Ratgeber Kleinkinder 2015

16 Fingerfarben im Test

Fingermalfarben sind eigentlich eine prima Idee und großer Spaß für Kinder. Leider schneiden die meisten knalligen Farben in unseren Tests immer schlecht ab. Zwar hat die EU ihre Vorgaben verschärft und Anbieter haben ihre Rezepturen geändert. Dennoch sind nur drei der 16 untersuchten Produkte zu empfehlen.

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16 Fingerfarben im Test

Ratgeber: Wachstumsstörungen

Ob ein Kind zu langsam wächst, beobachten Eltern und Ärzte über einen längeren Zeitraum - auch über die Vorsorgeuntersuchungen. Unter Umständen ist eine Hormonersatztherapie möglich.

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Ratgeber: Wachstumsstörungen

Ratgeber: Kinderkleidung

Eltern wollen für ihre Schützlinge Kleidung ohne Schadstoffe. Allerdings haben sie es nicht leicht, gute Ware zu erkennen. Die positive Nachricht: Fair produzierte und ökologische Kindermode wird immer mehr zum Thema.

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Ratgeber: Kinderkleidung

Ratgeber: Legasthenie

Ein Diktat, ein Wort, drei Schreibweisen - eine Lese-Rechtschreib-Störung kann den Schulalltag zur Hölle machen und für Eltern zur Geduldsprobe werden. Je eher die Kinder gefördert werden, desto besser.

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Ratgeber: Legasthenie

23 Markentextilien im Test

Mehr als 20 Markenklamotten für Jugendliche und Junggebliebene haben wir auf den Prüfstand gestellt: Viele Kleidungsstücke schneiden mit "gut" ab. Aber gerade vom teuersten Produkt sollte man lieber die Finger lassen: Es fällt mit "ungenügend" durch unseren Test.

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23 Markentextilien im Test

Ratgeber: Erziehen - aber wie?

Eltern von heute machen sich so viele Gedanken um Erziehung wie keine andere Generation vorher. Gleichzeitig fühlen sich viele auf der Suche nach dem richtigen Weg stark verunsichert. Experten raten zu mehr Gelassenheit: Kinder brauchen keine Eltern, die perfekt sind. Sondern Eltern, die als Leuchttürme starke Signale senden.

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Ratgeber: Erziehen - aber wie?

Ratgeber: Dyskalkulie

Es gibt Kinder, die normal intelligent sind, aber mit Zahlen und Mengen einfach nicht klarkommen. Auch bei der Rechenschwäche ist eine frühe und intensive Förderung notwendig.

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Ratgeber: Dyskalkulie

19 Kinderfrüchtetee im Test

Wasser ist eigentlich der ideale Durstlöscher für Kinder, viele Eltern greifen jedoch zu Kinderfrüchtetees. Unser Test zeigt, dass nur jedes dritte der untersuchten Produkte ideal für Kids ist. In vielen Tees monieren wir zugesetztes Aroma, Pestizidrückstände, Vitaminzusätze und Zucker: Solche Zutaten gehören einfach nicht in ein Getränk für Kin...

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19 Kinderfrüchtetee im Test

20 Einschlafhilfen für Kinder im Test

Ratgeber, wie Kinder am besten einschlafen, füllen ganze Regale. Aber auch Produkte, die den Kleinen beim Einschlafen helfen sollen, gibt es zahlreich. Wir haben 20 solcher Einschlafhilfen ins Labor geschickt. Die gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der getesteten Artikel darf mit ins Kinderbett.

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20 Einschlafhilfen für Kinder im Test

Ratgeber: Attachment Parenting

Eine enge Beziehung zwischen Eltern und ihrem Kind und die ständige Aufmerksamkeit stehen im Mittelpunkt des Konzepts Attachment Parenting. Doch der intuitive Erziehungsansatz ist umstritten.

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Ratgeber: Attachment Parenting

Ratgeber: Trotzphase

Oft reicht ein kleiner Anlass und der Sprössling steigert sich in einen Wutanfall hinein. Wenn Kinder in die Trotzphase kommen, liegen bei Eltern häufig die Nerven blank. Doch für den Nachwuchs ist diese Periode des Abnabelns absolut wichtig.

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Ratgeber: Trotzphase

10 Kinderroller im Test

Kinderroller bereiten den Steppke optimal auf das Fahrradfahren vor. Von zehn Kinderrollern im Test scheiterten allerdings fünf Modelle an der Praxisprüfung. Immerhin können wir vier Modelle empfehlen.

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10 Kinderroller im Test

Ratgeber: Erstlingsausstattung

Werdende Eltern können es meist kaum erwarten, für das neue Familienmitglied einzukaufen. Aber nicht alles, was niedlich aussieht, ist wirklich nötig oder praktisch. Lesen Sie unsere Vorschläge für eine sinnvolle Ausstattung.

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Ratgeber: Erstlingsausstattung

18 Spielbälle für Kinder im Test

Mit Bällen spielen bereits die Kleinsten. Anfangs knuddeln sie die Bälle und erforschen sie mit dem Mund, später werden die Bälle getreten und geworfen. Umso wichtiger also, dass die Bälle frei von Schadstoffen sind. Leider kann ÖKO-TEST nur sieben Bälle empfehlen, sieben Exemplare erhalten wegen Schadstoffen die rote Karte.

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18 Spielbälle für Kinder im Test

8 Buggys im Test

Buggys sind praktisch, weil sie leicht sind und sich platzsparend verstauen lassen. Zwar sind die Modelle im Test überwiegend sicher und stabil, sie stecken jedoch voller Schadstoffe.

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8 Buggys im Test

13 Muttermilchersatzprodukte im Test

Einige untersuchte Muttermilchersatzprodukte enthalten weniger Fettschadstoffe als in vorhergehenden Tests. Dennoch ist nicht alles im grünen Bereich: In allen Flaschenmilchprodukten wurden Gehalte an Chlorat gefunden. Zwei Produkte schneiden aber mit "sehr gut" ab.

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13 Muttermilchersatzprodukte im Test

22 Baby-Pflegecremes im Test

Empfindliche Babyhaut braucht eine besonders schonende Pflege. In unserem Test: 22 Pflegecremes für Babys Körper und Gesicht. 16 Produkte erhalten von uns die Bestnote "sehr gut".

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22 Baby-Pflegecremes im Test

Ratgeber: AD(H)S

Ist das Kind krank oder ist es die Gesellschaft? Kaum eine Störung im Kindesalter wird so kontrovers diskutiert wie AD(H)S - die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.

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Ratgeber: AD(H)S

Ratgeber: Spielzeugsicherheit

Kinder verbringen Tag und Nacht mit ihren Spielsachen und Kuscheltieren. Gerade die Kleinen stecken auch vieles in den Mund. Man sollte daher meinen, dass die Hersteller alles daran setzen, Spielzeug sicher zu machen. Doch das ist längst nicht immer der Fall.

