Reaktionen: Bebivita 100% Saft Milder Apfel

Der Bebivita 100% Saft Milder Apfel ( 0,85 Euro pro 500 ml ) schnitt im Test Babysäfte (ÖKO-TEST-Magazin 1/2012) nur mit "befriedigend" ab, weil das apfelsafttypische Eigenaroma nicht ausreichend wiederhergestellt wurde. Der Hersteller teilte mit, die Qualität verbessert zu haben. Tatsächlich hat sich aber nichts geändert: Der Saft ist noch imme...

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Reaktionen: Bebivita 100% Saft Milder Apfel

Reaktionen: Ciclopoli Nagellack gegen Nagelpilz

Im August 2010 hatten wir den Ciclopoli 8% Nagellack gegen Nagelpilz mit "sehr gut" bewertet. Der Anbieter, die Bad Homburger Firma Taurus Pharma, hatte daraufhin in der Zeitschrift Bunte ein Anzeige mit der Banderole "ÖKO-TEST Gesamturteil sehr gut" geschaltet. Dagegen hatte der Verein Integritas, dem unter anderem der Bundesverband der Arzneim...

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Reaktionen: Ciclopoli Nagellack gegen Nagelpilz

24 Haarspülungen im Test

Die Haarspülungen einiger Markenhersteller enthalten Stoffe, die im Haar nichts verloren haben. Häufig kommen zudem umstrittene Silikone zum Einsatz. Rundum-sorglos-Pflege gibt es aber auch: günstig vom Discounter und etwas teurer als zertifizierte Naturkosmetik.

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24 Haarspülungen im Test

17 Gartenhandschuhe im Test

Gartenhandschuhe sind eigentlich eine nützliche Sache. Doch leider haben wir schlechte Nachrichten: Bis auf ein Exemplar strotzen die untersuchten Helferlein vor Schadstoffen. Warum die Hersteller nicht endlich nachbessern, bleibt ein Rätsel.

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17 Gartenhandschuhe im Test

Reaktionen: Labelmissbrauch

Im vergangenen Jahr haben wir an unsere Anwälte sehr viel Geld für unser konsequentes Vorgehen gegen den Missbrauch des ÖKO-TEST Labels bezahlt. Nur einen Teil davon bekamen wir zurück. Zum Teil weigern sich die Firmen, die das ÖKO-TEST Label kostenlos nutzen dürfen und es zum "Dank" dafür auch noch missbräuchlich verwenden, uns die entstandenen...

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Reaktionen: Labelmissbrauch

20 Hochwertige Öle im Test

Ob Traubenkernöl, Arganöl oder Leinöl - diese Produkte gelten als edel, naturbelassen und gesund. Doch allzu oft stecken sie voller Schadstoffe, wie unser Test zeigt. Besonders schlecht abgeschnitten haben erneut Bio-Produkte.

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20 Hochwertige Öle im Test

Reaktionen: Basic Haferflocken

Die Basic Haferflocken fein enthielten im Test Haferflocken (ÖKO-TEST-Magazin 11/2013) einen erhöhten Wert an gesättigten Kohlenwasserstoffen. Diese können zur Schädigung der Leber und der Lymphknoten führen. Mögliche Quellen sind bei Kunststofffolien die Verpackung selbst oder Mineralöl, das von außen, zum Beispiel aus Umkartons, durch die Verp...

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Reaktionen: Basic Haferflocken

8 Natursteine für den Außenbereich im Test

Über die Arbeitsbedingungen im Steinbruch können die Anbieter der getesteten Produkte keine belastbaren Angaben machen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass einige Händler die Produktionsbedingungen im Weiterverarbeitungsbetrieb kontrollieren lassen.

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8 Natursteine für den Außenbereich im Test

Reaktionen: Norma Bio Sonne Junger Bio-Blattspinat

Der Bio Sonne Junger Bio-Blattspinat von Norma fiel in unserem Test Tiefkühlspinat (ÖKO-TEST-Magazin 2/2014) durch, da das Gemüse mit der Chemikalie Perchlorat über dem Referenzwert belastet war. Norma wechselte daraufhin den Lieferanten. Ein erneuter Test zeigt Verbesserungen. So ist Perchlorat jetzt nicht mehr enthalten. Allerdings wurde relat...

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Reaktionen: Norma Bio Sonne Junger Bio-Blattspinat

Reaktionen: Hipp 100% Biosaft Milder Apfel

Der Hipp 100% Biosaft Milder Apfel (1,05 Euro pro 500 ml) schnitt im Test Babysäfte (ÖKO-TEST-Magazin 1/2012) nur mit "befriedigend" ab, weil das apfelsafttypische Eigenaroma nicht ausreichend wiederhergestellt wurde. Der Hersteller teilte mit, die Qualität verbessert zu haben. Tatsächlich hat sich aber nichts geändert: Der Saft von Anbieter Hip...

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Reaktionen: Hipp 100% Biosaft Milder Apfel

105 Grüne Geldanlage-Angebote im Test

Nachhaltige Geldanlagen werden privaten Sparern gern als saubere Investments offeriert, durch die sich Geld und Moral sowie Umweltschutz verbinden lassen. Doch nicht immer halten die Offerten, was sie versprechen. Oft gehen Grünanleger auch ein unkalkulierbares Wagnis ein.

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105 Grüne Geldanlage-Angebote im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Mai 2014

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Die Tests
E-Zigaretten und Liquids: Auf dem falschen Dampfer
Gartenhandschuhe: Handlungsbedarf
Grüne Geldanlagen: Albträume statt gutem Gewissen
Haarspülungen: Silikon Valley
Natursteine für den Außenbereich: Auf Granit gestoßen
Öle, hochwertige: Abgeschmiert
Versender, Kindermode & -artikel Teil 1: Auskuriert!

