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Mittel gegen Gelenkschmerzen im Test: Keines ist besser als "ausreichend"

ÖKO-TEST März 2013 | Autor: Jürgen Steiner & Online-Redaktion | Kategorie: Gesundheit und Medikamente | 28.02.2013

Mittel gegen Gelenkschmerzen im Test: Keines ist besser als "ausreichend"
Foto: Rustle / Shutterstock

Vielen Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel gegen Gelenkschmerzen enthalten Bestandteile, die der Körper zur Bildung von Knorpel benötigt. Aufgepeppt werden die Präparate häufig mit Vitaminen und Mineralstoffen. Doch im Test überzeugt uns keines der Mittel.

  • Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel gegen Gelenkschmerzen enthalten häufig die Wirkstoffe Glucosamin und Chondroitin.
  • Es gibt jedoch keine ausreichenden Belege dafür, dass diese Bestandteile einen Gelenkverschleiß aufhalten oder rückgängig machen können.
  • Von den 15 Produkten im Test können wir keines empfehlen, die besten Mittel erhalten die Gesamtbewertung "ausreichend".

Die Gelenke verschleißen im Laufe des Lebens, was der eine früher, der andere später zu spüren bekommt. Veranlagung spielt ebenso eine Rolle wie einseitige Be- und Überlastung, Übergewicht und zu wenig Bewegung. Der Knorpel, der für Beweglichkeit sorgt, erweicht, bekommt Risse, wird abgerieben und abgerieben, bis irgendwann die Knochen blank liegen und die Gelenke knirschen.

Glucosamin und Chondroitin bilden Knorpel

Verbindungen aus Zuckern und Eiweißen, sogenannte Proteoglykane, bilden die Grundsubstanz des Knorpels. Zu ihren Bausteinen zählen Glucosamin und Chondroitin. Wenn nun der Knorpel schwindet, müsste man ihn doch durch Zufuhr seiner Bestandteile wieder aufpäppeln können, dachte sich der Amerikaner Jason Theodosakis und veröffentlichte 1996 sein Buch "The Arthritis Cure". Es erschien 1997 auch auf Deutsch unter dem vollmundigen Titel "Die Arthrose-Kur: Endlich ist Heilung möglich".

Die Idee klang nicht schlecht und fiel auf fruchtbaren Boden: Zum einen leiden Millionen von Menschen an schmerzhafter Arthrose, zum anderen haben Ärzte ihren Patienten wenig mehr zu bieten als Schmerzmittel und entzündungshemmende Kortisonspritzen.

Größere Untersuchungen ernüchterten

Erste Studien brachten vielversprechende Ergebnisse. Doch spätere, größere Untersuchungen, deren Augenmerk sich speziell auf Patienten mit Arthrose und die Parameter Schmerz und Gelenkfunktion richtete, waren ernüchternd.

Ein Meilenstein war die 2006 veröffentlichte GAIT-Studie mit knapp 1.600 Teilnehmern. In dieser Untersuchung erbrachte die Einnahme von Glucosamin allein oder in Kombination mit Chondroitin keinen Vorteil gegenüber einem Placebo. Allenfalls in einer Untergruppe von Patienten mit mittelschweren bis schweren Schmerzen waren Verbesserungen der Symptome erkennbar.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat Therapieempfehlungen zur Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen veröffentlicht. Auch sie kommt darin zu dem Schluss, dass derzeit keine klinischen Studien vorliegen, in denen nachweislich gezeigt werden konnte, dass Glucosamin allein oder in Kombination mit Chondroitin verschleißbedingte Veränderungen verlangsamen oder gar umkehren kann.

Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin, Chondroitin & Co.

Nun ist es eine Sache, wenn eine Substanz als Arzneimittel wirken und so Symptome lindern sowie Krankheiten heilen soll. Dann wird sie, in der Regel in hoher Dosierung, gezielt verabreicht, um eine Heilwirkung zu erzielen.

Was aber, wenn dieser Stoff in geringerer Dosierung als Lebensmittel in Verkehr gebracht wird – zum Beispiel als Nahrungsergänzungsmittel? Kann derselbe Wirkstoff dann auch den Gesunden vor den gleichen Beschwerden bewahren?

