100 Gute Lebensmittel im Test

Von Kräutertee bis Falafel, von Fisch bis Trockenobst: Wir stellen Ihnen 100 sehr gute und gute Lebensmittel vor, die beweisen: Genuss und verantwortungsvolles Konsumieren schließen sich nicht aus. Wenn das mal kein Grund ist, endlich wieder mit Lust und Appetit zu kochen und zu essen.

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100 Gute Lebensmittel im Test

17 Pflegeversicherungen für Kinder im Test

Für ganz wenig Geld können Kinder gegen die finanziellen Folgen von lebenslanger Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit abgesichert werden. Doch einige Tarife bieten nur scheinbar Sicherheit.

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17 Pflegeversicherungen für  Kinder im Test

20 Zahncremes für empfindliche Zähne im Test

Die meisten Testprodukte können nach Ansicht von Fachleuten einen Versuch wert sein, wenn die Zähne sehr empfindlich sind. Schlecht abgeschnitten haben alle untersuchten Naturkosmetikmarken: Darin fehlt das für die Kariesprophylaxe so wichtige Fluorid.

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20 Zahncremes für empfindliche Zähne im Test

13 Fahrradhelme im Test

Karosserie, Anschnallgurte und Airbags schützen einen Autofahrer beim Unfall. Fahrradfahrer haben für den Fall des Fallens nur den Fahrradhelm. In unserem Test zeigen zwölf Helme und ein leichter Kopfschutz, wie belastbar sie sind.

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13 Fahrradhelme im Test

15 Kindersandalen im Test

Wieder einmal landen alle Sandalen im roten Bereich. Dennoch: Die Schadstoffbelastung ist insgesamt etwas gesunken. Doch die Hersteller machen offenbar nur kleine Schritte vorwärts.

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15 Kindersandalen im Test

23 Gesichtscremes im Test

Der morgendliche Griff in den Cremetiegel gehört für die meisten Frauen zur Gesichtspflege. Ob tägliches Cremen zwingend nötig ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. Tatsache ist: An einem Großteil der getesteten Gesichtscremes haben wir kaum etwas auszusetzen.

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23 Gesichtscremes im Test

Reaktionen: Weihenstephan Rahmjoghurt mild Erdbeere

Die Molkerei Weihenstephan hat die Aromendeklaration im Weihenstephan Rahmjoghurt mild Erdbeere korrigiert, wodurch sich das Gesamturteil verbessert. Im Test Erdbeerjoghurt (ÖKO-TEST-Magazin 01/2013) hatten wir die Bezeichnung "natürliches Erdbeeraroma" kritisiert, weil im Joghurt Aromen nachgewiesen wurden, die nicht in der Erdbeere vorkommen. ...

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Reaktionen: Weihenstephan Rahmjoghurt mild Erdbeere

Reaktionen: Al-Ko Robolinho 3000

Die vollständigen Testergebnisse zum Mähroboter Robolinho 3000 von Al-Ko sind jetzt online. Kurz bevor die Aprilausgabe des ÖKO-TEST-Magazins in den Druck ging, schickte uns der Mähroboterhersteller Al-Ko eine Unterlassungserklärung zu. Er wollte, dass wir etliche Ergebnisse nicht veröffentlichen. Um sicherzustellen, dass das Heft erscheinen kan...

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Reaktionen: Al-Ko Robolinho 3000

Reaktionen: Dreiflüsse Kringeller Dachsberg Quelle Naturel

An dem Kringeller Dachsberg Quelle Naturel (0,56 Euro pro Liter) hatten wir im Test Stilles Mineralwasser, geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung (Ratgeber Kleinkinder 13:2011) einiges auszusetzen. In der Zwischenzeit hat der Hersteller immerhin den Schraubdeckel verbessert, der jetzt kein PVC mehr enthält. Keine Änderungen teilte der...

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Reaktionen: Dreiflüsse Kringeller Dachsberg Quelle Naturel

Reaktionen: Paradies Baby- und Kindermatratze Sara

Im Test Kindermatratzen (Ratgeber Kleinkinder 14:2012) schnitt die Paradies Baby- und Kindermatratze Sara mit "gut" ab. Einziger Kritikpunkt war der Inhaltsstoff Antimon - ein toxisches Spurenelement, das unter anderem zur Produktion von Polyesterfasern eingesetzt wird. Inzwischen enthält das Produkt gar kein Antimon mehr. Die schadstofffreie Sc...

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Reaktionen: Paradies Baby- und Kindermatratze Sara

Reaktionen: Malie Tapsi Air Kinderbett-Matratze

Hersteller Malie hat nach unserem Test Kindermatratzen im Ratgeber Kleinkinder 14:2012 an seiner Tapsi Air Kinderbett-Matratze einige Korrekturen vorgenommen. Nun sind nur noch Spuren des Halbmetalls Antimon enthalten. Überflüssige optische Aufheller wurden aus der Wattierung verbannt. Verbraucher erkennen die verbesserten Produkte an der Serien...

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Reaktionen: Malie Tapsi Air Kinderbett-Matratze

Reaktionen: Allianz Riester-Rente

Die Allianz Lebensversicherung darf ärmere Riester-Kunden nicht länger mit einer geringeren Überschussbeteiligung abspeisen als Besserverdienende. Entsprechende Überschussklauseln hat das Landgericht Stuttgart mit Urteil vom 25. April 2013 (Az. 11 O 231/12) für intransparent und damit unwirksam erklärt. Das Urteil ist allerdings noch nicht recht...

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Reaktionen: Allianz Riester-Rente

Reaktionen: Landliebe Joghurt auf Erdbeeren

An dem Landliebe Joghurt auf Erdbeeren bemängelten wir im Test Erdbeerjoghurt (ÖKO-TEST-Magazin 01/2013) unter anderem die Deklaration des zugesetzten Aromas. So verwendete der Anbieter die Bezeichnung "natürliches Erdbeeraroma". Im Labor ließen sich jedoch erdbeerfremde Aromen nachweisen. Jetzt ist der Zusatz als "natürliches Aroma" deklariert ...

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Reaktionen: Landliebe Joghurt auf Erdbeeren
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Juni 2013

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Die Tests
Betriebliche Altersvorsorge: Vorsicht teure Falle
Fahrradhelme: Sturz und gut
Gesichtscremes: Gepflegte Sache
Gute Lebensmittel: Richtig gutes Essen
Kinderschuhe, Sandalen: Der Lauf der Dinge
Pflegeversicherungen, Pflegetagegeld Kinder: Günstige Existenzsicherung
Zahncremes für empfindliche Zähne: Pasta!

Für Sie getestet
Dauerhafte Haarfarbe
Holzöl für Gartenmöbel
Mittel zur Warzenbehandlung
Sonnenschutz für die Kleinsten

Reaktionen
Al-Ko Robolinho 3000: Ärger vor der Hefterscheinung
Dreiflüsse Kringeller Dachsberg Quelle Naturel: Deckel jetzt ohne PVC
Landliebe Joghurt auf Erdbeeren: Aroma nun richtig deklariert
Malie Tapsi Air Kinderbett-Matratze: Matratze besser
Paradies Baby- und Kindermatratze Sara: Schlafunterlage schadstofffrei
Weihenstephan Rahmjoghurt mild Erdbeere: Deklaration verbessert

Magazin
Alltag mit Kind: Platz da!
Bewässerungssysteme: Automatisch gießen
Boutiquehotel Stadthalle in Wien: Wohlfühlen mit gutem Gewissen
Das sind wir: Einen Enkel extra
Die Klimakrieger
Fahrradreisen: Stadt, Land und viel Fluss
Gesund von Jahr zu Jahr: Weh-Klagen
Jein: Kinder gehören pünktlich ins Bett!
Leidenschaft für Lebensmittel: Die Resteverwerter
Partnerschaft: Ich bin dann mal (kurz) weg!
Photovoltaikindustrie 2013: Wieder Licht in Sicht
Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker
Terrassenbeläge: Recyceln statt Roden?
Zecken: Auf der Lauer

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Bienengift statt Botox
DB-Online-Tickets erst ab 15
Elektrosmog durch Solaranlage
Gartenmöbel aus Polyrattan
Gefrorene Shrimps mit Glasur
Klamottengeld für 14-Jährige?
Medikamente nicht im Liegen einnehmen
Nicht zu viel Vollmilch!
Reifungsgas bei Bio-Obst
Schulwegtraining braucht Zeit
Sonnencreme und Make-up
Wer zahlt Nachhilfe?

