ÖKO-TEST September 2014

Reaktionen: Nanchen Natur Ringbär

In unserem Test Gute Geschenke zur Geburt (ÖKO-TEST Spezial Schwangerschaft und Geburt 2013) konnten wir den Nanchen Natur Ringbär (Artikel-Nr. 940412) leider nicht empfehlen. Zwar war das Babyspielzeug (18,95 Euro) aus Bio-Baumwolle mit Bio-Schafschurwollfüllung frei von Schadstoffen. Aber im Praxistest riss die Naht am Bärenkopf recht schnell ...

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Reaktionen: Nanchen Natur Ringbär

Reaktionen: Agila Tierkrankenversicherung

Vertrauen ist gut, doch falsch, wenn es um die Agila Tierkrankenversicherung geht. Sehr enttäuscht sind jedenfalls Susanne und Jörg Stephan aus Stuttgart. Der Vertrag für ihre zehn Jahre alte Hündin Kady wurde von der Agila nach einem Krankheitsfall gekündigt. Gleichzeitig wurde den Hundebesitzern eine Nachfolgepolice angeboten. Stolze 75 Euro i...

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Reaktionen: Agila Tierkrankenversicherung

Reaktionen: Hornbach Torq Soft Klassischer Gartenhandschuh

Zu unserem Test Gartenhandschuhe (ÖTM 05/14) teilte uns der Hersteller Leipold + Döhle mit, dass die Noppen des Torq Soft Klassischer Gartenhandschuh 1430, der exklusiv für Hornbach hergestellt wird, mittlerweile aus einem mehr oder weniger phthalatfreien Material seien. Wir schickten ein "neues" Exemplar mit der Chargennummer 7150295 (Kostenpun...

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Reaktionen: Hornbach Torq Soft Klassischer Gartenhandschuh

Reaktionen: Schlossbrunnen Wüllner Gaensefurther Schloss Quelle

Die Gaensefurther Schloss Quelle Medium schnitt in unserem Mineralwassertest vom Juli 2013 nur "ungenügend" ab, weil darin Abbauprodukte von Pestiziden - sogenannte Pestizidmetabolite - über dem festgelegten Orientierungswert nachgewiesen wurden. Der Anbieter hat jetzt nachgebessert und füllt das Mineralwasser aus einem anderen Brunnen ab. Mit E...

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Reaktionen: Schlossbrunnen Wüllner Gaensefurther Schloss Quelle

24 Kindersicherungen im Test

Treppenschutzgitter, Steckdosenschutz und Co. sollen unsere Kinder vor Unfällen schützen. Gefährlich wird es allerdings, wenn die vermeintliche Sicherung ihre Aufgabe nicht erfüllt. Vier Produkte fallen im Test wegen erheblicher Sicherheitsmängel durch.

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24 Kindersicherungen im Test

19 Haaröle im Test

Pflegeöle fürs Haar erobern die Badezimmer. Viele schneiden im Test gut ab. Zufrieden sind wir trotzdem nicht, denn in fast allen konventionellen Produkten stecken Silikone, die nicht so gut pflegen wie pflanzliche Öle und zudem die Umwelt belasten.

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19 Haaröle im Test

24 Nüsse und Ölsaaten im Test

Harte Schale, guter Kern: Wer regelmäßig Nüsse knabbert, tut etwas für seine Gesundheit. In unserem Test waren viele Produkte in Ordnung. Leider fanden die Labore aber auch allerlei Unerfreuliches.

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24 Nüsse und Ölsaaten im Test

Reaktionen: Dentinox Nenedent Kinderzahncreme

Im Testergebnis Inhaltsstoffe waren die Nenedent Kinderzahncreme homöopathieverträglich mit Fluorid (1,99 Euro) und die Nenedent Kinderzahncreme mit Fluorid (1,59 Euro) in unserem Test Kinderzahncremes (ÖKO-TEST-Magazin 3/2014) "sehr gut". Am Ende reichte es aber nur für ein Gesamturteil "befriedigend". Denn: Bei den fluoridhaltigen Zahncremes f...

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Reaktionen: Dentinox Nenedent Kinderzahncreme

Reaktionen: Romina Mineralbrunnen Eiszeit Quell Bio Apfelschorle

Die Eiszeit Quell Bio Schorle, Apfel fiel im ÖKO-TEST Apfelschorle 4/2013 unangenehm auf, weil das Apfelsaftaroma kaum wiederhergestellt worden war. Der Hersteller prüfte daraufhin die Geschmackskonstanz des eingesetzten Apfelsaftes und stellte Schwankungen fest, die eigenen Angaben zufolge noch 2013 behoben wurden. Dass das Aroma jetzt in Ordnu...

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Reaktionen: Romina Mineralbrunnen Eiszeit Quell Bio Apfelschorle

12 Regenjacken für Kinder im Test

Es ist ein kleiner Trost, dass die Kinderregenjacken geringfügig besser abschneiden als bei unserem letzten Test. In Zukunft soll Regenkleidung sogar "intelligent" werden. Bis dahin kann niemand mit den vielen schadstoffbelasteten Produkten zufrieden sein.

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12 Regenjacken für Kinder im Test

71 Trinkwässer im Test

Obwohl immer wieder Arzneimittelrückstände im Trinkwasser gefunden werden, sind regelmäßige Analysen nicht gesetzlich vorgeschrieben. ÖKO-TEST hat nun Trinkwasser aus 69 deutschen Städten auf Gadolinium untersuchen lassen, das über MRT-Kontrastmittel in die Umwelt gelangt - und wurde vielerorts fündig.

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71 Trinkwässer im Test

15 Naturbettdecken im Test

Wir haben Bettdecken, die mit Naturmaterialien wie Schafschurwolle oder Kamelhaar gefüllt sind, in die Labore geschickt. Viele Produkte waren in Ordnung, bei einigen Decken hatten die Fachleute Zweifel, ob wirklich drin ist, was draufsteht. Und Chemikalienrückstände sind leider auch ein Thema.