Mittel gegen Gelenkschmerzen im Test
Mittel gegen Gelenkschmerzen im Test (Foto: CC0 / Unsplash.com / Rayyu Maldives photographer)

Die Anbieter von glucosamin- und chondroitinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln oder auch Kollagenpräparaten verwendeten lange entsprechende gesundheitsbezogenen Angaben, sogenannte "Health Claims". So stand beispielsweise auf der Verpackung: "Hilft, gesunde Gelenke zu erhalten", "unterstützt die Mobilität" oder "Kollagen macht die Gelenke beweglich und geschmeidig".

Nicht alle Gesundheits-Aussagen zulässig

Im Rahmen der Überprüfung und Bewertung dieser "Health Claims" ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) rigoros vorgegangen. Seit dem 14. Dezember 2012 dürfen Lebensmittelhersteller nur noch 222 bestimmte 'Health Claims' verwenden – mehrheitlich Aussagen zu Vitaminen und Mineralstoffen.

Bei den zulässigen Health Claims handelt es sich zumeist um hinlänglich bekanntes Lehrbuchwissen, beispielsweise: "Fluorid trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei", "Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt" oder "Thiamin (Vitamin B1) trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei".

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Die EFSA verneinte im gleichen Zug rund 1.600 andere gesundheitsbezogene Angaben, unter anderem, weil die beanspruchten Behauptungen nicht ausreichend belegt waren.

Dies traf auch die Aussagen zur Gelenkgesundheit durch Glucosamin und Chondroitin: Weder seien Arthrosepatienten repräsentativ für die allgemeine Bevölkerung noch könnten Studienergebnisse, die an Arthrosepatienten gewonnen wurden, auf den Erhalt normaler Gelenke hochgerechnet werden, wie es in einer Stellungnahme der EFSA heißt.

Gelenkmittel wechselten das Gewand

Wer nun glaubt, die Zeit der glucosamin-haltigen Nahrungsergänzungsmittel sei damit abgelaufen, irrt. Etliche Produkte sind mit fast unveränderter Zusammensetzung weiterhin im Handel und wurden lediglich mit (mehr oder weniger vielen) Vitalstoffen aufgepeppt. Da trifft es sich gut, dass es nun beispielsweise zulässig ist, zu schreiben: "Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Knorpelfunktion bei."

Dem Umsatz hat die Diskussion um die Health Claims bei den Gelenkpräparaten anscheinend nicht geschadet: Gut 100 Millionen Euro haben die Verbraucher nach Angaben des Gesundheitsdienstleisters IMS Health im vergangenen Jahr für rezeptfreie Arzneimittel und Nichtarzneimittel mit Glucosamin, Chondroitin, Hyaluronsäure, Grünlippmuschelpulver oder Gelatine ausgegeben.

Mittel gegen Gelenkschmerzen: Testergebnis

Grund genug, uns die Produkte nochmals näher anzusehen. Wir haben deshalb sieben Arzneimittel mit dem Wirkstoff Glucosamin sowie acht Nahrungsergänzungsmittel getestet, die aufgrund ihrer Aufmachung einen Nutzen für den Gelenkknorpel andeuten.

>> Lesen Sie auch: So testen wir Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel & Co.

Mittel gegen Arthrose im Test
Mittel gegen Arthrose im Test (Foto: CC0 / Unsplash.com / Petr Ruzicka)

Dabei haben wir einiges zu bemängeln, nicht nur die unklare Datenlage zur therapeutischen Wirkung von Glucosamin bei Arthrose-Patienten. In der Gebrauchsinformation eines Arzneimittels und einiger Nahrungsergänzungsmittel wird beispielsweise nicht darauf hingewiesen, dass Kinder und Jugendliche diese nicht einnehmen sollten, weil nicht genügend Daten dazu vorliegen, ob sie in dieser Altersgruppe überhaupt unbedenklich sind.

Vitamin C als überflüssiger Lückenbüßer

In vielen Produkten hat sich zwar die Zusammensetzung praktisch nicht verändert, dafür soll es jetzt Vitamin C richten – mithilfe des zulässigen Health Claims, dass das saure Vitamin die normale Kollagenbildung unterstützt, die für den Knorpel wichtig ist. Was nicht verraten wird: Die dafür benötigte Menge Vitamin C kann leicht mit einer ausgewogenen Ernährung erreicht werden.