Reaktionen
Allianz Riester-Rente: Landgericht verbietet Benachteiligung ärmerer Sparer

Meldungen
Alles sicher bei Omi?
Auf Buchfühlung
Auf dem Sprung zum Doktor
Betrunkene Tannen
Buchtipp: Wege aus der digitalen Vertrauenskrise
Buchtipp: Die verzweifeltsten Hotels Europas
Buchtipp: Kündigung statt Seelsorge
Buchtipp: Glühende Liebeserklärung ans Brot
Buchtipp: Eine Liebe in den Wirren der Weltgeschichte
Buchtipp: Zwischen privatem Glück und politischen Zwängen
China: gewaltiger Kohlekonsum
Dm-Verheimatungszeichen
EEG-Rechner für Hausgebrauch
Energiesparende Wäschetrockner
Giftige Raupenhaare
Hacky-Sack - häkel dir einen!
Haiprodukte liegen lassen
Ins Netz gegangen
Interview: Von Krebsdiäten ist abzuraten
Kein Pardon bei Treppenbreite
Klingeltöne ohne Abzocke
Leuchten-Suchmaschine
Neptunbälle als Dämmstoff
Neue Blaue Engel für emissionsarme Holzprodukte
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland ein Klimaschutzgesetz
Ökologische Jeans
Produktpiraterie: keine Gnade!
Reisetipp: Nordpfalz: Die Welt der Kelten entdecken
Reisetipp: Westschweden: Unterwegs im Kajak
Reisetipp: Montafon: Tägliche Gratiswanderungen
Rückversicherer sieht Risiko durch Nanotechnologie
Schmerzmittel: Experten raten zu mehr Vorsicht
Schutz vor gefälschten Arzneimitteln
Sieben Tage handylos
Surftipp
Umstrittene H&M-Werbung
Umweltfreundliche Verpackung
Was ist eigentlich ... Upcycling?
Was kosten Luftschadstoffe?
Wildpflanzen und Wildsamen
ZDF-Fernsehtipp: Ackern für die Zukunft
Zeit für Kinder

Weitere Informationen

Neue Produkte

Beiersdorf (Nivea Baby Sonnenschutz Lotion 50+), Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
L'Oréal/Garnier (Garnier Olia Dauerhafte Haarfarbe), Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 01801/002070;
Meda Pharma (EndWarts), Benzstr. 1, 61352 Bad Homburg v.d. Höhe, Tel. 06172/888-01;
Remmers Baustofftechnik (Aidol Teak-Öl), Bernhard-Remmers-Str. 13, 49624 Löningen, Tel. 05432/83-0;

Fahrradhelme

Abus August Bremicker Söhne, Altenhofer Weg 25, 58300 Wetter, Tel. 02335/634-0;
Alpina International, Äußere Industriestr. 8 a, 86316 Friedberg-Derching, Tel. 0821/78003-0;
Bell Sports Ireland, Ltd., River House, St. Mary's Road, Newcastle West, County Limerick, IRLAND, Tel. +353/69-61544;
Casco International, Gewerbering Süd 11, 01900 Bretnig-Hauswalde, Tel. 03595/5839-0;
Cratoni Helmets, Dr.-Hockertz-Str. 33, 73635 Rudersberg, Tel. 07183/93930-0;
DHG Knauer (KED), Kleines Wegle 8, 71691 Freiberg am Neckar, Tel. 07141/79192-0;
Giro Ireland, River House, Saint Mary's Road, Co. Limerick, Ireland, IRLAND, Tel. +353/69-61544;
Inter-Union Technohandel (Profex), Klaus-von-Klitzing-Str. 2, 76829 Landau/Pfalz, Tel. 06341/284-0;
MET SPA, Via Piemonte 373, 23018 Talamona SO, ITALIEN, Tel. +39/0342-615876;
Trikant (Helt-Pro, Persönliche Schutzausrüstung Kategorie I), Geierswalder Strasse 19, 02979 Elsterheide/Neuwiese, Tel. 0351/4189799;
Uvex Sports, Würzburger Straße 154, 90766 Fürth, Tel. 0911/9774-0;
Voss Spezial-Rad/Nutcase Germany & Austria, Alte Schmiede 3, 25582 Kaaks, Tel. 04893/42872-50;
Yakkay, Rentemestervej 23A, 2400 Copenhagen NV, DÄNEMARK, Tel. +45/39-2022-99.

Gesichtscremes

Aktiv-Derma, Widenmayerstr. 46, 80538 München, Tel. 089/21269085;
Apotheker Walter Bouhon, Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg, Tel. 0911/93670-0;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Dr. Theiss Naturwaren, Michelinstr. 10, 66424 Homburg/Saar, Tel. 06841/709-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Henkel Cosmetic, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
Johnson & Johnson/Bebe, Johnson & Johnson Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
L'Oréal Deutschland, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
Maxim Markenprodukte, Donatusstr. 112, 50259 Pulheim-Brauweiler, Tel. 02234/98402-0;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Yves Rocher, Albstadtweg 10, 70567 Stuttgart, Tel. 0711/88776611;

Gesichtscremes, zertifizierte Naturkosmetik

BCG Baden-Baden Cosmetics Group / Sans Soucis, Im Rosengarten 7, 76532 Baden-Baden, Tel. 07221/68801;
BCG Baden-Baden Cosmetics Group/Dr. Scheller, Im Rosengarten 7, 76532 Baden-Baden, Tel. 07221/688-257;
Börlind, Lindenstr. 15, 75365 Calw, Tel. 07051/6000-67;
i+m Naturkosmetik Inge Stamm, Greifswalder Str. 214, 10405 Berlin, Tel. 030/44324840-10;
Kneipp-Werke /Laboratoire Cattier, -, 97064 Würzburg, Tel. 0931/88043-0;
L'Occitane/Geschäftsbereich Melvita, Königsallee 63-65, 40215 Düsseldorf, Tel. 0211/159779-25;
Speick, Benzstraße 9, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 0711/1613-0;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, SCHWEIZ, Tel. 07171/919414;

Kindersandalen

ECCO Sko, Industrivej 5, 6261 Bredebro, DÄNEMARK, Tel. 00800/32267467;
Falc Spa/Naturino, C.da San Domenico, 24, 62012 Civitanova Marche, ITALIEN, Tel. +39/0733-79091;
Geox Deutschland, Wilhelm-Wagenfeld-Str. 26, 80807 München, Tel. 0800/8777900;
Heinrich Deichmann-Schuhe/Elefanten, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Tel. 0201/8676-00;
HR Group, Postfach 21 29, 49011 Osnabrück, Tel. 0800/73669358;
Imac S.p.A., Divisione IGI, Via J. Gagarin, 6, 06070 Ellera di Corciano (PG), ITALIEN, Tel. +39/075-50281;
J.H. Pölking, Großer Fledderweg 29, 49084 Osnabrück, Tel. 0541/95747-0;
Jack Wolfskin, Jack Wolfskin Kreisel 1, 65510 Idstein/Ts., Tel. 06126/954-0;
Keen Europe Outdoor, Lloydstraat 62, 3024 EA Rotterdam, NIEDERLANDE, Tel. 00800/22555336 oder +31/10-2211-444;
Legero Schuhfabrik, Marburger Straße 10, 8042 Graz, ÖSTERREICH, Tel. +43/316-429100-0;
Noël Entreprises, 6 avenue de Helmstedt, 35501 Vitré, FRANKREICH, Tel. +33/2-99757036;
Ricosta Schuhfabriken, Dürrheimer Str. 43, 78166 Donaueschingen, Tel. 0771/8050;
Skofabriken Kavat AB, Box 101, 692 22 Kumla, SCHWEDEN, Tel. +46/1958-7330;
Timberland Europe Services Ltd., Framewood Road, SL36PJ Wexham Springs, Slough, GROSSBRITANNIEN, Tel. +44/1753-497000;
zLabels (Stups), Unter den Linden 21, 10117 Berlin, Tel. 030/200088520.