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15 Naturbettdecken im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST September 2014

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Die Tests
Haaröle: Bad-Hair-Day
Kindersicherungen: Alarmstufe Rot!
Naturbettdecken: Sch(l)af gut!
Nüsse und Ölsaaten: Knackig
Regenjacken, Kinder: Wieder nasskalt erwischt
Riester-Bausparverträge: Durchblick unerwünscht
Trinkwasser: Ha(h)nebüchen

Für Sie getestet
Haferkekse
Kühlende Beincreme für Schwangere
Lackfarbe
Lippenpflege von Labello
Nagelpflege
Rote-Bete-Saft
Schmerzgel
Unfug des Monats: Gelenkschokolade

Reaktionen
Dentinox Nenedent Kinderzahncreme: Verbesserte Anwendungshinweise
Hornbach Torq Soft Klassischer Gartenhandschuh: Kaum noch Weichmacher
Nanchen Natur Ringbär: Jetzt sehr gutes Geschenk zur Geburt
Romina Mineralbrunnen Eiszeit Quell Bio Apfelschorle: Aromenqualität verbessert
Schlossbrunnen Wüllner Gaensefurther Schloss Quelle: Neuer Brunnen - bessere Werte

Magazin
Ganz schön stark: Mit Kind ins Büro
Gehirn- und Gedächtnistraining: Train the Brain
Gesund von Jahr zu Jahr: Zum Kotzen
Jein: "Schimpfworte sind nicht so schlimm"
Kölln: Es geht um mehr als nur um "Flocken"
Mittel zur Leistungssteigerung: Am Limit
Partnerschaft: Auf Abstand zur Liebe
Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker
Schlafprobleme: Immer mit der Ruhe
Steuern auf Solaranlage: Sonnendusche fürs Finanzamt
Wellnesshotels: Urlaubstage mit Detox und Lomi-Lomi
Wiederentdecktes Leinöl: Goldgelbes Wunder

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
ADHS bei Teenagern
Entfernung eines Gewitters berechnen
Freiwilligendienste starten nach Schuljahrende
Histamin in Hefe?
Kupferhaltiges Wasser für Säuglingsnahrung vermeiden
Naturkosmetik-Label
Neue Impfung gegen Verursacher von Hirnhautentzündungen
Nicht für die Katz
Schimmelpilztests
Soja hemmt Jodaufnahme
Viele Babyfone auf engem Raum nutzen
Wasserflecken auf Holz

Reaktionen
Agila Tierkrankenversicherung: Kündigung für treue Kunden

Meldungen
Aknemittel mit gefährlichen Nebenwirkungen
Aluminium verringern
Arzneimittelinfos
Aus Dose wird Fahrrad
Ausstoß im realen Verkehr
Bären auf dem Vormarsch
Brasilien nicht länger Abholzungsweltmeister
Buchtipp: Gut geraten
Buchtipp: Tierisch wild
Buchtipp: Außerirdisches im Alltag
Buchtipp: Glückspilze
Buchtipp: Wir sind gläsern, durch und durch
Buchtipp: Die Macht familiärer Bande
China streicht Verkaufssteuer für Autos mit alternativen Antrieben
Direktbankkunden unerwünscht
Effizienzstandards für Computer
Energiespar-App
EU-Effizienzlabel für Heiztechnik
Exfrau muss Rechnung zahlen
Färben ohne Wasser
Filter für Schweineställe
Finanzmarktwächter ohne "Biss"
Frankreich fördert Radfahren im großen Stil
Gefährliche Durchfälle
Gefährlicher Bewegungsmangel
Giftcocktail in Gartenpflanzen
Grüne Reisetipps: Ein Wochenende in Den Haag
Grüne Reisetipps: Outback an der Oberen Donau
Grüne Reisetipps: Handverlesene Bio-Hotels europaweit
Guide zu Tattoofarben
Hauserwerb wird immer teurer
Hausordnung oder Kontrollwut?
Honorarberatung
Hörbuch: Vom Alltag zerrieben
Internetportal hilft bei Auswahl von Pflegediensten
Kreditvergabe wieder aufgeweicht
Künstliche Befruchtung
Langes Warten auf die Psychotherapie
Lebensmittelverschwendung sorgt für Treibhausgasemissionen
Mehr Schutz für Kleinanleger
Mieter haftet für Tierschäden
Minikraftwerke ade
Mit hartem Wasser leben
Nein danke: Gartenzaun zähmt streitenden Mieter nicht
Öko-Jeans
Ortsübliche Abschleppkosten
Patienten fühlen sich betrogen
Rheuma-Apps
Schluckstörungen im Alter
Sonnencremes nicht selber machen
Staffelmietvertrag mit Haken
Steigende Fondsgebühren
Teure Partnersuche
Trotz Lipidsenker aufs Gewicht achten
UN-Studie: CO2-Reduktion und Wirtschaftswachstum passen zusammen
Unsensibel
US-Geologen sehen Fracking als Ursache für Erdstöße
Verspätete Mietzahlung
Wärmedämmung mit Holzschaum
Wenig Fisch im Mittelmeer
Zahl des Monats
Zaun gegen Wildschweine

Weitere Informationen

Haaröl

Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Douglas Cosmetics, Kabeler Str. 4, 58099 Hagen, Tel. 02331/690-0;
Henkel, Unternehmensbereich Beauty Care, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
Kao Germany/Guhl Ikebana/John Frieda, Pfungstädterstr. 98, 64297 Darmstadt, Tel. 06151/3960-0;
L'Occitane Deutschland, Königsallee 63-65, 40215 Düsseldorf, Tel. 0211/159779-17;
L'Oréal Deutschland, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/54413377;
L'Oréal/Garnier, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/54477-191;
L'Oréal/Redken 5th Avenue NYC, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
Moroccanoil/Kribber International, Pfungstädter Str. 145, 64297 Darmstadt, Tel. 06151/660646;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach,
Tel. 0800/0027435;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Unilever Deutschland, Home & Personal Care, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 08000/725235.

Haaröl, zertifizierte Naturkosmetik

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Logona, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-200;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Kinderregenjacken

Adidas Deutschland, Adi-Dassler-Str. 1-2, 91074 Herzogenaurach, Tel. 09132/84-0;
AS Bekleidungswerk, Heglitzer Str. 12, 26409 Wittmund-Ardorf, Tel. 04466/1465;
Bestseller A/S via On Time PR, Schlesische Str. 26, 10997 Berlin, Tel. 030/616273-00;
Brands4kids/Celavi, Lollandsvej 2, 7400 Herning Denmark, Dänemark, Tel. +45/9626-7777;
C & A Mode & Co., Wanheimerstr. 70, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/9872-0;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Jack Wolfskin, Jack-Wolfskin-Kreisel 1, 65510 Idstein/Ts., Tel. 06126/954-0;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 09564/9291111;
Kabooki, Abteilung LEGO® wear, Taunusstr. 45, MTC, Haus 3, Raum 260, 80807 München, Tel. 089/462790-0;
KiK Textilien und Non-Food, Siemensstr. 21, 59199 Bönen, Tel. 02383/95-40;
Playshoes, Eberhardstr. 24, 72461 Albstadt, Tel. 07432/20091-0;
TRI International/Baby Walz, Steinstr. 28, 88339 Bad Waldsee, Tel. 0800/5334014.

