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ÖKO-TEST Kompakt Haustiere
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Die Tests
Haftpflichtversicherungen für Hunde: Und er beißt doch
Hunde- und Katzennassfutter, Premium: Sterneküche
Hundeflohmittel/Katzenflohmittel: Es juckt
Hundefutter, Light- und Diätfutter: Platz
Katzenstreu: Pipikatz
Tierkrankenversicherungen: Tierisch viele Fallstricke

Magazin
Anschaffung: Nicht nur eine Sache des Gefühls
Artgerechte Haltung: Klein, aber nicht ohne
Artgerechte Haltung: Vollbad für Bello
Artgerechte Haltung: Alles was ein Tier braucht
Der richtige Ansprechpartner
Ernährung: Zum Fressen gern
Erziehung: Wer ist hier der Chef?
Gesundheit: Tierische Patienten
Hygiene ist das A und O
Impfen - so häufig wie nötig
Kinder und Tiere: Zum Geburtstag ein Meerschwein?
Qualzuchten: Rasse ist nicht immer Klasse
Speck auf den Rippen
Tierisch guter Urlaub
Tierische Hausgenossen: Ein Freund, ein guter Freund
Tierische Hausgenossen: Welches Tier passt zu mir?

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar

Meldungen
Braucht man eine Hundehaftpflichtversicherung?
Darf man Hund und Katze im eigenen Garten beerdigen?
Dürfen Radfahrer ihren Hund an die Leine nehmen?
Dürfen Vermieter Haustiere verbieten?
Können Tiere erben?
Muss der Hund einen Chip tragen?
Muss der Hundehalter das Häufchen entfernen?
Sollte man Hunde und Katzen krankenversichern?
Tiere im Auto - was gilt es zu beachten?
Wann muss der Hund einen Maulkorb tragen?
Wann muss ein Hund an die Leine?
Was mache ich, wenn ich ein herrenloses Tier finde?
Weitere Informationen

Flohmittel

AB7 Industries Vétérinaires, Chemin des Monges, BP9, 31450 Deyme, Frankreich, Tel. +33/562717888;
Bayer Vital - Geschäftsbereich Tiergesundheit, Gebäude K56, 51368 Leverkusen, Tel. 0214/30-1;
Beaphar, Tackenweide 54, 46446 Emmerich, Tel. 02822/9663-0;
Bob Martin Ldt., Wemberham Lane, BS49 4BS Yatton, North Somerset, Bristol, Großbritannien, Tel. +44/844-7480108;
Bogar, Industriestr. 50a, 8304 Wallisellen, Schweiz, Tel. +41/43-2333366;
Canina Pharma, Kleinbahnstr. 12, 59069 Hamm, Tel. 02385/2415;
Dr. Clauder, Auf dem Stemmingholt 41, 46499 Hamminkeln, Tel. 02856/9093-0;
H. von Gimborn, Albert-Einstein-Str. 6, 46446 Emmerich a. Rhein, Tel. 02822/964-421;
Luxor Interchem chemische Produkte, Laxenburger Str. 165-171, 2331 Vösendorf, Österreich, Tel. +43/1-6999698-0;
Specht Bio-Pharma, Borsigstr. 19b, 21465 Reinbek, Tel. 040/720-4493;
Trixie Heimtierbedarf, Industriestr. 32, 24963 Tarp, Tel. 04638/2109-100;
Virbac Tierarzneimittel, Rögen 20, ‚23843 Bad Oldesloe, Tel. 04531/805-0;
Vitakraft-Werke Wührmann & Sohn, Mahndorfer Heerstr. 9, 28307 Bremen, Tel. 0421/4896-0;
W. Neudorff, An der Mühle 3, 31860 Emmerthal, Tel. 01805/638367.