100 gute Lebensmittel

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Alnavit, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/6481-0;
Alpro N.V., Vlamingstraat 28, 8560 Wevelgem, BELGIEN, Tel. 0800/5858 567;
Andechser Molkerei Scheitz, Biomilchstr. 1, 82346 Andechs/Obb., Tel. 08152/379-0;
Arche Naturprodukte, Liebigstr. 5a, 40721 Hilden, Tel. 02103/5005-6;
Barnhouse Naturprodukte, Edisonstr. 3 A, 84453 Mühldorf am Inn, Tel. 08631/3622-36;
Basic Lebensmittelhandel, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 089/3066896-0;
Bauck, Duhenweitz 4, 29571 Rosche, Tel. 05803/9873-0;
Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei, Birkelstr. 11, 71384 Weinstadt-Endersbach, Tel. 07151/99515-0;
Biofournil, La Camusière, 49600 Le Puiset Doré, FRANKREICH, Tel. +33/241567-074;
Bläuel Greek Organic Products, Pyrgos-Lefktrou, 24024 Messinia, GRIECHENLAND, Tel. +30/27210-77711;
Bohlsener Mühle, Mühlenstr. 1, 29581 Bohlsen, Tel. 05808/987-0;
Brecht Gewürzmühle, Ottostr. 1, 76344 Eggenstein, Tel. 0721/97827-0;
Bruno Fischer, Alpenstr. 15, 87751 Heimertingen/Allgäu, Tel. 04139/699432;
Byodo Naturkost, Leisederstraße 2, 84453 Mühldorf, Tel. 08631/3629-0;
Carl Wilhelm Clasen, Elbchaussee 84, 22763 Hamburg, Tel. 040/325652-0;
Cha Do Teehandelsgesellschaft, Lloydstrasse12, 28217 Bremen, Tel. 0421/53667-66;
Continental Bakeries Deutschland, Marie Curie Strasse 1, 48599 Gronau/Westfalen, Tel. 0221/149-0;
CoSa Naturprodukte, Zinkmattenstr.18b, 79108 Freiburg im Breisgau, Tel. 0761/51587-510;
Danival - Le Moulin d'Andiran, -, 47170 Andiran, FRANKREICH, Tel. +33/5-539700-23;
Davert Mühle, Ascheberger Str. 2, 48308 Senden, Tel. 02598/69-54;
De Rit Naturfeinkost, Empeler Str. 87, 46459 Rees, Tel. 02851/1007;
Demeter-Felderzeugnisse, Neue Bergstrasse 13, 64665 Alsbach, Tel. 06257/9340-0;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
DWP Fairhandelsgenossenschaft, Hinzistobler Str. 10, 88212 Ravensburg, Tel. 0751/36155-0;
Egesun, Jungholzweg 8, 95030 Hof, Tel. 09281/85018-0;
El Puente, Lise-Meitner-Str. 9, 31171 Nordstemmen, Tel. 05069/34890;
Followfish Fish & More, Allmandstr. 8, 88045 Friedrichshafen, Tel. 07541/2890-0;
Gepa, GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal, Tel. 0202/26683-0;
Heirler Cenovis, Schützenstr. 24, 78315 Radolfzell, Tel. 07732/807-1;
Herbaria Kräuter-Paradies, Hagnbergstr. 12, 83730 Fischbachau, Tel. 08028/9057-0;
Herzberger Bäckerei, Hermann-Muth-Straße, 36039 Fulda, Tel. 0661/25181-301;
Imkerei Ohäuser Mühle, Ohäuser Mühle 2, 35260 Stadtallendorf, Tel. 06429/921578;
Isana Naturfeinkost, Gewerbering 22, 86922 Eresing/Ammersee, Tel. 08193/9327-0;
La Selva Toskana Feinkost-Vertriebsgesellschaft, Pasinger Str. 94, 82166 Gräfelfing, Tel. 089/89558068-0;
Lebensbaum U. Walter, Dr. Jürgen-Ulderup-Str. 12, 49356 Diepholz, Tel. 05441/9856-0;
Life Food Taifun-Tofuprodukte, Bebelstr. 8, 79108 Freiburg, Tel. 0761/15210-0;
Maintal Konfitüren, Industriestraße 11, 97437 Haßfurt/Main, Tel. 09521/9495-0;
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau, Hockerfeld 5-8, 83451 Piding, Tel. 08651/7004-0;
Minderleinsmühle, Minderleinsmühle 1, 91077 Neunkirchen am Brand, Tel. 09126/296-130;
Moin Biologische Backwaren, Hinterm Hofe 15, 25348 Glückstadt, Tel. 04124/89002-0;
Molkerei Söbbeke, Amelandsbrückenweg 131, 48599 Gronau-Epe, Tel. 02565/9303-0;
Natumi/Lima Deutschland, Gierlichsstr. 17, 53840 Troisdorf, Tel. 02241/2567-0;
Naturata, Am alten Kraftwerk 6, 71672 Marbach, Tel. 07144/8961-0;
Oma Josefine, Ehinger Str. 12, 88499 Riedlingen, Tel. 07383/9498-0;
Probios Deutschland, Schönleutnerstr. 1, 85764 Oberschleißheim, Tel. 089/31577301;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0;
Richard Janssen, Industriestrasse 180, 50999 Köln, Tel. 02236/9623-60;
Rose Biomanufaktur, Aichelauer Strasse 6, 72534 Hayingen-Ehestetten, Tel. 07383/9498-0;
Sonnentor Kräuterhandelsgesellschaft, Sprögnitz 10, 3910 Zwettl, ÖSTERREICH, Tel. +43/2875-7256;
Spielberger, Burgermühle, 74336 Brackenheim, Tel. 07135/9815-0;
Tartex + Dr. Ritter, Hans-Bunte-Str. 8A, 79108 Freiburg, Tel. 0761/5157-455;
Teutoburger Ölmühle, Gutenbergstr. 17, 49477 Ibbenbüren, Tel. 05451/9959-0;
Tofutown.com, Tofustr. 1, 54578 Tofutown Wiesbaum, Tel. 06593/9967-0;
Vita+ Naturprodukte, Sportplatzweg 7, 6336 Langkampfen, ÖSTERREICH, Tel. +43/5332-756-54;
Voelkel, Fährstr.1, 29478 Höhbeck OT Pevestorf, Tel. 05846/950-0;
Walter Lang/Allos, Zum Streek 5, 49457 Drebber, Tel. 0800/9899991;
Wechsler Feinfisch-Räucherei, Wildweg 6/Gewerbegebiet, 50374 Erftstadt-Friesheim, Tel. 02235/79917-0;
Weißenhorner Molkerei, Siemensstraße 5, 89259 Weißenhorn, Tel. 07309/9632-0;
Züger Frischkäse, Industrie Haslen 9a, 9245 Oberbüren, SCHWEIZ, Tel. +41/71-95598-77;
Zwergenwiese Naturkost, Langacker 1, 24887 Silberstedt, Tel. 04626/1831-0;

Nachwirkungen

AL-KO Kober (Robolinho 3000), Ichenhauser Str. 14, 89359 Kötz, Tel. 08221/97-0;
DGL Dreiflüsse Getränke- und Logistikcenter (Kringeller Dachsberg Quelle Naturel), Industriestr. 2, 94116 Hutthurm, 08505/91469-90;
Friesland Campina Germany (Landliebe Joghurt auf Erdbeeren), Wimpfener Str. 125, 74078 Heilbronn, 07131/489-160;
Malie Matratzen (Malie Tapsi Air Kinderbett-Matratze), Gewerbegebiet 1, 19417 Warin, Tel. 038482/631-0;
Molkerei Weihenstephan (Weihenstephan Rahmjoghurt mild, Erdbeere), Milchstr.1, 85354 Freising, 08161/172-222;
Paradies (Paradies Baby- und Kindermatratze *Sara*), Rayener Str. 14, 47506 Neukirchen-Vluyn, Tel. 01801/727234.