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Ratgeber: Spielzeugsicherheit

16 Obstbreie in Tüten im Test

Obstbrei in Tüten kommt bei den Kids gut an. Doch auch wenn auf den Tüten "ganz ohne Zuckerzusatz" steht, sind die meisten Produkte von Natur aus etwa so süß wie Fruchtzwerge. Von 16 "Obstquetschen" war nur ein einziges Produkt "gut".

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16 Obstbreie in Tüten im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
Ratgeber Kleinkinder 2015

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Die Tests
Babycremes, Pflegecremes: Fettnäpfchen
Babynahrung, Muttermilchersatz, Anfangsnahrung: Etwas verpulvert
Buggys: Minis mit Fehlern!
Einschlafhilfen für Kinder: Gute Nacht
Fingerfarben: Finger weg
Kinderfrüchtetee: AromaTEEsch
Kinderroller: Rock 'n' Roller
Markenkleidung: Markenstoff
Obstbrei in Tüten: Eingetütet
Spielbälle für Kinder: Foul!

Magazin
AD(H)S: Hyperaktive Kinder, harte Kontroversen
Attachment Parenting: Besondere Bindung
Baby-led Weaning: Von der Hand in den Mund
Babypflege: Nur (Sanft-)Mut!
Das richtige Spielzeug für jedes Alter: Die Qual der Wahl
Die schönsten Spielplätze: Hier ist was los
Dyskalkulie: Die Qual mit der Zahl
Einnässen /Bettnässen: Reifeprüfung
Erstlingsausstattung: Das volle Programm
Erziehen - aber wie?: Alles andere als perfekt
Es geht auch einfach
Familienferien in Kärnten
Gluten- und lactosefreie Babykost: "Free from" ist nicht ohne
Großeltern: Oma und Opa machen, was sie wollen
Kindergeburtstag feiern: Ein richtig schönes Fest
Kinderkleidung: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider
Legasthenie: Im finsteren Buchstabenwald
Marken: Ist doch Logo
Marotten und Gewohnheiten: So jung - und schon so verschroben
Mit dem Baby verreisen: Ein großes Herz für die Kleinen
Mythen, Ratschläge und Gerüchte: Ein Dutzend Halbwahrheiten
Online-Erziehungsberatung: Virtuelle Ratschläge
Rezepte: Babys erste Breie
Schnuller: Nuckeln macht das Baby froh
Selbstständigkeit: Die Zeit ist reif
Spielend die Welt entdecken: Gut eingespielt
Spielzeugsicherheit: Kein reines Vergnügen
Stadt, Land, Fluss
Taschengeld: Zahltag
Tiefkühlkost für Babys: Wärmstens zu empfehlen?
Trotzphase: Ich - will - aber!
Verstopfung und Einkoten: Wenn's in die Hose geht
Vom Schenken und Besitzen: Wunschlos glücklich?
Wachstumsstörungen: Wenn das Kind klein bleibt
Waldkindergarten: Wetterfest
Zurück zur Einfachheit: Mehr Spiel, weniger Zeug

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Meldungen
BfR-App zu Vergiftungsunfällen
Buchtipp: Faszinierende Experimente für Kinder
Das Baby besser verstehen
Die interessante Zahl
Fruchtjoghurt keine gute Beikost
Gummibärchen oder Schokolade?
Kalorienreiche Obst- oder Gemüsechips
Länger haltbare Milch geeignet für Brei
Neuer Fußboden erhöht Allergierisiko bei Kleinkindern
Nicht zu früh ins Hochbett
Reha für junge Patienten
Smoothies keine Alternative zu frischem Obst
Spinat in fertiger Säuglingsnahrung
Trinken bei Tisch verdirbt nicht den Appetit
Was Schulanfänger können sollten
Weniger Saft in den Babybrei

Weitere Informationen

Babypflegecremes

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Johnson & Johnson/Bebe, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Johnson & Johnson/Penaten, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Lornamead, Harckesheyde 91-93, 22844 Norderstedt, Tel. 040/888859-0;
Mann & Schröder, Bahnhofstr. 14, 74936 Siegelsbach, Tel. 07264/807-0;
Nestlé Deutschland/Bübchen-Werk, Coesterweg 37, 59494 Soest, Tel. 0800/2344944;
Nölken Hygiene Products, Klarenplatz 2, 53578 Windhagen, Tel. 02645/9527-0;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique, Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Sebapharma, Binger Str. 80, 56154 Boppard, OT Bad Salzig, Tel. 06742/900-0;
Vita-Horm, Alpsteinweg 9, 78464 Konstanz, Tel. 07531/61486;
Walter Kaufmann Nachf. Kosmetische Erzeugnisse, Schwabenheimer Weg 123, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671/72282;
Weulbier Kosmetikgesellschaft, Köthener Str. 70, 06847 Dessau-Roßlau, Tel. 0340/51963-0.

Babypflegecremes, zertifizierte Naturkosmetik

Bioturm, Turmstr. 29, 56242 Marienrachdorf, Tel. 02626/9262-10;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Eco Cosmetics, Hildesheimer Str. 353, 30880 Laatzen, Tel. 05102/913984;
Laverana, Berliner Str. 1-3, 30952 Ronnenberg, Tel. 0511/54549-868;
Logona, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-200;
Martina Gebhardt Naturkosmetik, St.-Wendelin-Str. 3, 86935 Rott am Lech OT Pessenhausen, Tel. 08194/9321-0;
Töpfer, Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Buggys

Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Georg Fill, Tiefentalweg 1, 5303 Thalgau, Österreich, Tel. +43/6235-20145;
Hauck, Frohnlacher Str. 8, 96242 Sonnefeld, Tel. 09562/986-0;
Kiddy, Schaumbergstr. 8, 95032 Hof, Tel. 09281/7080-0;
Koelstra BV, Leitswei 6, 8401 CL Gorredijk, Niederlande, Tel. +31/513-462315;
MacLaren Deutschland Kinderwagen, Lintgasse 9, 50667 Köln, Tel. 0221/270969-0;
Moon, Maierhof 2, 94167 Tettenweis, Tel. 08532/9243-0;
Trends for Kids, Am Industriegleis 9, 84030 Ergolding, Tel. 0871/97351-50.