Flohmittel, Arzneimittel

Bayer Vital - Geschäftsbereich Tiergesundheit, Gebäude K56, 51368 Leverkusen, Tel. 0214/30-1;
Beaphar, Tackenweide 54, 46446 Emmerich, Tel. 02822/9663-0;
Essex Pharma, Thomas-Dehler-Str. 27, 81737 München, Tel. 0800/673673673;
Fort Dodge Animal Health, Adenauerstr. 20, Europark/Eingang B3, 52146 Wurselen, Tel. 02405/454-111;
H. von Gimborn, Albert-Einstein-Str. 6, 46446 Emmerich a. Rhein, Tel. 02822/964-421;
Merial, Am Söldnermoos 6, 85399 Hallbergmoos, Tel. 0811/9593-0;
Novartis Tiergesundheit, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 089/7877-710;
Pfizer Deutschland, Tiergesundheit, Linkstr. 10, 10785 Berlin, Tel. 030/550055-51031;
Trixie Heimtierbedarf, Industriestr. 32, 24963 Tarp, Tel. 04638/2109-100;
Virbac Tierarzneimittel, Rögen 20, 23843 Bad Oldesloe, Tel. 04531/805-0;
Vitakraft-Werke Wührmann & Sohn, Mahndorfer Heerstr. 9, 28307 Bremen, Tel. 0421/4896-0.

Futter für dicke Hunde, Diät

Dechra Veterinary Products B.V., Smederijstraat 2, 4814 DB Breda, Niederlande, Tel. 08063/80480;
Fressnapf/Multifit Tiernahrungsgesellschaft, Westpreußenstr. 32-38, 47809 Krefeld, Tel. 02151/5191-0;
Procter & Gamble International Operations/Tiernahrung, 47, route de Saint Georges, 1213 Petit Lancy, Schweiz, Tel. 0800/0024153414;
Royal Canin, Postfach 51 09 54, 50945 Köln, Tel. 0221/937060-60.

Futter für dicke Hunde, Light

Bosch Tiernahrung, Engelhardshauser Str. 55+57, 74572 Blaufelden-Wiesenbach, Tel. 0800/3338222;
Hill's Pet Nutrition, Lübecker Str. 128, 22087 Hamburg, Tel. 0800/4455773;
Interquell, Südliche Hauptstr. 38, 86517 Wehringen, Tel. 01804/2779364;
Mars Petcare, Eitzer Str. 215, 27283 Verden (Aller), Tel. 01805/300390;
Mera Tiernahrung, Industriestr. 16, 47623 Kevelaer, Tel. 02832/9381-0;
Nestlé Purina PetCare Deutschland, Albert-Latz-Str. 6, 53879 Euskirchen, Tel. 069/6671-3088.

Katzenstreu

Catolet, Dr.-Rudolf-Eberle-Str. 36, 79774 Albbruck, Tel. 07753/9398-0;
Dehner, Donauwörther Str. 5-7, 86641 Rain, Tel. 09090/77-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803-333520;
Fressnapf/Multifit Tiernahrungsgesellschaft, Westpreußenstr. 32-38, 47809 Krefeld, Tel. 02151/5191-0;
Goldhand Vertriebsgesellschaft, Schlüterstr. 3, 40235 Düsseldorf, Tel. 0211/969-0;
H. von Gimborn, Albert-Einstein-Str. 6, 46446 Emmerich a. Rhein, Tel. 02822/964-421;
JRS - J. Rettenmaier & Söhne Faserstoffwerke, Holzmühle 1, 73494 Rosenberg, Tel. 07967/152-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Mars Petcare, Eitzer Str. 215, 27283 Verden (Aller), Tel. 01805/300390;
Mars Petcare/Masterfoods/Natusan, Eitzer Str. 215, 27283 Verden (Aller), Tel. 04231/94-0;
Pitti Heimtierprodukte, Am Nordkanal 22-26, 47877 Willich, Tel. 02154/9599-0;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Vitakraft-Werke Wührmann & Sohn, Mahndorfer Heerstr. 9, 28307 Bremen, Tel. 0421/4896-0.

Premium-Nassfutter Hund

Animal Quality, Eisenstr. 16, 30916 Isernhagen, Tel. 05665/9986-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803-333520;
Finnern, Bahnhofstr. 11, 27283 Verden, Tel. 04231/9267-0;
Mars Petcare, Eitzer Str. 215, 27283 Verden (Aller), Tel. 01805/300390;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Saturn Petfood, Senator-Mester-Str. 1, 28197 Bremen, Tel. 0421/5269-0.