Zahncremes für empfindliche Zähne

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Colgate-Palmolive, Lübecker Str. 128, 22087 Hamburg, Tel. 01802/725665;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Gaba, Postfach 2520, 79515 Lörrach, Tel. 0800/8856351;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0;
Globus SB-Warenhaus, Leipziger Str. 8, 66606 St. Wendel, Tel. 06851/909-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Unilever Deutschland, Foods, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 08000/725235.

Zahncremes für empfindliche Zähne, zertifizierte Naturkosmetik

Laverana, Am Weingarten 4, 30974 Wennigsen, Tel. 05103/9391-33;
Logona, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-200;
Wala-Heilmittel, Bosslerweg 2, 73087 Bad Boll/Eckwälden, Tel. 07164/930-181.

A

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das in seiner anorganischen Form bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen kann. Das stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Stellungnahme vom Oktober 2009 fest. Bei langfristiger Aufnahme wurden auch Hautschäden, Störungen der Entwicklung und der Nerven beobachtet. Es gibt außerdem Anhaltspunkte für ein verringertes Geburtsgewicht. Organisches Arsen gilt hingegen als unproblematisch.

B

Biozide Wirkstoffe in Holzschutzmitteln müssen nach geltendem Recht zugelassen werden. Bereits im Einsatz befindliche Biozide werden zurzeit im Rahmen der EU-Biozidrichtlinie im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bewertet. Dies betrifft unter anderem die bioziden Wirkstoffe Propiconazol, Tolylfluanid, Dichlofluanid, Jodpropinylbutylcarbamat (JPBC), Permethrin, Cypermethrin, Fenoxycarb und Diuron. Einige sind bereits zugelassen und in eine Positivliste aufgenommen worden. Die meisten gehören zur umstrittenen Gruppe der halogenorganischen Verbindungen, reizen Augen, Atemwege und Haut und können Allergien auslösen. Diuron und Fenoxycarb stehen unter Krebsverdacht.

Blei: Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Chrom: wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Das Schwermetall verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

Chrom VI ist äußerst giftig. Es kann Allergien auslösen und Krebs erzeugen. Es kann aus anderen, wesentlich weniger giftigen Oxidationsstufen von Chrom entstehen.

D

DEHT (Diethylhexylterephthalat) ist ein Weichmacher aus der Stoffgruppe der Terephthalate und gilt als eine Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher. Wie Phthalate entweicht auch DEHT aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DEHT ist noch nichts bekannt.

Dibutylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Majantol, Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Ergosterol zeigt an, ob gammelige Früchte zur Herstellung tomatenhaltiger Produkte verwendet wurden. Das Provitamin ist nicht gesundheitsschädlich.

F

Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Karies. Daher ist ein Fluoridzusatz von 1.000 bis 1.500 mg/kg in Zahnpasta wünschenswert. Er beschleunigt die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz und verhindert, dass Mineralien herausgelöst werden. Fluorid wirkt vor allem lokal, wenn der Mineralstoff direkt mit den Zähnen in Berührung kommt.

Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

Hefeextrakt: Bei Hefeextrakt handelt es sich im Gegensatz zu Hefe um ein hoch verarbeitetes Produkt, das Glutamat enthält und durch Auflösen der Hefezellen (Autolyse), Filtration, Eindampfen und Sprühtrocknen gewonnen wird. Im Produkt kann es dazu dienen, den Geschmack zu verstärken oder andere sensorische Eindrücke zu vermitteln.

K

Keime: Eine erhöhte Belastung mit Keimen ist ein Hinweis auf hygienische Mängel oder auf ein zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD).

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Lykopin ist der rote Tomatenfarbstoff. Der Gehalt in Ketchup steigt in der Regel mit dem Anteil und dem Reifegrad der verwendeten Tomaten. Lykopin gehört zu den Carotinoiden und kann die Gesundheit möglicherweise positiv beeinflussen.

M

Methylisothiazolinon ist ein Kontaktallergen und wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon.Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein.

N

Natriumlaurylsulfat: Schaummittel in Zahnpasten. Das aggressive Tensid kann die empfindlichen Schleimhäute reizen.

O

Omega-3-Fettsäuren: Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Milchprodukten sinkt, wenn die Milchkuh mit einem höheren Anteil an Mais und Kraftfutter gefüttert wurde. Günstiger ist Weidehaltung und/oder die Fütterung mit Gras und Heu. Betriebe, die überwiegend Weidegras verfüttern, verzichten bewusst auf das Ausreizen der genetisch möglichen Milchleistung. Aus gesundheitlicher Sicht sind Omega-3-Fettsäuren zwar zu begrüßen, in Milchprodukten tragen die Gehalte aber nicht entscheidend zur Bedarfsdeckung bei.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten, wie ein Hormon zu wirken, und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenylparaben ein gänzliches Verbot erwogen.

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut, wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Salz kann bei empfindlichen Personen den Blutdruck erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt vorbeugend nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz pro Tag aufzunehmen.

Schimmelpilze und Hefen fördern den Verderb von Lebensmittelm.

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln nach Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack.

T

Triclosan steht im Verdacht, die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika zu fördern. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist in seiner Stellungnahme der Auffassung, dass der Einsatz von Triclosan auf das unbedingt notwendige Maß im ärztlichen Bereich beschränkt werden sollte. Der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der Europäischen Union (SCCS) empfiehlt einen vorsichtigen Umgang mit der Substanz und sieht die Verwendung von Triclosan in kosmetischen Mitteln nicht in allen Fällen als sicher an. Triclosan reizt Augen und Haut, kann durch die Haut aufgenommen werden und Allergien auslösen. Triclosan wurde bereits in der Muttermilch nachgewiesen, ist möglicherweise erbgutverändernd und greift in die Enzymaktivitäten der Leber ein, was den Abbau anderer Schadstoffe beeinträchtigen kann. Triclosanhersteller bestreiten das. Es ist zudem oft mit Dioxin verunreinigt, das sich im Körper anreichern kann. Einige Dioxine lösen schon in geringen Mengen Chlorakne aus, mindestens eins erzeugt Krebs.

U

Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere Teile/Produkte beinhalten.

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seit dem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikel, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Der Grenzwert liegt bei je 0,1 Prozent. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken. Triphenylzinn wird als Pestizid im Hopfenanbau eingesetzt. Es ist in der Umwelt nur schwer abbaubar und wirkt etwa ebenso giftig wie Tributylzinn (TBT).

Zucker verursacht Karies und fördert die Gewöhnung an Süßes. Das gilt nicht nur für Haushaltszucker (Saccharose), sondern auch für Glucose, Fructose, Honig, Fruchtdicksäfte, Fructose-Glucose-Sirup und Maltodextrin. Ob Zucker insgesamt an der Entstehung von Übergewicht beteiligt ist, wird kontrovers diskutiert. Immer mehr Wissenschaftler kommen jedoch zu dem Schluss, dass insbesondere Fructose das Übergewichtsproblem verschärft.