Für Sie getestet
Angelcare Babyphon AC423-D
Fertigsalat
Nahrungsergänzungsmittel
Schienbeinschoner
Sitzsack
Unfug des Monats: Schutz vor Stress-Schwitzen
Vollmilch

Reaktionen
Basic Haferflocken: Verpackung nicht verbessert
Bebivita 100% Saft Milder Apfel: Aromenqualität unverändert
Hipp 100% Biosaft Milder Apfel: Aromenqualität unverändert
Norma Bio Sonne Junger Bio-Blattspinat: Kein Perchlorat mehr

Magazin
Alltag mit Kind: Mit Wünschen umgehen
Änderung der EU-Öko-Verordnung: Besser geht immer
Ganz schön stark: "Kinder brauchen klare Regeln und Grenzen"
Gesund von Jahr zu Jahr: Immer wieder ein Wunder
Jein: Muss ich alles dreimal sagen?
Partnerschaft: "Ich krieg die Krise!"
Plusenergiehaus-Siedlung: Modellprojekt für die Energiewende
Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker
Sonnenhaus Plus: Alles, außer gewöhnlich
Süßstoffe: "Ich bin doch nicht blöd"
Wärmedämmverbundsysteme: Brandgefährlich?

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Blasmusik bei Asthma
Diabetes vorbeugen
Fleisch von Bruderhähnen
FSME-Impfung
Gebrauchte Software
Keine Ausdauer beim Hobby
Kreditkarte für Jugendliche im Ausland?
Lieferengpass für Milchnahrung - wie lange noch?
Mikrofaser fürs Parkett?
Pestizide in Kokosnüssen
Ruhelose Beine
Sonnenbrand im Auto
Wer zahlt für Ersatzspange?

Reaktionen
Ciclopoli Nagellack gegen Nagelpilz: Prozess: Objektives Testverfahren
Labelmissbrauch: ÖKO-TEST gewinnt Prozesse

Meldungen
Altes Gemüse treibt es bunt
Auf Buchfühlung
Auf der Suche nach dem Ganzen
Bauen ohne Rußbelastung
Begrenzung von Vitamin A
Beste Öko-Bilanz bei Kaskadennutzung
Bioabfall: Sammeln wird Pflicht
Birken dürfen bleiben
China: Umweltschutz jetzt Staatsräson?
Die EEG-Umlage 2014
Die Eigenarten des Homo Touristicus
Einheitliche Informationen für Anleger
Entschlüsselung der Gefühle
Erlebnisreich: Städtereisen
Erste U18-Europawahl
Flucht in eine hoffnungslose Zukunft
Früherkennung Darmkrebs
Geothermie mit Thermalwasser langfristig möglich
Gericht: 1,65 Meter akzeptable Endgröße
GOTS erlaubt 30 Prozent synthetische Restfasern
Großprojekte bedrohen Flüsse und Süßwasserreservoirs
Hier spielt die Musik
Hörbuch: Bevor die Nacht vorüber ist
Immer noch Geld für Solarstrom-Altanlagen
Ins Netz gegangen
Jobcenter zahlt Indonesien-Aufenthalt
Kein Versicherungsschutz am Geldautomaten
Keine Empfehlung für Vitamine
Kindergeld für gut verdienende Studenten
Kleiner Rentenanstieg ab Juli
Kühlschrankentsorgung in Deutschland heizt Klimawandel an
Leasing-Jeans für das gute Gewissen
Lese- und Handyverbot nach Gehirnerschütterung
Mangelhafte Kennzeichnung
Männer mit Brustkrebs
Märchenhaft: Der Aller-Radweg
Meine Forscherwelt.de
Mietminderung wegen Baustellenlärms
Mitgezählt: 30
Mitgezählt: 9,8 Milliarden
Mitgezählt: 3,8%
Mitgezählt
Mitgezählt: 52.113
Monokultur deutscher Wald ist kein gesundes Öko-System
Neue Hoffnung für geschädigte Geldanleger
Plastikflasche 450 Jahre im Meer
Prozesskosten bei Scheidungen nicht mehr steuerlich absetzbar
Rabattverbot für Onlineapotheken aus der EU
Raus aus meiner Wohnung!
Rechenzentren besitzen hohes Energieeinsparpotenzial
Reparieren statt wegwerfen
Schwarmintelligenz bei der Wohnungssuche
Siegel für nachhaltige Schuhe
Solarmodule im Glas
Solarstrom-Zubau bescheiden
Sonnenbrand schadet doppelt
Steuererleichterung für Pflegebedürftige
Teures Shoppen per Handy- und Tablet-Apps
Tierisch: Wandern mit Eseln
Traditionelle pflanzliche Arzneimittel nicht auf GKV-Kosten
Untaugliches Messgerät
Vermieter muss Ursache von Schimmel beweisen
Vorsicht bei Angabe von Privatadresse als Geschäftsadresse
Was ist eigentlich ... eine Insertio velamentosa?
Wohnen für Hilfe
Zahnarztkosten gegenchecken
ZDF-Fernsehtipp: Der Reis, der Leben retten kann
Zeit für Kinder: Neue Räume erkunden
Zusammenhang zwischen Gicht und Fruchtzucker

Weitere Informationen

Nachwirkungen

Basic (Basic Haferflocken fein), Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 089/3 06 68 96-0;
Bebivita (Bebivita 100% Saft Milder Apfel), Kardinal-Faulhaber-Str. 14a, 80333 München, Tel. 0180/5004059;
Hipp (Hipp 100% Biosaft Milder Apfel), Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/(757-384:
Norma (Bio Sonne Junger Bio-Blattspinat), Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;

