind zwar so gut wie kein Thema, doch es ist einfach zu wenig Fleisch im Glas. "Gut" schneidet nur der Brei von Holle ab.

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14 Fleischbreie im Test

13 Kinderzahnbürsten im Test

Schon die ersten Zähnchen müssen gut gepflegt werden. Dafür gibt es spezielle Kinderzahnbürsten. Einige taugen jedoch nicht für Kinderhände, haben scharfkantige Borsten oder Schadstoffe intus.

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13 Kinderzahnbürsten im Test

Reaktionen: Rewe Aquamia Still

Im Mineralwassertest vom Juli 2011 schnitt das Rewe Aquamia Still "ungenügend" ab, weil Pestizidmetabolite über dem Orientierungswert enthalten waren und damit die für Mineralwasser geforderte "ursprüngliche Reinheit" nicht erfüllt war. Inzwischen stammt das Rewe-Produkt aus einer anderen Quelle (Alwa-Quelle). Die erneute Untersuchung im Labor e...

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Reaktionen: Rewe Aquamia Still

Reaktionen: Rewe Hand & Nagelbalsam

Bedenkliche Parabene haben den Rewe Hand & Nagelbalsam mit Aloe Vera in unserem Test Handcremes im März die Bestnote gekostet. Nachdem der Anbieter angekündigt hatte, die Rezeptur in dieser Hinsicht nachbessern zu wollen, haben wir die Handcreme erneut eingekauft. Und tatsächlich: Propyl-, Butyl- und Isobutylparaben, die im Verdacht stehen, wie ...

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Reaktionen: Rewe Hand & Nagelbalsam

Reaktionen: Penny Omnivit Meno Soja-Isoflavone

Anbieter Penny hat sein Nahrungsergänzungsmittel Omnivit Meno Soja-Isoflavone + Calcium, Kapseln + Tabletten verändert. Es heißt jetzt Omnivit Meno Soja-Isoflavone, Kapseln (60 Stück kosten 3,99 Euro) und enthält nur noch 160 Milligramm Calcium pro Tagesdosis. Damit wird die vom Bundesinstitut für Risikobewertung vorgeschlagene Höchstmenge von 5...

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Reaktionen: Penny Omnivit Meno Soja-Isoflavone

Reaktionen: Aldi Süd Aqua Culinaris Still

Im Mineralwassertest vom Juli 2011 schnitt das Aqua Culinaris Still, Feinquell von Aldi Süd "ungenügend" ab, weil Pestizidmetabolite über dem Orientierungswert enthalten waren und damit die für Mineralwasser geforderte "ursprüngliche Reinheit" nicht erfüllt war. Aldi Süd hatte das Wasser aus dem Feinquell-Brunnen nach Erscheinen des Tests umgest...

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Reaktionen: Aldi Süd Aqua Culinaris Still

Reaktionen: Bene-Arzneimittel Ben-u-ron Saft

In unserem Test Fieber- und Schmerzmittel entsprachen die Dosierhinweise des Ben-u-ron Saft nicht den Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), welche die Überdosierungen des Wirkstoffs Paracetamol sicher ausschließen sollen. Inzwischen gibt es den Saft mit einer Dosierhilfe, die eine genauere Dosierung ermög...

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Reaktionen: Bene-Arzneimittel Ben-u-ron Saft

Reaktionen: Ardeypharm Mutaflor Suspension

Die Wirksamkeit des Durchfallmittels Mutaflor Suspension war bisher nur wenig überzeugend belegt. Jetzt schickte uns Anbieter Ardeypharm Studien, die tatsächlich belegen, dass die als Wirkstoff eingesetzte Bakterienkultur E. coli Stamm Nissle 1917 sowohl die Dauer eines akuten als auch eines chronischen Durchfalls um zwei bzw. drei Tage im Vergl...

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Reaktionen: Ardeypharm Mutaflor Suspension

Reaktionen: Müller Drogeriemarkt Cadeavera Hornhaut Reduziercreme

Der nicht belegte Hornhautreduziereffekt führte dazu, dass die Cadeavera Hornhaut Reduziercreme Mit Salizylsäure (ÖKO-TEST 6/2011) ein "befriedigendes" Gesamturteil bekam. Der Müller-Drogeriemarkt schickte uns nun als einziger Kosmetikanbieter eine Studie, in der diese Creme mit einem normalen Pflegeprodukt, einem Fußbalsam, verglichen wurde. Da...

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Reaktionen: Müller Drogeriemarkt Cadeavera Hornhaut Reduziercreme

38 Kosmetika aus der Apotheke im Test

Apothekenkosmetik genießt den Ruf, gut verträgliche Inhaltsstoffe zu enthalten. Doch was ÖKO-TEST seit Jahren kritisiert, zeigt sich auch in diesem Test: Bei vielen Produkten lässt die Qualität sehr zu wünschen übrig.

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38 Kosmetika aus der Apotheke im Test
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ÖKO-TEST September 2012

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Die Tests
Äpfel: Kein Sündenfall
Babynahrung, Gläschenkost Fleischbreie: Und wo bleibt das Fleisch?
Gesichtscremes, teure: Reines Gewissen?
Glyphosat in Getreideprodukten: Gift im Korn
Kinderzahnbürsten: Kratzbürsten!
Riester-Renten: Weniger Leistung, mehr Risiko
Rindenmulch: Splitterpartie
Wanderstiefel: Des Müllers Frust

Für Sie getestet
Angelköder
Damenshirt
DECT-Telefon
Diätetisches Lebensmittel
Gesichtspflege
Hollister-T-Shirt
Kinderhaargel
Lactosefreie Produkte
Mundpflegemittel
Oliven
Schlafmittel
Silikonfugenmasse
Unfug des Monats: Green Lawnger

Reaktionen
Aldi Süd Aqua Culinaris Still: Mineralwasser umgestellt
Ardeypharm Mutaflor Suspension: Durchfallmittel mit teilweise belegter Wirksamkeit
Bene-Arzneimittel Ben-u-ron Saft: Kinderfiebermittel mit verbesserten Dosierhinweisen
Müller Drogeriemarkt Cadeavera Hornhaut Reduziercreme: Anwenderstudie für Hornhautmittel vorgelegt
Penny Omnivit Meno Soja-Isoflavone: Weniger Calcium
Rewe Aquamia Still: Mineralwasser umgestellt
Rewe Hand & Nagelbalsam: Jetzt mit Bestnote

Magazin
Alltag mit Kind: Richtig helfen
Badumbau: Das Bad neu entdecken
Bedingungsloses Grundeinkommen: Vision oder Spinnerei?
Das ist unser Weg: "Ein Kind zum Genießen"
Eltern sind auch nur Menschen: Mond!
Ernährungsgewohnheiten: "Der Mensch braucht einfache Wahrheiten"
Gesund von Jahr zu Jahr: Ein festes Band von Anfang an
Jein: Bei falschen Freunden eingreifen?
Mythos Milz: Entbehrlich, aber nicht überflüssig
Wassersparende Armaturen: Sein und Design