100 Gute Lebensmittel
Allgemeine Testmethoden:
Gesamtkeimzahl: ISO 4833:2003. Enterobacteriaceen: ISO 21528-2:2004. präsumtive Bacillus cereus: ASU L 00.00-33. koagulase-pos. Staphylokokken: ASU L 00.00-55. E. Coli: ASU L 06.00-36 mod. Schimmelpilze: ISO 7954:1987. Salmonellen: ASU L 00.00-20. Listeria monocytogenes: ASU L 00.00-22. Milchsäurebakterien: ISO 15214:1998. Pestizide je nach Produktgruppe: GC-MS-Screening: ASU L00.00-34; LC-MS/MS-Screening, ASU L00.00-113; Glyphosat: Extraktion, Derivatisierung, LC-MS/MS. Kochsalz: ASU L 07.00-5/1. Schwermetalle: Elementbestimmung mittels ICP-MS nach Totalaufschluss in der Mikrowelle. Bisphenol A in Konservenprodukten: LC-MS/MS-Screening. PAK EPA: GC-MSD. Schimmelpilzgifte je nach Produktgruppe: Mykotoxin-Spektrum: LC-MS/MS; Ochratoxin A: DIN EN 14132:2009 mod.; Deoxynivalenol: LC-MS-MS. Aflatoxine B1, B2, G1, G2: DIN EN ISO 16050. T2- und HT2-Toxine: LC/MS/MS. Weichmacher, ESBO (glasverpackte fetthaltige Produkte): GC-MS nach GPC-Aufreinigung; GC-MS nach Extraktion und Derivatisierung. Andere Produkte: Weichmacher: GC-MSD. Acrylamid: LC-MS/MS. Mineralöl im Lebensmittel: LC-GC-FID. Gesamtfett: ASU L 13.05-3. Fettsäuregebundenes 3-MCPD und Glycidol: DGF C-IV 18 (10). Beschreibende sensorische Prüfung: ASU L00.90-16. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Zusätzliche bzw. produktspezifische Testmethoden:
Ahornsirup: Transmission: Maple Syrup Quality Control Manual, Test "Grad A Light Amber"; löslicher Trockenstoff, Wassergehalt: Refraktometermethode, § 35 LFGB L30.00-2, Obst- und Gemüseerzeugnisse.
Apfelessig: Gesamtsäure, berechnet als Essigsäure (pH 8,6): SLMB 34/4.1. Ethanol: SLMB 34/6.2. Patulin: HPLC/UV.
Apfelmus: Patulin: LC-MS/MS.
Balsamico: Dichte: Biegeschwinger. Dichte Destillat: Dest./Biegeschwinger. Gesamtsäure, berechnet als Essigsäure (pH 8,6): SLMB 34/4.1. Flüchtige Säuren: SLMB 34/4.2. Glucose: ASU L 40.99-7, mod. Fructose: ASU L 40.00-7, mod. Saccharose: ASU L 40.99-7, mod. Ethanol: SLMB 34/6.2. Glycerin: enzymatisch. Zucker: berechnet. Gesamt-Extrakt: SLMB 34/7. Zuckerfreier Extrakt: SLMB 34/9.
Butter: Coliforme Keime (DIN 10172 Teil 1 (MPN), Hefen und Schimmelpilze (L01.00-37),
E. coli (ISO 16649-2:2001 (E)), Listeria monocytogenes in 25g (ISO 11290-1/L00.00-32), Salmonellen in 25g (L00.00-20). Bei Süßrahmbutter wurde zusätzlich die Keimzahl (L00.00-88: 2004-07) bestimmt und bei mildgesäuerter bzw. Sauerrahmbutter die Kontaminationskeime (IDF 153:2002, kohlenhydratfreier Nährboden). Fettfreie Trockenmasse: L04.00-16. Wasser: Schnellmethode: L04.00-8. Wasserverteilung: L04.00-9. Härte: L04.00-14. PH-Wert (Butterplasma): L04.00-13. Halogen-Kohlenwasserstoffe: L01.00-35. Sensorische Untersuchung: Prüfung nach DLG: DIN 10445 (1989-04) und DLG-Prüfbestimmungen.
Frischkäse: Hefen und Schimmelpilze: L01.00-37, ASU, gemäß §64 LFGB; Escherichia coli: ISO 16649-2:2001 (E); Listeria monocytogenes: ISO 11290-1 / L00.00-32, ASU, gemäß §64 LFGB; koag.-positive Staphylokokken: L 00.00-55, ASU, gemäß §64 LFGB; Salmonellen: L.00.00-20, ASU gemäß §64 LFGB; Fett SBR: DIN EN ISO 1735; Omega-3-Fettsäuren: kapillargaschromatographisch.
Geräucherte Forelle: Sensorische Beurteilung: L00.90-6; pH-Wert: L06.00-2; aerobe Gesamtkeimzahl: L06.00-19; Enterobakterien: L06.00-25; E.coli: ISO 16649-2; koag.-positive Staphylokokken: L00.00-55; Salmonellen: L00.00-67, Impedanz; Listerien: DIN EN ISO 11290-1; Kristallviolett, Leucokristallviolett,
Leucomalachitgrün, Malachitgrün: LC-MS-MS.
Gewürzgurken: pH-Wert: ASU L 26.04-3. Gesamtsäure, berechnet als Essigsäure (pH 8,1): ASU L 26.04-4.
Honig: Handelsanalyse: Wassergehalt: DIN 10752; Hydroxymethylfurfural (HMF): LFGB L 40.00-10/1 mod.; Diastase (Amylase): DIN 10750 mod., DZ Schade; pH-Wert: DIN 10756; Säuregrad: DIN 10756; Zuckerspektrum: HPLC, DIN 10758. Chemisch-physikalische, mikroskopische, sensorische Analyse: Pollenanalyse in Anl. DIN 10760, Beurteilung nach Deutscher Honigverordnung; Elektrische Leitfähigkeit (DIN 10753); Bienenarzneimittel (GC-MS); DEET (GC-MS); Carbendazim (LC-MS/MS); gentechnisch veränderte Bestandteile (Triple-Screening, Real time PCR inkl. DNA-Extraktion; Pyrrolizidinalkaloide: LC-MS/MS.
Joghurt: Hefen und Schimmelpilze: L01.00-37, ASU, gemäß §64 LFGB; Lactobacillus acidophilus: VDLUFA M7.16.3, anhand von Stichproben; Bifidobakterien: ISO 29981:2010-02; Enterobakterien: 21528-2:2004(E); Listeria monocytogenes: ISO 11290-1 / L00.00-32, ASU, gemäß §64 LFGB; koag.-positive Staphylokokken: L 00.00-55, ASU, gemäß §64 LFGB; Salmonellen: L.00.00-20, ASU gemäß §64 LFGB; Fett Röse: DIN EN ISO 1735; Omega-3-Fettsäuren: kapillargaschromatographisch. Fruchtjoghurt zusätzlich auf: Saccharose, Glucose, Fructose: Boehringer/R-Biopharm Kit 10 716 260 0.
Kaffee: Furan: Headspace-GC/MS gemäß Vorschrift der FDA und § 64 LFGB; Dreifachbestimmung per Standardzusatz; 16-O-Methyl-Cafestol: § 64 LFGB per HPLC nach Fettextraktion, Verseifung und Isolierung des unverseifbaren Anteils; Berechnung des Robusta-Anteils entsprechend Anhang A, Seite 6 der amtlichen Untersuchungsmethode L46.02-4 gemäß § 64 LFGB.
Käse, laktosefrei, Speisequark, laktosefrei: Escherichia coli: ISO 16649-2:2001 (E); Listeria monocytogenes: ISO 11290-1 / L00.00-32, ASU, gemäß §64 LFGB; koag.-positive Staphylokokken: L 00.00-55, ASU, gemäß §64 LFGB; Salmonellen: L.00.00-20, ASU gemäß §64 LFGB; Reibekäse zusätzlich: Hefen: L01.00-37, ASU, gemäß §64 LFGB; Schimmelpilze: L01.00-37, ASU, gemäß §64 LFGB; Fett SBR: DIN EN ISO 1735; Trockenmasse (102°C): DIN EN ISO 5534; Lactose, Galctose: L01.00-17 (enzymatisch); Stärke (Reibekäse): L03.00-39; Omega-3-Fettsäuren: kapillargaschromatographisch; Trichlormethan (Chloroform), Trichlorethen, Tetrachlorethen: L01.00-35, ASU, gemäß §64 LFGB. Speisequark zusätzlich: Protein: L01.00-10/1+2.
Linsen: Phenoxycarbonsäuren: saure Extraktion, LC/MS/MS; Trockenmasse: ASU L 06.00-3 mod. Wassergehalt: berechnet.
Milch: Keimzahl (L00.00-88:2004-07), Enterobakterien (ISO 21528-2:2004 (E)), Listeria monocytogenes in 25g (ISO 11290-1/L00.00-32), Salmonellen in 25g (L00.00-20), Koag.-positive Staphylokokken (L02.07-2), präsumtive Bacillus cereus (L00.00-25). Fett Röse: DIN EN ISO 1211. Omega-3-Fettsäuren: kapillargaschromatographisch. Sensorische Untersuchung: Prüfung nach DLG: DIN 10462 (1988-10) und DLG-Prüfbestimmungen.
Mozzarella, laktosefrei: wie Reibekäse und zusätzlich: Sensorische Prüfung: einfach beschreibend nach DIN 10964 (1996-02) und nach DLG-Prüfbestimmungen, entsprechend Käse-VO und DLG; Pseudomonaden, Coliforme Keime, Enterobakterien: VDLUFA M7.12.2, DIN 10172 Teil1 (MPN), ISO 21528-2:2004; Omega-3-Fettsäuren: kapillargaschromatographisch.
Oliven: Codex Stan 66 - 1981 (Rev. 1-1987) C IV-6.
Rapskernöl: wie Sonnenblumenöl; aber sensorische Prüfung gemäß DGF-Einheitsmethode C-II 09.
Räuchertofu: freies 3-MCPD: GC-MS.
Reis- und Reisprodukte: Organisches / anorganisches Arsen: HPLC-ICP-MS, veröffentlicht in FOOD CHEMISTRY Volume: 134 (1), 524-532, 2012; Basmati zusätzlich: Überprüfung der Reissorte: PCR with a rice specific STR marker set. CE of PCR products and quantification of allele portions.
Saft: Flüchtige Säure (IFU Nr. 5), Ethanol (HPLC-RI), D/L-Milchsäure (enzymatisch).
Schokolade / kakaohaltiges Getränkepulver: Gesamtfett: ASU L 44.00-4; Theobromin: ASU L18.00-16:1999 mod.; Coffein: ASU L 18.00-16:1999 mod.; Milcheiweiß: AOAC 939.02 (OICC 6b-D); Saccharose / Lactose: ASU L40.00-7, mod.; Buttersäuremethylester: ASU L 17.00-12 mod.; Salmonellen (IOCCC 118-2:1990 mod.).
Seitan: Deoxynivalenol: Flüssigextraktion / SPE / LC-MS-MS.
Senf: Gentechnisch veränderte Organismen: Canola-Screen (DNA-Extraktion, PCR-Analysen mit 45 Zyklen).
Soja-Produkte: GVO-Screening: 35S promoter, FMV promoter, Agro border II.
Sonnenblumenöl: Sensorische Prüfung: ASU L 00.90-16. Säurezahl: ASU L 13.00-5. Peroxidzahl: ASU L 13.00-37. Anisidinzahl: DGF C-VI 6e. TOTOX-Zahl: berechnet. Fettsäureverteilung: DGF C-VI 10/11d. Polymere Triglyceride: DGF CIII 3d, mit Vorreinigung.
Teigwaren: Schimmelpilzgifte: Festphasenextraktion mittels HPLC/MS/MS. Fumonisine: ELISA. Allergen Hühnereiklarprotein: ELISA. Spaghetti zusätzlich auf Weichweizen: ELISA.
Thunfisch: Histamin: L 10.00-5, HPLC; Sensorische Untersuchung: L00.90-6 sowie in Anl. DLG-Prüfschema für Dauerkonserven, Marinaden, Salzfischerzeugnisse aus Fisch, Krebs- und Weichtieren.
Tiefkühl-Seelachs: Sensorische Beurteilung: L00.90-6; pH-Wert: L06.00-2; aerobe Gesamtkeimzahl: L06.00-19; Pseudomonaden: L06.00-43; Enterobakterien: L06.00-25; E.coli: ISO 16649-2; Salmonellen: L00.00-67, Impedanz; Listerien: DIN EN ISO 11290-1; Nematoden: Digestion, Fischeinwaage: 1079 g.
Tomatenprodukte: Trockensubstanz: ASU L26.11.03-1a; Ergosterol: HPLC/UV; Lykopin: HPLC.
Vollkorn-Knäcke/Roggen: Mutterkornalkaloide (SPE/HPLC-FL).
Weißweinessig: Gesamtsäure, berechnet als Essigsäure (pH 8,6): SLMB 34/4.1. Ethanol: SLMB 34/6.2.