Premium-Nassfutter Katzen

Animal Quality, Eisenstr. 16, 30916 Isernhagen, Tel. 05665/9986-0;
Animonda Petfood, Weisse Breite 3a, 49084 Osnabrück, Tel. 0541/77076-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Finnern, Bahnhofstr. 11, 27283 Verden, Tel. 04231/9267-0;
Fressnapf/Multifit Tiernahrungsgesellschaft, Westpreußenstr. 32-38, 47809 Krefeld, Tel. 02151/5191-0;
Mars Petcare, Eitzer Str. 215, 27283 Verden (Aller), Tel. 01805/300390;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Nestlé Purina PetCare Deutschland, Albert-Latz-Str. 6, 53879 Euskirchen, Tel. 069/6671-3088;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Yarrah Organic Petfood, P.O.Box 448, 3840 AK Harderwijk, Niederlande, Tel. +31/341-439850.

Flohmittel

Alkansäuren (wie Octansäure (Caprylsäure), Nonansäure (Pelargonsäure) und Decansäure (Caprinsäure) haben eine ölige Konsistenz. Decansäure ist ein Bestandteil von Kokos- und Palmöl. Es soll die Atemorgane (Tracheen) der Insekten verstopfen. Nonansäure ist bei Hautkontakt haut- und schleimhautreizend. Derivate der Octansäure hatten nur einen geringen hautreizenden Effekt.

Amitraz gehört zu den Benzamidinen. Es ist für Menschen nervengiftig, kann einen langsamen Herzschlag und Schläfrigkeit (Sedation) bewirken und die Atemwege reizen. Zudem ist der Stoff sehr giftig für Fische und Kleinlebewesen im Wasser wie Wasserflohkrebse.

Ätherische Öle wie Geraniol und Lavandinöl sollen Insekten fernhalten, sie werden häufig als Repellentien eingesetzt. Die Wirkung dieser Duftöle ist nur teilweise belegt und meist nicht andauernd, sodass die Behandlung öfter zu wiederholen ist. Der starke Geruch dieser Mittel kann Hunde und Katzen irritieren und ihren Geruchssinn beeinträchtigen. Bei Katzen kann es durch das intensive Ablecken zu Nebenwirkungen kommen.

Carbamate sind nervengiftig. Sie lösen vielfältige Vergiftungssymptome aus wie Speichelfluss, Muskeldegeneration, Herzjagen und Zittern. Propoxur (2-Isopropoxyphenyl-N-methylcarbamat) kann eine Kontraktion der Muskulatur auslösen - daher nicht bei hochträchtigen Tieren anwenden und auch Frauen sollten vom Einsatz propoxurhaltiger Flohpuder im letzten Drittel der Schwangerschaft absehen. Der Stoff ist für Fische und andere Wasserlebewesen giftig.

Ethylbutylacetoaminopropionat (Ethyl N-acetyl-N-butyl-beta-alaninat) (Hunde- und Katzenflohmittel) trägt den Handelsnamen IR3535. Es wird als Repellent gegen Mücken eingesetzt und ist auch als Kosmetikinhaltsstoff erlaubt. Dabei ist der genaue Wirkmechanismus nicht klar; man nimmt aber an, es wirkt geruchsbasiert wie die vielfach eingesetzte Substanz Diethyltoluamid (DEET).

Insektenwachstumshemmer (Hunde- und Katzenflohmittel) wie Lufenuron, Methopren oder Pyriproxyfen beeinträchtigen die Entwicklung der Eier und Larven. Bei starkem Flohbefall am Tier, im Körbchen oder am Liegeplatz haben Wachstumsregulatoren den Vorteil, dass sie auch die Jungstadien der Flöhe in der Umgebung bekämpfen und so einen Wiederbefall mit Flöhen verhindern. Lufenuron hemmt die Chitinsynthese bei Insekten. Teilweise werden auch die erwachsenen Flöhe getötet. Diese nehmen Lufenuron mit dem Blut der Katze und des Hundes auf; die Larven fressen das Gift mit dem Flohkot. Methopren behindert die Häutung und die Verpuppung. Zudem stört es die Reifung der Floheier - ebenso wie Pyriproxyfen. Alle drei Substanzen sind mäßig giftig für Fische, jedoch sehr giftig für Kleinlebewesen im Wasser.

