20 Gesichtscremes mit UV-Schutz im Test

Tagescremes mit UV-Schutz passen zum Trend, Kosmetika zu vermeintlichen Alleskönnern zu machen. Die meisten Testprodukte konnten allerdings nicht überzeugen. Ein Grund: UV-Filter, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken.

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20 Gesichtscremes mit UV-Schutz im Test

12 Aknemittel im Test

Mitesser, Pickel und Pustel sind eine lästige Begleiterscheinung in der Pubertät. Wir haben zwölf rezeptfreie Aknemittel aus der Apotheke unter die Lupe genommen und können lediglich vier empfehlen. Hautreizende Inhaltsstoffe, darunter solche, die selbst Pickel verursachen, vermasselten einigen Präparaten das Testurteil, für andere wiederum fehl...

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12 Aknemittel im Test

16 Fertigspachtelmassen im Test

Einfach aus der Tube drücken, glatt ziehen - und weg ist das Loch: Das erwartet der Verbraucher von einer Fertigspachtelmasse. Doch im Praxistest konnten viele Produkte nicht ganz überzeugen. Zudem kritisieren wir problematische Konservierungsstoffe.

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16 Fertigspachtelmassen im Test

11 Ostereierfarben im Test

Die gute Nachricht zu Ostern: Eierfarben sind unbedenklich. Mit allen getesteten Produkten können Kinder bedenkenlos kleine Kunstwerke basteln. Einzig im Praxistest hakte es bei einigen: Sie kleckern, verschmieren oder kochen über.

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11 Ostereierfarben im Test

10 Fahrradtaschen im Test

Fahrräder haben nun mal keinen Kofferraum. Wer also sein Gepäck per Pedale transportieren will, benötigt eine stabile, wasserdichte und nach Möglichkeit schadstofffreie Fahrradtasche. Doch nur zwei getestete Modelle kommen diesem Anspruch nahe.

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10 Fahrradtaschen im Test

104 Pflegetagegeldversicherungen im Test

Immer mehr Menschen in Deutschland werden zum Pflegefall. Doch die gesetzliche Pflegeversicherung schützt nur unzureichend gegen die finanziellen Folgen. ÖKO-TEST hat daher private Zusatzversicherungen unter die Lupe genommen.

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104 Pflegetagegeldversicherungen im Test

22 Milch-Marken im Test

Der neueste Trend auf dem Milchmarkt ist Weidemilch. Doch entsprechend ausgelobte Produkte in unserem Test enthalten zu wenig gesunde Omega-3-Fettsäuren. Das deutet darauf hin, dass die Kühe nicht genug Grünfutter gefressen haben. Und nicht alle Hersteller konnten oder wollten belegen, dass die Tiere tatsächlich viel auf der Weide waren.

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22 Milch-Marken im Test

13 Kinderhalbschuhe im Test

Das ist gar nicht gut gelaufen: In allen untersuchten Kinderhalbschuhen stecken Schadstoffe in rauen Mengen. Die Billigheimer fielen auch noch im Praxistest unangenehm auf: Beim C & A-Sneaker für 15 Euro brach nach kurzer Belastung die Laufsohle, der Anbieter nahm das Modell daraufhin aus dem Sortiment.

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13 Kinderhalbschuhe im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST April 2015

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Die Tests
Aknemittel: Haut ab!
Fahrradtaschen: Nicht tragfähig
Fertigspachtelmassen: Das Gips doch nicht!
Gesichtscremes, UV-Schutz: Hormon(ster)
Kinderschuhe, Halbschuhe: Geht nicht
Milch: Ab nach draußen!
Ostereierfarben: Ei love you
Pflegetagegeldversicherungen: Pflege-Bahr fällt voll durch

Für Sie getestet
Neues Produkt: Alverde Camouflage Anti-Rötung
Neues Produkt: Gori 4052 Rapid Holz-Öl
Neues Produkt: Allos Frucht Pur 75 % Erdbeere
Neues Produkt: Kartoffel-Pastinake-Brei