Betriebliche Altersvorsorge

Testmethode: Das Ranking der Verträge erfolgte bei allen Klassik-Tarifen auf Basis der Note für Rentenrendite der garantierten Rentenleistungen (Bewertung Rendite pro Jahr), bei fondsgebundenen Direktversicherungen wurde nach der Gesamtnote bei den Rentenleistungen gerankt, die sich zu 60 Prozent aus dem Rang für die garantierte und zu 40 Prozent aus dem Rang für die Rendite auf die prognostizierte Rentenleistung zusammensetzt.

Untersucht wurden Angebote zur betrieblichen Entgeltumwandlung von Direktversicherungen, die wahlweise als klassische Rentenversicherung mit konventionellem Deckungsstock oder als fondsgebundene Rentenversicherungen mit Garantie (Beitragsgarantie) angeboten werden. Als Todesfallleistung haben wir bei den Klassiktarifen Beitragsrückgewähr in der Aufschubzeit sowie fünf Jahre Rentengarantiezeit akzeptiert bzw. Verrentung des entsprechenden Kapitals für die Hinterbliebenen. Bei den fondsgebundene Tarifen haben wir - neben der Rentengarantiezeit im Rentenbezug - unterstellt, dass bei Tod in der Ansparphase das vorhandene Kapital für die Bildung einer Hinterbliebenenrente oder optional zur Kapitalabfindung zur Verfügung steht. Etwaige Abweichungen von diesen Modellvorgaben wurden bei Ermittlung der Renditen angemessen berücksichtigt. Für den Rentenbezug wurde in allen Fällen eine dynamische Gewinnrente angenommen. Bei fondsgebundenen Tarifen ist in der Ansparphase eine Wertentwicklung der Fond von sechs Prozent pro Jahr nach internen Kosten angenommen. Untersucht wurden Einzeltarife des jeweiligen Versicherers oder Branchenversorgungswerks sowie Kollektivtarife, wobei eine Mindestteilnehmerzahl von fünf bis zehn Versicherten je Betrieb und eine Mindestbeitragssumme von 10.000 bis 15-00 Euro je Betrieb unterstellt wurden . Vertragsbeginn ist bei allen Tarifen 1.5.2013. Untersucht wurden zwei Musterfälle: Musterfall 1: Arbeitnehmer, 30 Jahre alt (Geburtstag 1.5.1983, Rentenbeginn 1.5.2050), Monatsbeitrag 100 Euro; Musterfall2: Arbeitnehmer, 55 Jahre alt, (Geburtstag 1.5.1958, Rentenbeginn 1.2.2023), monatliche Einzahlung 175 Euro.