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Chlor im Trinkwasser
Eiweißbrot
Ist auf Organic-Cotton-Label bei Bekleidung Verlass?
Keime auf der Klobrille
Mieter: Begrenzte Kontrolle
Pflanzenhaarfarben anrühren
Warzen entfernen
Zahncreme für Vegetarier

Übersicht / Vergleich
Kaminöfen: Heiße Sache

Meldungen
Aborigines führen durch den Regenwald
Antiinsektenmittel gefährlich für die Gehirnentwicklung?
Ausbildungssuche zählt bei der Rente
Autobahnvignette trägt nicht zu umweltfreundlicher Mobilität bei
Buchhändler wollen Kindle Konkurrenz machen
Buchtipp: Frische Kosmetik aus dem Garten
Buchtipp: Nur Mut zum Brotbacken
Bundestag erlaubt umstrittene unterirdische CO2-Speicherung
Deutsche Eier besser erkennbar
Die Kündigung der Altersvorsorge wird zum Normalfall
Digitale Stromzähler: Zu teuer
Dunkelziffer bei Pestiziderkrankungen
Duschgele verboten
Einblick in die Erdgeschichte
Eisen in der Schwangerschaft
Erste Krankenkassen erstatten Osteopathie
Fischöl
Gütesiegel: Better Cotton Initiative
Holzbau: Umsatzwachstum
Intensive Landwirtschaft heizt dem Klima ein
Interview: Jedes dritte Produkt wird nachher verbessert
Katzennetz erlaubt? Vermieter fragen!
Kein Schadenersatz für versäumten Arzttermin
Kein Versorgungsausgleich bei Kapitalabfindung
Keine Strafgebühr für Wenigtelefonierer
Kinder im CT
Kinderbetreuung als genehmigungspflichtiges Gewerbe
Kita: Modellprojekte gesucht
Kommentar: Verharmlosung
Krampfadern
Kreuzfahrtfähre mit neuer Technologie
Künftig ohne Gen-Tech im Futter
Laminat rechtfertigt keine Mieterhöhung
Leberschäden durch Umckaloabo?
Luftverkehrsabgabe bleibt
Mehr Geld bei Vertragsabbruch
Mietminderung mit Nachwirkungen
Mode vom Flohmarkt
Mutter-Kind-Kuren
Nachhaltiger Zuchtfisch
Nachhaltigkeit Marke Eigenbau
Nashorntracking in Malawi
Neuer Qualitätswanderweg durch die Heide
Neues Patientenrechtegesetz
Nicht jeder Schinken ist ein "Parma"
Onlinereisebüros dürfen ihren Kunden keine Versicherungen unterjubeln
Organspende: Entscheidungslösung wird Gesetz
Passivhaus: Handbuch mit Know-how
Pelletpreise: Im Sommer günstiger
PETA kämpft für Verkaufsverbot von Tierversuchskosmetik
Pfandflaschen aus Mexiko?
Pfusch am Bau: Enorme Kosten
Ran an die Quitten!
Rechtzeitige Heirat bringt mehr Elterngeld
Recyclingtonne am Arbeitsplatz
Reiserücktritt bei Schwangerschaft
Ressourcenverbrauch Deutschlands viel zu groß
Schäden durch die Sonne
Schadstoffsanierungen: In Einzelfällen steuerlich absetzbar
Solarstromspeicher: Doch keine Förderung
Steviasüße: Gar nicht soooo natürlich
Surftipp: Arztbewertungsportale
Tücken beim neuen Kindergeld
Urangehalt von Düngemitteln muss begrenzt werden
Versicherungspakete werden voraussichtlich teurer
Was ist eigentlich ... Frozen Yoghurt?
Was ist eigentlich ... Speedminton?
Weltatlas zeigt Rohstoffausbeutung
Weltmeere könnten um vier Meter steigen
Wohnst du noch oder bewachst du schon?
Wollen wir zusammenziehen?
Zaubertage im Lorbeerwald
ZDF-Fernsehtipp: Gefahr aus dem Kleiderschrank

Weitere Informationen

Äpfel

BayWa Sparte Obst - Ingelheim, Am Großmarkt 1, 55218 Ingelheim, Tel. 06132/784-0;
BayWa Sparte Obst - Kressbronn, Raiffeisenstr. 24, 88079 Kressbronn am Bodensee, Tel. 07543/9625-10;
Edenys Union De Cooperatives Agricoles, 2, quai de la Paix, 30300 Beaucaire, Frankreich, Tel. +33/4-34148400;
Erste Traminer Obstgenossenschaft - Eofrut, Bahnhofstr. 7, 39040 Tramin, Italien, Tel. +39/0471-860155;
Frubona Obstgenossenschaft Terlan, Enzenbergweg 1, 39018 Terlan, Italien, Tel. +39/0471-918367;
Fructival - Coop. Dos Fruticultores da Regiao de Vacaria, km 36, s/n Bairro Industrial, Cx. Postal 93, Vacaria - rodovia BR116, Brasilien, Tel. +55/543511-2900;
Fructus Meran, S.-Schwarz-Str. 2, 39010 Vilpian (BZ), Italien, Tel. +39/0471-676511;
Himbert, Saarbrückerstr. 162, 66333 Völklingen, Tel. 06898/9333-0;
Mr. Apple New Zealand Ltd., Station Road, Whakatu Hastings, Hawkes Bay, Neuseeland, Tel. +64/6873-1030;
Naturell-Gemüse Frischwaren, Speckweg 23, 63456 Hanau, Tel. 06181/60939;
Obstgenossenschaft Zwölfmalgreien - Coop. Dodiciville, Bozner Boden, Mitterweg 12, 39100 Bozen, Italien, Tel. +39/0471-054-066;
Obstgenossenschaft Mivor-Ortler, Industriezone 7, 39021 Latsch/Laces (BZ), Italien, Tel. +39/0473-749900;
Obstgrossmarkt Markdorf, Eisenbahnstr. 2, 88677 Markdorf, Tel. 07544/9508-0;
OGM Eriskirch Spanagel, Obst-vom-Bodensee-Weg 1, 88097 Eriskirch, Tel. 07541/97040;
Olff & Sohn/Capespan, Oberhafenstr. 1, 20097 Hamburg, Tel. 040/325680-0;
Pink Lady Europe, 436 Avenue Charles de Gaulle, 84100 Orange, Frankreich, Tel. +33/490119180;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Salem-Frucht, Alte Neufracher Str. 100, 88682 Salem-Neufrach, Tel. 07553/8270-10;
TC Frutta Srl., Pfattnerstr. 1, 39055 Laifers, Italien, Tel. +39/0471-954140;
Top Fruit, Osterjork 30, 21635 Jork, Tel. 04162/600680;
Univeg Expofrut Argentina S.A., Jujuy 58, R8332 General Roca, Provincia de Rio Negro, Argentinien, Tel. +54/2941-439600.