Kindersicherungen

Eckenschutz
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Prince Lionheart UK Ltd, 4 Perivale Park, Horsenden Lane South, Middlesex UB6 7RL, Großbritannien, Tel. +44/20-8997-7054;
Reer, Mühlstr. 41, 71229 Leonberg, Tel. 0700/73374624;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266.

Herdschutz
Kesseböhmer, Mindener Str. 208, 49152 Bad Essen, Tel. 05742/46-0;
Reer, Mühlstr. 41, 71229 Leonberg, Tel. 0700/73374624;
Rotho Babydesign, Im Schachen 212, 66687 Wadern-Nunkirchen, Tel. 06874/18693-0.

Schrank- und Schubladensicherungen
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Müller, Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Reer, Mühlstr. 41, 71229 Leonberg, Tel. 0700/73374624;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Tee-Zed UK/Dreambaby, 3, Rosyth Business Centre 16 Cromarty Campus, Rosyth KY11 2WX, Scotland, Großbritannien, Tel. +44/844-800-9445.

Steckdosensicherungen
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Dorel Germany, Augustinusstr. 9C, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel. 02234/9643-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 06192/9399999;
Mapa, Industriestr. 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246.

Tür- und Treppenschutzgitter
Baby Dan, Niels Bohrs Vej 14, 8670 Låsby, Dänemark, Tel. +45/8695-1155;
Geuther Kindermöbel und -geräte, Steinach 1, 96268 Mitwitz-Hofsteinach, Tel. 01805/113511;
Hauck, Frohnlacher Str. 8, 96242 Sonnefeld, Tel. 09562/986-0;
Lascal Ltd., Suite 919, 9th floor, Tower 3, 33 Canton Road, China Hong Kong City, Kowloon, Hongkong, Tel. +852/2302-1511;
Pinolino Kinderträume, Sprakeler Str. 397, 48159 Münster, Tel. 0251/23929-0;
Roba Baumann, Feldstr. 2, 96237 Ebersdorf, Tel. 09562/9221-0.

Natur-Bettdecken

Allnatura Vertriebsgesellschaft, Am Flugplatz 2, 73540 Heubach, Tel. 07173/7169-0;
Billerbeck Betten-Union, Eppinger Str. 40-44, 76703 Kraichtal-Münzesheim, Tel. 07250/75-0;
Brinkhaus, Vennweg 22, 46395 Bocholt, Tel. 02871/21970-0;
Dormiente, Am Zimmerplatz 3, 35454 Heuchelheim, Tel. 0641/96213-0;
Erwin Müller Versandhaus, Abt. Haushaltsprodukte, Buttstr. 2, 86646 Buttenwiesen, Tel. 0180/5244644;
f.a.n. Frankenstolz Schlafkomfort, Industriestr. 1-3, 63814 Mainaschaff, Tel. 06021/708-0;
Gebr. Elmer & Zweifel - Cotonea, Auf dem Brühl 1-20, 72658 Bempflingen, Tel. 07123/9380-0;
Grüne Erde, Hauptstr. 9, 4644 Scharnstein, Österreich, Tel. 089/1200990;
Hefel Textil, Schwarzachtobelstr. 17, 6858 Schwarzach, Österreich, Tel. +43/5572-503-0;
Irisette/ Badenia Bettcomfort, Niederschopfheimer Str. 1, 77948 Friesenheim, Tel. 07808/89-0;
Lonsberg Naturbetten, Lambertweg 21, 59556 Lippstadt, Tel. 02941/66960-0;
OBB Oberbadische Bettfedernfabrik, Mühlestr. 54, 79539 Lörrach, Tel. 07621/1520-0;
Prolana, Am Langholz 3, 88289 Waldburg-Hannober, Tel. 07529/9721-0;
Purnatour, Glauchauer Str. 1, 01069 Dresden, Tel. 0351/32949129;
Traumina Bettwaren Manufaktur, Johann-Keller-Str. 2, 77871 Renchen, Tel. 07843/9433-0.

Nachwirkungen

Dentinox (Nenedent Kinderzahncreme homöopathieverträglich mit Fluorid und Nenedent Kinderzahncreme mit Fluorid), Nunsdorfer Ring 19, 12277 Berlin, Tel. 030/720034-0;
Dm-Drogerie Markt (Dontodent Kids Fluorid-Zahngel Erdbeer-Geschmack), Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721/5592-1653;
Hornbach/HB Services (Tory Soft Klassischer Gartenhandschuh), Hornbachstr., 76878 Bornheim, Tel. 06348/60-00;
Nanchen-Puppen (Nanchen Natur Ringbär), Malsburgstr. 14, 34119 Kassel, Tel. 0561/766054-11;
Romina Mineralbrunnen (Eiszeit Quell Bio-Apfelschorle), Germanenstr. 21, 72768 Reutlingen, Tel. 07121/9615-0;
Rossmann (Perlodent Kids 0-6 Zahngel mit Fluorid), Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 05139/898-1431;
Schlossbrunnen Wüllner (Gaensefurther Schloss Quelle Medium), Stadtteil Gaensefurth, 39444 Hecklingen-Gaensefurth, Tel. 03925/9271-0;

Neue Produkte

Beiersdorf (Labello Lip Butter Original), Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Districon Vertriebsgesellschaft (Greendoc Bei Harnwegsinfekten Kapseln), Am Joseph 15, 61273 Wehrheim, Tel. 0800/3485433;
Hipp (Hipp Kinder Hirse-Kringel), Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Hornbach/HB Services (Acryl Lack Seidenmattlack), Hornbachstr., 76878 Bornheim, Tel. 06348/60-00;
Pfizer Consumer Healthcare (Thermacare Schmerzgel), Linkstr. 10, 10785 Berlin, Tel. 030/550055-01;
Rewe-Zentral (Rewe Bio Rote-Bete-Saft), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Töpfer (Töpfer Mamacare Kühlende Beincreme), Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222;
Walkers Shortbread (Weight Watchers Versüßt den Tag Hafer Kekse), AB38 9LD Aberlour on Spey, Großbritannien, Tel. 0044/1340/871-355;
Weleda (Nagelpflege-Stift), Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 07171/919414.

Nüsse und Ölsaaten

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Herbert Kluth, Heidekoppel 31, 24558 Henstedt-Ulzburg, Tel. 04193/9662-0;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Maryland Trockenfrucht Vertriebsgesellschaft, Postf. 1154, 24547 Henstedt-Ulzburg, Tel. 04193/9662-0;
Meienburg Nüsse und Trockenfrüchte, Branterei 13, 26419 Schortens, Tel. 04461/986050-51;
Modern Food, Rögen 42, 23843 Bad Oldeslohe, Tel. 04531/17020;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Seeberger, Hans-Lorenser-Str. 36, 89079 Ulm, Tel. 0731/4093-0.