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Unnötiges Kupfer, Mangan oder Zink

Auch überflüssige Spurenelemente finden sich in einigen Mitteln. "Aufgrund der guten Versorgungslage der hiesigen Bevölkerung mit Kupfer" beziehungsweise weil "kein Hinweis auf einen unzureichenden Versorgungsstatus an Mangan vorliegt", sollten die beiden Spurenelemente nach einer Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nicht in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein. Zwei Anbieter schert das wenig. Andere Ergänzungsmittel enthalten mehr Zink, Vitamin E oder Selen als vom BfR empfohlen.

Fehlende Warnhinweise bei zwei Produkten

Patienten, die blutgerinnungshemmende Mittel vom Typ der Cumarine einnehmen, sollten kein Glucosamin schlucken. Es besteht das Risiko, dass die gerinnungshemmende Wirkung verstärkt wird, was zu unerwünschten und gefährlichen Blutungen führen kann. Einen entsprechenden Warnhinweis vermissen wir bei zwei Produkten.

Vitamin D hilft nicht bei Gelenkschmerzen

Leider sind uns auch keine anderen Wundermittel gegen Gelenkschmerzen bekannt. "Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei", so lautet ein weiterer zulässiger Health Claim.

Aber: Gegen Arthroseschmerzen im Knie hilft auch dieses Vitamin nicht, wie Wissenschaftler um den Rheumatologen Timothy McAlindon festgestellt haben: Nach zwei Jahren täglicher Einnahme von 50 Mikrogramm Vitamin D zeigten sich bei den Probanden in der Studie weder im Hinblick auf die Schmerzreduktion noch auf den fortschreitenden Knorpelabbau signifikante Unterschiede zur Placebogruppe.

Mittel gegen Gelenkschmerzen im Test
Mittel gegen Gelenkschmerzen im Test (Foto: CC0 / Unsplash.com / Hadis Safari)

ÖKO-TEST rät

  • Übergewicht stellt die größte Belastung für die Gelenke dar. Gleichmäßige Bewegungen wie Radfahren, Wandern in der Ebene, Schwimmen oder Wassergymnastik halten die Gelenke in Schuss und helfen beim Abnehmen.
  • Wer es bei arthrosebedingten Kniebeschwerden – trotz der wenig überzeugenden Studienlage – mit einem glucosaminhaltigen Arzneimittel versuchen will, braucht Geduld, denn anders als Schmerzmittel wirken sie nicht sofort.
  • Ist nach drei Monaten kein Effekt feststellbar, können sie getrost abgesetzt werden.

Weiterlesen auf oekotest.de:


Wir haben diese Produkte für Sie getestet

Abtei Gelenk 1100, Tabletten
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Abtei-Pharma
Alsiroyal Mobil Plus Knorpel, Kapseln
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Alsitan (Reformhaus)
CH Alpha Plus Trink-Kollagen, Trinkampullen
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Das Gesunde Plus Gelenk Depot-Tabletten Aktiv Plus
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Dm
Dona Filmtabletten 750 mg
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Rottapharm / Madaus
Doppelherz Glucosamin-Hydrochlorid 750 mg, Tabletten
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Queisser (Apotheke)
Glucosamin-Ratiopharm 1500 mg, Pulver
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Ratiopharm (Apotheke)
Glucosamin-Stada 1500 mg, Pulver
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Stadapharm (Apotheke)
Leka 500, Tabletten
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Wörwag (Apotheke)
Litozin Hagebuttenpulver mit Gopo + Vit. C, Granulat
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Queisser (Apotheke)
Progona, Filmtabletten
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CNP (Apotheke)
Salus Gelenk-Aktiv, Kapseln
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Salus (Reformhaus/Naturwarenladen)
Taxofit Gelenke Plus Ultra, Depottabletten
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MCM-Klosterfrau
Tetesept Gelenk Vital Plus, Tabletten
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Tetesept Pharma
Voltaflex 750 mg Glucosaminhydrochlorid, Filmtabletten
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Novartis Consumer Health (Apotheke)

Testverfahren

Einkauf: Abnutzungen an den Gelenken sind im Laufe des Lebens praktisch unvermeidlich. Schön wäre es, ließen sich Gelenkbeschwerden nebenwirkungsarm lindern oder es gäbe Mittel, die dazu beitragen, die Gelenke gesund zu erhalten. In Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und Naturwarenläden werden eine Reihe von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zu diesen Zwecken angeboten. Eine Auswahl von 15 Produkten haben wir eingekauft.