Test Äpfel, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Biohof Jutta Fink, Lechen 23, 8232 Grafendorf, Österreich, Tel. 03338/2445;
Denn's Biomarkt, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-500;
Ernesto E. Bartusch, Chacra 161a, Fruticola Patagonia, 92 S y 93 N., 8309 Centenario, Neuquen, Argentinien, Tel. +54/299-489-1056;
Rolker Ökofrucht, Osterladekop 5, 21635 Jork, Tel. 04162/91389-00.

Test Apothekenkosmetik

Alès Groupe Cosmetic Deutschland/Laboratoires Lierac, Hanauer Landstr. 135-137, 60314 Frankfurt/M., Tel. 069/968850-0;
Bayer Vital - Geschäftsbereich OTC, Gebäude K56, 51368 Leverkusen, Tel. 0214/30-1;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Caudalie Deutschland, Gurlittstr. 24, 20099 Hamburg, Tel. 00800/44292424;
Dr. Hobein, Grenzstr. 2, 53340 Meckenheim, Tel. 02225/8894-0;
Dr. Theiss Naturwaren, Michelinstr. 10, 66424 Homburg/Saar, Tel. 06841/709-0;
La Mer Cosmetics, Hinrich-Wilhelm-Kopf-Str. 3, 27478 Cuxhaven, Tel. 04723/7900-0;
L'Oréal/La Roche-Posay, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
L'Oréal/Laboratoires Vichy, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 01801/000916;
Louis Widmer International, Rietbachstr. 5, 8952 Schlieren-Zürich, Schweiz, Tel. +41/43-4337700;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique, Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Procter & Gamble Service/Boots Cosmetics, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435.

Test Apothekenkosmetik, zertifizierte Naturkosmetik

Apotheker Walter Bouhon, Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg, Tel. 0911/93670-0;

Test Babymenüs mit Fleisch

Bebivita, Kardinal-Faulhaber-Str. 14a, 80333 München, Tel. 089/18947040.

Test Babymenüs mit Fleisch, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Holle Baby Food, Baselstr. 11, 4125 Riehen, Schweiz, Tel. +41/61-64596-00;
Milasan Kinderkostwerk Conow, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/6671-8888;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sunval, Industriestr. 11, 68753 Waghäusel, Tel. 07254/9345-19.

Test Glyphosat in Getreideprodukten

Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mülheim/Ruhr, Tel. 0208/9927-0;
Aurora Mühlen, Trettaustr. 49, 21107 Hamburg, Tel. 040/75109-02;
Back-Factory, Harderweg 3, 22549 Hamburg, Tel. 040/866257-800;
Back-Werk Service Gesellschaft, Limbecker Str. 25-37, Eingang Schwarze Horn, 45127 Essen, Tel. 0201/20189-0;
Der Brotbäcker Express, Dieselstr. 58, 63165 Mühlheim, Tel. 06108/6040;
Euco, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Georg Plange, Hansastr. 6-8, 41460 Neuss, Tel. 02131/2795-0;
Glockenbrot-Bäckerei Zentrale, Robert-Bosch-Str. 3, 60386 Frankfurt/M., Tel. 069/42087-0;
Hahne Mühlenwerke, Mühlenstr. 37, 32584 Löhne, Tel. 05731/781-300;
Holstenmühle W. Smidt + Co., Postfach 1227, 23502 Lübeck, Tel. 0451/3100-0;
Kamps, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf, Tel. 0211/530634-0;
Kölln, Westerstr. 22-24, 25336 Elmshorn, Tel. 01802/648000;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rosenmühle, Meisenstr. 32, 84030 Ergolding, Tel. 0871/7809-0;
Seitenbacher Naturkost, Siemensstr. 14, 74722 Buchen i. Odenwald, Tel. 06281/3066;
Wiener Feinbäckerei Heberer, Dieselstr. 58, 63165 Mühlheim/Main, Tel. 06108/604-0.

Test Kinderzahnbürsten

Colgate-Palmolive, Lübecker Str. 128, 22087 Hamburg, Tel. 01802/725665;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Frisetta Kunststoff/Monte Bianco, Oberfeldstr. 1-5, 79677 Schönau/Schwarzwald, Tel. 07673/829-0;
Gaba, Postfach 2520, 79515 Lörrach, Tel. 0800/8856351;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Müller Großhandel Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sanrio Deutschland, Stöckenhoop 6, 21465 Wentorf, Tel. 040/5477960;
Unilever Deutschland Home & Personal Care, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 08000/725235.

Test Rindenmulch

ASB-Grünland Helmut Aurenz, Porschestr. 4, 71634 Ludwigsburg, Tel. 07141/308-0;
Centor Warenhandelsgesellschaft, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Dehner/G.W., Donauwörther Str. 3-5, 86641 Rain, Tel. 09090/77-0;
DHG Vertriebs- & Consultinggesellschaft, Ziegelheider Str. 30, 47906 Kempen, Tel. 02152/9146-0;
Erdenwerk Gregor Ziegler, Stein 33, 95703 Plößberg, Tel. 09636/9202-0;
Florasan, Peter-Jakob-Busch-Str. 12, 47906 Kempen, Tel. 02152/89448-0;
Hellweg Die Profi-Baumärkte, Zeche Oespel 15, 44149 Dortmund, Tel. 0231/9696-0;
KIG Import, Am Tannenwald 2, 66459 Kirkel, Tel. 01805/188815;
Kleeschulte Erden, Briloner Str. 14, 59602 Rüthen, Tel. 02952/9726-0;
Metro Group Buying International/MCC Trading, Postfach 23 03 62, 40089 Düsseldorf, Tel. 0211/969-0;
Presto Humus, Gewerbegebiet Sürzer Höfe, 56330 Kobern-Gondorf, Tel. 02625/93060;
Handelsagentur AVJ/Presto Humus, Dornfelderstr. 5, 55278 Undenheim, Tel. 06737/710443;
Terrasan Haus- und Gartenbedarf, Rosenweg 2-4, 86641 Rain am Lech, Tel. 09090/9666-0;
Zeus/Hagebau, Celler Str. 47, 29614 Soltau, Tel. 05191/802-0.

Test Wanderstiefel

Aku Italia Srl., Via Schiavonesca Priula n° 65, 31044 Montebelluna (TV), Italien, Tel. +39/0423-2939;
Hanwag, Wiesenfeldstr. 7, 85256 Vierkirchen-Pasenbach, Tel. 08139/9356-0;
Jack Wolfskin, Jack-Wolfskin-Kreisel 1, 65510 Idstein/Ts., Tel. 06126/954-0;
Lowa Sportschuhe, Hauptstr. 19, 85305 Jetzendorf, Tel. 08137/999-0;
Lukas Meindl, Lukas-Meindl-Str. 5-9, 83417 Kirchanschöring, Tel. 08685/7709-0;
Mammuth/Ajungilak, Postfach Birren 5, 5703 Seon, Schweiz, Tel. +41/627-698181;
Salewa Sportgeräte, Saturnstr. 63, 85609 Aschheim, Tel. 089/90993-0;
Salomon, Annecy cedex 9, 74996 Metz-Tessy, Frankreich, Tel. +33/4506541-41;
The North Face Europe, Via Levada 145, 31040 Pederobba (TV), Italien, Tel. +39/0423683-100;
Wolverine Europe B.V./ Merrell, Lilienthalallee 40, 80939 München, Tel. 0800/6648468.