Nüsse und Ölsaaten, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Basic Lebensmittelhandel, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München,
Tel. 089/3066896-0;
Carl Wilhelm Clasen, Elbchaussee 84, 22763 Hamburg, Tel. 040/325652-0;
Davert, Zur Davert 7, 59387 Ascheberg, Tel. 02593/9280-0;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
Egesun, Jungholzweg 8, 95030 Hof, Tel. 09281/85018-0;
Gepa, GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal, Tel. 0202/26683-0;
Neuform International - Reformkontor, Ernst-Litfaß-Str. 16, 19246 Zarrentin, Tel. 038851/51-0;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0.

Trinkwasser

Badenova (Freiburg), Tullastr. 61, 79108 Freiburg, Tel. 0800/2838485;
Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstr. 1, 10179 Berlin, Tel. 0800/292-7587;
BS-Energy - Braunschweiger Versorgungsgesellschaft, Taubenstr. 7, 38106 Braunschweig, Tel. 0531/383-8000;
DREWAG-Stadtwerke Dresden, Rosenstr. 32, 01067 Dresden, Tel. 0351/860-4444;
Enervie - Südwestfalen Energie und Wasser (Hagen), Platz der Impulse 1, 58093 Hagen, Tel. 02331/3565-0;
Eurawasser Nord (Rostock), Carl-Hopp-Str. 1, 18069 Rostock, Tel. 0381/8072-220;
EVL Energieversorgung Leverkusen, Overfeldweg 23, 51371 Leverkusen, Tel. 0214/8661-0;
EWP Energie und Wasser Potsdam, Steinstr. 101, 14480 Potsdam, Tel. 0331/661-1000;
Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz (Halle/S.), Naundorfer Str. 46, 04860 Torgau, Tel. 03421/757-0;
Gelsenwasser (Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen), Willy-Brandt-Allee 26, 45891 Gelsenkirchen, Tel. 0209/708-0;
Hamburger Wasserwerke, Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg, Tel. 040/7888-0;
Heilbronner Versorgungsgesellschaft, Weipertstr. 41, 74076 Heilbronn, Tel. 07131/562599;
Hessenwasser (Darmstadt, Frankfurt), Taunusstr. 100, 64521 Groß-Gerau, Tel. 069/25490-0;
Infra Fürth, Leyher Str. 69, 90763 Fürth, Tel. 0911/9704-4000;
Ingolstädter Kommunalbetriebe, Hindemithstr. 30, 85057 Ingolstadt, Tel. 0841/305-3333;
Kasselwasser, Gartenstr. 90, 34125 Kassel, Tel. 0561/987-69;
Kommunale Wasserwerke Leipzig, Johannisgasse 7/9, 04103 Leipzig, Tel. 0341/969-2222;
LSW Energie (Wolfsburg), Heßlinger Str. 1-5, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361/189-3600;
MVV Energie (Mannheim), Luisenring 49, 68159 Mannheim, Tel. 0621/290-0;
N-Ergie (Nürnberg), 90338 Nürnberg, Tel. 0911/802-01;
NEW NiederrheinWasser (Mönchengladbach), Voltastr. 2, Gebäude 8, 41747 Viersen, Tel. 02166/688-5480;
REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung, Greflinger Str. 22, 93055 Regensburg, Tel. 0941/601-0;
RheinEnergie (Köln), Parkgürtel 24, 50823 Köln, Tel. 0221/34645-300;
RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (Bottrop, Mülheim, Oberhausen), Am Schloß Broich 1-3, 45479 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208/4433-1;
Stadtwerke Augsburg Wasser - SWA, Hoher Weg 1, 86152 Augsburg, Tel. 0821/6500-6500;
Stadtwerke Bielefeld, Schildescher Str. 16, 33611 Bielefeld, Tel. 0521/51-90;
Stadtwerke Bochum, Postf. 102250, 44722 Bochum, Tel. 0234/960-0;
Stadtwerke Bremen - SWB, Theodor-Heuss-Allee 20, 28215 Bremen, Tel. 0421/359-0;
Stadtwerke Duisburg, Bungertstr. 27, 47053 Duisburg, Tel. 0203/604-0;
Stadtwerke Düsseldorf, Höherweg 100, 40233 Düsseldorf, Tel. 0211/821821;
Stadtwerke Essen, Rüttenscheider Str. 27-37, 45128 Essen, Tel. 0201/800-0;
Stadtwerke Göttingen, Hildebrandstr. 1, 37081 Göttingen, Tel. 0551/301-0;
Stadtwerke Hamm, Südring 1/3, 59065 Hamm, Tel. 02381/274-0;
Stadtwerke Hannover, Ihmeplatz 2, 30449 Hannover, Tel. 0511/430-0;
Stadtwerke Heidelberg - SWH, Kurfürstenanlage 42-50, 69115 Heidelberg, Tel. 06221/513-0;
Stadtwerke Karlsruhe, Daxlander Str. 72, 76127 Karlsruhe, Tel. 0721/599-0;
Stadtwerke Kiel, Uhlenkrog 32, 24116 Kiel, Tel. 0800/2471247;
Stadtwerke Konstanz, Max-Stromeyer-Str. 21-29, 78467 Konstanz, Tel. 07531/803-0;
Stadtwerke Krefeld - SWK, St.-Töniser-Str. 124, 47804 Krefeld, Tel. 02151/98-0;
Stadtwerke Lübeck, Moislinger Allee 9, 23547 Lübeck, Tel. 0800/0230230;
Stadtwerke Mainz, Rheinallee 41, 55118 Mainz, Tel. 06131/12-7878;
Stadtwerke München, Emmy-Noether-Str. 2, 80287 München, Tel. 01802/796796;
Stadtwerke Münster, Hafenplatz 1, 48155 Münster, Tel. 0251/694-0;
Stadtwerke Osnabrück, Alte Poststr. 9, 49074 Osnabrück, Tel. 0541/2002-0;
Stadtwerke Pforzheim - SWP, Sandweg 22, 75179 Pforzheim, Tel. 07231/39-3939;
Stadtwerke Reutlingen, Hauffstr. 89, 72762 Reutlingen, Tel. 07121/582-0;
Stadtwerke Saarbrücken, Hohenzollernstr. 104-106, 66117 Saarbrücken, Tel. 0681/587-0;
Stadtwerke Solingen,
Postfach 100146, 42648 Solingen, Tel. 0800/2345-344;
Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm - SWU, Karlstr. 1-3, 89073 Ulm, Tel. 0731/166-0;
STAWAG Stadtwerke Aachen, Lombardenstr. 12-22, 52070 Aachen, Tel. 0241/181-0;
Südsachsen Wasser (Chemnitz), Theresenstr. 13, 09111 Chemnitz, Tel. 0371/3806-0;
TWL Technische Werke Ludwigshafen, Industriestr. 3, 67063 Ludwigshafen, Tel. 0621/505-0;
TWM Trinkwasserversorgung Magdeburg, Herrenkrugstr. 140, 39114 Magdeburg, Tel. 0391/8504-750;
Vereinigte Wasserwerke Mittelrhein (Koblenz), Peter-Altmeier-Ufer 50, 56068 Koblenz, Tel. 0261/91163-0;
VWG Verkehrs- und Wassergesellschaft (Oldenburg), Felix-Wankel-Str. 9, 26125 Oldenburg, Tel. 0441/9366-0;
Wahnbachtalsperrenverband (Bonn), Siegelsknippen, 53721 Siegburg, Tel. 02241/128-0;
Wasserwerke Paderborn, Rolandsweg 80, 33102 Paderborn, Tel. 05251/1487-0;
Wasserwerke Westfalen (Dortmund), Zum Kellerbach 52, 58239 Schwerte, Tel. 02304/9575-381;
WLW Wasserversorgungsbetriebe Landeshauptstadt Wiesbaden, Konradinerallee 27, 65189 Wiesbaden, Tel. 0611/31-8067;
Wuppertaler Stadtwerke - WSW, Bromberger Str. 39-41, 42281 Wuppertal, Tel. 0202/569-0;
Würzburger Versorgungs- u. Verkehrsbetriebe, Haugerring 5, 97070 Würzburg, Tel. 0931/36-1155;
Zweckverband Landeswasserversorgung (Stuttgart), Schützenstr. 4, 70182 Stuttgart, Tel. 0711/2175-0;
Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach, Am Wasserwerk 1, 63110 Rodgau, Tel. 06106/6995-20.