Neue Produkte

Adidas (Adidas Football Schienbeinschoner FC Bayern München, Gr. S), Adi-Dassler-Str. 1-2, 91074 Herzogenaurach, 09132/84-0;
Deutsche Chefaro Pharma (Granu Fink Cranberry-Kürbis Plus, Tabletten), Derendorfer Allee 6, 40476 Düsseldorf, Tel. 07032/9154200;
Funny Handel (Angelcare Babyphon AC423-D), Schiessstr. 46, 40549 Düsseldorf, Tel. 0211/440316-0;
Goods & Gadgets (Smoothy Sitzsack), Otto- Seeling-Promenade, 90762 Fürth, Tel. 0911/8019115-0;
Matiss Feinkost (Matiss Bulgursalat Kichererbsen & Kidneybohnen), Im Sunderkamp 12-13, 32130 Enger, Tel. 05224/98600;
Netto Marken-Discount (Viva Vital Laktosefreie Frische Vollmilch), Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 08 00/2 00 00 15;

Tests

E-Zigaretten
Joyetech Deutschland, Gottlieb-Daimler-Str. 5, 78467 Konstanz, Tel. 07531/127301-10;
Red Kiwi, An der Reitbahn 3, 21218 Seevetal, Tel. 04105/85987-0;
SkyMax - Fumidus, Siemensstr. 11, 30916 Isernhagen, Tel. 0511/165951-0;
Totally Wicked E-Liquid Europe, Wiener Straße 23a, 93055 Regensburg, Tel. 01803/942533;
Vitasmoke, Am Bächlein 10, 64658 Fürth, Tel. 06253/98829-74;
Zarsmoke Elektrozigaretten, Schaffhauers Str. 6, 81476 München, Tel. 089/37984-003.

Gartenhandschuhe

Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Conmetall, Hafenstr. 26, 29223 Celle, Tel. 05141/18-0;
Dehner, Donauwörther Str. 5-7, 86641 Rain, Tel. 09090/77-0;
Fiskars Germany, Oststr. 23, 32051 Herford, Tel. 05221/935-0;
Gardena Deutschland, Hans-Lorsener-Str. 40, 89079 Ulm, Tel. 0731/490-123;
Gebol Handelsgesellschaft, Dr. Körner-Str. 4, 4470 Enns, ÖSTERREICH, Tel. +43/7223-85085-0;
KCL by Honeywell, Industriepark Rhön, Am Kreuzacker 9, 36124 Eichenzell, Tel. 06659/87-300;
Leipold + Döhle, Vor dem Brückentor 1-5, 37269 Eschwege, Tel. 05651/7454-0;
Mapa, Industriestraße 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246;
Meister Werkzeuge, Oberkamper Str. 37-39, 42349 Wuppertal, Tel. 0202/24750-0;
MTD Products/Wolf-Garten, Heilig-Kreuz-Straße 51 - 53, 53773 Hennef, Tel. 06805/79-0;
Obi Franchise Center, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen, Tel. 01805/624624;
Rostaing Verbindungsbüro Deutschland, Königstrasse 10C, 70173 Stuttgart, Tel. 0711/22254-474;
Saekko Industri/Ox-On, Egelund A 23, 6200 Aabenraa, DÄNEMARK, Tel. +45/7431-1888;
Suki International, Suki-Straße 1, 54526 Landscheid, Tel. 06575/710;
Toom-Baumarkt, Stolberger Str. 20, 50933 Köln, Tel. 0221/149-0;
Town & Country, Bardon 22 Industrial Estate, LE67 1TE Bardon, Leicestershire, GROSSBRITANNIEN, Tel. +44/1530830-990.

Haarspülungen

Alès Groupe Cosmetic Deutschland/Lab. Phytosolba, Hanauer Landstr. 135 - 137, 60314 Frankfurt/M., Tel. 069/968850-0;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Coiffeur Udo Walz, Uhlandstr. 181/183, 10623 Berlin, Tel. 030/8827457;
Dalli-Werke/Win Cosmetic, Zweifaller Str. 120, 52224 Stolberg, Tel. 0800/1374980;
Emil Kiessling, Obere Lerch 40, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/705-0;
Henkel, Unternehmensbereich Beauty Care, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
Kao Brands Group Company/Guhl Ikebana, Im Leuschnerpark 2, 64347 Griesheim, Tel. 0800/7307300;
L'Oréal Deutschland, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266;
Unilever Deutschland, Home & Personal Care, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 08000/725235;
Weulbier Kosmetikgesellschaft, Köthener Str. 70, 06847 Dessau-Roßlau, Tel. 0340/51963-0.

Haarspülungen, zertifizierte Naturkosmetik

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Laverana, Am Weingarten 4, 30974 Wennigsen, Tel. 05103/9391-33;
Sante Naturkosmetik, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-201;
Urtekram A/S, Klostermarken 20, DK-9550 Mariager, Tel. 0045/9854-2288;
Weleda, Dychweg 14, CH-4144 Arlesheim, Tel. 0041/7171/919414.

Hochwertige Öle

Erfurter Ölmühle - Werner Fischer, Heilige Grabesmühlgasse 1, 99084 Erfurt, Tel. 0361/600-3700;
Estyria Naturprodukte, Wollsdorf 75, 8181 St. Ruprecht/Raab, ÖSTERREICH, Tel. +43/3178-2525-0;
Feinkost Dittmann Reichold Feinkost, August-Horch-Str. 4-8, 65582 Diez, Tel. 06432/955-0;
Frank's Naturprodukte, Hartl 85, 8362 Übersbach, ÖSTERREICH, Tel. +43/3387-3257;
Mogador M. Hassani, Am Heilbrunnen 47, 72766 Reutlingen, Tel. 07121/486610;
Ölmühle Hamlitsch, Wirtschaftspark 28, 8530 Deutschlandsberg/ Steiermark, ÖSTERREICH, Tel. +43/3462-2386;
Ölmühle P. Brändle, Robert-Bosch-Str. 10, 72186 Empfingen, Tel. 07485/9779-0;
Semona / F. Url, Hauptstraße 1, 8502 Lannach, ÖSTERREICH, Tel. +43/3136-81100-20.