Nachwirkungen

Aldi Süd (Aqua Culinaris), Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Ardeypharm (Mutaflor Suspension), Loerfeldstr. 20, 58313 Herdecke, Tel. 02330/977-677;
Bene-Arzneimittel (Ben-u-ron Saft), Herterichstr. 1, 81479 München, Tel. 089/74987-190;
Müller Großhandel Ltd. & Co. (Cadeavera Hornhaut Reduziercreme), Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Penny Markt (Omnivit Meno Soja-Isoflavone), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rewe-Zentral (Hand & Nagelbalsam mit Aloe Vera, Mineralwasser Aquamia Still), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0.

Neue Produkte

AFH Fulfillment NL B.V. / Hollister (Hollister T-Shirt navy "Surf Tour California"), Hoogoorddreef 9, Atlas, 1101BA Amsterdam Zuidoost, Niederlande, Tel. 00800/2000-1005;
Audioline (Audioline Bullet 280), Hellersbergstr. 2A, 41460 Neuss, Tel. 01805/001388;
Lugato (Silberschutz-Silicon), Großer Kamp 1, 22047 Hamburg-Barsbüttel, Tel. 040/69407-222;
Meda Pharma (CB12 Sicherer Atem Mundpflege-Mittel), Benzstr. 1, 61352 Bad Homburg v.d. Höhe, Tel. 06172/888-01;
Reichold Feinkost (Feinkost Dittmann Kräuter-Oliven), Im Maisel 6, 65232 Taunusstein, Tel. 06128/972-0;
Relax Import-Export (Relax Kopyto 4-L Gummifisch 11 cm), Ul. Sikorskiego 39, 58-260 Bielawa, Polen, Tel. +48/74-833-5406;
Rewe-Zentral (Rewe frei von H-Vollmilch, Laktosefrei), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Speick (Speick Natural Face Intensivpflege + Q10 Serum), Benzstr. 9, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 0711/1613-0;
Tetesept Pharma (Tetesept Laktase Kapseln Extra 5.000), Eckenheimer Landstr. 100, 60318 Frankfurt/M., Tel. 069/1503-1;
Trigema (Trigema Change Damenshirt "Bella"), Josef-Mayer-Str. 31-35, 72393 Burladingen, Tel. 07475/88-0.
Hexal (Luvaseed Nacht, überzogene Tabletten), Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/908-0;
Rossmann (Lilliputz Styling Gel), Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266.

A

Alkohol ist in Medikamenten für Kinder unerwünscht. Ist Alkohol in Medikamenten enthalten, sollte im Beipackzettel auf den Alkoholgehalt hingewiesen werden.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

B

Blei: -> Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

Borstenabrundung: Sind die Borsten einer Zahnbürste nicht ausreichend abgerundet, sondern scharfkantig oder spitz, können sie das Zahnfleisch und möglicherweise auch den Zahnschmelz schädigen.

C

Cadmium -> Schwermetall.

Chlorhexidindigluconat (CHX), als Antiplaquewirkstoff in Mundspüllösungen eingesetzt, kann nach kurzer Zeit der Anwendung zu dunklen Verfärbungen von Zunge und Zähnen, zu Geschmacksirritationen und Schleimhautveränderungen führen. CHX gehört zur Gruppe der -> halogenorganischen Verbindungen.

Chlorkresole werden als Konservierungsmittel eingesetzt und sind haut- und schleimhautreizend und sensibilisierend.

Chrom -> Schwermetall: Wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

Chrom VI ist äußerst giftig. Es kann Allergien auslösen und Krebs erzeugen. Es kann aus anderen, wesentlich weniger giftigen Oxidationsstufen von Chrom entstehen.

D

Dauersender: Geprüft wird, ob das Gerät permanent gepulste Strahlung aussendet, unabhängig davon, ob Daten übertragen werden. Das Nova-Institut in Hürth hält es für nicht ausgeschlossen, dass eine permanente niedrige Strahlung gefährlicher ist als eine kurzzeitige höhere Strahlung. Dauerbelastungen sollten vermieden werden.

Dibutylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

Docosahexanensäure (DHA) ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäure, die in nennenswerten Mengen nur in fettreichen Seefischen wie Lachs, Hering und Makrele vorkommt. DHA ist Bestandteil von Zellmembranen in Gehirn, Zentralnervensystem und der Netzhaut des Auges.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Majantol, Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

F

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

G

Gepulste Strahlung erhöht das mögliche Risiko der Strahlung, die von DECT-Telefonen, Handys oder Babyfonen ausgeht. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen sowie Schlafstörungen verursachen kann.

Der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat (E 621) - kurz Glutamat - kann bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Schwächegefühl hervorrufen. Diese Reaktionen werden auch unter dem Begriff "Chinarestaurantsyndrom" zusammengefasst. Im Tierversuch führte der Geschmacksverstärker zu erhöhter Fresslust und Übergewicht. Glutamat soll Lebensmittel geschmacklich aufwerten, wenn die Zutaten allein die Erwartungen nicht erfüllen.

Glyphosat ist ein weitverbreiteter Pestizidwirkstoff, der gegen Unkräuter, aber auch zum Zwecke einer Vorerntebehandlung, etwa bei Getreide und Ölsaaten, eingesetzt wird. Neuere Studien geben Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung. Bevölkerungsberichte weisen auf krebserregende, erbgutschädigende und fruchtbarkeitsmindernde Wirkungen glyphosathaltiger Spritzmittel hin. Auch in der Umwelt wurden negative Effekte beobachtet. So gelten Glyphosat und das Abbauprodukt AMPA insbesondere als schädlich für Wasserorganismen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

K

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

M

Methylisothiazolinon wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein.

Mineralstoffe, zugesetzte: Lebensmittel, die mit isolierten Mineralstoffen angereichert werden, haben nicht die gleichen positiven Effekte wie Nahrung, die von Natur aus reich an Mineralstoffen ist. Sie können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.

O

o-Phenylphenol: antimikrobieller Wirkstoff, der die Vermehrung von Keimen verhindern soll. Er kann stark allergisierend wirken.

Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Milchprodukten sinkt, wenn die Milchkuh mit einem höheren Anteil an Mais und Kraftfutter gefüttert wurde. Günstiger ist Weidehaltung und/oder die Fütterung mit Gras und Heu. Betriebe, die überwiegend Weidegras verfüttern, verzichten bewusst auf das Ausreizen der genetisch möglichen Milchleistung. Aus gesundheitlicher Sicht sind Omega-3-Fettsäuren zwar zu begrüßen, in Milchprodukten tragen die Gehalte aber nicht entscheidend zur Bedarfsdeckung bei.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten wie ein Hormon zu wirken und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenylparaben ein gänzliches Verbot erwogen.