A

Acrylamid ist eine toxische Substanz, die beim Backen, Braten, Rösten und Frittieren einer Vielzahl stärkehaltiger Lebensmittel entsteht. Acrylamid löst im Tierversuch Krebs aus und schädigt das Erbgut, was mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den Menschen gilt. Den Wirkungen liegt kein Schwellenwert zugrunde, damit stellt jede noch so kleine Menge ein Risiko dar.

B

Blei: -> Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Cadmium -> Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Nach einer Neubewertung der Behörden 2009 ist Cadmium gefährlicher als lange angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt. In Kunststoffen stammt Cadmium oft aus Farbstoffen oder es wird als Stabilisator für PVC-Materialien eingesetzt - seit 2012 ist Cadmium in einer Vielzahl von Kunststoffprodukten verboten.

Cashmeran: Polyzyklischer Duftstoff, der in seiner Struktur stark den polyzyklischen Moschus-Verbindungen ( -> künstlicher Moschus-Duft) ähnelt und sich wie diese im Fettgewebe des Körpers anreichert.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend. Mittelkettige Chlorparaffine wurden in der Muttermilch nachgewiesen. Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Umwelt an und sind sehr giftig für Wasserorganismen.

Chrom -> Schwermetall: Wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

D

Dibutylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Eisen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Lebensmittel nicht mit Eisen angereichert werden sollten, weil eine hohe, unkontrollierte Eisenaufnahme das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen kann. Ausnahmegenehmigungen zur Anreicherung bekommen nur wenige Lebensmittel.

Ersatzweichmacher: -> Weichmacher.

G

Gadolinium: Metall aus der Reihe der Seltenen Erden. Es kommt natürlicherweise im Wasser nur in sehr geringen Konzentrationen vor. Freies Gadolinium gilt als sehr toxisch, es schädigt die Muskulatur, die Energiefabriken der Zellen (die Mitochondrien) und die Blutgerinnung. In der medizinischen Diagnostik wird Gadolinium in Form sehr stabiler Komplexe als Kontrastmittel in der Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet. Diese gelten als gut verträglich. Sie werden über die Nieren ausgeschieden und gelangen so ins Abwasser.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

K

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

M

Mineralöl, das in Lebensmitteln gefunden wird, besteht hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Mögliche Ursachen sind Übergänge aus Verpackungen aus Recyclingpapier und -pappe oder Schmieröle, die in der Produktion eingesetzt werden.

N

Nitrat selbst ist zwar wenig giftig. Es wird bei der Verdauung aber in Nitrit umgewandelt, das wiederum im Magen mit Eiweißen zu krebserregenden Nitrosaminen reagiert.

Nonylphenolethoxylate (NPEs) werden als Tenside bei der Textil- und Lederverarbeitung, in Reinigungsmitteln, Dispersions- und Benetzungsmitteln eingesetzt. Sie sind starke Umweltgifte, die in Abwässer gelangen und die dort lebenden Organismen schädigen können. NPEs werden darüber hinaus zu Nonylphenol abgebaut. Dieser Stoff kann sich in der Umwelt anreichern, gilt ebenfalls als wassergefährdend und zudem als hormonell wirksam. NPEs, die etwa in Textilien gefunden werden, stellen nach dem derzeitigen Wissensstand keine gesundheitliche Gefahr für den Träger dar.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen u. bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

Permethrin wirkt nervengiftig und kann unter anderem Kopfschmerzen auslösen.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung u. Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phosphin ist ein farbloses Gas, das zur Abtötung von Schädlingen in Gebäuden, Räumen und Seecontainern eingesetzt wird. In Deutschland ist die Anwendung bei Kaffee, Kakao, Nüssen, Trockenobst, Hülsenfrüchten und vorratslagerndem Getreide erlaubt. Bio-Hersteller dürfen das Mittel selbstverständlich nicht einsetzen. Phosphin wirkt in größeren Mengen auf das zentrale Nervensystem und irritiert die Lungen; chronische Vergiftungen sind jedoch nicht bekannt.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen u. außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) u. Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse u. Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht u. deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Schwermetalle können sich im Körper anreichern und wirken teilweise giftig. Die Stäube von Nickel können beim Menschen Krebs erzeugen. Kobaltstäube haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Auch die Schwermetalle Cadmium, Chrom VI und Blei sind giftig und krebsverdächtig.

U

Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere Teile/Produkte beinhalten.

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor. Einige der Filter werden von der Haut aufgenommen und sind in der Muttermilch nachzuweisen. Benzophenone-1, Benzophenone-2 und Etocrylene sind in der EU nicht als Sonnenschutzfilter zugelassen, können aber als Zusatzstoffe eingesetzt werden. Benzophenone-2 kann als Zusatzstoff in Parfümölen stecken.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate.

Z

Zertifizierte Naturkosmetik verzichtet weitgehend auf synthetische Inhaltsstoffe und unterliegt strengen Kriterien, deren Einhaltung überprüft wird. Folgende Labels stehen für echte Naturkosmetik: BDIH Kontrollierte Natur-Kosmetik, NaTrue, Ecocert und Demeter.