Magazin
30 Jahre ÖKO-TEST: (K)eine große Liebe?
30 Jahre ÖKO-TEST: Alter kommt vor Schönheit
30 Jahre ÖKO-TEST: Nichts zu lachen?
30 Jahre ÖKO-TEST: Wie die Zeit vergeht
Accessoires für Radfahrer: Allerlei Beiwerk
Arbeitszimmer: Dynamik im Heimbüro
Beleuchtung und Bremsen: Es werde Licht
Der richtige Sattel: Nehmen Sie Platz!
Diebstahlschutz: Gegen die Radlosigkeit
Elektrofahrräder: Radeln mit Rückenwind
Fahrradbekleidung: Bloß kein Druck
Fahrradmodelle: Flotte Räder, fette Reifen
Mit dem Rad über die Alpen: Traumtour für Trittsichere
ÖKO-TEST-Label: Ein gutes Zeichen
Prozesse: Schluss mit lustig
Recht & Rad
Schön & gut: Bürostühle
Verkehrsplanung: Wege in den Radlerhimmel
Verreisen mit dem Rad: Aus dem Sitz in den Sattel
Vitamine und Mineralstoffe im Direktvertrieb: Das Blaue vom Himmel

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Acrylamid für Kinder
Keine Empfehlung für neue Prostatakrebs-Behandlungsmethode
Mehl-Knoblauch
Umkippen bei Jugendlichen
Unsinnige Konjaknudeln

Meldungen
Asiatische Löhne drücken auch EU-Gehälter
Bald Kennzeichnung von Lasagnefleisch?
Balkongemüse im Topf
Bienensterben alarmiert Imker
Echte Frauen, echte Körper
Ecodesign 2015
Ein Portal, viele Stimmen
Familienverbände unterstützen Musterklagen
Gen-Technik in Bio-Baumwolle
Gibt's bei Aldi bald Dosenbier?
Grüne Fahrradtouren: Bäderradweg: Fachwerk, Wellness und Natur
Grüne Fahrradtouren: Toskana: Kunstgenuss und Seelenbalsam
Grüne Fahrradtouren: Türkei: Mit Akku durch die Küstenberge
Grüne Fahrradtouren: Rund um Lübeck: In die Hanseromantik
Japan setzt weiter auf Atom
Jetzt zurückschneiden und säen
Jugendarbeit lockt zur Weihe
Kaum Öko in Niedersachsen
Kommentar: Völlig irreführend
Konservierungsmittel PHMB nicht sicher
Kükentötung darf weitergehen
Luftverschmutzung verursacht hohe Kosten
Meningokokkenimpfung - welche Kasse zahlt?
Nachgerechnet: 125 Millionen
Nachgerechnet: 1.009.000.000
Nachgerechnet: 93
Nachgerechnet: 500
Neuland kündigt Kontrollen an
Nur noch Freilandeier in Mensen
Öko-Rallye rollt durch Europa
Papier häufig aus Tropenholz
Per Mausklick ins Kinderzimmer
Reha für junge Patienten
Schrottschiffe gefährden die Umwelt
Second-Hand-Luxus
Seekabel für Öko-Strom
Speiseplan auf dem Smartphone
Spenden für neue Sorten
Sport nachhaltig organisieren
Stipendien: Beratung per Telefon
Vorlage für Mietverträge
Warmes Licht - kaltes Licht
Was ist eigentlich Shabby Chic?
Was sind eigentlich ... Babylotsen?
Weiter Diskussion um MIT
Windenergie erreicht Rekordniveau
ZDF-Fernsehtipp: Überlebensfaktor Ackerland

Weitere Informationen

Aknemittel

Almirall Hermal, Scholtzstr. 3, 21465 Reinbek, Tel. 040/72704-0;
Combustin Pharmazeutische Präparate, Offinger Str. 7, 88525 Hailtingen, Tel. 07371/965356;
Dr. August Wolff Arzneimittel, Sudbrackstr. 56, 33611 Bielefeld, Tel. 0521/8808-05;
Galderma Laboratorium, Georg-Glock-Str. 8, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/58601-4334;
Gepepharm, Josef-Dietzgen-Str. 3, 53773 Hennef, Tel. 02242/8740200;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Sachsenstr. 9, 20097 Hamburg, Tel. 0800/6645626 (Dt.), 0800/070259 (Österr.);
Ichthyol Gesellschaft, Sportallee 85, 22335 Hamburg, Tel. 040/50714-0;
Louis Widmer International, Rietbachstr. 5, 8952 Schlieren-Zürich, Schweiz, Tel. +41/43-4337700;
S&K Pharma Schumann und Kohl, Majenbergstr. 10-12, 15562 Rüdersdorf, Tel. 033638/74940.