Einschlafhilfen

Alvi - Alfred Viehhofer, Pfennigbreite 44, 37671 Höxter, Tel. 05271/9751-0;
Bellybutton International, Donnerstr. 20, 22763 Hamburg, Tel. 040/548068-0;
BMK Handels- und Vertriebsgesellschaft, Schuhfabrikgasse 17, 1230 Wien, Österreich, Tel. +43/1-80387-670;
David Fussenegger Textil, Unterhub 33, 6844 Altach, Österreich, Tel. +43/5576-73400;
Fashy, Kornwestheimer Str. 46, 70825 Korntal-Münchingen, Tel. 07150/9206-0;
Fehn, Badergasse 58, 96472 Rödental, Tel. 09563/7499-0;
Habermaaß, August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 09564/929-0;
Hans Naturversand, Bahnhofstr. 18, 24392 Süderbrarup, Tel. 04641/988922;
Herding Textilfabrik, Industriestr 1, 46395 Bocholt, Tel. 02871/284-300;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 09564/9291111;
Johnson & Johnson/Penaten, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Kneipp-Werke, -, 97064 Würzburg, Tel. 00800/5634774636;
Martina Gebhardt Naturkosmetik, St.-Wendelin-Str. 3, 86935 Rott am Lech OT Pessenhausen, Tel. 08194/9321-0;
Nanchen-Puppen, Malsburgstr. 14, 34119 Kassel, Tel. 0561/766054-11;
Sterntaler, Werkstr. 6-8, 65599 Dornburg-Dorndorf, Tel. 06436/509-0;
Tinéba - Christine Bath, Osterstr. 158, 20255 Hamburg, Tel. 040/432165-65;
Trousselier S.A.S., 23 avenue des Prés, 94260 Fresnes France,Frankreich, Tel. +33/1-49733001.

Fingermalfarben

Aurednik, Am Kirschbaum 5, 63856 Bessenbach, Tel. 0800/2873364;
Eberhard Faber, Nürnberger Str. 1, 90546 Stein, Tel. 0911/9965-0;
Feuchtmann, Industriestr. 13, 91593 Burgbernheim, Tel. 09843/1551;
Fila - Fabbrica Italiana Lapis ed Affini S.p.A., Via XXV Aprile, 5, 20016 Pero (MI), Italien, Tel. +39/02-381051;
Havo BV, Postbus 320, 3850 AH Ermelo, Niederlande, Tel. +31/341-560854;
Hoffmann Spielwaren/The Toy Company, Hansastr. 5, 49504 Lotte, Tel. 0541/1210-414;
Iden System Großhandelsgesellschaft, Wilhelm-Kabus-Str. 75, 10829 Berlin, Tel. 030/547070-0;
Kreul Künstlerfarben-Fabrik, Carl-Kreul-Str. 2, 91352 Hallerndorf, Tel. 09545/925-0;
Lukas-Nerchau, Postfach 10 47 41, 40038 Düsseldorf, Tel. 0211/7813-0;
Marabu, Asperger Str. 4, 71732 Tamm, Tel. 07141/691-0;
Ökonorm, Bahnhofstr. 3 A, 38836 Dedeleben, Tel. 039422/951-10;
SES Nederland, P.O. Box 3994, 7500 DZ Enschede, Niederlande, Tel. 05921/75914;
Staedtler Mars, Moosäckerstr. 3, 90427 Nürnberg, Tel. 0911/9365-0;
Stylex Schreibwaren, Twentestr. 3, 48527 Nordhorn, Tel. 05921/88170;
Vivid Deutschland/Binney & Smith, An der Mühlhecke 19-21, 64569 Nauheim, Tel. 06152/71242-10;
Wehrfritz, August-Grosch-Str. 28-38, 96476 Bad Rodach, Tel. 0800/8827773.

Kinderfrüchtetees

Abtswinder Naturheilmittel, Gewürzstr. 1-3, 97355 Abtswind, Tel. 09383/9711-0;
Bebivita, Zeughausstr. 3, 85276 Reisgang, Tel. 00800/23248482;
H&S Tee-Gesellschaft - OITC/Goldmännchen-Tee, Industriegebiet Haidach 1, 88079 Kressbronn, Tel. 07543/603-0;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Holzapfel & Cie./Tee Vertrieb Berlin (TVB), Dederingstr. 10, 12107 Berlin, Tel. 030/32296169-0;
Humana Milchindustrie/Milchwerke Westfalen, Bielefelder Str. 66, 32051 Herford, Tel. 05221/181-61222;
Ostfriesische Tee Gesellschaft/Milford Tea, Am Bauhof 13-15, 21218 Seevetal, Tel. 04105/504-0;
Tee Gschwendner, Heidestr. 26, 53340 Meckenheim, Tel. 02225/9214-0;
Teekanne, Kevelaerer Str. 21-23, 40549 Düsseldorf, Tel. 0211/5085-0.

Kinderfrüchtetees, Bio-Produkte

Alete, Kisseleffstr. 10, 61348 Bad Homburg,
Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Bioteaque, Kniebos 11, 83278 Traunstein, Tel. 0861/2007-866;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
H&S Tee-Gesellschaft, Industriegebiet Haidach 1, 88079 Kressbronn, Tel. 07543/603-0;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Lebensbaum U. Walter, Dr. Jürgen-Ulderup-Str. 12, 49356 Diepholz, Tel. 05441/9856-0;
Oasis-Versand - RM Service, Robert-Bosch-Str. 18, 72186 Empfingen, Tel. 07485/9767-0;
Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte, Arzbacher Str. 78, 56130 Bad Ems, Tel. 0800/2800-800;
Sonnentor Kräuterhandelsgesellschaft, Sprögnitz 10, 3910 Zwettl, Österreich, Tel. +43/2875-7256.

Kinderroller

Gloco Holzwaren, Brunnenstr. 3, 89440 Lutzingen, Tel. 09074/1371;
Heinz Kettler, Abteilung Fahrrad, Hauptstr. 28, 59469 Ense-Parsit, Tel. 06805/6008-3063;
Hudora, Jägerwald 13, 42897 Remscheid, Tel. 02191/93484-0;
Johntoy BV, P.O. Box 451, 2740 AL Waddinxveen, Niederlande, Tel. +31/182-632326;
Micro mobility Systems Ltd., Fuhrmannstr. 7, 72351 Geislingen, Tel. 07428/9418-300;
Mondo S.p.A., Piazzale E. Stroppiana 1, 12051 Gallo d'Alba (CN), Italien, Tel. 0651/97902-0;
Puky, Fortunastr. 11, 42489 Wülfrath, Tel. 02058/773-0;
Smoby Deutschland, Werkstr. 1, 90765 Fürth, Tel. 0911/9765-01;
Star-Trademarks, Röntgenstr. 5, 82152 Planegg-Martinsried, Tel. 0700/782787233;
Toys "R" Us, Köhlstr. 8, 50827 Köln, Tel. 0221/5972-0.