Bei den Noten für die Rentenleistung wurde zunächst sowohl bei den garantierten als auch bei den prognostizierten Leistungen die jeweilige Rentenrendite ermittelt. Das ist die effektive durchschnittliche Rendite, die Sparer über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg pro Jahr erzielen, sofern sie den Vertrag nicht stornieren und dabei Renten in Höhe der ausgewiesenen garantierten Monatsrente (Rentenrendite pro Jahr - garantierte Rente-) bzw. in Höhe der ausgewiesenen prognostizierten Monatsrente inklusive Überschuss (Rentenrendite pro Jahr - Rente inklusive Überschuss) erzielen. Basis war in beiden Fällen die Sterblichkeit, die der Sparer bzw. die Sparerin je nach ihrem heutigen Lebensalter auf Basis der Generationensterbetafel 1896 - 2009 des Statistischen Bundesamts haben (Ausprägung V2). Bei der Rentenrendite pro Jahr für die Rente inklusive Überschuss wurde zudem unterstellt, dass die vom Versicherer in Aussicht gestellte jährliche Rentensteigerung auf Basis der in der Anspar- und Rentenphase erwirtschafteten Überschüsse bis Vertragsende erreicht wird. Da Vorsorgesparer bei den meisten Direktversicherungen und Pensionskassen zu Rentenbeginn optional auch die Wahl zwischen einer Kapitalabfindung und einer lebenslangen Rentenleistung haben, wurde die Destatis-Tafel zusätzlich um so genannte "Selektionseffekte" ergänzt. Das bedeutet: Genau wie die Versicherer ist ÖKO-TEST davon ausgegangen, dass nur jene Vorsorgesparer einen Vertrag zur Entgeltumwandlung abschließen, die sich gesund fühlen und dass sich nur jene zu Ruhestandbeginn für die komplette Rentenleistung entscheiden, die sich dann weiterhin gesund fühlen und daher wahrscheinlich eine höhere Lebenserwartung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Um diesen Effekt bei den Rentenrenditen angemessen berücksichtigen zu können, wurden die Selektionseffekte der DAV 2004 R Sterbetafel der Versicherungswirtschaft auf die Destatis-Generationentafel übertragen, und zwar vom Vertragsbeginn bis zum 10. Jahr des Rentenbezugs. Darüber hinaus wurden bei den Renditen auf die prognostizierte Rentenleistung jene Sterblichkeitseffekte einkalkuliert, die in allen Modellfällen anfallen, weil die Arbeitnehmer nach der ÖKO-TEST-Sterbetafel früher sterben als die Versicherer bei ihren Tarifen auf Basis der DAV 2004 R-Sterbetafel unterstellen. Dazu wurde ein hypothetisches Versicherungskollektiv gebildet, das einem mittelgroßen Versicherer entspricht. Die Ermittlung der Sterblichkeitsgewinne erfolgte zunächst unabhängig vom Geschlecht, allerdings exakt differenziert nach Geburtsjahrgängen, die genau im Jahr 2013 eine Direktversicherung abschließen und dem Kollektiv beitreten. Anschließend wurden die so ermittelten Sterblichkeitsgewinne zu 75 Prozent - wie die Mindestzuführungsverordnung vorschreibt - auf die Kunden des hypothetischen Versicherungskollektivs verteilt. Da sich die Rentenerhöhung infolge der zusätzlich ausgeschütteten Sterblichkeitsgewinne und der unterschiedlich langen Zahldauer der Renten bei Männern und Frauen unterschiedlich auswirkt, wurde für die Überschussbeteiligung ein geschlechtsspezifisches verursachungsorientiertes Verteilungssystem angenommen. D.h. Frauen profitieren von den Risikogewinnen der versterbenden Frauen im Kollektiv, Männer von denen der versterbenden Männer.

Anschließend wurden die so ermittelten Renditen bei den garantierten Renten (Klassiktarife) sowie die prognostizierten Rentenrenditen bei den fondsgebundenen Tarifen bewertet. Für alle Einzel- und Kollektivtarife wurde dabei ein einheitliches Bewertungsschema entwickelt, das die großen Preis-Leistungsunterschiede bei den Tarifen angemessen berücksichtigt. Zur Ermittlung des Ranges wurde zunächst - unabhängig von der Einstufung als Einzel- und Kollektivtarif die Differenz zwischen höchster und niedrigster Rentenrendite bei den klassischen Direktversicherungen im Test ermittelt und in fünf gleich große Klassen geteilt. Nur so wird deutlich, ob und welche Einzeltarife mit den kostengünstigeren Kollektivtarifen mithalten können oder nicht. Nettotarife wurden bei der Klassenbildung allerdings nicht berücksichtigt. Nach gleichem Schema sind wir bei der Bewertung der garantierten und prognostizierten Kapitalabfindung bei Klassiktarifen vorgegangen.

Die garantierten Leistungen fondsgebundener Direktversicherungen wurden nach dem gleichem Schema bewertet wie die Klassiktarife. Denn nur so wird deutlich, welche Risiken Arbeitnehmer eingehen, die sich für die fondsgebundene Betriebsrente entscheiden. Da hier aber auch die möglichen Ertragschancen eine entscheidende Rolle spielen, kam die Bewertung bei den prognostizierten Rentenrenditen hinzu. Hier wurde zur Ermittlung des Ranges zunächst die Differenz zwischen höchster und niedrigster Rentenrendite ermittelt und anschließend in sechs gleich große Klassen eingeteilt. Nach gleichem Schema sind wir bei den prognostizieren Kapitalleistungen bei fondsgebundenen Tarifen vorgegangen. Bei den garantierten Übertragungswerte wurde der Rang zunächst auf Basis der höchsten und der niedrigsten Leistung im jeweiligen Modellfall bei den Klassiktarifen ermittelt und anschließend in sechs gleich große Klassen eingeteilt. Die garantierten Übertragungswerte der fondsgebundenen Tarifen wurden nach gleichem Schema bewertet wie bei den Klassiktarifen.

Die Gesamtkostenbelastung des Vertrags haben wir ermittelt, indem wir die erzielbare Ablaufleistung vor Kosten mit jenen Beträgen verglichen haben, die laut Anbieter zu Rentenbeginn auf dem Betriebsrentenkonto stehen. Die Differenz zwischen beiden Verträgen gibt an, wie viel Kapital dem Kunden infolge der Vertragskosten verloren geht. Dabei ist auch berücksichtigt, auf wie viel Verzinsung der Kunden infolge der Kosten verzichten muss.

Bei den Klassiktarifen haben wir dabei unterstellt, dass alle Einzahlungen bis Rentenbeginn mit dem Mindestzins verzinst werden, den auch der jeweilige Anbieter seinen Kunden garantiert. Das war üblicherweise der aktuelle Mindestzins von 1,75 Prozent. Von dem so ermittelten Vertragsguthaben zu Rentenbeginn vor Kosten haben wir dann jenen Betrag abgezogen, der laut Direktversicherer und Pensionskasse zu Rentenbeginn garantiert auf dem Kundenkonto steht. Die Differenz ist die so genannte Reduction in Payment. Sie zeigt an auf welche Gesamtleistung der Kunde in der Ansparphase insgesamt infolge der Kostenbelastung verzichten muss.

Bei den fondsgebundenen Tarifen mit Garantie muss der Anbieter zusichern, dass zu Rentenbeginn die Gesamtsumme aller Beiträge ohne Abzüge zur Verfügung steht. Vertragskosten lassen sich am Garantiekapital daher nicht erkennen. Doch auch anhand des prognostizierten Kapitals lassen sich die Vertragskosten nicht verlässlich ermitteln. Denn manche Anbieter stellen den Versicherten über den Fondsertrag hinaus noch Kostengewinne u.a. aus den Rückvergütungen der Fondsgesellschaften (Kick Backs) sowie Risikogewinne und Schlussgewinnanteile in Aussicht, welche die Vertragskosten bisweilen sogar überkompensieren sollen. Deshalb haben wir auf Ermittlung der Vertragskosten bei den Fondstarifen verzichtet.

Die Vertragsdaten wurden online oder im Rahmen des mystery-shoppings verdeckt am Markt bei Anbietern, Vermittlern und Onlineportalen erhoben, einer detaillierten Plausibilitätsprüfung unterzogen und den Anbietern anschließend zur Verifizierung zurückgespielt. Darüber hinaus haben wir uns von den Anbietern die Angebotsunterlagen für den Kunden aushändigen lassen. Bei den Versicherern, die nicht am Test teilnehmen wollten, haben wir die Angebotsunterlagen soweit möglich verdeckt am Markt erhoben. Eine Überprüfung, ob die ausgewiesenen Überschusserträge vom jeweiligen Versicherer auch dauerhaft erwirtschaftet werden können, erfolgte nicht; genauso erfolgte keine Überprüfung, ob die besparten Fonds auch dauerhaft eine Rendite pro Jahr von sechs Prozent nach internen Kosten erzielen können. Auf Basis dieser Daten und der eigens für diesen Test entwickelten Sterbetafel bzw. der speziellen Software, die das Büro für Versicherungs- und Finanzmathematik mathconcepts, Berlin, entwickelt hat, errechnete ÖKO-TEST die Renten- und Sparrenditen für die Tarife in den verschiedenen Modellfällen. Mit demselben Analysetool wurden auch die Renditen ermittelt, die Sparer bis zum 80., 85. und 90. Lebensjahr erzielen. Die abschließende Auswahl der Kriterien, die Bewertung der Inhalte und das abschließende Ranking der Tarife wurden allein durch ÖKO-TEST vorgenommen.