Hochwertige Öle, Bio-Produkte

Argand'Or, Ferdinandstraße 9, 61348 Bad Homburg, Tel. 06172/49997-10;
Byodo Naturkost, Leisederstraße 2, 84453 Mühldorf, Tel. 08631/3629-0;
Dr. Johanna Budwig, Moltkestraße 24, 26122 Oldenburg, Tel. 0441/390630-0;
Fauser Vitaquellwerk, Pinneberger Chaussee 60, 22523 Hamburg, Tel. 040/57202-0;
Govinda Natur, Dieselstr. 13a, 67141 Neuhofen, Tel. 06236/50984-0;
Heirler Cenovis, Schützenstr. 24, 78315 Radolfzell, Tel. 07732/807-1;
Mogador M. Hassani, Am Heilbrunnen 47, 72766 Reutlingen, Tel. 07121/486610;
Naturata, Am alten Kraftwerk 6, 71672 Marbach, Tel. 07144/8961-0;
Ölmühle Fandler, Prätis 1, 8225 Pöllau, Steiermark, ÖSTERREICH, Tel. +43/3335-2263;
Ölmühle Moog/Bio Planète Vertriebsbüro Deutschland, Klappendorf 2, 01623 Lommatzsch, Tel. 035241/820-813;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0;
Teutoburger Ölmühle, Gutenbergstr. 17, 49477 Ibbenbüren, Tel. 05451/9959-0.

Natursteine für den Außenbereich

Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
FliesenMax (Lieferant für Toom), Am Weidenhof 10, 52525 Heinsberg Dremmen, Tel. 02452/9635-55;
Hornbach, Hornbachstraße, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 06348/60-00;
Obi Group Holding, Albert-Einstein-Str. 7-9, 42929 Wermelskirchen, Tel. 01805/624624.

Online-Versender, Shops

Erwin Müller Versandhaus, Abt. Baby Butt, Buttstr. 2, 86646 Buttenwiesen, Tel. 0180/5240244;
Hans Naturversand, Bahnhofstr. 18, 24392 Süderbrarup, Tel. 04641/988922;
Hess Natur-Textilien, Marie-Curie-Str. 7, 35510 Butzbach, Tel. 0180/5356-800;
Vertbaudet Deutschland, Kurgartenstraße 37, 90762 Fürth, Tel. 01805/546337.

Online-Versender, Produkte von Baby Butt

Erwin Müller Versandhaus, Abt. Baby Butt, Buttstr. 2, 86646 Buttenwiesen, Tel. 0180/5240244;
Fashy, Kornwestheimer Str. 46, 70825 Korntal-Münchingen, Tel. 07150/9206-0;
Richter Textilien, Ruenhorst 15, 46395 Bocholt, Tel. 02871/998703-20;
Theraline/Dodo Pillow, Industriepark Nord 56, 53567 Buchholz Ww., Tel. 0800/5105105.

Online-Versender, Produkte von Hans Natur

Alnatura/Cotton People, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Hans Naturversand, Bahnhofstr. 18, 24392 Süderbrarup, Tel. 04641/988922;
Hirsch Natur - Matthias Kloppenborg, Königstr. 43, 48366 Laer, Tel. 02554/317;
Leela Cotton Naturtextilien, Georg-Wulf-Str. 15, 28199 Bremen, Tel. 0421/551612;
Pigeon - Organics for Kids Ltd, 10 Bankside, OX5 1JE Kidlington, Oxford, GROSSBRITANNIEN, Tel. +44/1865-379230;
Tinéba - Christine Bath, Osterstraße 158, 20255 Hamburg, Tel. 040/432165-65.

Online-Versender, Produkte von Hess Natur

Hess Natur-Textilien, Marie-Curie-Str. 7, 35510 Butzbach, Tel. 0180/5356-800.

Online-Versender, Produkte von Vertbaudet

V.E.R. BV, Hoogoorddreef 70, 1101 BG Amsterdam Z.O., NIEDERLANDE, Tel. +31/655-500425;
Vertbaudet Deutschland, Kurgartenstraße 37, 90762 Fürth, Tel. 01805/546337.

A

Acetaldehyd: Im Dampf von E-Zigaretten vorkommendes Aldehyd, das vermutlich Krebs erzeugen kann. Reizt Augen und Atemwege.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

B

Bio-Orientierungswert: Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e. V. hat einen Orientierungswert für chemisch-synthetische Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Vorratsschutzmittel von 0,01 mg/kg festgelegt. Für den Fall einer Überschreitung des Orientierungswerts haben sich die Mitgliedsunternehmen verpflichtet zu recherchieren, woher die Rückstände stammen und ob die Vorschriften der EU-Öko-Verordnung eingehalten wurden.

Blei: -> Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Cashmeran: Polyzyklischer Duftstoff, der in seiner Struktur stark den -> polyzyklischen Moschus-Verbindungen ähnelt und sich wie diese im Fettgewebe des Körpers anreichert.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend. Mittelkettige Chlorparaffine wurden in der Muttermilch nachgewiesen. Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Umwelt an und sind sehr giftig für Wasserorganismen.

Chrom -> Schwermetall: Wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

D

Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Stoffe wie Dispers-Rot 1, Dispers-Orange 3, Dispers-Blau 106/124, Dispers-Braun 1 und Dispers-Gelb 3. Dispers-Gelb 3 steht zudem im Verdacht, Krebs zu erregen.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Majantol, Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Ersatzweichmacher: -> Weichmacher.

F

Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen. Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt.