Paracetamol wirkt vor allem schmerzstillend und fiebersenkend. Gegen Entzündungen zeigt Paracetamol hingegen keine nennenswerte Wirkung. Paracetamol ist bei richtiger Dosierung sehr gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen. Bei Überdosierung kann es jedoch zur Schädigung der Leber kommen. Für Kinder wird der Wirkstoff als Alternative zu ASS empfohlen.

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Für Pestizidmetabolite - das sind Abbauprodukte von Pestiziden - in Mineralwasser gibt es noch keine gesetzliche Regelung. Die Überwachungsbehörden beurteilen daher in Anlehnung an den Orientierungswert für Pflanzenschutzmittel von 0,05 Mikrogramm pro Liter (µg/l). Bei den in Mineralwasser gefundenen Pestizidmetaboliten handelt es sich um sogenannte nicht relevante Metabolite, die von Fachleuten als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.

Phenol: antimikrobieller Wirkstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff, der gut durch die Haut aufgenommen wird, zu Nervenstörungen führen kann und im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

Q

Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall für Mensch und Natur. Hohe Dosen können für den Menschen tödlich sein, aber auch niedrige Mengen können das Nervensystem und vermutlich auch Herz, Immunsystem und den Fortpflanzungszyklus schädigen. Quecksilber wird in Leber, Nieren und Gehirn gespeichert und nur langsam über die Nieren ausgeschieden.

R

Reibechtheit: Textilien sind reibecht, wenn bei mechanischer Beanspruchung nichts abfärbt.

S

Schwermetalle können sich im Körper anreichern und wirken teilweise giftig. Die Stäube von Nickel können beim Menschen Krebs erzeugen. Kobaltstäube haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Auch die Schwermetalle Cadmium, Chrom VI und Blei sind giftig und krebsverdächtig. Schwermetalle reichern sich darüber hinaus in der Umwelt an und gelangen so auch wieder in die Nahrung des Menschen. Dort wirken sie giftig auf innere Organe und das Nervensystem. Giftige Schwermetalle wie Cadmium und Nickel können von Pflanzen aufgenommen werden und so in die Nahrungskette gelangen.

Die Strahlungsstärke, wissenschaftlich als Leistungsflussdichte bezeichnet, gibt an, wie viel Sendeenergie auf eine bestimmte Fläche einwirkt. Das Ecolog-Institut in Hannover ist bei der Auswertung von hundert Mobilfunkgutachten zu deutlichen Hinweisen gekommen, dass eine Strahlungsstärke von 10.000 µW/m² Gehirnfunktionen wie Gehirnströme, das Reaktionsvermögen oder die Blut-Hirn-Schranke beeinflusst. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Strahlung Erbgutschäden und Krebs fördern kann. Professor Gerard Hyland hat sich im März 2001 in einem von der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments veröffentlichten Papier für einen Vorsorgewert von 100 µW/m² ausgesprochen. Noch strengere Maßstäbe legen der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing (10 µW/m²) und die Landessanitätsdirektion Salzburg (1 µW/m²) an. ÖKO-TEST hat die Empfehlung von Professor Hyland als Grundlage der Bewertung genommen.

Synthetische Lebensmittelfarbstoffe können teilweise pseudoallergische Reaktionen auslösen. Die Farbstoffe E102 (Tartrazin), E104 (Chinolingelb), E110 (Gelborange S), E122 (Azorubin), E124 (Cochenillerot), E129 (Allurarot) müssen in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis gekennzeichnet werden "Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken", da es Hinweise gibt, dass diese Stoffe Hyperaktivität bei Kindern fördern können. Im Beipackzettel von Arzneimitteln muss auf die Azo-Farbstoffe Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin o. Carmesin ( E 122), Amaranth (E 123), Ponceau 4R o. Cochenillerot (E 124) sowie Brillantschwarz BN (E 151) gemäß Besonderheitenliste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte unter dem Abschnitt Nebenwirkungen mit "kann allergische Reaktionen hervorrufen" hingewiesen werden.

T

Tributylzinn (TBT): -> zinnorganische Verbindungen.

U

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate, DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seit dem ist ebenfalls Dioctylzinn in vielen Produkten wie Babyartikel, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Der Grenzwert liegt bei je 0,1 Prozent. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Kinderzahnbürsten

Testmethoden: Inhaltsstoffe (untersucht wurde, wenn nicht anders erwähnt, eine Mischprobe aus 50 Prozent Griff inklusive integrierten Saugfüßen/Figuren sowie 50 Prozent Bürstenkopf mit Borsten): Chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse (an den gesamten Produkten + Verpackungen). PAK: GC-MSD, Lösemittel Hexan, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse (an den gesamten Produkten). Phthalate/weitere Weichmacher/antimikrobiell wirksame Substanzen/phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
Gebrauchseignung: Die Ermittlung der makroskopischen Eigenschaften (Griffergonomie, Gestaltung des Bürstenkopfs und -feldes, Abmessungen der Bürste) wurde durch visuelle Inspektion und mit einer Schublehre durchgeführt. Beurteilung der Borstenendabrundung: Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop. Bürstenkopf wird abgetrennt, im Ultraschallbad bei 30 °C gereinigt, dann getrocknet. Befestigung auf speziellen Probentellern und Bedampfung mit einer leitfähigen Schicht aus Gold. Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop bei Betriebsspannung von 3 kV unter einem Blickwinkel von 25° seitlich von oben. Beurteilung der Borstenenden aus fünf Regionen sowohl im Randbereich als auch im zentralen Bereich des Borstenfeldes. Digitale Aufnahme von zwei Borstenbüscheln pro Region. Beurteilung der Abrundungsqualität, modifizierte Klassifikation nach Silverstone & Featherstone.

Test Babymenüs

Testmethoden: Aerobe Gesamtkeimzahl: ISO 4833:2003. Pestizide: GC-MS-Screening L00.00-34, LC-MS/MS-Screening L00.00-113. Weichmacher, ESBO, Bisphenol A: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Furan: Headspace-GC/MS gem. Vorschrift der FDA und RV zu § 64 LFGB. Benzol (nur in Produkten mit einem Möhrenanteil von um die 50 Prozent oder höher): Niedertemperatur Headspace-Trap-GC/MS. Eisen: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. an ASU L00.00-19/2. Cadmium: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung DIN EN 15763:2010. Arsen: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung DIN EN 15763:2010. Natrium: DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. an ASU L17.0017 (ICP-MS). Produkte mit der Auslobung Omega 3: Gesamtfett: ASU L 08.00-06 mod. Fettsäurespektrum: DGF C-VI 10a und C-VI 11d, Gaschromatografie. In Produkten ohne den Hinweis "Kann Spuren von Ei enthalten": Eiklar-Protein: ELISA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Testmethoden Wanderstiefel:

Wasserdichtheit Gesamtschuh: gemäß dem Verfahren der technischen Lieferbedingungen der Bundeswehr, Anforderung: größer/gleich 180 Minuten; Schuh wird auf einen Kunstfuß aufgezogen und in einem Gehsimulator befestigt; die Prüfvorrichtung befindet sich in einer Wanne, die so weit mit Wasser gefüllt wird, dass der Wasserspiegel 1-2 cm über den Sohlenrand des ungebogenen Schuhs reicht; Gehsimulator wird in Gang gesetzt; Prüfung endet nach drei Stunden; während des Prüflaufs wird der Schuhinnenraum ständig mit Widerstandsmessung akustisch auf Wasserdurchtritt hin überwacht; zusätzlich kann der Schuhinnenraum in regelmäßigen Abständen mithilfe eines Endoskops kontrolliert werden. Biegeverhalten Laufsohle: nach DIN EN ISO 17707. Haftung der Sohle: Schuh wird auf einen Leisten gespannt, der auf die Zugprüfmaschine aufgesetzt wird und auf Rollen beweglich ist; der Abreißwinkel während des gesamten Abreißvorgangs beträgt 90 Grad; an der Sohlenspitze wird eine Abreißklemme befestigt; es wird die Kraft festgestellt, bei der sich die Sohlenspitze vom Schuh löst; anschließend wird die Sohle vom Schuh abgerissen und in regelmäßigen Abständen die Haftung im Spitzen-, Ballen- und Gelenkbereich gemessen; Anforderung Sohlenhaftung Spitze: größer/gleich 300 N, Anforderung Ballen: größer/gleich 200 N; bei hochgezogener oder angenähter Spitze können Werte unter 300 N toleriert werden, wenn die Ballenwerte erfüllt sind. Ausreißkraft Schnürteile (Stabilität der Schnürteile): Der Schnürsenkel wird durch die zu prüfende Öse / Schlaufe oder den zu prüfenden Haken gezogen; das Schnürteil wird in die Zugprüfmaschine eingespannt; die Probe wird mit definierter Geschwindigkeit auf Zug belastet; Anforderung Schnürteil: größer/gleich 200 N. Scheuerversuch (Martindale): in Anlehnung an DIN EN ISO 12947-2 / DIN EN 13520; 51.200 Scheuertouren trocken, 12.800 Scheuertouren nass. Zinnorganische Verbindungen (untersucht wurde eine Mischprobe aus den eingesetzten Materialien [innen und außen] zu gleichen Teilen, ohne Außensohle/Laufsohle): NA-DDTC, ETOH, Hexan, NABET4, GC-AED. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (untersucht wurde eine Mischprobe aus den eingesetzten Materialien [innen und außen] zu gleichen Teilen, ohne Außensohle/Laufsohle): GC-MSD; 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt, Schwermetalle (alle Materialien der Produkte): Röntgenfluoreszenzanalyse. Azo-Farbstoffe (textile Teile, Leder): Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4, Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3, Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); 1. Methode: GC/MS, 2. Methode: TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine; Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg. Phthalate, Ersatzweichmacher, phosphororganische Verbindungen, Phenol, o-Phenylphenol (in repräsentativer Mischprobe ohne Außensohle/Laufsohle): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; bei Phenolwerten größer 100 mg/kg: weiter mit Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Chlorphenole/Chlorkresole/Chlorparaffine (Leder): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Chrom VI (Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075, fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Lösliches Antimon (textile Teile): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Fluorierte Verbindungen auf Schuhoberfläche: SSS (Gleitfunkenspektroskopie).

Testmethoden Rindenmulch:

Untersucht wurde die Originalsubstanz, falls nicht anders angegeben. Trockensubstanz: DIN ISO 11465. Volumengewicht feucht: VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A13.2. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: DIN ISO 18287, 05/2006: Summe PAK (EPA), Analyse in der Gesamtfraktion nach DIN ISO 11277 2002-08.
Schwermetalle: DIN EN ISO 11885 (E22) 1998.
Blei, Cadmium, Nickel, Zink, Chrom, Kupfer; DIN EN 1483-E12-4.
Cyfluthrin/Cypermethrin/Deltamethrin/Fenvalerat/Lambda-Cyhalothrin/Permethrin/Pyrethrine: Methode: VDI 4301 BI.4. T
Alpha-/Beta-/Gamma-/Delta-/Epsilon-HCH: DIN ISO 10382.
Gasförmige pflanzenschädigende Stoffe: VDLUFA-Methodenbuch Bd.1 / A10.2.2 (2002).
Artfremde Bestandteile / Holzanteil / Körnung: nach GGS.
PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: DIN EN 14582 / DIN 51727 (B) / DIN CEN/TS 15289.

Testmethoden Apothekenkosmetik:

Deklarationspflichtige Duftstoffe/Majantol/Nitromoschus-Verbindungen/polyzyklische Moschus-Verbindungen/Cashmeran/Diethylphthalat: Deklaration und/oder Extraktion mit TBME, GC-MS. Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Photometrie. 1,4-Dioxan: HS-GS-MS mit deuteriertem Dioxan als internen Standard. Methylisothiazolinon: Extraktion mit Essigsäure/Methanol (80/20) mit anschließender Bestimmung an der LC-MS/MS. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Parabene: Deklaration und/oder HPLC-DAD sowie LC-MS/MS. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: Deklaration und/oder HPLC/RI. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Testmethode Pestizide in Getreideprodukten:

Glyphosat, AMPA: Extraktion, Derivatisierung, LC-MS/MS.

Testmethoden Äpfel:
Pestizide: GC/MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34; LC/MS-MS-Screening, ASU § 64 LFGB L00.00-113; 1-Methyl-Cyclopropen (Äpfel in dicht schließenden Verpackungen): HS/GC/MS; quartäre Ammoniumverbindungen: LC-MS/MS; PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