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seit dem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikel, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Trinkwasser

Testmethode: Quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 "Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS"; Verwendung von Rhodium und Rhenium als interne Standards; Kalibrierung des ICP-MS mittels Multielementstandards (simple linear). Berechnung der Gadolinium-Anomalie: Normierung der bestimmten Gehalte der Seltenen Erden auf den Schiefer PAAS; Normierungsfaktoren nach Taylor & McLennan (1985): Ce = 79,6; Pr = 8,83; Nd = 33,9; Sm = 5,55; Gd = 4,66; Tb = 0,774; Dy = 4,68; Ho = 0,991; Er = 2,85; Yb = 2,82

Test Kinderregenjacken

Testmethoden:
Probenzusammensetzung: repräsentative Mischprobe, sofern nicht anders aufgeführt.
Optische Aufheller: Qualitativer Nachweis in Einzelteilen (UV-Licht). Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Antimon: Elution der Proben mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Phthalate, weitere Weichmacher und phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED; Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD (25 PAK nach EU/EPA/JECFA). Schwermetalle und PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen Röntgenfluoreszenzanalyse. Praxistests: Atmungsaktivität/ Wasserdampfdurchlässigkeit: DIN 53122 T.1, Prüfklima 38 Grad Celsius, 90 % relative Feuchte. Wasserdichtheit: DIN EN 20811.

Test Kindersicherungen

Testmethoden: Inhaltsstoffe (je nach Produkt und seiner Zusammensetzung): PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Formaldehyd im Holz: GC-MS nach WKI-Flaschenmethode. Phthalate/alternative Weichmacher: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. PAK-Verbindungen: 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. GC/MSD. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Chlorparaffine: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung, halbquantitativ, berechnet als CP C10-C13 63 % Cl2 über Chlorspur 35 im NCI-Modus. Antimon im Eluat: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013). Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 DIN 54231 (November 2005), Dünnschichtchromatografie, HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: UV-Licht. Freie und freigesetzte phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Benzophenon/Acetophenon: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Migration Benzophenon: in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006; Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD/DAD. Migration Phenol: Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006; Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD/DAD. Halogenorganische Verbindung: Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle; Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das unterhalb der Nachweisgrenze der jeweiligen Testmethode.

Praxisprüfung Tür- und Treppenschutzgitter

Ergonomie/Handhabung durch den Erwachsenen: Aufbau/Montage (Zeitaufwand, Intuitivität, benötigtes Werkzeug). Das Produkt wurde in der Türzarge montiert. Die Tür entspricht DIN 18101 und hat eine Türblattbreite von 860 mm (lichtes Zargenmaß 822 mm). Öffnen und Schließen. Die Handhabung wurde von drei Experten beurteilt.
Sicherheit: Prüfung der Funktionsfähigkeit des Schutzgitters nach DIN 1930 gem. 6.2.1. Auftritthöhe: 650 mm Grenze muss erreicht sein. Überprüfung der Größe der Öffnungen/Abstand der Stäbe (Messungen mit Hüftschablone mit einer Kraft von 30 N) in Anlehnung DIN 1930 gem. 6.3.1 (äquivalente Messmethode Produktgruppe Türschutzrollo). Prüfung der erreichbaren hervorstehenden Teile der Schutzvorrichtung nach DIN 1930 gem. 6.7.2 (Prüfung mit Kugelkette). Überprüfung des Schutzes gegen unabsichtliches Öffnen in Anlehnung an DIN 1930 gem. 6.4.1.1. Beurteilung von Quetsch- und Scherstellen in Anlehnung an DIN 1930 gem. 6.6 und von Gefahrenquellen, die nicht durch die Norm abgedeckt sind. Prüfung der Festigkeit in horizontaler Richtung in Anlehnung an DIN 12227 gem. 8.9.2; Biegeprüfung 250 N in horizontaler Richtung. Bei der Produktgruppe Türschutzrollo wurde dieser Test mithilfe eines Kinderdummies und einem Gewicht von 25 kg durchgeführt. Prüfung der vertikalen statischen Festigkeit 300 N senkrecht im Randbereich in Anlehnung an DIN 12227. Die Beurteilung erfolgt zum Teil in einer fünfstufigen Skala von 1 (niedrigste Punktzahl) bis 5 (höchste Punktzahl).

Praxisprüfung Herdschutzgitter

Ergonomie/Handhabung durch den Erwachsenen: Das Herdschutzgitter wurde exemplarisch an einem handelsüblichen Einbauherd der Marke Siemens (Modellbezeichnung: HE63AB511) geprüft. Der Herd nebst Ceranfeld ist in eine 40 mm starke Spanplatte/Flachpressplatte mit Kunststoffbeschichtung eingebaut. Die Oberfläche der Arbeitsplatte befindet sich im Testaufbau in einer Höhe von 906 mm über der Standfläche. Beurteilung der Montage (Zeitaufwand, Intuitivität, benötigtes Werkzeug). Beurteilung der täglichen Nutzungssituation des Herdes. Betätigung der Stellteile an der Front durch den Erwachsenen und gegebenenfalls Betätigung der Schalterabdeckung. Die Handhabung wurde von drei Experten beurteilt.
Sicherheit: Überprüfung der Höhe der Absperrung. Gegebenenfalls Überprüfung Effektivität der Schalterabdeckung. Überprüfung der Größe der Öffnungen/Abstand der Stäbe. Bewertet wurde, ob Herdplatte bzw. Töpfe durch das Kind erreichbar sind. Überprüfung der Stabilität der Befestigung (Kraftmessung in horizontaler Richtung an der ungünstigsten Stelle). Überprüfung der vertikalen statischen Festigkeit in Anlehnung an DIN 12227. Die aus dem Kraftwert resultierende Beurteilung dient als Richtwert. In die Endbeurteilung fließt ein Expertenurteil zur Gesamtstabilität ein. Die Beurteilung erfolgt zum Teil in einer fünfstufigen Skala von 1 (niedrigste Punktzahl) bis 5 (höchste Punktzahl).

Praxisprüfung Eckenschutz

Ergonomie/Handhabung durch den Erwachsenen: Beurteilung der Montage. Ermittlung der Eignung für unterschiedliche Tischplatten aufgrund der Schenkellänge. Die Handhabung wurde von drei Experten beurteilt.
Sicherheit: Überprüfung des Halts der Sicherung - Abzugskraft (bestanden ab 100 N). Der Eckenschutz wurde hierfür an einer melaminharzbeschichteten Spanplatte angebracht. Beurteilung der Dämpfungseigenschaft (Expertenurteil).