Fahrradtaschen

Asista Teile fürs Rad, Zeppelinstr. 48, 88299 Leutkirch, Tel. 07561/9869-0;
Basil BV, Postbus 29, 7070 AA Ulft, Niederlande, Tel. +31/315-632222;
Brooks England Ltd., Downing Street, Smethwick, B66 2PA West Midlands, Großbritannien, Tel. +44/121-565-2992;
Burgers Lederwarenfabriek B.V., Bijsterhuizen 2430, 6604 LL Wijchen, Niederlande, Tel. +31/24-6413347;
Carradice of Nelson Ltd., Westmoreland Works, St. Mary's Street, Nelson, BB9 7BA Lancashire, Großbritannien, Tel. +44/1282-615886;
Diedrich Filmer, Jeringhaver Gast 5, 26316 Varel, Tel. 04451/1209-0;
Ortlieb Sportartikel, Rainstr. 6, 91560 Heilsbronn, Tel. 09872/800-0;
Rixen & Kaul, Limminghofer Str. 9, 42699 Solingen, Tel. 0212/65966-16;
Thule/Chariot, Dreichlingerstr. 10, 92318 Neumarkt, Tel. 09181/901108;
VauDe Sport, Vaude-Str. 2, 88069 Tettnang, Tel. 07542/5306-0.

Fertigspachtelmassen

Akzo Nobel Deco, Am Coloneum 2, 50829 Köln, Tel. 0221/40067903;
Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
BayWa, St.-Martin-Str. 76, 81541 München, Tel. 089/9222-0;
Decotric, Im Schedetal 1, 34346 Hann. Münden, Tel. 05541/700302;
Globus-Baumarkt, Zechenstr. 8, 66333 Völklingen, Tel. 06898/515-0;
Hellweg Die Profi-Baumärkte, Zeche Oespel 15, 44149 Dortmund, Tel. 0231/9696-0;
Henkel, Unternehmensbereich Adhesive Technologies, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0211/797-0;
Hornbach, Hornbachstr. 11, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 06348/6000;
J.W. Ostendorf/FLT, Rottkamp 2, 48653 Coesfeld, Tel. 02541/744-0;
Knauf Bauprodukte, Am Bahnhof 7, 97346 Iphofen, Tel. 09323/31-0;
Meffert Farbwerke, Sandweg 15, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0800/63333782;
MEM Bauchemie, Am Emsdeich 52, 26789 Leer, Tel. 0491/92580-0;
Pufas Werk, Im Schedetal 1, 34346 Hann. Münden, Tel. 05541/7003-01;
Rühl Farben, Roßdörfer Str. 50, 64372 Ober-Ramstadt, Tel. 06154/71-0;
Sieder, Mohngarten 2, 99338 Plaue, Tel. 036207/5650;
Toom-Baumarkt,Domstr.20, 50668 Köln,Tel.0221/149-0.

Gesichtscremes mit UV-Schutz

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45307 Essen, Tel. 0201/85 93-0;
Apotheker Walter Bouhon, Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg, Tel. 0911/93670-0;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Estée Lauder Companies/Division Clinique, Domagkstr. 10, 80807 München, Tel. 089/236860;
Hildegard Braukmann, Ehlbeek 16, 30938 Burgwedel, Tel. 05139/8974-410;
Johnson & Johnson/Bebe, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/55522000;
Lidl, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 07132/94-2000;
L'Oréal/Garnier, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/54477-191;
L'Oréal/La Roche-Posay, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/87552191;
L'Oréal/Laboratoires Vichy, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/87552-191;
L'Oréal/The Body Shop, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/91311-9900;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique, Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Real, Reyerhütte 51, 41065 Mönchengladbach, Tel. 02161/403-0;
Rewe, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800/76776266.

Kinderhalbschuhe

Bellybutton International, Donnerstr. 20, 22763 Hamburg, Tel. 040/548068-0;
Bisgaard sko a/s, Nannasvej 18, 8230 Aabyhoej, Dänemark, Tel. +45/86-113-113;
C & A Mode & Co., Wanheimer Str. 70, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/9872-0;
Ecco Sko, Industrivej 5, 6261 Bredebro, Dänemark, Tel. 00800/32267467;
Geox Deutschland, Wilhelm-Wagenfeld-Str. 26, 80807 München, Tel. 0800/8777900;
Heinrich Deichmann-Schuhe/Elefanten, Deichmannweg 9, 45359 Essen, Tel. 0201/8676-00;
Legero Schuhfabrik, Marburger Str. 10, 8042 Graz, Österreich, Tel. +43/316-429100-0;
Pololo / Franziska Kuntze & Verena Carney, Teutonenstr. 27, 14129 Berlin, Tel. 030/797098-66;
Richter Schuhe, Schärdinger Str. 1, 4061 Pasching, Österreich, Tel. +43/7229-70071-0;
Ricosta Schuhfabriken, Dürrheimer Str. 43, 78166 Donaueschingen, Tel. 0771/805-0;
Salamander, Zur Schlenkhecke 4, 40764 Langenfeld, Tel. 02173/105-0;
Skofabriken Kavat AB, Box 101, 692 22 Kumla, Schweden, Tel. +46/1958-7330.

