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Ratgeber: Der richtige Schlafplatz

Spezial Baby
vom 14.04.2016

Ratgeber: Der richtige Schlafplatz

Sicher und geborgen

Solange das Baby nachts nicht durchschläft, ist es praktisch, wenn es mit im Elternschlafzimmer liegt, aber ein eigenes Bettchen hat. Beim Kauf des Kinderbetts und später auch anderer Kindermöbel sollten Sicherheit und Qualität zählen.

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14.04.2016 | Ein Schlafplatz, eine Wickelecke und eine Kleiderkommode - mehr braucht das Kleine anfangs nicht. Für das Neugeborene bevorzugen viele Eltern anfangs Stubenwagen oder Wiegen. Sie lassen sich bequem von einem Zimmer ins andere schieben. Doch spätestens nach drei Monaten braucht das Baby eine größere Liegefläche und mehr Bewegungsfreiheit. Deshalb bietet es sich an, Stubenwagen oder Wiegen in Fachgeschäften, bei Freunden oder Verwandten auszuleihen.

Doch auch in einem Gitterbett kann sich das Baby von Anfang an geborgen fühlen. Solange sich das Baby noch nicht drehen kann, ist es auch möglich, die Umrandung an einer Seite abzumontieren und das Gitterbett direkt an das Bett der Eltern heranzuschieben. So muss die Mutter nachts nicht aufstehen, um das Baby zum Stillen ins Bett zu holen. Die Eltern haben das Kind beim Schlafen nah bei sich, aber trotzdem den gewohnten Platz im eigenen Bett. Die Atem- und Schlafgeräusche von Mutter und Vater stören sie nicht. Mediziner raten sogar dazu, Stubenwagen, Wiege oder Kinderbett an einem zugfreien Platz neben dem Elternbett aufzustellen. Kinder, die im ersten Lebensjahr in einem Raum mit den Eltern schlafen, sterben seltener am plötzlichen Säuglingstod.

Bei der Auswahl des Bettes darauf achten, dass sich die Möbelstücke den Entwicklungsphasen und Bedürfnissen der Kinder anpassen. Von Vorteil sind verstellbare Betten, bei denen man verschiedene Höhen der Matratze einstellen kann. Dann müssen sich die Eltern nicht ständig so tief bücken, wenn sie ihren Sprössling herausnehmen. Wird das Baby mobiler, senkt man die Matratze ab. Viele Kinderbetten lassen sich später zu einer Sitzgelegenheit oder Garderobe umbauen.

Viele Eltern sind sich unsicher, wie hart die Schlafunterlage für den Nachwuchs sein soll und welche Materialien die besten sind. Während Federkernmodelle bei Erwachsenen beliebt sind, liegen Kinder am häufigsten auf Schaumstoff. Und das am besten nicht zu weich. Als Faustregel gilt: Kinder im Gitterbettchen dürfen ruhig etwas härter liegen. Ihre Wirbelsäule hat noch nicht die spätere S-Form, sondern ist gerade, sodass die Unterlage nichts ausgleichen muss. Außerdem ist bei Kleinkindern der Kopf fast noch so breit wie die Schultern. Diese müssen deshalb nicht wie bei den Großen in die Matratze einsinken, um den Kopf gut zu betten. Erst wenn das Gitterbettchen durch ein großes Bett ersetzt wird, darf auch die Matratze etwas mehr nachgeben. Eine zu weiche Unterlage, die dann auch noch zu klein für den Bettrahmen ist, kann sogar gefährlich werden: Vor allem Babys können sich Hände, Füße oder den Kopf zwischen Gitterstäben und Matratze einklemmen. Deshalb statten viele Hersteller ihre Modelle mit einer Trittkante aus: Das ist eine Verstärkung des Außenrands, die das Abrutschen verhindert.

Auf eine Silberbeschichtung in Kindermatratzen, die antimikrobiell wirken soll, dürfen und sollten Eltern getrost verzichten. Experten befürchten, dass sich durch den verstärkten Einsatz solcher Beschichtungen mit der


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