Markenkleidung

AFH Fulfillment NL B.V. / Hollister, Hoogoorddreef 9, Atlas Complex - Africa Building, 1101 BA Amsterdam Zuidoost, Niederlande, Tel. 00800/2000-1005 oder0800-5889660;
American Apparel Deutschland, Zollhof 10, 40221 Düsseldorf, Tel. 0211/38540-90;
Americana Germany/Bench, Alois-Wolfmüller Str. 8 / Gewerbehof, 80939 München, Tel. 089/150018-3;
Asos.com Ltd., Greater London House, Hampstead Road, NW1 7FB London, Großbritannien, Tel. +44/20-7756-1000;
Bestseller A/S via On Time PR, Schlesische Str. 26, 10997 Berlin, Tel. 030/616273-00;
Desigual HQ, Passeig Mare Nostrum, 15, 08039 Barcelona, Spanien, Tel. 01805/003785;
Diesel Deutschland, Rather Str. 49b, 40476 Düsseldorf, Tel. 0211/41856-0;
Dobotex International, Hans-Böckler-Str. 1, 40476 Düsseldorf, Tel. 0211/4371-170;
Gina Tricot, Flingerstr. 50, 40213 Düsseldorf, Tel. +46/33-79919-00;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Hugo Boss, Dieselstr. 12, 72555 Metzingen, Tel. 07123/378899-11;
Live Fast Die Young Clothing - LFDY, Ackerstr. 191, 40233 Düsseldorf, Tel. 0211/93590944;
Masterdis, Maria-Merian-Str. 10, 85521 Ottobrunn, Tel. 089/2190957-0;
Nike Deutschland, Otto-Fleck-Schneise 7, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/689789-0;
Nike Deutschland / Converse, Otto-Fleck-Schneise 7, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/689789-0;
O'Neill Germany, Balanstr. 73, 81541 München, Tel. 089/6790434-11;
Quiksilver Deutschland Kauai Textilvertrieb, Frankfurter Ring 162, 80807 München, Tel. 0800/3030087;
SuperGroup / SuperDry, Unit 60, The Runnings, GL51 9NW Cheltenham, Großbritannien, Tel. +44/1242588189;
Surf Stitch Europe/Billabong, CS 20006, 40150 Soorts-Hossegor Cedex, Frankreich, Tel. 069/86799050;
Top Shop/Top Man Limited handelnd als Topshop, Colegrave House, Berners Street, W1T 3NL London, Großbritannien, Tel. 0800/53446666 (engl.) ;
Vibes Textilhandelsgesellschaft, Hegenheimerstr. 16, 79576 Weil am Rhein, Tel. 07621/9666;
Volcom Corporate Office Headquarters Volcom, Inc. 1740 Monrovia Ave., CA 92627 Costa Mesa, USA, Tel. 069/86798050.

Muttermilchersatz, Anfangsnahrungen

Bebivita, Zeughausstr. 3, 85276 Reisgang, Tel. 00800/23248482;
Humana Milchindustrie/Milchwerke Westfalen, Bielefelder Str. 66, 32051 Herford, Tel. 05221/181-61222;
Milasan Kinderkostwerk Conow, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Milupa, Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800/7375000;
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800/2344944.

Muttermilchersatz, Anfangsnahrungen, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Holle Baby Food, Baselstr. 11, 4125 Riehen, Schweiz, Tel. +41/61-64596-00;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Töpfer, Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222.

Obstbrei in Tüten

Ackermanns Haus Flüssiges Obst, Sonnenblick 4, 08236 Ellefeld, Tel. 03745/7812-0;
Aldi Nord, Eckenbergstr.16, 45307 Essen, Tel.0201/8593-0;
Bebivita, Zeughausstr. 3, 85276 Reisgang, Tel. 00800/23248482;
Coroos Conserven, Middenweg 1, 4421 JG Kapelle, Niederlande, Tel. +31/113333-000;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Odenwald-Früchte, Bahnhofstr. 31, 64747 Breuberg, Tel. 06165/301-0;
Spreewaldkonserve Golßen, Bahnhofstr. 1, 15938 Golßen, Tel. 035452/389-0.

Obstbrei in Tüten, Bio-Produkte

Damia, Chausseestr. 29, 10115 Berlin, Tel. 030/609849-320;
Danival - Le Moulin d'Andiran, -, 47170 Andiran,Frankreich, Tel. +33/5-539700-23;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Erdbär/Speaking Products, Marienburger Str. 18/19, 10405 Berlin, Tel. 030/60265520;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Holle Baby Food, Baselstr. 11, 4125 Riehen, Schweiz, Tel. +41/61-64596-00;
Jufico, Geisäckerweg 12, 72160 Horb am Neckar, Tel. 07451/5506-16;
Probios Deutschland, Schönleutnerstr. 1, 85764 Oberschleißheim, Tel. 089/31577301;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266.

Spielbälle für Kinder, Plastik

Coppenrath Verlag, Hafenweg 30, 48155 Münster, Tel. 0251/41411-0;
Habermaaß, August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 09564/929-0;
Hudora, Jägerwald 13, 42897 Remscheid, Tel. 02191/93484-0;
Imaginarium S.A., Plataforma Logistica Plaza, C/Osca 4, 50197 Zaragoza, Spanien, Tel. 0800/0225450;
John, Industriestr. 23, 83395 Freilassing, Tel. 08654/6308-0;
Kids II U.K. Limited, 725 Capability Green, LU1 3LU Bedfordshire, Großbritannien, Tel. 02852/909835;
Mondo S.p.A., Piazzale E. Stroppiana 1, 12051 Gallo d'Alba (CN), Italien, Tel. 0651/97902-0;
Togu, Atzingerstr. 1, 83209 Prien-Bachham, Tel. 08051/90380;
Trade Con Merchandising Consulting, Haferwende 36, 28357 Bremen, Tel. 0421/22316-6.

Spielbälle für Kinder, Textil

Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Bieco, Kronsaalsweg 29, 22525 Hamburg, Tel. 040/547783-0;
Efie - Anja Weidner & Sacha Thüngen, Lilienstr. 39b, 42369 Wuppertal, Tel. 0202/4640-65;
Happy People, Speicher I, Konsul-Smidt-Str. 8b, 28217 Bremen, Tel. 0421/38889-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Margarete Steiff, Richard-Steiff-Str. 4, 89537 Giengen/Brenz, Tel. 01805/131100;
Senger Tierpuppen, Schulweg 3, 97791 Obersinn, Tel. 09356/6169;
Sigikid - Scharrer & Koch, Am Wolfsgarten 8, 95511 Mistelbach, Tel. 09201/70-0;
Sterntaler, Werkstr. 6-8, 65599 Dornburg-Dorndorf, Tel. 06436/509-0.

A

Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Stoffe wie Dispers-Rot 1, Dispers-Orange 3, Dispers-Blau 106/124, Dispers-Braun 1 und Dispers-Gelb 3. Dispers-Gelb 3 steht zudem im Verdacht, Krebs zu erregen.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Können in Polyurethan enthalten sein und sind auch die Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden eingesetzt, um Getränke zu aromatisieren. Sie sind keine ursprünglichen Aromen aus den Früchten, mit denen Getränke werben. In vielen anderen Lebensmitteln werden Aromen eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

B

Bromierte Flammschutzmittel wie polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) sind in der Umwelt schwer abbaubar. Sie reichern sich im Menschen und in der Muttermilch an. Einige der Verbindungen können gesundheitliche Schäden anrichten. Im Brandfall können sie hochgiftige Dioxine und Furane bilden.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Nach einer Neubewertung der Behörden 2009 ist Cadmium gefährlicher als lange angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt. In Kunststoffen stammt Cadmium oft aus Farbstoffen oder es wird als Stabilisator für PVC-Materialien eingesetzt - seit 2012 ist Cadmium in einer Vielzahl von Kunststoffprodukten verboten.