Milch

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45307 Essen, Tel. 0201/85 93-0;
Arla Foods Deutschland, Wahler Str.2, 40472 Düsseldorf, Tel. 0211/47231-0;
Bärenmarke Vertriebsgesellschaft, Menninger Str. 1, 84570 Polling, Kr. Mühldorf, Tel. 01805/006554;
Friesland Campina Germany/Landliebe Molkerei, Wimpfener Str. 125, 74078 Heilbronn, Tel. 07131/489-160;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
LidlStiftung,Stiftsbergstr.1, 74167Neckarsulm, Tel.0800/435336-1;
Molkerei Ammerland, Oldenburger Landstr. 1a, 26215 Wiefelstede-Dringenburg, Tel. 04458/9111-0;
Molkerei Weihenstephan, Milchstr. 1, 85354 Freising, Tel. 08161/172-222;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Schwarzwaldmilch Freiburg, Haslacher Str. 12, 79115 Freiburg, Tel. 0761/4788-0;
Sennerei Zillertal, Hollenzen 116, 6290 Mayrhofen, Österreich, Tel. +43/5285-63906.

Milch, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Arla Foods Deutschland, Wahler Str. 2, 40472 Düsseldorf, Tel. 0211/47231-0;
Basic Lebensmittelhandel, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 089/3066896-0;
Dennree,HoferStr.11,95183Töpen,Tel.09295/180;
Gläserne Molkerei, Molkereistr. 1, 15748 Münchehofe, Tel. 033760/2077-0;
Heirler Cenovis, Schützenstr. 24, 78315 Radolfzell, Tel. 07732/807-1;
Käserei Zurwies, Zurwies 11, 88239 Wangen im Allgäu, Tel. 07522/5581;
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau, Hockerfeld 5-8, 83451 Piding, Tel. 08651/7004-0.

Neue Produkte

Allos (Allos Frucht Pur 75% Erdbeere), Zum Streek 5, 49457 Drebber, Tel. 0800/9899991;
Alnatura (Alnatura Kartoffel Pastinake Püree), Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Dm-Drogerie Markt (Alverde Camouflage Anti-Rötung), Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Dr. Loges (Curcumin-Loges, Kapseln), Schützenstr. 5, 21423 Winsen/Luhe, Tel. 04171/707-0;
PPG Coatings Deutschland (Gori Rapid Holz-Öl), An der Halde 1, 44805 Bochum, Tel. 0234/869-0;

Ostereierfarben

Auro Pflanzenchemie, Alte Frankfurter Str. 211, 38122 Braunschweig, Tel. 0531/28141-0;
Brauns-Heitmann, Lütkefeld 15, 34414 Warburg, Tel. 05641/95-0;
Ökonorm, Bahnhofstr. 3 A, 38836 Dedeleben, Tel. 039422/951-10;
Trawosa, Poststr. 15, 9000 St. Gallen, Schweiz, Tel. +41/71-84498-40.

A

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Können in Polyurethan enthalten sein und sind auch die Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

B

Benzalkoniumchloride (BAC) gehört zur Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen (QAV), die sich in Zellmembranen anreichern und deren Funktionen beeinträchtigen. Außerdem sind sie wassergefährdend. QAV werden aufgrund ihrer antibakteriellen und fungiziden Eigenschaften unter anderem als Biozid- und Pflanzenschutzmittelwirkstoff oder als Desinfektionsmittel zur Reinigung von Maschinen eingesetzt. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist ein chronisches oder akutes Gesundheitsrisiko durch die bisher aufgetretenen Rückstände in Lebensmitteln unwahrscheinlich. Es gibt allerdings noch Unklarheiten darüber, was quartäre Ammoniumverbindungen im Körper eines Menschen bewirken.

Benzidin: -> aromatische Amine.

Blei: Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt. In Kunststoffen stammt Cadmium oft aus Farbstoffen oder es wird als Stabilisator für PVC-Materialien eingesetzt - seit 2012 ist Cadmium in einer Vielzahl von Kunststoffprodukten verboten.

Chlorisothiazolinone: -> Isothiazolinone.

