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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2012
vom

Tiefkühlpizza, Salami

Ein starkes Stück!

Bei Pizza aus der Tiefkühltruhe greifen die Deutschen vor allem zu "Salami". Der Hit sind die getesteten Pizzen leider nicht. Aber vier schneiden immerhin noch mit "gut" ab.

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14.10.2011 | Etwas mehr als neun Tiefkühlpizzen verspeist jeder Deutsche pro Jahr. Macht rund 750 Millionen im Jahr.

Für uns ein guter Grund, die Tiefkühlpizza näher unter die Lupe zu nehmen. Im Test: Pizza Salami, davon einige auch in der scharfen Variante. Wir haben die Pizzen professionell verkosten und untersuchen lassen.

Die Testergebnisse

Schade, von einem Lieblingsgericht hätten wir mehr erwartet. Die meisten Pizzen schaffen es nicht über die Note "befriedigend" hinaus. Erstaunlich auch: Gerade zwei Markenprodukte gehören zu den schlechteren Pizzen im Test.

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So haben wir getestet

Der Einkauf
In Supermärkten, Discountern und Bio-Läden sowie beim Heimlieferservice Bofrost haben unsere Einkäufer Tiefkühlpizza besorgt - und zwar die Sorte Salami, die mit Abstand beliebteste Pizza hierzulande. Dabei landeten auch einige scharfe Varianten im Einkaufswagen. In der Regel haben wir eine Sorte pro (Handels-)Marke gekauft. Nur bei den Branchengrößen Wagner und Dr. Oetker nahmen wir jeweils drei verschiedene Pizzen in den Test. Das spiegelt auch die Marktbedeutung dieser Marken wider.

Die Inhaltsstoffe
Was steckt alles drin, in der Fertigpizza? Natürlich haben wir ganz genau auf die Zutatenliste und die Kalorienangabe geschaut. Aber wir ließen auch im Labor nachprüfen, ob die Angaben bezüglich Käse, Salami und Salz stimmen. Außerdem untersuchten die beauftragten Labore auf eine Reihe von Keimen, von denen einige schädlich für die Gesundheit sein können, andere auf eine unsaubere Arbeitsweise hindeuten. Unter den Inhaltsstoffen haben wir auch die Sensorik zusammengefasst, also die Ergebnisse einer professionellen Verkostung, bei der unter anderem darauf geachtet wird, ob die Pizza von dem abweicht, was heutzutage technologisch machbar ist. Da es hier aber auch keine Fehler gab, gibt es hier auch keine Abwertung.

Die Bewertung
Zu viel Salz und zu viele Kalorien sind die üblichsten Probleme bei Fertiggerichten. Das zeigt unser Test ein weiteres Mal. Und das führt auch zu den eher mittelprächtigen Noten. Ebenfalls auf der Abwertungsliste stehen Zutaten, die vermutlich den Geschmack verbessern oder verstärken sollen und möglicherweise Glutamat enthalten. Manche Hersteller haben auch an Zusatzstoffen nicht gespart. Wir werten dies nicht ab, da unter den zugesetzten Stoffen keine eindeutig problematischen Stoffe sind. Trotzdem nennen wir unter "Das ist uns aufgefallen" die Produkte, die uns durch besonders viele Stoffe aufgefallen sind. Denn wir sind der Ansicht, dass eine Tiefkühlpizza mit wenigen, naturbelassenen Inhaltsstoffen auskommen sollte.

So haben wir getestet

Unter den weiteren Mängeln werten wir zudem Deklarationsmängel ab.

So haben wir getestet

Zum Beispiel die Angabe einer unverschämt kleinen Portion von einer halben Pizza oder eine Produktabbildung, auf der viel mehr Käse zu sehen ist als auf der zubereiteten Pizza.

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