G

Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Genpflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

HBDC = Hexabromcyclododecan ist ein bromiertes Flammschutzmittel, das zum Beispiel in großem Stil in Polystyroldämmstoffen eingesetzt wird. Unter Reach wurde HBCD als besonders besorgniserregender PBT-Stoff gelistet, das heißt er ist persistent, bioakkumulierend und toxisch, weil er sich dauerhaft in der Umwelt anreichert und sich nur sehr langsam abbaut, giftig für Gewässerorganismen ist sowie im Verdacht steht, fortpflanzungsschädigend zu sein und Säuglinge über die Muttermilch schädigen zu können. 2013 wurde er durch die UN-Chemikalienkonferenz in die Liste der Stockholmer Konvention für persistente organische Stoffe (POPs) aufgenommen. Ein weltweites Verbot tritt damit nach einer einjährigen Übergangszeit im Sommer/Herbst 2014 in Kraft.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

K

Keime: Eine erhöhte Belastung mit Keimen, egal ob gefährlich oder nicht, ist ein Hinweis auf hygienische Mängel oder auf ein zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD).

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Latexproteine: Latexmilch, Rohstoff für Gummi und Naturkautschukprodukte, enthält mehr als 250 verschiedene Latexproteine, von denen einige Allergien auslösen können. Der Gehalt an Latexproteinen lässt sich durch Waschprozesse bei der Herstellung minimieren.

M

Methylisothiazolinon ist ein Kontaktallergen und wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein.

Mineralöl ist ein Gemisch, das hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen besteht. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Die Ursache von Mineralölfunden in Speiseölen ist oftmals unbekannt. Mögliche Quellen sind Einträge durch Dieselmotoren, Reifenabrieb oder Jutesäcke als Transportbehältnis für Nüsse und Saaten. Auch aus Papier- und Kartonverpackungen könnten Mineralöle auf die Saaten übergehen.

N

Nikotin: Das Alkaloid wird beim Rauchen über die Lunge ins Blut aufgenommen und gelangt innerhalb von Sekunden ins Gehirn. Über die Freisetzung von Neurotransmittern stimuliert Nikotin das Belohnungszentrum und erzeugt ein Wohlgefühl. Das sich darauf entwickelnde Verlangen nach Nikotin kann in die Abhängigkeit führen. Nikotin ist ein Nervengift. Typische Vergiftungssymptome sind Erbrechen, Unruhe, vermehrter Speichelfluss, Schwitzen, leichte Benommenheit, bei schweren Vergiftungen auch Bewusstlosigkeit, Atemstörung, Krämpfe und Blutdruckabfall. Die Aufnahme größerer Mengen kann tödlich sein.

Nonylphenolethoxylate (NPEs) werden als Tenside bei der Textil- und Lederverarbeitung, in Reinigungsmitteln, Dispersions- und Benetzungsmitteln eingesetzt. Sie sind starke Umweltgifte, die in Abwässer gelangen und die dort lebenden Organismen schädigen können. NPEs werden darüber hinaus zu Nonylphenol abgebaut. Dieser Stoff kann sich in der Umwelt anreichern, gilt ebenfalls als wassergefährdend und zudem als hormonell wirksam. NPEs, die etwa in Textilien gefunden werden, stellen nach dem derzeitigen Wissensstand keine gesundheitliche Gefahr für den Träger dar.

O

Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Milchprodukten sinkt, wenn die Milchkuh mit einem höheren Anteil an Mais und Kraftfutter gefüttert wurde. Günstiger ist Weidehaltung und/oder die Fütterung mit Gras und Heu. Betriebe, die überwiegend Weidegras verfüttern, verzichten bewusst auf das Ausreizen der genetisch möglichen Milchleistung. Aus gesundheitlicher Sicht sind Omega-3-Fettsäuren zwar zu begrüßen, in Milchprodukten tragen die Gehalte aber nicht entscheidend zur Bedarfsdeckung bei.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten wie ein Hormon zu wirken und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenyl-, Benzyl- und Pentylparaben ein gänzliches Verbot erwogen.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

Polyzyklische Moschus-Verbindungen -> Künstlicher Moschus-Duft

Propanal (Propionaldehyd): Im Dampf von E-Zigaretten vorkommendes Aldehyd. Kann Haut, Augen und Atemwege reizen, Halsschmerzen und Husten hervorrufen.

Propylenglykol: Hauptbestandteil vieler Liquids für E-Zigaretten. Die beim Verdampfen entstehenden propylenglykolhaltigen Nebel können die Atemwege reizen und die Lungenfunktion beeinträchtigen. Die langfristigen gesundheitlichen Folgen sind noch wenig erforscht.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Schwermetalle können sich im Körper anreichern und wirken teilweise giftig. Die Stäube von Nickel können beim Menschen Krebs erzeugen. Kobaltstäube haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Auch die Schwermetalle Cadmium, Chrom VI und Blei sind giftig und krebsverdächtig.

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln nach Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack.

Styrol ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff und Baustein von Polystyrol. Es ist gesundheitsschädlich beim Einatmen und kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen, reizt Augen und Haut und kann bei wiederholter Exposition zu Schäden an den Hörorganen führen. Styrol wird im Körper nahezu vollständig zu 7,8-Styroloxid umgewandelt, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die tumorauslösende Wirkung beim Menschen konnte aufgrund der bisher vorliegenden Daten im Rahmen von Reach noch nicht bestätigt werden.

T

Das Flammschutzmittel Trischlorethylphosphat (TCEP), auch als Weichmacher eingesetzt, ist als fortpflanzungsgefährdend eingestuft und steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Ab August 2015 darf TCEP nur noch mit Zulassung verwendet werden. Außerdem ist TCEP im Tierversuch nervenschädigend und möglicherweise krebserregend.

Das Flammschutzmittel Trischlorisopropylphosphat (TCPP) schädigte in Tierversuchen Leber und Nieren und veränderte die Erbanlagen. Es besteht der Verdacht, dass der Stoff Krebs erzeugt.

Triphenylphosphat -> phosphororganische Verbindungen: Wird als Weichmacher und Flammschutzmittel eingesetzt und ist ein Kontaktallergen. Beim Einatmen kann es die Schleimhäute reizen.

U

Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere Teile/Produkte beinhalten.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate.