Chlorkresole werden als Konservierungsmittel eingesetzt und sind haut- und schleimhautreizend und sensibilisierend.

Chrom wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

D

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

Dioktylzinn (DOT): -> Zinnorganische Verbindungen.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Ersatzweichmacher: -> Weichmacher.

F

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

K

Kobalt: Der Staub von Kobalt und einigen Kobaltverbindungen hat sich im Tierversuch als hinreichend krebserzeugend erwiesen, sodass sie auch als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden. Weitere Kobaltverbindungen wie die Kobaltcarboxylate haben vermutlich ein ähnlich bedenkliches Potenzial. Außerdem können Kobalt und Kobaltverbindungen Allergien auslösen.

Komedogene Substanzen sind Stoffe, die möglicherweise Akne fördern können. Besonders stark aufgefallen sind in der Vergangenheit zum Beispiel Myristyl Myristate, Isopropyl Myristate, Myristyllactat, PPG-2-Myristylpropionat und Natriumlaurylsulfat (= Natriumdodecylsulfat).

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Lebensmittelfarbstoffe -> Synthetische Lebensmittelfarbstoffe

Lichtschutzfaktor (LSF): Diese Zahl bezieht sich nur auf den UV-B-Schutz und gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit bei Verwendung des Produkts verringert, ohne dass sich die Haut rötet.

M

Methylisothiazolinon ist ein Kontaktallergen und wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein. Die Kombination von Methylisothiazolinon mit Methylchloroisothiazolinon ist zukünftig in Kosmetika, die auf der Haut bleiben und ab dem 16. Juli 2015 auf den Markt kommen, verboten.

Mineralöl, das in Lebensmitteln gefunden wird, besteht hauptsächlich aus gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann MOSH im Körper gespeichert werden und zu Schädigungen der Leber und der Lymphknoten führen. Bei MOAH ist laut BfR nicht auszuschließen, dass sich darunter Substanzen befinden, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. Mögliche Ursachen sind Übergänge aus Verpackungen aus Recyclingpapier und -pappe oder Schmieröle, die in der Produktion eingesetzt werden.

N

Natriumlaurylsulfat: -> Komedogene Substanzen.

O

Octylisothiazolinon: -> Isothiazolinone.

Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Milchprodukten sinkt, wenn die Milchkuh mit einem höheren Anteil an Mais und Kraftfutter gefüttert wurde. Günstiger ist Weidehaltung und/oder die Fütterung mit Gras und Heu. Betriebe, die überwiegend Weidegras verfüttern, verzichten bewusst auf das Ausreizen der genetisch möglichen Milchleistung. Aus gesundheitlicher Sicht sind Omega-3-Fettsäuren ebenfalls zu begrüßen, auch wenn Milchprodukte nur zu einem kleineren Teil zur täglichen Aufnahme beitragen.

O-Phenylphenol: antimikrobieller Wirkstoff, der die Vermehrung von Keimen verhindern soll. Er kann stark allergisierend wirken.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten, wie ein Hormon zu wirken, und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat die EU-Kommission die Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika generell beschränkt sowie in Kosmetika verboten, die auf der Haut bleiben und für den Windelbereich von Kindern unter drei Jahren gedacht sind. Die neue Regelung tritt ab 16. Juli 2015 in Kraft. Schon seit November 2014 sind aufgrund von Datenlücken die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenyl-, Benzyl- und Pentylparaben in Kosmetika verboten.

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut, wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Permethrin wirkt nervengiftig und kann unter anderem Kopfschmerzen auslösen.

Phenol: antimikrobieller Wirkstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff, der gut durch die Haut aufgenommen wird, zu Nervenstörungen führen kann und im Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln nach Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack.

Synthetische Lebensmittelfarbstoffe können teilweise pseudoallergische Reaktionen auslösen. Die Farbstoffe E102 (Tartrazin), E104 (Chinolingelb), E110 (Gelborange S), E122 (Azorubin), E124 (Cochenillerot), E129 (Allurarot) müssen in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis gekennzeichnet werden "Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken", da es Hinweise gibt, dass diese Stoffe Hyperaktivität bei Kindern fördern können.

T

TCMTB, Thiocyanomethylthiobenzothiazol wird als Fungizid in der Lederkonservierung angewendet. Es dient als Ersatz für Chlorphenol. Aufgrund seiner begrenzten biologischen Abbaubarkeit und seinen wassergefährdenden Eigenschaften stellt TCMTB vermutlich ein größeres Umweltproblem dar als bisher angenommen.