Makrozyklische Laktone wie Milbemycine (Moxidectin, Milbemycinoxim) und Avermectine (Selamectin) blockieren die Reizleitung und verursachen so eine Lähmung, die zum Tode führt. Zunächst besteht nur eine geringe Gefahr der Toxizität gegenüber Wirbeltieren. In höheren Konzentrationen können sie allerdings an Rezeptoren andocken, die sich auch im Gehirn von Säugern finden. Einige Hunderassen wie Collies, Border Collies oder Bobtails reagieren überempfindlich auf einige Vertreter der Wirkstoffgruppe, beispielsweise mit einer starken Schläfrigkeit. Die Stoffe werden mit dem Kot in noch wirksamer Form ausgeschieden; dies kann Lebewesen im Boden schädigen. Zudem sind sie giftig für Fische und Wasserlebewesen.

Metaflumizon ist ein Nervengift. Es verteilt sich über die Hautoberfläche und ist umweltgiftig für Fische, Wasserkleinlebewesen und Algen.

Naturpyrethrum ist ein aus Chrysanthemenblüten gewonnenes Gemisch insektizider Wirkstoffe, sogenannter Pyrethrine. Es ist nervengiftig. Eingeatmet mit dem Sprühnebel kann Naturpyrethrum Kopfschmerzen und Brechreiz beim Menschen auslösen. Gelangt es ins Blut, wirkt es stark giftig. Zudem enthält Naturpyrethrum allergene Stoffe, weshalb Pyrethrine als hautsensibilisierend eingestuft sind. Naturpyrethrum zersetzt sich rasch in der Umwelt, besonders unter Einwirkung von Sonnenlicht. Es wird oft mit dem Beistoff Piperonylbutoxid kombiniert. Bei Anbauverbänden wie Bioland und Demeter ist die Kombination mit dem Synergisten -> Piperonylbutoxid allerdings untersagt.

Neemöl oder Margosaextrakt wird aus den Samen des Neembaums gewonnen, Hauptbestandteil ist Azadirachtin. Es wirkt toxisch auf die Larvenentwicklung vieler Insekten und repellierend. Gegenüber Wirbeltieren ist es relativ ungiftig. Neem ist nach der Öko-Verordnung erlaubt, ebenso bei den Anbauverbänden wie Bioland und Demeter.

Neonicotinoide gewinnen wegen Resistenzen gegenüber den seit Langem eingesetzten Pyrethroiden, Organophosphaten und Carbamaten an Bedeutung. Sie wirken ähnlich wie Nikotin und sind für Insekten mehrfach toxischer als für Vögel und Säugetiere. Symptome einer Vergiftung mit Imidacloprid sind Müdigkeit, Krämpfe und Muskelschwäche. Imidacloprid gilt als schwer abbaubar.

Phenylpyrazole sind ebenfalls nervengiftig. Die Wirkung ist bei Insekten höher, sie sind jedoch auch für Säugetiere giftig. Fipronil aus dieser Wirkstoffklasse ist akut sehr toxisch, persistent und sehr bienengiftig.

Phosphorsäureester sind nervengiftig. Im Vergleich zu den Carbamaten ist ihre Wirkung schwer reversibel und kann Stunden bis Tage anhalten. Einige Vertreter verursachen bleibende Schäden im Nervensystem. Die akute Giftigkeit nimmt von Dichlorvos (sehr giftig) über Diazinon, Chlorpyrifos, Tetrachlorvinphos und Azamethiphos (niedrig) ab. Symptome beim Menschen sind etwa Hautkribbeln, Krämpfe, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen oder Konzentrationsschwäche. Diazinon ist giftig für Fische. Die Effekte der Phosphorsäureester werden durch Carbamate verstärkt. Daher sollten nicht gleichzeitig Mittel mit diesen Wirkstoffen angewendet werden.

