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13.01.2018 | Dein Kind hat Probleme mit dem Zahnen, und Du überlegst, ob Du ein Zahnungsmittel kaufen sollst? Wir haben die auf dem Markt befindlichen Produkte begutachten lassen. Was hilft, erfährst Du in unserem Test.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben neun Mittel gegen Zahnungsbeschwerden eingekauft: sieben Kosmetika, ein traditionelles Arzneimittel und ein Medizinprodukt. Sieben dieser Produkte soll man dem Kind auf das Zahnfleisch reiben, die zwei Öle im Test sollen Eltern von außen an die Wange reiben.

Wirksamkeitsbelege und Hinweise

Unser wissenschaftlicher Berater, Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt, hat die Produkte für uns begutachtet. Er bewertete insbesondere, inwiefern Studien zur Wirksamkeit vorliegen.

Die Hilfs- und weiteren Inhaltsstoffe

In den Mitteln stecken neben den maßgeblichen Inhaltsstoffen weitere Substanzen. Wir haben zum einen geprüft, ob unter den deklarierten Substanzen Problemstoffe sind. Zum anderen ließen wir mehrere Labore je nach Zusammensetzung des Produkts nach verschiedenen Schadstoffen fahnden. Zu diesen Stoffen zählen neben krebsverdächtigem Formaldehyd und Diethylphthalat, das den Schutzmechanismus der Haut beeinflussen kann, auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), eine Gruppe von Stoffen, von denen manche krebserregend sind.

Die Weiteren Mängel

Wir ließen die Verpackungen auf chlorierte Verbindungen prüfen. Sie schaden der Umwelt während der Produktion und der Entsorgung.

Die Bewertung

Wenn die Wirksamkeit eines Produktes gegen Zahnungsbeschwerden nicht ausreichend belegt ist, kann es nicht besser sein als "mangelhaft". Darüber hinaus sind Verschlechterungen aufgrund der eingesetzten Stoffe möglich. Umweltschädliche chlorierte Verbindungen in der Verpackung werten wir unter "Weitere Mängel" ab.

Die Testergebnisse Mittel gegen Zahnungsbeschwerden gibt's in unserer App