Onlineversender

Methoden Produkte: Schwermetalle (bei Spielzeug, Kunststoffnoppen von Stoppersocken): Röntgenfluoreszenzanalyse. Antimon im Eluat (Polyestermaterial): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Zinnorganische Verbindungen (Stillkissenfüllungen aus Kunststoff, Silikonnoppen von Stoppersocken): NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Hexabromcyclododecan (HBCD) in Polystyrolfüllung von Stillkissen: GC/MS nach Extraktion. VOC und Lösungsmittelinhalation (Polystyrolfüllung von Stillkissen): Headspace, GC-MS; zusätzliche Prüfung in Anlehnung an DIN EN 71-11, Thermoextraktion, anschließend Thermodesorption, GC-MS. Nonylphenolethoxylate (Textilien/Plüschtiere): LC-MS/MS nach Extraktion. Halogenorganische Verbindungen (Textilien, außer naturfarbene): Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd (Baumwolle): qualitativer Nachweis mit Carbazol/Schwefelsäure; falls positiv, Quantifizierung nach DIN EN ISO 14184-1. Formaldehyd (Holzspielzeug): GC-MS nach WKI-Flaschenmethode. Aromatische Amine (außer Kunststoff- und unlackiertes Holzspielzeug): Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entspr. § 64 LFGB 82.02-2. Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012). Bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012). Bestimmungsgrenze 5 mg/kg, GC-MS, TLC. Zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe (falls aufgrund Produktzusammensetzung erforderlich): § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor). Nitrosamine, nitrosierbare Vorstufen (Latex): EDIN 12868-1999-12, kein Auskochen in Wasser, 24 h Saliva, 40 Grad. Latexproteine (Latex): Lowry modifiziert (nach EN 455-3). Phthalate/weitere Weichmacher (Plastikspielzeug, lackiertes Holzspielzeug, Kunststoffnoppen von Stoppersocken, Aufdrucke von Schlafanzügen/Bodys/Schlafsäcken): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Plastik- und lackiertes Holzspielzeug, Kunststoffnoppen von Stoppersocken): GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Optische Aufheller (Textilien/Etiketten, Plüschtiere): qualitativer Nachweis (UV-Licht). Pestizide (Wolle/Kapok): GC-MS-Screening; ASU § 64 LFGB L00.00-34. Sicherheitsprüfung von Spielzeug: nach DIN EN 71-1 - Mechanische und physikalische Eigenschaften; bei Plüschtieren zusätzliche Prüfung gemäß DIN EN 71-2 (Entflammbarkeit). Speichel- und Schweißechtheit (Schlafsäcke, Plüschtiere und lackiertes Holzspielzeug, Babydecken, Mullwindeln/Spucktücher): DIN V 53160-1,2; die Bewertung der Echtheitsprüfungen erfolgte mittels Graumaßstab, wobei Note 5 die beste Note darstellt und Note 1 die schlechteste. Maßänderung und Verzug beim Waschen (Schlafanzüge): Maßänderung nach dem Waschen gem. Pflegeetikett; DIN EN ISO 5077 (DIN EN ISO 3759/ 6330). Funktionalität von Babyschlafsäcken: Anforderungen gemäß "Der sichere Babyschlafsack. Fachinformationen für die Auswahl und Nutzung von Babyschlafsäcken - auch in Kliniken" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), 2009.

Methoden Bestellservice: Versandoptionen/Lieferung: Alle Onlineversender erhielten einen Fragebogen, in dem wir um Auskunft zu den Themen Bio-Kollektion, Kundenhotline, Anmeldung, Liefermodalitäten, Versandkosten, Zahlungsmöglichkeiten und Rückgabe/Kulanz baten; Anmeldung, Liefermodalitäten und Zahlungsmöglichkeiten wurden zusätzlich beim Einkauf dokumentiert. Benutzerfreundlichkeit der Webseite (Zeitpunkt der Erhebung: 20.02.14 - 25.02.14): Prüfung von Experten auf: a) Benutzerfreundlichkeit der Produktsuche/-auswahl (Auffindbarkeit wichtiger Produktkategorien, Filter- und Verfeinerungsoptionen, Ausführlichkeit der Produktbeschreibungen, Erkennbarkeit der Produktbilder, vorhandene Features wie Größenberater, Kundenmeinungen/-bewertungen, Beraterchat oder Servicehotline zum Produkt); b) Übersichtlichkeit der Webseite (sinnvolle/intuitive Navigation, Verständlichkeit der Anweisungen/Buttons, störende Werbung); c) Auffindbarkeit/Verständlichkeit der Bestell-, Liefer- und Rückgabemodalitäten sowie Versandkosten. Datenverschlüsselung/Cookies (Zeitpunkt der Erhebung: 10.02.14 - 12.02.14): Datenverschlüsselung via PC: Prüfung mit Firefox-Webbrowser; auf zwischengeschaltetem PC installierte Software speichert die Kommunikation des Webbrowsers mit der Webseite und macht das Datenprotokoll lesbar. Datenverschlüsselung via Smartphone: Prüfung mit Android Smartphone Galaxy S2 Android 4.1.1, Standard Android Browser (AOSP); mit einem Smartphone-Emulator wird die Smartphone-Software auf dem PC ausgeführt; auf dem PC installierte Software speichert die Kommunikation des Browsers mit der Webseite und macht das Datenprotokoll lesbar. Die Datenverschlüsselung wurde jeweils während des Bestellvorgangs (Bestellung eines Spielzeugs) überprüft. Anzahl Cookies/Domains: Prüfung mit dem Firefox-Webbrowser; definierte Sicherheitseinstellung am PC (Cookies zulassen); es wird erfasst, wie viele Cookies nach einer Sitzung (Suche, Auswahl eines Spielzeugs und Bestellvorgang) auf dem zuvor Cookie-freien PC installiert sind; vor jeder Prüfung werden Cookies gelöscht und der Webbrowser auf Werkseinstellungen gesetzt. Allgemeine Geschäftsbedingungen: Rechtliche Prüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Stand der AGB: 29.01.14): Impressum laut § 5 Abs. 1 TMG, Verständlichkeit der AGB, erforderliche Angaben zu Preisen und Zahlungsmethoden gemäß § 312g BGB in Verbindung mit Art. 246 § 3 EGBGB, Informationen zu Versandkosten und Lieferung, Widerrufsrecht bzw. Rückgaberecht (§§ 312 d Abs. 1, 355 f. BGB, Informationspflichten § 312d BGB in Verbindung mit Art. 246 § 1,2 EGBGB, ordnungsgemäße Widerrufs- bzw. Rückgabebelehrung laut § 360 BGB, ggf. unzulässige Beschränkungen, äußere Gestaltung). Hinweise zur Rücksendung auf dem Lieferschein, die den Verbraucher ggf. hemmen, die Ware zurückzuschicken: Durchführung einer Bestellung im Zeitraum zwischen dem 04.02.14 und 07.02.14, Prüfung aus rechtlicher Sicht: Bestellvorgang (Informationspflichten, Transparenz zum Abschluss der Bestellung), Informationspflichten vor Abgabe der Vertragserklärung, bei Vertragsabschluss, Bestellbestätigung, Rücksendung der Ware. Datenschutz: Prüfung der Datenschutzerklärung nach Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und Telemediengesetz (TMG) sowie den Anforderungen an die Anmeldung zum Newsletter für Werbezwecke nach Wettbewerbsrecht (Stand der Datenschutzerklärung: 29.01.14): Information über Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung, Einholung einer elektronischen Einwilligung gemäß § 13 Abs. 2, 3 TMG, gegebenenfalls Einwilligung für Bonitätsprüfung, Hinweise an Dritte, Informationen zu der Verwendung von Cookies, Web-Analyse-Tools, Social Plug-ins, Informationen zur Auskunft, Widerruf, Berichtigung, Sperrung und Löschung, Datensparsamkeit, Werbung, Datensicherheit, Newsletter zu Werbezwecken per E-Mail.