Chlorate wurden in der Vergangenheit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Heute geht man davon aus, dass Rückstände in Lebensmitteln auf chlorhaltige Reinigungs- und Desinfektionsmittel zurückgehen. Eine weitere mögliche Eintragsquelle ist Wasser, etwa zur Bewässerung oder in der Verarbeitung, da Chlorat als Nebenprodukt der Trinkwasserdesinfektion entstehen kann. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat Chlorat neu bewertet und eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) und eine akute Referenzdosis (ARfD) festgelegt, die sowohl langfristige als auch akute Risiken abdecken sollen. Im menschlichen Organismus kann der Stoff die roten Blutkörperchen schädigen und die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmen. Letzteres ist insbesondere für Kinder, Schwangere oder Menschen mit Schilddrüsenfunktionsstörungen problematisch.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend. Mittelkettige Chlorparaffine wurden in der Muttermilch nachgewiesen. Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Umwelt an und sind sehr giftig für Wasserorganismen.

Citronellol -> Duftstoffe, die Allergien auslösen können.

D

Dispers-Blau 106 -> Allergisierende Dispersionsfarbstoffe.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Elektrische und magnetische Wechselfelder stören das Hormon- und das zentrale Nervensystem des Körpers und stehen im Verdacht, Krebs zu fördern. Magnetische Felder verschwinden mit dem Abschalten des Geräts. Elektrische Felder bestehen auch bei ausgeschaltetem Gerät, solange der Stecker im Netz bleibt.

Ersatzweichmacher: -> Weichmacher.

F

Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt.

G

Glycidyl-Fettsäureester, Glycidol: Glycidyl-Fettsäureester können bei der Raffination von Speisefetten entstehen, ähnlich wie die chemisch verwandten -> 3-MCPD-Fettsäureester. Ob und wie problematisch Glycidyl-Fettsäureester sind, ist noch unerforscht. Unklar ist auch, ob sie sich in freies 3-MCPD umwandeln können. Im schlimmten Fall wandeln sich die Glycidyl-Fettsäureester komplett in Glycidol um, das sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen hat und deshalb als wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen eingestuft ist.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

I

Isomaltulose besteht aus Glucose und Fructose, hat eine geringere Süßkraft als Haushaltszucker (Saccharose) und wird als nicht kariogen eingestuft.

M

3-MCPD-Fettsäureester entstehen während der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht davon aus, dass es während der Verdauung zu einer nahezu vollständigen Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Fettsäureestern kommt. Daher orientiert sich die Bewertung an freiem 3-MCPD. Dieses hat in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat 3-MCPD als "mögliches Humankarzinogen" der Kategorie 2B eingestuft. Teilweise entstehen während der Fettraffination auch Glycidylester, woraus sich freies Glycidol abspaltet. Glycidol hat erbgutverändernde und krebserzeugende Eigenschaften, was möglicherweise auch für den Menschen gilt, so die Einstufung des IARC.

Methylisothiazolinon ist ein Kontaktallergen und wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein. Die Kombination von Methylisothiazolinon mit Methylchloroisothiazolinon ist in Kosmetika, die auf der Haut bleiben und seit dem 16. Juli 2015 auf den Markt gekommen sind, verboten.

Mineralöl, das in Lebensmitteln gefunden wird, besteht hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Mögliche Ursachen sind Übergänge aus Verpackungen aus Recyclingpapier und -pappe oder Schmieröle, die in der Produktion eingesetzt werden. Auch Paraffine/Erdölverbindungen, die häufig in Kosmetika eingesetzt werden, können nicht unerhebliche MOAH-Gehalte aufweisen. Zur Aufnahme über die Haut liegen bisher kaum wissenschaftliche Daten vor.

N

Nitrosamine können über die Haut, die Atemluft und oral aufgenommen werden und Krebs erzeugen. In Kosmetika gelangen sie durch verunreinigte Rohstoffe oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren. In Latexprodukten entstehen sie bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex. Nitrosamine können sich auch im Magensaft nach Genuss nitrathaltiger Lebensmittel bilden.

Nonylphenolethoxylate (NPE) werden als Tenside bei der Textil- und Lederverarbeitung, in Reinigungsmitteln, Dispersions- und Benetzungsmitteln eingesetzt. Sie sind starke Umweltgifte, die in Abwässer gelangen und die dort lebenden Organismen schädigen können. NPE werden darüber hinaus zu Nonylphenol abgebaut. Dieser Stoff kann sich in der Umwelt anreichern, gilt ebenfalls als wassergefährdend und zudem als hormonell wirksam. NPE, die etwa in Textilien gefunden werden, stellen nach dem derzeitigen Wissensstand keine gesundheitliche Gefahr für den Träger dar.

O

o-Phenylphenol: antimikrobieller Wirkstoff, der die Vermehrung von Keimen verhindern soll. Er kann stark allergisierend wirken.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

2-Phenyl-2-propanol ist ein Nebenprodukt aus der Kunststoffherstellung, über dessen Gefährdungspotenzial bisher wenig bekannt ist. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt es Anhaltspunkte, dass der Stoff beim Menschen Allergien auslösen kann.

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten, wie ein Hormon zu wirken, und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat die EU-Kommission die Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika generell beschränkt sowie in Kosmetika verboten, die auf der Haut bleiben und für den Windelbereich von Kindern unter drei Jahren gedacht sind. Die neue Regelung ist am 16. Juli 2015 in Kraft getreten. Schon seit November 2014 sind aufgrund von Datenlücken die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenyl-, Benzyl- und Pentylparaben in Kosmetika verboten.

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

Auf Parfüm reagieren immer mehr Menschen allergisch.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Perchlorat wurde bislang insbesondere in Obst und Gemüse nachgewiesen. Als Eintragsquellen kommen der weitverbreitete industrielle Einsatz, belastete Klärschlämme, Düngemittel sowie verunreinigtes Wasser, etwa zur Bewässerung, in Frage. Perchlorat hemmt vorübergehend die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Die Lebensmittelbehörde EFSA hat Perchlorat neu bewertet und eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) festgelegt, die sowohl akute als auch langfristige Risiken abdecken soll. Perchlorat gilt laut EFSA als besonders problematisch für Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, einen Jodmangel haben - außerdem für kleine Kinder mit einer unzureichenden Jodaufnahme.