TEST Riester-Renten

Klassik- und Fondstarife

Testmethode: Bei den Noten für die Rentenleistung wurde zunächst sowohl bei den garantierten als auch bei den prognostizierten Leistungen die jeweilige Rentenrendite ermittelt. Das ist die effektive durchschnittliche Rendite, die Sparer über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg pro Jahr erzielen, sofern sie den Vertrag nicht stornieren und dabei Renten in Höhe der ausgewiesenen garantierten Monatsrente (Rentenrendite pro Jahr - garantierte Rente-) bzw. in Höhe der ausgewiesenen prognostizierten Monatsrente inklusive Überschuss (Rentenrendite pro Jahr - Rente inklusive Überschuss) erzielen. Basis war in beiden Fällen die Sterblichkeit, die der Sparer bzw. die Sparerin je nach ihrem heutigen Lebensalter auf Basis der Generationensterbetafel 1871 bis 2004 des Statistischen Bundesamts haben (Ausprägung V2). Bei der Rentenrendite pro Jahr für die Rente inklusive Überschuss wurde zudem unterstellt, dass die vom Versicherer in Aussicht gestellte jährliche Rentensteigerung auf Basis der in der Anspar- und Rentenphase erwirtschafteten Überschüsse bis Vertragsende erreicht wird. Da Riester-Sparer zu Rentenbeginn die Wahl zwischen einer - zwar förderschädlichen, aber möglichen Kapitalabfindung, einer förderunschädlichen 30-prozentigen Kapitalentnahme mit Restverrentung und einer lebenslangen Rentenleistung haben, wurde die Destatis-Tafel zusätzlich um so genannte "Selektionseffekte" ergänzt. Das bedeutet: Genau wie die Versicherer ist ÖKO-TEST davon ausgegangen, dass nur jene Vorsorgesparer einen Riester-Vertrag abschließen, die sich gesund fühlen und dass sich nur jene zu Ruhestandbeginn für die komplette Rentenleistung entscheiden, die sich dann weiterhin gesund fühlen und daher wahrscheinlich eine höhere Lebenserwartung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Um diesen Effekt bei den Rentenrenditen angemessen berücksichtigen zu können, wurden die Selektionseffekte der DAV 2004 R Sterbetafel der Versicherungswirtschaft auf die Destatis-Generationentafel übertragen, und zwar bis zum Ende der Sterbetafel. Darüber hinaus wurden bei den Renditen auf die prognostizierte Rentenleistung jene Sterblichkeitseffekte einkalkuliert, die in allen Modellfällen anfallen, weil die Vorsorgesparer nach der ÖKO-TEST-Sterbetafel früher sterben als die Versicherer bei ihren Tarifen auf Basis der DAV 2004 R-Sterbetafel unterstellen. Dazu wurde ein hypothetisches Versicherungskollektiv nach Unisex-Sterbetafel gebildet, das einem mittelgroßen Versicherer entspricht. Auch die Ermittlung der Sterblichkeitsgewinne erfolgte zunächst unabhängig vom Geschlecht, allerdings exakt differenziert nach Geburtsjahrgängen, die genau im Jahr 2012 einen Riester-Vertrag abschließen und dem Kollektiv beitreten. Anschließend wurden die so ermittelten Sterblichkeitsgewinne wiederum geschlechtsunabhängig zu 75 Prozent - wie die Mindestzuführungsverordnung vorschreibt - auf die Kunden des hypothetischen Versicherungskollektivs verteilt. Da sich die Rentenerhöhung infolge der zusätzlich ausgeschütteten Sterblichkeitsgewinne infolge der unterschiedlich langen Zahldauer der Renten bei Männern und Frauen unterschiedlich auswirkt, ergeben sich allerdings unterschiedliche Renditeeffekte je nach Geschlecht und Alter.

Anschließend wurden die so ermittelten Renditen gerankt. Zur Ermittlung des Ranges wurde die Differenz zwischen höchster und niedrigster Rentenrendite in fünf gleich große Klassen geteilt. Den Rang eins besetzten wir dabei nicht. Die Rendite des besten Anbieters im jeweiligen Musterfall markiert daher lediglich den höchsten Wert in Rangklasse 2. Die garantierten Rentenleistungen der fondsgebundenen Tarife wurden zudem nach dem gleichen Bewertungsschema eingestuft wie bei den Klassiktarifen. So kann der Laie auf Anhieb erkennen, wie gut oder schlecht die sichere Rentenleistung bei den riskanteren Fondstarifen im Vergleich zu Klassikpolicen ist. Fonds, die ihre garantierte Rentenleistung mit herabgesetztem Rentenfaktor garantieren und zugleich eine deutlich niedrigere garantierte Rentenrendite aufweisen als der Durchschnitt aller Anbieter im Musterfall, wurden beim Gesamtranking um eine halbe Klasse herabgestuft.
Die Gesamtkostenbelastung des Vertrags haben wir ermittelt, indem wir die erzielbare Ablaufleistung vor Kosten mit jenen Beträgen verglichen haben, die laut Anbieter zu Rentenbeginn auf dem Kundenkonto stehen. Die Differenz zwischen beiden Verträgen gibt an, wie viel Kapital dem Kunden infolge der Vertragskosten verloren geht. Dabei ist auch berücksichtigt, auf wie viel Verzinsung der Kunden infolge der Kosten verzichten muss.

Bei den Klassiktarifen haben wir dabei unterstellt, dass alle Einzahlungen bis Rentenbeginn mit dem Mindestzins verzinst werden, den auch der jeweilige Anbieter seinen Kunden garantiert. Das war üblicherweise der aktuelle Mindestzins von 1,75 Prozent. Von dem so ermittelten Vertragsguthaben zu Rentenbeginn vor Kosten haben wir dann jenen Betrag abgezogen, der laut Versicherer zu Rentenbeginn garantiert auf dem Kundenkonto steht. In diesem Betrag ist das garantierte Zulagenkapital berücksichtigt. Sofern der Versicherer zu dem garantierten Gesamtkapital keine oder nur eingeschränkte Angaben macht, haben wir es auf Basis des jeweiligen Vertragsangebots geschätzt.

Folgende Modellfälle wurden untersucht: Modellfall 1 Sparer, 30 Jahre alt, Single, 30.000 € Jahresbruttoeinkommen, Geb.: 1.1.1982, Rentenbeginn mit 67 (1.1.2049), Modellfall 2 Sparerin, 35 Jahre alt , 2 Kinder (5 und 7 Jahre, förderberechtigt bis einschließlich 19. Lebensjahr), Jahresbruttoeinkommen 30.000 Euro (Geburtstag Sparerin: 1.1.1977, Kind 1 Geburtstag 1.1.2005, Kind 2 Geburtstag 1.1.2007, Rentenbeginn 1.1.2044), Modellfall 3 Sparer, 55 Jahre alt, keine förderberechtigten Kinder (Familienstand egal), Jahresbruttoeinkommen: 52.500 € (Geburtstag 1.1.1957, Rentenbeginn 1.1.2022). Vertragsbeginn ist jeweils der 1.1.2012. Zudem wollen die Sparer den Vertrag zulagenoptimal besparen, also den erforderlichen Mindestbeitrag für die volle Zulagenförderung einzahlen. Das bedeutet: Im Jahr 2012 werden insgesamt vier Prozent vom Vorjahres-Bruttoeinkommen eingezahlt, wobei sich dieser Gesamtsparbetrag aus Eigenbeitrag und Zulagen zusammensetzt. Das Bruttogehalt bleibt in allen Musterfällen konstant. Weitere Annahmen, die für alle Modellfälle gelten: Die Beiträge werden monatlich gezahlt. Sofern dem Vertrag Kinderzulagen gutgeschrieben werden, laufen diese bis zum 19. Lebensjahr des Kindes. Gewählt wurden Tarife mit mindestens einer Beitragsrückgewähr bei Tod in der Ansparphase und fünf Jahren Rentengarantiezeit und einer dynamischen Rente, die im Alter - je nach Anbieter - Jahr für Jahr steigt. Bei Tarifen mit Fondsprodukten wird eine durchschnittliche Rendite der Fonds von fünf Prozent pro Jahr unterstellt.