Pharmakologische Begutachtung: Ist die Wirksamkeit der getesteten Arzneimittel in Studien belegt? Dieser Frage hat sich unser wissenschaftlicher Berater, Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt am Main, angenommen. Mit Blick auf die maßgeblichen Inhaltsstoffe in den Nahrungsergänzungsmitteln hat er nach belastbaren Daten gesucht, ob diese gesunde oder gar kranke Gelenke günstig beeinflussen. In diese Rubrik fallen auch die Gebrauchsinformationen der Produkte: Sind alle wichtige Warnhinweise, Anwendungsbeschränkungen, Gegenanzeigen oder auch Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen aufgeführt?

Hilfsstoffe/Weitere Inhaltsstoffe: Hier geht es darum, was außer den Wirk- oder maßgeblichen Inhaltsstoffen in den Tabletten, Kapseln, Pulvern oder Trinkampullen steckt. Wir haben nach bedenklichen oder umstrittenen Substanzen wie halogenorganischen Verbindungen und Azo-Farbstoffen gesucht.

Die Bewertung: Was tun, wenn es auf der einen Seite Studien gibt, die auf die Wirksamkeit eines Arzneimittels schließen lassen, auf der anderen Seite aber auch solche, nach denen es unwirksam ist? In diesen Fällen gilt es zu gewichten - im Falle der Glucosamin-haltigen Arzneimittel wiegen die negativen Studien schwerer, sodass wir deren Wirksamkeit als nur "wenig überzeugend" belegt einstufen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln bestimmt in erster Linie ihr Nutzen für den gesunden Verbraucher das Gesamturteil - und wo kein Nutzen, da keine auch nur ansatzweise positive Bewertung. Mit unnötig erhöhten Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen rutschen die Mittel dann in die dunkelsten Tiefen des Kellers.

Bewertungslegende

Abwertungen Arzneimittel: Unter dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung führt zur Abwertung um drei Noten: eine nur wenig überzeugend nachgewiesene Wirksamkeit. Zur Abwertung um eine Note führt: eine fehlende Anwendungsbeschränkung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Unter dem Testergebnis Hilfsstoffe führen zu Abwertung um eine Note: die Farbstoffe Chinolingelb (E 104) und Gelborange S (E 110). Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis  Pharmakologische Begutachtung und dem Testergebnis Hilfsstoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" ist, verschlechtert das Testergebnis Hilfsstoffe um eine Note.

Abwertungen Nahrungsergänzungsmittel: Unter dem Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: fehlender Nutzen des Produkts für den gesunden Verbraucher. Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) Mangan; b) Kupfer; c) ein erhöhter Gehalt von mehr als 30 μg Selen pro höchste empfohlene Tagesdosis; d) ein fehlender Hinweis zur Nichtanwendung bei Kindern und Jugendlichen bei Zusatz von Zink. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein erhöhter Gehalt von mehr als 15 mg Vitamin E pro höchste empfohlene Tagesdosis; b) ein erhöhter Gehalt von mehr als 2,25 mg Zink pro höchste empfohlene Tagesdosis, wenn nicht bereits der fehlende Hinweis zur Nichtanwendung bei Kindern und Jugendlichen bei einem Zusatz von Zink abgewertet wurde; c) Fischöl; d) ein fehlender Hinweis zur Nichtanwendung bei Kindern und Jugendlichen bei Glucosamin- und/oder Chondroitin- und/oder Grünlippmuschel-haltigen Produkten, wenn nicht bereits der fehlende Hinweis zur Nichtanwendung bei Kindern und Jugendlichen bei einem Zusatz von Zink abgewertet wurde. Unter dem Testergebnis Weitere Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: der halogenorganische Süßstoff Sucralose. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe und dem Test ergebnis Weitere Inhaltsstoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" ist, verschlechtert das Testergebnis Weitere Inhaltsstoffe um eine Note.

Testmethoden: Pharmakologische Begutachtung. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse

Einkauf der Testprodukte: November 2012

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