Permethrin wirkt nervengiftig und kann unter anderem Kopfschmerzen auslösen.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phenol: antimikrobieller Wirkstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff, der gut durch die Haut aufgenommen wird, zu Nervenstörungen führen kann und im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyaminopropyl Biguanide (PHMB) ist ein Konservierungsmittel in Kosmetika und Fingermalfarben. Der Verdacht besteht, dass es beim Einatmen giftig ist. Es ist als Gefahrstoff (CMR2) eingestuft, laut EU-Kommission ist das Konservierungsmittel deshalb seit Januar 2015 in Kosmetika verboten.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

V

Vitamine, zugesetzte: Lebensmittel, die mit künstlichen Vitaminen angereichert werden, haben nicht die gleichen positiven Effekte wie Nahrung, die von Natur aus reich an Vitaminen ist. Sie können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate (DEHA), Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative (DINCH) und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinkpyrithion ist antibakteriell wirksam und wird zum Beispiel als Mittel gegen Kopfschuppen, als fungizider Wirkstoff in Silikonfugenmassen oder zur Konservierung von Fingermalfarben eingesetzt. Es gilt als hautreizend, verursacht schwere Augenschäden und ist sehr giftig für Wasserorganismen. Außerdem gibt es Hinweise, dass es eine hormonähnliche Wirkung hat. Die Einsatzkonzentration von Zinkpyrithion in Kosmetika und Fingermalfarben ist beschränkt.

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikeln, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhen und Handschuhen verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Zucker verursacht Karies und fördert die Gewöhnung an Süßes. Das gilt nicht nur für Haushaltszucker (Saccharose), sondern auch für Glucose, Fructose, Honig, Fruchtdicksäfte, Fructose-Glucose-Sirup und Maltodextrin. Maltodextrin enthält zwar nur geringe Mengen an Glucose, wirkt aber ebenfalls kariogen. Ob Zucker insgesamt an der Entstehung von Übergewicht beteiligt ist, wird kontrovers diskutiert. Immer mehr Wissenschaftler kommen jedoch zu dem Schluss, dass insbesondere Fructose das Übergewichtsproblem verschärft. Fructose wird verarbeiteten Lebensmitteln etwa als Fructose-Glucose-Sirup zugesetzt. Auch Saccharose besteht zur Hälfte aus Fructose. Das Problem bei Fructose: Sie sättigt wahrscheinlich schlechter und führt zu einer vermehrten Fettspeicherung. Zuckergesüßte Getränke können ebenfalls zur Entstehung von Übergewicht beitragen.

Muttermilchersatz, Anfangsnahrungen

Testmethoden: Mineralöl: LC-GC-FID. Quartäre Ammoniumverbindungen: saure Extraktion, LC-MS/MS. Perchlorat und Chlorat: LC-MS/MS (entspricht Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat (QuPPe-Method)). Aluminium: Aufschluss DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. an ASU L00.00-135: 2011 mod. Gesamtkeimzahl, aerob: ASU L 48.01-14. Enterobacteriaceen pro 100 g: ISO 21528-1:2004 mod. (Modifizierung: vereinfachtes MPN Verfahren); Cronobacter sakazakii pro 100 g: ISO 21528-1:2004 mod. (Modifikation betrifft die Detektion eines speziellen Keims); E. coli pro g: ASU L 48.01-20; koag-pos. Staphylokokken pro g: EN ISO 6888-3:2005-07; präsumtive Bacillus cereus in KBE/g: ASU L 00.00-33; Sporen mesophiler sulfitred. Clostridien in KBE/g: ASU L 06.00-39 mod. (Modifikation betrifft die Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben sowie den Erhitzungsschritt zur Abtötung der vegetativen Keime); Salmonellen pro 125 g: ASU L 00.00-20; L. monocytogenes pro 250 g: ASU L 00.00-32. Fettsäuregebundenes 3-MCPD und Glycidol: DGF C-VI 18 (10). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Obstbrei in Tüten

Testmethoden: Pestizide: Pestizidscreening LC/MS/MS und GC/MS. Gesamtkeimzahl: ISO 4833:2003. Hefen / Schimmelpilze: ISO 7954:1987. Bisphenol A: LA-GC-801.072. Aluminium im Lebensmittel: Elementbestimmung mittels ICP-MS. Aluminium in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Chlorat: LC-MS/MS (entspricht Methode des EU Reference Laboratory for Pesticides für Perchlorat/Chlorat [QuPPe-Methode]).
Zuckergehalt / Konzentrate / Vitamin C: Deklaration. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Elemente in der Saugtülle: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Fingermalfarben

Testmethoden: Aromatische Amine: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012). 1. Methode GC/MS, 2. Methode Dünnschichtchromatografie. Bestimmungsgrenze 5 mg/kg.
Zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Muster wurden als qualifizierte Mischproben und Einzelproben untersucht.
Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); 1. Methode Dünnschichtchromatografie, 2. Methode HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor). Muster wurden als qualifizierte Mischproben untersucht.
Bittergeschmack: Sensorische Prüfung gemäß DIN EN 71-7:2012-11 (Entwurf): Die Farben wurden 1 zu 100 verdünnt und sensorisch von 6 Prüfern verkostet. Für die sensorische Untersuchung wurde jeweils die blaue Farbe untersucht.
Nachweis Bitterstoffe: LC-MS/MS nach Extraktion. Für den Nachweis von Bitterstoffen wurde eine Mischprobe aus allen Farben der jeweiligen Probe untersucht.
N-Nitrosamine und N-Nitrosierbare Substanzen: DIN EN 71-12:2013, LC-MS/MS. Untersucht wurde jeweils die blaue Farbe.
Konservierungsstoffe: a) Quantifizierung: HPLC-UV. Untersucht wurde eine Mischprobe. Quantifizierung von Bronopol per LC-MS/MS. b) EN 71, Teil 9-11, LC-MS/MS (Mischprobe). Phenolmessung mittels GC-MS. Quantifizierung der Thiazolinone per HPLC-DAD.
Formaldehyd/-abspalter: Fotometrisch nach saurer Wasserdampfdestillation (Mischprobe).
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Elemente: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle; Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester; Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.

Spielbälle

Testmethoden: Inhaltsstoffe: Untersucht wurden repräsentative Mischproben, wenn nicht anders aufgeführt. Halogenorganische Verbindungen (in Stoffbällen): Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Phthalate, weitere Weichmacher und phosphororganische Verbindungen (in Plastikbällen): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Antimon im Eluat (in Stoffbällen mit Füllung Mischproben mit jeweils 50 % Hülle und 50 % Füllung): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen (in Plastikbällen): Röntgenfluoreszenzanalyse. Aromatische Amine (in Stoffbällen): Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013). Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3, Prüfung nach DIN ISO/TS17234 für Leder. Bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012). GC/MS, Dünnschichtchromatografie. Bestimmungsgrenze 5 mg/kg. Zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Allergisierende Dispersionsfarbstoffe (in Stoffbällen): Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, HPLC mit DAD (UV-/Vis-Detector). Optische Aufheller: UV-Licht (qualitativ). Nonylphenolethoxylate, qualitativ (in Stoffbällen): LC-MS/MS nach Extraktion, bei Positivbefund: HPLC-FLD-Messung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK; in Plastikbällen): GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Elemente: Röntgenfluoreszenzanalyse (in Plastikbällen). Zinnorganische Verbindungen (in Plastikbällen): NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Praxistest: Sicherheit von Spielzeug: nach Spielzeugnorm DIN EN 71-1, mechanische und physikalische Tests, mechanische und physikalische Eigenschaften sowie nach DIN EN 71-2 mechanische und physikalische Tests, Entflammbarkeit. Speichel- und Schweißechtheit: nach DIN 53160-1,2 Speichel-/Schweißechtheit; die Bewertung der Echtheitsprüfungen erfolgt unter den in der Norm festgelegten Bedingungen mittels Graumaßstab (Lichtechtheit mittels Blaumaßstab), wobei Note 5 die beste Note darstellt und Note 1 die schlechteste.