Praxisprüfung Schrank- und Schubladensicherung
Ergonomie/Handhabung durch den Erwachsenen: Beurteilung der Montage (Zeitaufwand, Intuitivität, benötigtes Werkzeug). Beurteilung der täglichen Nutzungssituation (Öffnen und Schließen der Schranktüren). Die Handhabung wurde von drei Experten beurteilt.
Sicherheit: Festigkeitsprüfung 250 N. Gesamturteil Kindersicherheit (Expertenurteil). Die Beurteilung erfolgt zum Teil in einer fünfstufigen Skala von 1 (niedrigste Punktzahl) bis 5 (höchste Punktzahl).

Praxisprüfung Steckdosensicherung

Ergonomie/Handhabung durch den Erwachsenen: Beurteilung der täglichen Nutzungssituation; Messung des verbundenen Kraftaufwands beim Einbringen der Haltestifte in die Steckdose.
Beurteilung Applikation und Entnahme der Sicherung in der Dose. Die Handhabung wurde von drei Experten beurteilt.
Sicherheit: Hier wurde überprüft, ob die Sicherung ein Zugriff des Kindes auf die Steckdosenkontakte verhindert und ob die Steckdosensicherung sich von einem Kind aus der Steckdose entfernen lässt (Expertenurteil). Die Beurteilung erfolgt zum Teil in einer fünfstufigen Skala von 1 (niedrigste Punktzahl) bis 5 (höchste Punktzahl).

Test Nüsse und Ölsaaten

Testmethoden: Gesamtkeimzahl, aerob: ISO 4833 : 2003 mod. (Oberflächenverfahren statt Plattengus). Enterobacteriaceen: ASU L 06.00-25 mod. (Anwendung auf andere Probenmatrix). Escherichia coli: ASU L 06.00-36 mod. (Anwendung auf andere Probenmatrix). Schimmelpilze: ISO 7954 : 1987 mod. (Oberflächenverfahren statt Plattenguss). Salmonellen: ASU L 00.00-20. Aflatoxine: DIN EN ISO 16050. Phosphin: GC/FPD. Cadmium: ICP-MS. Weichmacher: GC-MSD. Mineralöl: LC-GC/FID. Sensorik: einfach beschreibende Prüfung gemäß ASU L 00.90-06. Wenn Sensorik auffällig war: Säurezahl: ASU L 13.00-5 mod. (Anwendung auf andere Probenmatrix). Freie Fettsäuren: ASU L 13.00-5 mod. (Anwendung auf andere Probenmatrix). Peroxidzahl: ASU L 13.00-15 mod. (Anwendung auf andere Probenmatrix). Hexanal: HSGC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Haaröl

Testmethoden: Halogenorganische Verbindungen: Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Diethylphthalat/deklarationspflichtige Duftstoffe/Moschus-Verbindungen/Cashmeran: Extraktion mit TBME, GC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Naturbettdecken

Testmethoden: Pestizide: Füllung; Pestizidscreening GC/MS wie in Lebensmitteln mit niedrigem Wassergehalt; Extraktion; Clean-Up; GC-MS; ASU § 64 LFGB L00.00-34. Halogenorganische Verbindungen: Mischprobe aus Bezug und Füllung; Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd: Bezug; qualitativer Nachweis mit Carbazol/Schwefelsäure; quantitativer Nachweis mit DIN EN ISO 14184-1. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis, UV-Licht. Nonylphenolethoxylate: Mischprobe aus Bezug Füllung; LC-MS/MS nach Extraktion. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Faseranalyse: statistische Auswahl und Aufbereitung der Proben; mikroskopische Beurteilung der Faserarten einer Probe (Lichtmikroskop); Kriterien für die Einschätzung der Faserzusammensetzung: Schuppenstruktur, Farbe, Faserdicke, Beschädigungen der Fasern (Vergleich mit Musterfasern); Messung Faserdicke (-feinheit) mikroskopisch. Schurwolle: zusätzlich chemische Trennung zur Bestimmung von Fremdfaseranteilen nach DIN 54204 (Kalilaugeverfahren). Anteile der Faserstärke: Auszählverfahren, mikroskopische Dickenmessung. Kaschmir, Kamelhaar: zusätzlich mikroskopisches Auszählverfahren zur Bestimmung der Faseranteile in Feinheitsbereichen zwischen 10 und > 40 µm.

Test Wohn-Riester Bausparverträge

Die Rangfolge der Bausparangebote ergibt sich in allen drei Musterfällen aus den Grenzzinsätzen für ein alternatives Bankdarlehen. Denn je niedriger der Grenzzinssatz liegt, desto eher lohnt der Abschluss des Wohn-Riester-Bausparvertrags. Bei Angeboten für ein Ehepaar sind die Offerten nach dem gemeinsamen Grenzzinssatz sortiert, der sich entsprechend den Anteilen von Mann und Frau an der Gesamtfinanzierung ergeben würde. Die ausgewiesenen Grenzzinssätze in der Tabelle beziehen sich jedoch nur auf den jeweiligen Einzelvertrag.

Zu Ermittlung der Grenzzinssätze wurden die Bausparofferten einer alternativen Kombination aus einem Riester-Bank-Sparvertrag und einem Riester-Bankdarlehen gegenübergestellt, wobei die Sparverträge jeweils mit den gleichen Raten bespart wurden wie der Wohn-Riester-Bausparvertrag. Auch die Tilgungsleistungen waren jeweils identisch. Für den Riester-Banksparplan wurde eine Verzinsung von 1,5 Prozent, für das Riester-Darlehen ein Sollzinssatz von 5,07 Prozent unterstellt. Auf dieser Basis wurde zudem für jedes Angebot berechnet, welchen Zinsvorteil der Bausparvertrag bei Nutzung des Bauspardarlehens im Vergleich zum alternativen Angebot bietet. Der Zinsvorteil ist als Barwert angegeben. Er entspricht dem heutigen Geldwert der Zinsersparnis, die der Bausparer während der Vertragslaufzeit erzielen wird. Daneben wurde auch berechnet, wie groß der Zinsnachteil ist den der Bausparer im Vergleich zum Riester-Banksparplan in Kauf nehmen muss, wenn er den Vertrag am Ende der Sparphase auflöst. Auch dieser Nachteil ist als Barwert angegeben.