Natursteine

Materialeigenschaften Natürliche Radioaktivität / Radon
Baustoff-Radioaktivität, Nuklidzusammensetzung: Gammaspektrometrie: Szintillationszählermessung, Spektrometriesystem: NaI(Tl) 3x3", nanoSPEC (target Systemelektronik, Solingen); Messbereich: 30 bis 2900 keV (Gamma-Energie); Messgröße: spezifische Aktivität von K-40, R-226 und Th-232 in Bq/kg; Bestimmungsgrenzen: K-40: 50 Bq/kg, Ra-226: 5 Bq/kg, Th-232: 5 Bq/kg; Messgenauigkeit: ± 20 %; Messzeit: 7200 Sekunden; Bewertung: Bewertungszahl B (nach Leningrader Summenformel für K-40 [Kalium], Th-232 [Thorium-Reihe], Ra-226 [Radium-Reihe]); Bewertungsindex I (nach ACI [Aktivitätskonzentrationsindex] der Europäischen Kommission [Radiation Protection 112] bzw. Artikel 75 und Anhang VII der RICHTLINIE 2013/59/EURATOM DES RATES vom 5. Dezember 2013)
Radioaktivität Radon-Exhalation: a) Radon-Exhalation aus dem Baustoff: Alphaspektroskopie: Messkammer mit HL-Detektor, quantitativ, elektronisches Radon-Dosimeter, DOSEman (Sarad, Dresden); Prüfkammerversuch, (P-Volumen: 0,0045 m³); Messbereich: 4500 bis 9500 keV (Alpha-Energie); Messgröße: Exhalationsrate von Rn-222 in Bq/(m²*h); Bestimmungsgrenzen: 0,05 Bq/(m²*h); Messgenauigkeit: ± 20 %; Messzeit: 3 Tage
b) Thoron-Exhalation aus dem Baustoff: Alphaspektroskopie: Messkammer mit HL-Detektor, semi-quantitativ, elektronisches Radon-Dosimeter, DOSEman (Sarad, Dresden); Diffusionskammerversuch mit direkt aufgelegtem Detektor (Kammervolumen: 3,5 cm³, Exhalationsfläche 3,6 cm² ); Messbereich: 4500 bis 9500 keV (Alpha-Energie), Auswertung des Signals für Po-216 in Impulse pro Minute (cts/min); Messgröße: Exhalation von Rn-220 über cts/min (Po-216); Bestimmungsgrenzen: 0,01 cts/min (Po-216); Messgenauigkeit: ± 20 %; Messzeit: 3 Tage.
Untersuchungen und Messgeräte: Die Untersuchungen in Bezug auf Radioaktivität und Radon erfolgten in Anlehnung an die Messvorschriften der DIN ISO 11665-9 "Ermittlung der Radioaktivität in der Umwelt - Luft: Radon-222, Teil 9: Verfahren zur Bestimmung der Exhalationsrate aus Baumaterialien Beuth Verlag 2013 (Entwurf)" und an den "Leitfaden zur Messung von Radon, Thoron und ihren Zerfallsprodukten" Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission SSK, Band 47, BMU 2002.
Folgende Messgeräte wurden eingesetzt: 1. Spektrometriesystem: NaI(Tl) 3x3", nanoSPEC (target Systemelektronik, Solingen) für Gammaspektrometrie, Ser Nr. 99270; 2. Geiger-Zähler: Inspector SEI, für Übersichtsprüfungen Alpha-Beta-Strahlung, Ser. Nr. 7698; 3. Radonmessgeräte: elektronische Radon-Dosimeter DOSEman (Sarad, Dresden), Alphaspektroskopie: Messkammer mit HL-Detektor, für Radonmessungen, Ser. Nr. 39, 40, 134 und 153.
Alle Messgeräte werden in regelmäßigen Intervallen über Werkskalibrierungen, Vergleichsmessungen und Ringversuche im Rahmen der internen Qualitätssicherung überprüft. Die Messgenauigkeit in Bezug auf den gesamten Aufbau der Geräte und Verfahren liegt bei ± 20 %.
Die Angaben zur Herkunft der Rohware, Einhaltung der Kernarbeitsnormen sowie Arbeitsschutzmaßnahmen im Steinbruch/Weiterverarbeitungsbetrieb sowie Zahlung der gesetzlichen Mindestlöhne in beiden wurden per Fragebogen bei den Anbietern erhoben und gegebenenfalls durch Nachfragen verifiziert.