Kinderfrüchtetees

Testmethoden: Pestizide: GC/MS-Screening ASU § 64 LFGB L00.00-34; LC/MS/MS-Screening ASU § 64 LFGB L00.00-113; PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Aromenanalyse: Kapillar-Gaschromatografie/Massenfragmentografie nach Destillation, Extraktion und Anreicherung; Ochratoxin A: DIN EN 14132:2009 mod. (Modifikation betrifft Anwendung auf andere Probenmatrix als angegeben).

Einschlafhilfen

Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Deklaration und/oder Röntgenfluoreszenzanalyse. Formaldehyd/-abspalter in Textilien: Vortest mit Carbazol/Schwefelsäure; quantitative Bestimmung nach DIN EN ISO 14184-1. Formaldehyd/-abspalter in Kosmetika: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol, Fotometrie. Azo-Farbstoffe in Textilien: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, Dünnschichtchromatografie, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe in Textilien: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, HPLC mit DAD (UV-/Vis-Detector). Optische Aufheller in Textilien: Qualitativer Nachweis (UV-Licht). Nonylphenolethoxylate in Textilien: LC-MS/MS nach Extraktion. Halogenorganische Verbindungen in Textilien: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle; Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Halogenorganische Verbindungen in Kosmetika: A) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. B) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Antimon: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Elemente: Röntgenfluoreszenzanalyse. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD. Deklarationspflichtige Duftstoffe: Deklaration und/oder Extraktion mit TBME, GC-MS. Pestizide in Schafwolle: Pestizidscreening mittels GC/MS. Elektrische und magnetische Wechselfelder: Elektrische und magnetische Wechselfelder wurden in Anlehnung an die schwedische TCO-Norm für Computerbildschirme gemessen. Gemessen wurde in unterschiedlichen Abständen von dem elektrischen Gerät unter praxisnahen alltäglichen Bedingungen. Messgeräte: Feldmeter FM10 mit Kombisonde FM3DS und TCO-Sonde EFS6 (Fauser Elektrotechnik), Feldstärkemessgerät EFA-3 (Narda). Auffälligkeiten DIN EN-71 Teil 1: EN 71-1, mechanische und physikalische Tests, mechanische und physikalische Eigenschaften. Auffälligkeiten DIN EN-71 Teil 2: EN 71-2, mechanische und physikalische Tests, Entflammbarkeit. Praxisprüfung Babyschlafsäcke: Anforderungen gemäß "Der sichere Babyschlafsack. Fachinformationen für die Auswahl und Nutzung von Babyschlafsäcken - auch in Kliniken" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), 2009.

Babypflegecremes

Testmethoden: (je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie, Absicherung mit Dimedon für positive Formaldehydergebnisse, § 64 LFGB B82.02-1 modifiziert, Kaltwasserextraktion, fotometrische Bestimmung; Diethylphthalat, deklarationspflichtige Duftstoffe, Moschus-Verbindungen: Extraktion mit TBME, GC-MS; halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; Parabene: Deklaration und/oder HPLC-UV. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: Deklaration und/oder HPLC/RI; aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe: Online-HPLC-GC; Elementbestimmung (Aluminium, Zink, Silber, Gold): Totalaufschluss in der Mikrowelle. Quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 "Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS". Verwendung von Rhodium und Rhenium als interne Standards; Kalibrierung des ICP-MS mittels Multielementstandards (simple linear); PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Buggys

Testmethoden: Testmethoden Praxisprüfung /mechanische Prüfungen: in Anlehnung an DIN EN 1888. Bremsfunktion: DIN EN 1888 8.8.2.1, abweichend von der Norm wird die Feststellbremse 500 Mal betätigt. Mechanische Teile: DIN EN 1888 8.5.2.2. Prüfung Bänder: DIN EN 1888 8.4. Prüfung Kippen 9 /15 kg: DIN EN 1888 8.9.1.2.2.1. Prüfung Faltvorgang: DIN EN 1888 8.3.3.1.1.3-b mit 8.3.3.1.2.3. Prüfung Schiebeeinheit: DIN EN 1888 8.10.6.2.3. Prüfung Gurtsystem: DIN EN 1888 8.1.3.2.2. Prüfung Anstoß Kante: DIN EN 1888 8.10.4; abweichend von der Norm wird der Anstoß 20 Mal ausgeführt. Weitere Sicherheitsprüfungen: DIN EN 1888 8.2 / 8.3 / 8.5 / 8. 7. Bedienungsanleitung: DIN EN 1888 10.4 ff. Dynamische Betriebsfestigkeit: 100.000 Impulse auf dem Trommelprüfstand; Beladung: maximales Gewicht Kind x 1,2 + maximale Zuladung in Korb / Tasche.
Methoden Inhaltsstoffe: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt: Röntgenfluoreszenzanalyse. Antimon: Mischprobe Oberstoff und Füllung; Elution mittels saurer Schweißlösung; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Halogenorganische Verbindungen (im Oberstoff): Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Weichmacher, phosphororganische Verbindungen, phenolische Verbindungen, antimikrobiell wirkende Substanzen: repräsentative Mischprobe von Weichkunststoffteilen; GC / MS nach Extraktion und Derivatisierung. Migration Phenol: Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, HPLC-FLD. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (im Weichkunststoff der Lenkergriffe): GC-MSD, 25 PAK nach EU / EPA / JECFA. Aromatische Amine: repräsentative Mischproben der Hauptstoffe, maximal vier Materialien in einer Mischprobe; Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362- 1 (Januar 2013); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO / TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012), Bestimmungsgrenze 5 mg / kg; GC / MS, TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: repräsentative Mischproben der Hauptstoffe, maximal vier Materialien in einer Mischprobe; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie; TLC, HPLC mit DAD (UV- / Vis-Detektor). Optische Aufheller (Etiketten mit Hautkontakt): qualitativer Nachweis (UV-Licht).