Untersucht wurden sowohl klassische Riester-Rentenversicherungen, die das Geld in einen konservativen Mix aus festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien sowie maximal 35 Prozent Aktien oder Aktienfonds anlegen und dafür einen Mindestzins von derzeit 1,75 Prozent garantieren und auch die Überschusserträge nach diesem konservativen Muster angelegen. Daneben werden Fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen getestet, bei denen der Sparbeitrag von vornherein gesplittet wird: Ein kleiner Teil vom Monatsbeitrag wird nach konventionellem Anlagemix oder aber in einem statischen bzw. dynamischen Mix aus Deckungskaptial plus Garantiefonds investiert, um - wie vom Gesetzgeber gefordert - den Erhalt aller gezahlten Eigenbeiträge und Zulagen bei Rentenbeginn sicherzustellen. Der Rest fließt in Investmentfonds - wobei je nach Anbieter einer oder mehrere Aktienfonds sowie eventuell Renten- und Mischfonds zur Auswahl stehen. Für alle Fonds wurde einheitlich eine jährliche Rendite von 5 Prozent pro Jahr unterstellt.

Die Vertragsdaten wurden per Fragebogen direkt bei den Anbietern oder verdeckt am Markt erhoben, einer detaillierten Plausibilitätsprüfung unterzogen und den Anbietern zur Verifizierung zurückgespielt. Darüber hinaus haben wir uns von den Anbietern die Angebotsunterlagen für den Kunden - mindestens für den Musterfall 2 - aushändigen lassen. Bei den Versicherern, die am Test nicht teilnehmen wollten, haben wir die Angebotsunterlagen soweit möglich direkt am Markt erhoben. Die Kostenangaben in den Produktinformationsblättern wurden auf Plausibilität, Vollständigkeit Verständlichkeit und korrekte Berechnung überprüft. Eine Überprüfung, ob die ausgewiesenen Überschusserträge vom jeweiligen Versicherer auch wirklich dauerhaft erwirtschaftet werden können, erfolgte nicht, genauso wie auch keine Überprüfung erfolgte, ob die besparten Fonds auch dauerhaft eine Rendite von 5 Prozent erzielen können. Auf Basis dieser Daten und der eigens für diesen Test entwickelten Sterbetafel , die ÖKO-TEST vom Büro für Versicherungs- und Finanzmathematik mathconcepts, Berlin, zur Verfügung gestellt wurde, haben wir die Rentenrenditen für die Tarife in den verschiedenen Modellfällen. Daneben haben wir auch die Renditen berechnet, die Sparer bis zum 80., 85. und 90.Lebensjahr erzielen. Die abschließende Auswahl der Kriterien, die Bewertung der Inhalte und das abschließende Ranking der Tarife wurden allein von ÖKO-TEST vorgenommen.

Renditevergleich

Testmethode: Für den Renditevergleich wurden die Leistungen und die Renditen von Riester-Rentenversicherungen den Leistungen ungeförderter Privatrenten mit gleicher Laufzeit und gleicher Jahresprämie gegenübergestellt. Dabei wurde jeweils die Differenz zwischen den Rentenrenditen je Modellfall ermittelt und zwar separat für die Rentenrendite bei Erhalt der garantierten Rentenleistung und die Rentenrendite bei Erhalt der prognostizierten Rentenleistung. Die Differenz bei den Rentenrenditen auf die garantierte Rente gibt exakt an, wie groß die Unterschiede bei den einkalkulierten Vertragskosten sind. Die Differenz bei der Rentenrendite auf die prognostizierte Leistung verrät, ob etwaige Kostenunterschiede später durch unterschiedliche Überschussgutschriften oder einen anderen Dynamiksatz im Rentenbezug angeglichen oder ausgeweitet werden. Renditeverzerrende Effekte, die sich ergeben können, weil Riester-Renten bereits mit einer Unisex-Sterbetafel kalkuliert werden, ungeförderte Tarife bislang dagegen noch nicht, wurden im Vorfeld des Vergleichs durch Korrektur der Riester-Rentenrenditen eliminiert. Gleichzeitig wurden auch die absoluten Leistungen miteinander verglichen und jeweils die Differenz zwischen den garantierten und prognostizierten Rentenleistungen sowie den Kapitalbeträgen gebildet, die als Garantiekapital und als Gesamtkapital inkl. Überschuss (prognostiziertes Kapital) zu Rentenbeginn auf dem jeweiligen Vertragskonto stehen.

Ausgewählt wurden Anbieter aus dem Test Altersvorsorge für Selbstständige, Erstveröffentlichung ÖKO-TEST, Ausgabe 3/2012 und dem Test ÖKO-TEST Ausgabe 09/2012, die sowohl eine Riester-Rente als auch eine ungeförderte Privat-Rente anbieten und zumindest für einen Test nach eigenen Angaben jeweils ihre Standard-Tarife gemeldet hatten. Nur in Ausnahmefällen haben wir auf verdeckt erhobene Angebote zurückgegriffen. Verglichen wurden ausschließlich klassische Rentenversicherungen. Bei den Modelfällen mussten folgende Grundannahmen erfüllt sein: Die Sparer haben bei Vertragsbeginn dasselbe Alter. Der Vertrag läuft über die gleiche Laufzeit, Rentenbeginn soll jeweils mit 65 Jahren sein. Sowohl in den Riester-Vertrag als auch in den ungeförderten Vertrag fließen jeweils 1.200 pro Jahr, wobei diese Summe bei der ungeförderten Police aus eigenen Mittel bestritten wird. Beim Riester-Vertrag setzt sich die Summe aus Eigenbeitrag plus Zulagen zusammen. Die Einzahlung der Eigenbeiträge erfolgt monatlich.

Verglichen wurden ausschließlich Tarife mit mindestens Beitragsrückgewähr sowie einer dynamischen Rente, die im Alter - je nach Anbieter - Jahr für Jahr steigt. Die Vertragsdaten wurden dem Test Altersvorsorge für Selbstständige Erstveröffentlichung ÖKO-TEST, Ausgabe 03/2012 und hier dem Test für ungeförderte Rentenversicherungen bzw. für Riester-Renten entnommen sowie den aktuellen Test von Riester-Policen, Erstveröffentlichung ÖKO-TEST, Ausgabe 09/2012 entnommen. Auf Basis der eigens für diese Tests entwickelten Sterbetafeln, die ÖKO-TEST vom Büro für Versicherungs- und Finanzmathematik mathconcepts, Berlin, zur Verfügung gestellt wurden, errechnete ÖKO-TEST nicht nur die Rentenrenditen für die Tarife in den verschiedenen Modellfällen. Für den Vergleich berechnete ÖKO-TEST auch die Renditedifferenz, die sich bei Riester-Renten infolge der Kalkulation der Renten mit einer Unisex-Sterbetafel ergeben. Um verzerrende Effekte infolge unterschiedlicher Sterbetafeln auszugleichen, wurden vor dem Vergleich die ursprünglichen Riester-Renten-Renditen bei den Männern um diese Renditedifferenz angehoben. Die abschließende Auswahl der Kriterien, die Bewertung der Inhalte und das abschließende Ranking der Tarife wurden allein von ÖKO-TEST vorgenommen.