Test E-Zigaretten

Testmethoden:
Schwermetalle, Brom, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Nikotin im Liquid: GC-MS nach Extraktion mit Aceton. Umrechnung der Messwerte von mg/g in mg/ml mit einer angenommenen Dichte von 1,11 g/ml, was einer Propylenglykol-Glycerin-Mischung im Verhältnis 2:1 entspricht. Diethylphthalat, allergieauslösende Duftstoffe, Menthol im Liquid: Extraktion mit TBME, GC-MS. Aldehyde im Dampf: HPLC-DAD nach Desorption; BTEX, Naphthalin, Glykole, Nikotin im Dampf: GC-MS nach Desorption. Probenahme: Anbringung des Probenahmeröhrchens an die E-Zigarette, am anderen Ende des Röhrchens Anbringung einer Pumpe. Probenahme bei einem Luftfluss von 1,05 L/min. Alle 20 s wurde der Heater der E-Zigarette für 2 s aktiviert. Dieser Vorgang wurde insgesamt achtmal wiederholt, sodass sich ein Volumen von etwa 3 L ergibt. Emissionsmessung und Angabe der Ergebnisse in µg/Abrauchvorgang in Anlehnung an DIN ISO 3308; zusätzlich umgerechnet in µg/m³ bzw. mg/m³ nach dem jeweiligen absoluten Luftvolumen. Für jedes Liquid wurde eine neue, ungebrauchte E-Zigarette verwendet.

Test Haarspülungen

Testmethoden: Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Methylisothiazolinone (falls deklariert): Extraktion mit einem Essigsäure-Methanol-Gemisch, Bestimmung mittels LC-MS/MS. Parabene (falls Propyl-/Butylparaben deklariert): HPLC-UV. Diethylphthalat/Duftstoffe, die Allergien auslösen können/polyzyklische Moschus-Verbindungen/Cashmeran: Extraktion mit TBME, Bestimmung mittels GC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Speiseöle

Testmethoden: Weichmacher: GC-MSD (Untersuchung auf Adipate, Phthalate, DINCH). Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Pestizide: Pestizidscreening für Lebensmittel mit hohem Fettgehalt, Extraktion, GPC, GC/MS, ASU § 64 LFGB L00.00-34. Mineralöl: LC-GC/FID. Säurezahl: ASU L 13.00-5. Freie Fettsäuren: berechnet. Peroxidzahl: ASU L 13.00-37. Anisidinzahl: DGF C-VI 6e. Totox-Zahl: berechnet. Polymere Trigylceride: DGF CIII 3d (mit Vorreinigung). Fettsäureverteilung: DGF C-VI 10/11d. Herkunftsanalyse Kürbiskernöl auf Basis von Elementspuren insbes. der Seltenen Erden: Probenvorbereitung: Ein Gramm Öl wurde in konz. HNO3 in einem HPA-S bei 280 °C und 130 bar aufgeschlossen; die Aufschlusslösungen wurden eingedampft und mit 1% HNO3 verdünnt. Messung: mittels ICP-MS. Statitische Auswertung: mittels PLS-Modellen. Hierbei wurde nur zwischen österreichischer und ausländischer Herkunft unterschieden, wobei im Modell für ausländische Proben nur russische und chinesische Proben enthalten sind. Sensorische Untersuchung: Professionelle Verkostung der anonymisierten Proben durch fünf ausgebildete und in der Verkostung von Speiseölen erfahrene Tester. Beurteilt wurden Farbe, Transparenz (außer Kürbiskernöl; die Transparenz war hier aufgrund der dunklen Farbe nicht bewertbar), Geruch, Geschmack und Gesamteindruck auf der Grundlage gattungsspezifischer Testbögen - beschreibend und in Hinblick auf die Intensitäten. Jeder Prüfer bewertete zunächst für sich, anschließend folgten Konsensrunden je Gattung bzw. Probe. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Gartenhandschuhe

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen, Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Chrom VI: Leder; Elution gemäß EN-ISO 17075 "Bestimmung des Chrom-VI-Gehaltes in Leder"; fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht bereits über GC/MS nachgewiesen): im Falle von verschiedenen Materialien repräsentative Mischprobe; Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Weichmacher / Flammschutzmittel/Antimikrobielle Substanzen/Phenolische Verbindungen: im Falle von verschiedenen Materialien repräsentative Mischprobe; GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Leder und Kunststoffbeschichtung; GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Aromatische Amine: repräsentative Mischprobe aus maximal 4 Materialien; Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; GC/MS, TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: repräsentative Mischprobe aus maximal 4 Materialien; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatographie; TLC, HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Formaldehyd: Material der Handflächen; qualitativer Nachweis mit Carbazol/Schwefelsäure; quantitative Bestimmung mit DIN EN ISO 14184-1 oder 17226-2 für Leder. Chlorphenole, Chlorkresole, Chlorparaffine: Leder, PVC-Beschichtungen; GC-MS nach Extraktion und Derivatisierung; Chlorparaffine halbquantitativ, berechnet als CP C10-C13 63 % Cl2 über Chlorspur 35 im NCI-Modus. Isothiazolinone, TCMTB: Leder; in Anlehnung an EIN EN ISO 13365, HPLC-DAD/FLD nach Extraktion. Latexproteine: Kautschukmaterialien; Lowry modifiziert (nach EN 455-3); Farbentwicklung Bio-Rad DC Protein Assay.