Markenkleidung

Testmethoden: Inhaltsstoffe: Untersucht wurden repräsentative Mischproben, wenn nicht anders aufgeführt. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (Januar 2013); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, TLC, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht), Nachweis in Einzelteilen. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt: Röntgenfluoreszenzanalyse, Nachweis in Einzelteilen. Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion. Weichmacher, Ersatzweichmacher und phosphororganische sowie phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; untersucht wurden gummierte Bestandteile. Antimon und Nickel: Elution mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Formaldehyd (in Baumwolle): mit Carbazol/Schwefelsäure, qualitativer Nachweis DIN EN ISO 14184-1:2012-12. Materialeigenschaften: Maßänderung nach dem Waschen gemäß Pflegeetikett: DIN EN ISO 5077:2008-04, DIN EN ISO 3759: 2013-12, DIN EN ISO 6330:2013-02, Mindestanforderungen nach DTB bis +/- 2 Prozent bei Webware oder bis - 6 % bis + 2 % bei Strickware. Echtheitsprüfung Reibechtheit trocken/nass: DIN EN ISO 105-X12:2012-12 (Längsrichtung). Echtheitsprüfung Waschechtheit: DIN EN ISO 105-C06:2010-08; Begleitgewebe: Wo = Wolle, PAC = Polyacryl, PES = Polyester, PA6.6 = Polyamid, CO = Baumwolle, CA = Acetat. Die Bewertung der Echtheitsprüfungen erfolgte mittels Graumaßstab; Skala: Note 5 = beste Note; Note 1 = schlechteste Note gemäß Mindestanforderungen nach DTB.

Kinderroller

Testmethoden: Praxisprüfung: Anforderungen auf der Basis DIN EN 71-1:2014 (Spielzeug mechanisch), teilweise modifiziert und ergänzt. Eigene Testanforderungen wurden formuliert. Maßstab ist der aktuelle Stand der Sicherheitstechnik unter Einschluss der Tatsache, dass Kinderroller nicht in erster Linie durch Gewicht und Körperkraft zerstört werden, sondern durch Fehlgebrauch, Umfallen, durch Fahren gegen Hindernisse und Überladen. Kennzeichnungen, Hauptmaße, Verstellbereiche, Art der Bereifung, Rahmenwerkstoff, Zubehör, Anlieferungszustand, Bedienungsanleitung: Sichtprüfung auf der Basis von DIN EN 71-1:2014, angewendet auf Kinderroller (wie auch im Weiteren). Montagezeit: Roller wurde von einer Testperson aus der Originalverpackung ausgepackt und gemäß den in der Gebrauchsanweisung vorgegebenen Angaben (so weit vorhanden) montiert. Messung der Zeit von Auspacken bis fahrfertig in Minuten und Sekunden. Ecken und Kanten: Prüfung nach EN 71-1, 4.7. Herausragende Teile: Prüfung nach EN 71-1, 4.9 mod. (Messgerät für scharfe Spitzen nicht verwendet). Hervorstehende Teile: Prüfung nach EN 71-1, 4.15.5.7. Sich gegeneinander bewegende Teile: Prüfung nach EN 71-1, 4.10. Warnhinweise/Gebrauchsanleitung: Prüfung nach EN 71-1, 4.15 und EN 71-1, 7. Einstecktiefenmarkierung: Prüfung nach EN 71-1, 4.15.1.7. Überlast (statischer Belastungstest): Prüfung nach EN 71-1, 8.21, mod. 5 Minuten andauernde statische Belastung mit 50 kg bei 20 kg zulässigem Nutzergewicht, sonst 5 Minuten andauernde statische Belastung mit 100 kg. Bei 100 kg Prüfung mit Mensch, nicht mit Dummy. Abzugstest Lenkergriffe: An jedem Griff wird in Richtung des Lenkerendes eine Zugkraft von 60 Newton aufgebracht. Prüfung der verstellbaren Lenkrohre (ab/auf) nach EN 71-1, 8.27. Falltest: Prüfung nach EN 71-1, 8.5. Umkippen 90 Grad: Das Laufrad kippt ohne Beladung und ohne Beschleunigung aus dem Stand jeweils 50-mal seitlich auf einen ebenen Betonboden. Aufprall gegen Wand: Eine Person mit 50 kg fährt eine bestimmte Strecke (4 m) mit einer bestimmten Neigung (0°) gegen eine feste Wand. Prüfung nach EN 71-1, 8.22, mod. (mit Mensch geprüft, nicht mit Dummy). Bremsbelastung Lenkstange: Der Roller wird am Trittbrett fest eingespannt. An einem Adapter an der Lenkstange wird pulsierend eine Kraft eingeleitet. Die Einleitung der Kraft erfolgt pneumatisch. Anforderung: F1 = 150 N / n1 = 1.000; F2 = 250 N / n2 = 100. Betriebsfestigkeit auf dem Rollenprüfstand: Das Prüfmuster wird auf dem Rollenprüfstand frei beweglich gehalten. Die Beladung beträgt das 1,2-Fache des maximalen Nutzergewichts. Die Massenverteilung erfolgt auf der Trittfläche und den Lenkergriffen. Fahrbahnanregungen werden durch eine Leiste in Höhe von 15 mm simuliert. Die Fahrgeschwindigkeiten (3 bzw. 7 km/h) variieren. Es wird in wiederholten, durchmischten Lastzyklen bis zum Erreichen des Sollwerts bzw. Bauteilversagens geprüft. Vorgegebene Sollwerte (Laufleistung) mussten erfüllt werden: 50 km, ca. 40.000 Impulse. Lackqualität: Gitterschnittprüfung gemäß DIN 53151, wobei GTO-0 die beste Note darstellt und GTO-5 die schlechteste. Handhabung: Von fünf Testpersonen im Alter zwischen 18 und 52 Jahren wurden definierte Vorgänge (Aufbau/Montage, Zusammenklappen, Tragen, Abstellen) nach Schulnotensystem bewertet. Qualität: Die Art und die Verständlichkeit der Bedienungsanleitung, die Verarbeitung der Einzelteile und der Stand der Vormontage wurden überprüft und nach Schulnotensystem bewertet. Inhaltsstoffe: Wo vorhanden, wurde die Probe dem Kunststoffmaterial des Lenkergriffs entnommen. Bei Produkten aus Holz wurde der Roller als Ganzes geprüft. Wo Schutzmaterial für den Lenker vorhanden, wurden Phthalate/weitere Weichmacher, Chlorparaffine, phosphororganische und phenolische Verbindungen in einer Mischprobe aus Lenkergriff und Schutzmaterial im Verhältnis 3:1 analysiert. Phthalate/weitere Weichmacher, Chlorparaffine, phosphororganische und phenolische Verbindungen bei ausgewählten Produkten: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bei ausgewählten Produkten: GC-MSD. 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Zinnorganische Verbindungen bei ausgewählten Produkten: Na-DDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse (wo vorhanden: Einzeluntersuchung von Lenkergriff und Schutzmaterial). Elemente: Röntgenfluoreszenzanalyse (wo vorhanden: Einzeluntersuchung von Lenkergriff und Schutzmaterial).