Fahrradhelme
Praxisprüfung: Anforderungen in Anlehnung an DIN EN 1078, teilweise modifiziert und ergänzt. Geprüft wurde eine Helmgröße je Modell. Der selbe Helm durchlief nacheinander folgende Prüfungen: 1. Wirksamkeit der Trageeinrichtungen. 2. Festigkeit der Trageeinrichtungen und Leichtigkeit des Öffnens. An einem zuvor unbenutzten Muster wurde das Stoßdämpfungsvermögen wie folgt ermittelt: a) Konditionierung: trocken, ca. +20 Grad Celsius; b) Aufprall flacher Sockel; c) Aufprall Bordsteinkante. Hierbei wurden unterschiedliche Prüfstellen des Helmes innerhalb der Prüfzone nach DIN EN 1078 gewählt. Der jeweils höhere Wert ging in die Übersicht zur Bewertung ein. Die Prüfkopfgröße betrug 555 G, die Gesamtmasse des Prüfkopfes betrug 5.260 Gramm, die Fallhöhe in beiden Prüfungen betrug 1.560 mm. Gewicht, Informationsbroschüre, Kinnriemenbreite: DIN EN 1078. Kennzeichnung (Helm und [wenn vorhanden] Verpackung): in Anlehnung an DIN EN 1078. Stoßdämpfungsvermögen: in Anlehnung an DIN EN 1078 mit einem Prüfkopf (siehe oben) in einer Fallmaschine. Bestimmt wurde: Maximalwert der Gesamtbeschleunigung: Die Beschleunigung des Prüfkopfes wurde in drei Raumrichtungen aufgenommen. Der Wert wurde im Vielfachen der Erdbeschleunigung (g) angegeben. Das Prüfergebnis ist "in Ordnung", wenn der Maximalwert der Gesamtbeschleunigung < 250 g beträgt. Festigkeit der Trageeinrichtungen und Leichtigkeit des Öffnens: in Anlehnung an DIN EN 1078, abweichend betrug die Fallhöhe des Gewichts (4 kg) 660 mm. Wirksamkeit der Trageeinrichtung: in Anlehnung an DIN EN 1078, abweichend betrug die Fallhöhe des Gewichts (10 kg) 192,5 mm. Über die DIN EN 1078 hinaus wurden folgende Prüfungen durchgeführt: 1. Reflektoren/LED-Rücklicht, Insektenschutz, sonstige Ausstattung, Verarbeitung, Verschlusssystem, Prüfzeichen: Begutachtung durch zwei Experten. 2. Wärmedurchlässigkeit: Gemessen wurde die Temperaturerhöhung an definierten Messpunkten einer mattierten Stahlkugel während einer 4-minütigen Probefahrt mit Helm. Die Stahlkugel wurde von innen beheizt und einer Fahrtwindkühlung von 15 km/h ausgesetzt. Ohne Helm wurde vor den jeweiligen Versuchen das thermische Gleichgewicht zwischen innerer Beheizung und Fahrtwindkühlung für alle betrachteten Messpunkte eingestellt. Das heißt: Die Temperatur blieb ohne Helm jeweils konstant. Messpunkt 1: Schädeldecke, 2: Hinterkopf, 3: Stirnbereich des Fahrers; Ermittlung der Wärmedurchlässigkeit mittels Thermografiekamera. Inhaltsstoffe: Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung ohne vorherige Extraktion nach DIN EN 14362-1 (Juni 2004), Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorhergehender Extraktion, DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10, Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Falls LED-Rückleuchte vorhanden: Halogenorganische Flammschutzmittel auf der Platine: Röntgenfluoreszenzanalyse. Phosphororganische Verbindungen, Phthalate, andere Weichmacher, phenolische Verbindungen (Mischprobe aus Polstern, Kinnriemen und Verschlusselementen aus Kunststoff): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.

Gesichtcremes
Testmethoden: Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel; Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Diethylphthalat, Moschus-Verbindungen, Cashmeran, deklarationspflichtige Duftstoffe, Majantol: Deklaration und Extraktion mit tert.-Butylmethylether anschließend Bestimmung mittels GC/MS. Butyl-/Propylparabene (falls deklariert): HPLC-DAD und LC-MS/MS. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: Deklaration und/oder HPLC/RI. Methylisothiazolinon (falls deklariert): Extraktion mit Essigsäure/Methanol (80/20) mit anschließender Bestimmung an der LC-MS/MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Kindersandalen
Testmethoden: Parameter abhängig von der Produktzusammensetzung. Untersucht wurden, sofern nicht anders beschrieben, repräsentative Mischproben. Die Laufsohle wurde nicht untersucht. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Chrom VI (in Leder): Elution gemäß EN ISO 17075. Phenolische und phosphororganische Verbindungen/Phthalate, andere Weichmacher/Chlorkresole/ Chlorparaffine/Chlorphenole: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC/MSD (25 Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nach EU/EPA/JECFA). Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Formaldehyd (Ledermaterial mit Hautkontakt): Bestimmung des Formaldehydgehaltes durch Hochleistungs-Flüssigkeitschromatografie, DIN EN ISO 17226-1:2008-08. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012), Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012). Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine.

Pflegeversicherungen für Kinder
Testmethode: Ausgewählt wurden Pflegetagegeldversicherungen, die in vollem Umfang auch für Laienpflege leisten. Für die Pflegestufe I mussten 900 Euro pro Monat oder 30 Prozent des Tagegeldes geleistet werden; für die Pflegestufe II mindestens 1.800 Euro oder 60 Prozent; für die Pflegestufe III mindestens 3.000 Euro oder 100 Prozent. Tarife mit Leistungsfalldynamisierung, ohne Wartezeit und Beitragsbefreiung im Leistungsfall ab Pflegestufe I erhalten den 1. Rang; der 2. Rang wird vergeben, wenn zwar eine Dynamisierung im Leistungsfall vorhanden ist, aber die Beitragsbefreiung erst mit Pflegestufe III, nur bei Unfall oder gar nicht erfolgt. Tarife ohne bzw. mit stark eingeschränkter Leistungsdynamisierung können nur Rang 4 oder 5 erhalten. Rang 4 wird vergeben, wenn eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall schon in Pflegestufe I greift, Rang 5, wenn die Beitragsbefreiung nicht oder erst ab Pflegestufe III erfolgt. Tarife mit Wartezeiten werden um zwei Ränge abgewertet. Leistungen bei Demenz, Einmalzahlungen bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit, Mehrleistungen in den Pflegestufen I und II im stationären Bereich sowie bei Unfall wurden nicht in die Bewertung einbezogen. Sämtliche Tarifdaten wurden vom Freiburger Analysehaus www.KVpro.de erhoben und den Anbietern zur Verifizierung zurückgespielt. Die abschließende Auswahl der Kriterien und das abschließende Ranking der Tarife wurden von ÖKO-TEST vorgenommen.

Zahnpasta
Testmethoden: Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel; Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Butyl-/Propylparabene (falls deklariert): HPLC-DAD und LC-MS/MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Freies Fluorid (in Kombination mit Hydroxylapatit): Herstellung eines Eluats nach DIN 38414 S 4; Bestimmung von Fluorid mittels fluoridionenselektiver Elektrode entsprechend ­DIN 38405 D4.