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Ratgeber: Ernährung

Zum Fressen gern

ÖKO-TEST Kompakt Haustiere | Kategorie: Freizeit und Technik | 03.06.2011

Ratgeber: Ernährung

Was in den Futternapf kommt, ist den meisten Vierbeinern ziemlich egal - so lange er regelmäßig gefüllt wird. Nicht so ihren Besitzern: Die einen misstrauen der Futtermittelindustrie und kochen lieber selbst. Die anderen versuchen gar, Katze oder Hund vegetarisch zu ernähren. In beiden Fällen müssen aber Mineralpräparate zugesetzt werden, sonst drohen Mangelerscheinungen und Krankheiten.

Ob Frischkost oder Fertigfutter - Hunden und Katzen ist das völlig wurscht. Vor allem kommt es darauf an, sie mit allen lebensnotwendigen Stoffen ausreichend zu versorgen - so wie es dem natürlichen Nahrungsspektrum der Tiere entspricht.

Schließlich hat schon Stammvater Wolf die Großmutter "mit Haut und Haaren" verzehrt, sich aber in Notzeiten auch mit Beeren oder Wurzeln begnügt. Das mag erklären, warum so mancher Hund angeblich ganz versessen auf Himbeeren oder Gurken ist. Katzen dagegen können sich für Obst und Gemüse kaum begeistern. Denn ihre Vorfahren, die wilden nordafrikanischen Falbkatzen, haben sich ausschließlich von kleinen Beutetieren ernährt. Eine fette Maus ist für Mieze noch immer die beste Vollwertkost.

Zum Glück ist es kein Problem, die Vierbeiner auch ohne frische Jagdbeute ausgewogen zu ernähren. In Zoohandlungen und Supermärkten findet sich ein riesiges Angebot an Fertigfutterprodukten. Viele davon enthalten tatsächlich eine gesunde Mischung der notwendigen Eiweiße, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien. Hunde benötigen etwa 20 bis 30 Prozent Eiweiß und fünf bis 15 Prozent Fett im Futter, bei Katzen liegen die Anteile etwa doppelt so hoch. Prinzipiell haben die Inhaltsstoffe im Hunde- und Katzenfutter die gleiche Bedeutung wie in der menschlichen Nahrung:

Eiweiße dienen dem Aufbau und der Erhaltung der verschiedenen Körpergewebe wie Muskeln und Organe. Neben tierischem Eiweiß kann auch pflanzliches Eiweiß verstoffwechselt werden.

Kohlenhydrate werden im Körper zur Energiegewinnung genutzt. Überschüsse lagern sich im Fettgewebe an.

Tierische und pflanzliche Fette liefern neben wichtigen Fettsäuren und den Vitaminen A, D, K und E vor allem Energie.

Vitamine und Mineralstoffe sind an allen Stoffwechselvorgängen beteiligt und lebensnotwendig. Sie dienen als Bausubstanz für Knochen, Knorpel und die Zähne. Besonders Hundewelpen und Katzenbabys haben einen höheren Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen, die sie zum Knochenaufbau brauchen.

Viele Tierhalter sehen jedoch das Fertigfutter als eine minderwertige Mischung aus Abfällen und chemischen Zusatzstoffen an und servieren ihren Lieblingen lieber Hausgemachtes. Tierärzte und Ernährungsphysiologen halten solchen Argwohn für unbegründet. Nach einhelliger Meinung der Experten ist die kommerzielle Fertignahrung die einfachste, sicherste und meist auch preiswerteste Vollwertkost. Für Hunde wird die Verwendung von Trockenalleinfutter empfohlen, bei Katzen hat sich eine Mischung aus Feucht- und Trockenfutter bewährt: Feuchte Konservenkost mögen die meisten Miezen lieber, aber etwas Trockenfutter zwischendurch ist gut für die Zähne. Bei reiner Trockenfütterung ist der Trinkwasserbedarf höher.

Selbstgekochtes: Regeln beachten

Wer Katze und Hund trotzdem mit Frischfutter versorgen möchte, muss allen hausgemachten Rationen genau berechnete Mineralpräparate zusetzen. Für den Hund müssen alle Mahlzeiten mit Calc

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6 Seiten
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vom 03.06.2011
Abrufpreis: 0,79 €

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Erschienen am 03.06.2011

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