U

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative -> DINCH und das Terephthalat -> DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seitdem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikel, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Die Konzentration an Zinn darf 0,1 Prozent nicht übersteigen. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Milch

Testmethoden:
Mikrobiologische Untersuchungen: Keimzahl: L00.00-88:2004-07, ASU gem. § 64 LFGB; Enterobakterien: ISO 21528-2:2004 (E); Keimzahl bei 21°C/25 h: L01.00-42 bis 52 (EG), ASU gem. § 64 LFGB; Listeria monocytogenes in 25 ml: ISO 11290-1/L00.00-32, ASU gem. § 64 LFGB; koag.-pos. Staphylokokken: DIN EN ISO 6888-3; Salmonellen in 25 ml: L00.00-20, ASU gem. § 64 LFGB; präsumtive Bacillus cereus: L01.00-72, ASU gem. § 64 LFGB. Sensorische Prüfung am Ende MHD: einfach beschreibende Prüfung nach DIN 10964 (1996-02). Fett nach Röse: § 64 LFGB 01.00-9. Fettsäurenanalyse: kapillargaschromatografisch; Omega-3-Fettsäuren: berechnet. Halogenkohlenwasserstoffe: L01.00-35, ASU gem. § 64 LFGB. Quartäre Ammoniumverbindungen: LC-MS-MS nach Extraktion; untersucht wurden Benzalkoniumchloride (BAC) und Didecyldimethylammoniumchlorid (DDAC). Perchlorat, Chlorat: LC-MS/MS. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Aknemittel

Testmethoden:
Wirksamkeitsbelege und Beipackzettel: Begutachtung der Studien zur Wirksamkeit und Beurteilung der Beipackzettel durch Gutachter. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (in Produkten mit Schieferölen): GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Formaldehyd/-abspalter: Fotometrisch nach saurer Wasserdampfdestillation. In Kosmetika deklarationspflichtige Duftstoffe/polyzyklische Moschusverbindungen/Nitromoschus-Verbindungen/Diethylphthalat (in Produkten mit Duftstoffen, ätherischen Ölen): Extraktion mit MTBE, GC-MS. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: Laut Deklaration und/oder HPLC/RI. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Gesichtscremes mit UV-Schutz

Testmethoden
(je nach Zusammensetzung der Produkte): Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Deklarationspflichtige Duftstoffe/Moschus-Verbindungen/Diethylphthalat: Extraktion mit TBME, GC-MS. Parabene: HPLC-UV. Methylisothiazolinon: Extraktion mit einem Essigsäure-Methanol-Gemisch, HPLC-DAD. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: laut Deklaration und/oder HPLC/RI. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Aluminium: Totalaufschluss in der Mikrowelle. Elementbestimmung mittels ICP-MS.

Test Fahrradtaschen

Testmethoden:
Praxistest: Wasserdichtigkeit/Wasserdruckversuch: Prüfung gemäß DIN EN 210811 vom Hauptmaterial und der Nähte. Belastungstest: Die Fahrradtasche wurde mit einem 10 kg schweren Paket (30 cm x 24 cm x 11 cm) voller Kieselsteine befüllt. Seitliche Freiräume wurden ausgepolstert. Die Tasche war somit bei einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung gleichmäßig ausgefüllt. An dem im Prüfstand eingehängten Fahrradrahmen wurde auf beiden Seiten gemäß der Anbauanweisung je eine mit 10 kg befüllte Fahrradtasche befestigt. Der hintere Teil wurde 10 cm vom Boden in die Höhe gezogen und dann auf den Boden fallengelassen. Dieser automatisierte Vorgang wurde 1.800-Mal wiederholt.
Inhaltsstoffe: Untersucht wurden, sofern nicht anders beschrieben, repräsentative Mischproben. Phthalate, Adipate, sonstige Weichmacher, phosphororganische und phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD (25 PAK nach EU/EPA/JECFA). Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhletapparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Nachweis in Einzelteilen. Antimon im Eluat: Elution mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Chrom VI: Elution gemäß EN-ISO 17075 "Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts in Leder". Fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Azo-Farbstoffe: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, Dünnschichtchromatografie, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor).