Anforderungen an die Tarife: Untersucht wurden ausschließlich Bausparverträge, die nach dem Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz förderfähig sind (zertifiziert im Sinne des Altersvorsorge-Zertifizierungsgesetzes und förderfähig nach Maßgabe der Vorschriften des § 10a und des Elften Abschnitts des Einkommensteuergesetzes). Die Bausparkassen werden gebeten, für drei Musterfälle Lösungsvorschläge einzureichen, so wie reale Kunden sie in solchen Fällen erhalten würden. Die optimale Bausparsumme konnte die Bausparkasse jeweils selbst festlegen. Die Bausparkassen duften in ihre Vorschläge eine einmalige Sonderzahlungen von maximal 10.000 Euro am Ende der Sparphase einplanen, falls dies sinnvoll und notwendig war, um das für die Zuteilung erforderliche Mindestguthaben und eine ausreichende Bewertungszahl zu erreichen. Konnte der Bausparvertrag erst nach Finanzierungsbeginn zugeteilt werden, musste der Vertrag mit einem Kredit zwischenfinanziert werden. Dabei wurden maximal ein Jahr Zwischenfinanzierung toleriert. Der Zinssatz für den Zwischenkredit haben wir ebenfalls mit 5,07 Prozent unterstellt.

Im Modellfall1 möchte sich eine vierköpfige Familie, die 2011 ein Haus gekauft und mit einem Hypothekendarlehen mit zehn Jahren Zinsbindung finanziert hat, möglichst niedrige Zinsen für die Anschlussfinanzierung in sieben Jahren sichern und zugleich die Wohnriester-Förderung nutzen. Das Ehepaar (er 35 Jahre alt, sie 32Jahre alt) hat zwei Kinder, die fünf und sieben Jahre alt sind und verfügt über ein Bruttoeinkommen von 60.000 Euro (Mann) und 20.400 Euro (Frau). Beide Partner sind direkt förderfähig. Sie gehen davon aus, dass sie für die Kinder bis zu deren 22. Lebensjahr Kinderzulagen erhalten werden. Ihre Immobilie hat ursprünglich 310.000 Euro gekostet. Abzüglich 60.000 Euro Eigenkapital waren damals 250.000 Euro zu finanzieren. Die Restschuld des Kredits zum 1.1.2021 beträgt 188.690 Euro. Zu diesem Termin sollen die Wohnriester-Bausparverträge zuteilungsreif sein. Insgesamt darf die Finanzierung läuft maximal bis 1.12.2046. Spätestens diesem Termin wird das Ehepaar in Rente gehen. Das Paar will seinen jeweiligen Bausparvertrag jeweils förderoptimal besparen (vier Prozent vom Einkommen bis zum Förderhöchstbetrag). Die Kinderzulagen konnten wahlweise auf den Vertrag der Frau oder den des Mannes fließen. Die Anschlussfinanzierung konnte unter Hinzuziehung eines weiteren Hypothekendarlehens mit 5,07 Prozent Zinsen (Durchschnittswert für Hypotheken mit zehn Jahren Zinsbindung in den vergangenen 20 Jahren, Zinssatz im Modellfall konstant für gesamte Restvertragsdauer) erfolgen. Insgesamt stehen der Familie monatlich ca. 1.425 Euro zur Verfügung (bisherige Tilgungsrate plus Riester-Eigenbeiträge in der Sparphase) Mit diesem Geld müssen die Raten für das Bauspardarlehen, die ergänzende Hypothek und etwaige Zwischenfinanzierungszinsen bestritten werden.

Im Modellfall 2 will das Ehepaar, das in zehn Jahren ein Haus bauen oder kaufen will, noch weiteres Eigenkapital mit Hilfe von zwei Riester-Bausparverträgen ansparen, die ebenfalls förderoptimal bespart werden. Die Eheleute (er 32 Jahre alt, sie 30 Jahre) haben ebenfalls zwei Kinder, die drei und fünf Jahre alt. Die Bruttoeinkommen liegen bei 48.000 Euro (Mann) und 18.000 Euro (Frau), Für die Kinder werden wiederum bis zu deren 22. Lebensjahr Kinderzulagen bezogen. Die Immobilie wird voraussichtlich exklusive Nebenkosten 230.000 Euro kosten und soll am 1.1.2024 erworben. Nach Abzug von weiterem Eigenkapital sind 180.000 Euro sind zu finanzieren. Die Finanzierung erfolgt unter Hinzuziehung eines Hypothekendarlehens mit 5,07 Prozent Zinsen. Ab Kauftermin stehen der Familie monatlich max. 1.000 Euro für die Finanzierung zur Verfügung. Mit diesem Geld müssen die Raten für das Bauspardarlehen, die ergänzende Hypothek und etwaige Zwischenfinanzierungszinsen bestritten werden. Die Finanzierung läuft maximal bis 1.12.2049. Spätestens diesem Termin wird das Ehepaar in Rente gehen

Im Modellfall 3 will ein 25jähriger Single, der mit dem Gedanken spielt, in 15 Jahren eine Eigentumswohnung zu erwerben, sein Eigenkapital dafür mit Riester-Förderung ansparen. Sein Einkommen beträgt 42.800 Euro im Jahr. Er will den Vertrag zulagenoptimal besparen. Nach 15 Jahren entscheidet er, ob der das Darlehen in Anspruch nimmt oder den Vertrag abbricht. Nach seinen derzeitigen Plänen soll die Eigentumswohnung am 1.1.2029 erworben werden, 170.000 Euro sind dann zu finanzieren und zwar mittels Bausparvertrag plus einem ergänzenden Hypothekendarlehen. Aus heutiger Sicht soll die Finanzierung dann aber nicht mehr als 800 Euro im Monat kosten. Mit diesem Geld müssen die Raten für das Bauspardarlehen, die ergänzende Hypothek und etwaige Zwischenfinanzierungszinsen bestritten werden.

Für alle Bausparverträge wurde ein Vertragsbeginn am01.1.2014 unterstellt, so dass für das laufende Jahr noch die volle Förderung erzielt wird. Die Zulagen werden jeweils am 15.5. des Folgejahres gutgeschrieben. Nach Zuteilung des Bausparvertrags werden die Zulagen als Sondertilgung für das Bauspardarlehen eingesetzt. Eine Verrechnung der Zulage mit der Regel-Tilgungsrate war möglich.

Sämtliche Vertragsangaben wurden von ÖKO-TEST per Excel-Fragebogen direkt bei den Anbietern erhoben, überprüft, durchgerechnet und den Anbietern danach zur Verifizierung zurückgespielt. Sofern die Anbieter am Test nicht teilnehmen wollte, hat sich ÖKO-TEST die Tarifbedingungen für die Verträge - soweit möglich - auf der Homepage des Anbieters bzw. über den jeweiligen Bausparverband besorgt, die Musterfälle durchgerechnet und die Ergebnisse den Anbietern danach zur Verifizierung zurückgespielt. Sofern die jeweilige Bausparkasse auf ihrer Homepage einen entsprechenden Vertragsrechner für Wohn-Riester-Verträge enthielt, wurden die Musterfälle mit Hilfe dieses Rechners erstellt und dem Anbieter ebenfalls zur Verifizierung zurückgespielt.

Stand: August 2014