Test Kinderhalbschuhe

Testmethoden:
Parameter abhängig von der Produktzusammensetzung. Untersucht wurden, sofern nicht anders beschrieben, repräsentative Mischproben. Die Laufsohle wurde nicht untersucht (Ausnahme: Untersuchung auf PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen). Praxisprüfung: Größenkennzeichnung: Vermessung. Dauerbiegeprüfung: Nach DIN EN ISO 17707. Vor der Prüfung werden zunächst die Position der Biegelinie auf der Laufsohle und der maximale Biegewinkel des Schuhs bestimmt. Ist dieser Winkel = 45°, muss die Dauerbiegeprüfung durchgeführt werden. Als Prüfmuster dient der vom Schaft abgetrennte Schuhunterbau. Nach dem Einspannen der Laufsohle in die Dauerbiegeprüfmaschine wird die Laufsohle, gemäß DIN EN ISO 17707, durchstochen. Nach einer festgelegten Anzahl von Biegungen der Sohle um einen Dorn (Radius: 15 mm, Biegewinkel: 90°) wird das Risswachstum des Einstichs gemessen und Veränderungen des Probekörpers werden beurteilt. Prüfung mit Einstich, da auch beim Tragen mit einer Verletzung der Sohle gerechnet werden muss. Reibechtheit Futtermaterial/Decksohlenmaterial: in Anlehnung an DIN EN ISO 11640 mit Reibgewebe nach DIN EN ISO 105-X12 für Textilien und sonstige Materialien. Haftung der Sohle: Schuh wird auf einen Leisten gespannt, der auf die Zugprüfmaschine aufgesetzt wird und auf Rollen beweglich ist. Der Abreißwinkel während des gesamten Abreißvorgangs beträgt 90°. An der Sohlenspitze wird eine Abreißklemme befestigt. Es wird die Kraft festgestellt, bei der sich die Sohlenspitze vom Schuh löst. Anschließend wird die Sohle vom Schuh abgerissen und in regelmäßigen Abständen die Haftung im Spitzen- und Ballenbereich gemessen. Anforderung Sohlenhaftung Spitze: = 300 N, Anforderung Ballen: = 200 N. Bei hochgezogener oder angenähter Spitze können Werte unter 300 N toleriert werden, wenn die Ballenwerte erfüllt sind. Inhaltsstoffe: Weichmacher, phosphororganische und phenolische Verbindungen, Chlorkresole, -paraffine: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Phenol (Migration): in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD (25 PAK nach EU/EPA/JECFA). Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhletapparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Azo-Farbstoffe/Dispersionsfarbstoffe: Azo-Farbstoffe: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, TLC, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis in Einzelteilen (UV-Licht). Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Nachweis in Einzelteilen. Konservierungsmittel: DIN EN ISO 13365:2011-04. Formaldehyd (im Leder): SOP 4192: Vortest mit Carbazol/Schwefelsäure. Qualitativer Nachweis mit DIN EN ISO 14184-1 und/oder nach DIN EN ISO 17226-2 (zusätzliche Dimedonkorrektur). Freies Formaldehyd: DIN EN ISO 14184-1: 2011-12 § 64 LFGB B 82.02-1: 1985-06. Antimon im Eluat: Eluatprüfung mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Chrom VI (Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075 "Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts in Leder". Fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts.

Test Ostereierfarben

Testmethoden:
Inhaltsstoffe: Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle; Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel; Extraktion mit Essigester; Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Farbstoffe: Deklaration.
Praxistest: Zwei Experten haben jeweils fünf Eier nach Anleitung der Hersteller gefärbt.

Test Pflegezusatzversicherungen

Testmethoden:
Der Berechnung der fiktiven Gesamtleistung zugrunde gelegt wurde die durchschnittliche Verweildauer in den einzelnen Pflegestufen. Sie beträgt nach der 2010 veröffentlichten Studie LOS(T) in Long-Term Care: Empirical Evidence from German Data 2000-2009 von Jasmin Häcker und Tobias Hackmann vom Forschungszentrum Generationenverträge der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität auf Grundlage der Daten der AOK Berlin für Frauen in der Pflegestufe 1 ambulant 25,6 Monate, stationär 6,4 Monate, Männer 21,3 bzw. 4,0 Monate; Pflegestufe 2 Frauen 12,2/8,8 Monate, Männer 13,1/4,7 Monate; Pflegestufe 3 Frauen 2,7/4,6 Monate, Männer 2,8/2,4 Monate. Die Verweildauern für Frauen und Männer wurden für die Berechnung gemittelt (Frauen Pflegestufe 1 ambulant 25,6 Monate, Männer 21,3 Monate: gemittelt 23,45 Monate). Für die Berechnung der fiktiven Gesamtleistung haben wir also angenommen, dass der Versicherer 23,45 Monate in der häuslichen Pflegestufe 1 zahlen muss und 5,2 Monate in der stationären Pflegestufe 1, 12,65 Monate in der häuslichen Pflegestufe 2 und 6,75 Monate in der stationären, 2,75 Monate in der häuslichen Pflegestufe 3 sowie 3,5 Monate in der stationären. Für die Pflegestufe 0 lagen uns keine Daten vor. Wir haben für alle Modellfälle drei Monate angenommen. Abgezogen wurden die monatlichen Beitragszahlungen, sofern keine Beitragsbefreiung gewährt wird. Hinzugerechnet wurden Einmalzahlungen, sofern sie beim erstmaligen Vorliegen der Pflegestufe 1 geleistet werden. Zahlungen zum Beispiel ab Pflegestufe 3 wurden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden weitere Zusatzleistungen wie gleichzeitige Zahlung der Leistungen für die Pflegestufen 0 und 1. Die so errechnete Zahlung gesamt wurde in eine fiktive Zahlung pro Euro Monatsbeitrag (bei den Pflege-Bahr-Tarifen inklusive des staatlichen Zuschusses von 5,00 Euro pro Monat) umgerechnet, danach wurde in den jeweiligen Modellfällen (Eintrittsalter 1 Jahr, 35 Jahre, 65 Jahre, aber nicht getrennt nach Klassik- und Pflege-Bahr-Tarifen) die Differenz zwischen höchster und niedrigster Zahlung pro Euro Monatsbeitrag in sechs gleich große Klassen geteilt. Zur Abwertung des so ermittelten Ranges um eine Note führt: eine Wartezeit von mehr als einem Jahr (nicht bei Pflege-Bahr-Tarifen, da bei diesen die Wartezeit wegen des Wegfalls der Gesundheitsprüfung eingeführt wurde). Zur Abwertung um jeweils 0,5 Noten führen: a) keine Dynamisierung bis zum Leistungsfall; b) keine Dynamisierung im Pflegefall; c) eine Wartezeit von einem Jahr.
Anforderungen an die Tarife: Ausgewählt wurden Pflegetagegeldversicherungen, die unabhängig vom Bestehen einer Krankenversicherung beim jeweiligen Anbieter abgeschlossen werden können. Klassiktarife wurden nur berücksichtigt, wenn sie in der Pflegestufe 1 mindestens 900 Euro im Monat leisten, in der Pflegestufe 2 mindestens 1.200 und in der Pflegestufe 3 mindestens 1.500 Euro. Tarife für Kinder (Eintrittsalter 1 Jahr) wurden nur berücksichtigt, wenn sie in der Pflegestufe 1 mindestens 900 Euro, in der Pflegestufe 2 mindestens 1.800 Euro und in der Pflegestufe 3 mindestens 3.000 Euro leisten. Bei den staatlichen geförderten Pflege-Bahr-Tarifen waren allein das Einstiegsalter (35 und 65 Jahre) und die sich so ergebende Mindestleistung ausschlaggebend. Nicht berücksichtigt wurden Kombitarife, die Klassikangebote mit einem Pflege-Bahr-Tarif koppeln.
Sämtliche Tarifdaten wurden vom Freiburger Analysehaus Kvpro.de erhoben und den Anbietern zur Plausibilisierung und Verifizierung zurückgespielt. Die abschließende Auswahl der Kriterien und das abschließende Ranking der Tarife wurden von ÖKO-TEST vorgenommen.

Test Fertigspachtelmassen

Testmethoden
Inhaltsstoffe: Formaldehyd/-abspalter: Extraktion mit Wasserdampfdestillation, GC-MS nach Derivatisierung. Aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX-Aromaten, Styrol): HS-GC-MS. Isothiazolinone: HPLC/DAD. Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester; Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Testmethoden Praxisprüfung: Prüfung durch erfahrenen Handwerker. 30 cm lange und 4-5 mm tiefe Fugen auf verschiedenen Untergründen, die je nach Angaben der Hersteller und deren Aussagen zur Eignung als Testuntergrund verwendet wurden: a) mineralischer Untergrund (Putz); b) Holzuntergrund (MDF) unbehandelt; c) Holzuntergrund (MDF) gestrichen (zweimal mit Dispersionsfarbe). Jedes Material wurde jeweils dreimal pro Untergrund getestet: Spachtelmasse wurde in die Fuge gedrückt, nach ca. 30 Sekunden wiederholt, dann mit Metallspachtel (Japanspachtel) geglättet. Nach mindestens 24 Stunden Trockenzeit mit Dispersionsfarbe überstrichen.