Piperonylbutoxid ist ein Synergist, der die Wirkung eines Wirkstoffs verstärkt. Es verhindert im Insektenkörper, dass die Wirkstoffe abgebaut und unschädlich gemacht werden.

Pyrethroide sind künstlich synthetisierte Nachbauten natürlicher Pyrethrine und nervengiftig. Mittel mit Pyrethroiden können mehrere Wochen bis Monate wirksam sein. Mögliche Symptome beim Menschen sind bei Hautkontakt Taubheit, Jucken oder Brennen. Pyrethroide wie Permethrin sind nicht nur in Mitteln gegen Ungeziefer enthalten, auch Teppiche werden damit ausgerüstet. Pyrethroide haben eine sehr gute Repellentwirkung. Sie sollten nicht zusammen mit Phosphorsäureestern verwendet werden, da sich die Wirkungen beider Stoffgruppen verstärken. Bei Katzen keine Mittel mit Permethrin verwenden, es gab schon Vergiftungsfälle.

Katzenstreu

Kobalt: Der Staub von Kobalt und einigen Kobaltverbindungen hat sich im Tierversuch als hinreichend krebserzeugend erwiesen, sodass sie auch als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden. Weitere Kobaltverbindungen wie die Kobaltcarboxylate haben vermutlich ein ähnlich bedenkliches Potenzial. Außerdem können Kobalt und Kobaltverbindungen Allergien auslösen.

Lungengängige Fasern sind generell verdächtig, Krebs zu erzeugen, wenn sie einmal in den Körper gelangt sind und dort biobeständig sind - sich also nicht abbauen. Beispielsweise sind Asbestfasern sehr biobeständig und so als krebserzeugend eingestuft, während Gipsfasern sich in Studien als wenig biobeständig erwiesen haben und nicht als krebserzeugend eingestuft sind.

Nickel: Schwermetall, kann gelöst bei empfindlichen Menschen Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden. Nickelstaub ist krebserregend.

Thallium und Thalliumverbindungen sind sehr giftige Substanzen, die bereits in relativ geringen Dosen bei lang andauernder Einwirkung bestimmte Organe, insbesondere Leber und Niere, schädigen und negative Veränderungen von Blutwerten auslösen können. Nach oraler Aufnahme wird Thallium schnell und fast vollständig in die Blutbahn aufgenommen und im Körper schnell verteilt. Thallium wirkt u.a. als allgemeines Zellgift und hemmt verschiedene Enzymsysteme.

Tierfutter

Calcium-Phosphor-Verhältnis: Ein optimales Verhältnis im Hundefutter ist wichtig, weil sich die beiden Elemente bei der Aufnahme und im Stoffwechsel gegenseitig beeinflussen. Ein unausgewogenes Verhältnis im Katzenfutter kann auf Dauer Skelettschäden und Nierenprobleme verursachen.

Eiweiß als Baustein des Lebens wird für sehr viele Vorgänge im Körper benötigt. Eine unzureichende Versorgung hat bei Hunden und Katzen viele Auswirkungen, es kommt zu verminderter Fresslust, das Fell wird stumpf und brüchig, bei extremem Mangel kommt es zu Gewichtsverlust und Skelettschäden. Eine Unterversorgung ist bei den heutigen Futtern praktisch ausgeschlossen. Eine Überversorgung kann schädlich sein, zu viel Eiweiß belastet den Körper der Tiere unnötig. Insbesondere bei älteren Hunden und Katzen mit Leber- und Nierenschäden sollte man vorsichtig sein, gesundheitliche Vorteile sind bei erhöhter Aufnahme nicht zu erwarten.

Essenzielle Aminosäuren: Sie sind für Hunde und Katzen lebensnotwendig, müssen aber mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie von den Tieren nicht selbst hergestellt werden können. Essenzielle Aminosäuren sind etwa Cystin, Methionin und Lysin und bei Katzen zudem Arginin und -> Taurin. Aminosäuren sind Grundbausteine von -> Eiweiß.

Essenzielle Fettsäuren: Einige ungesättigte Fettsäuren sind für Hunde und Katzen lebensnotwendig, müssen aber mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie von den Tieren nicht selbst gebildet werden können. Essenzielle Fettsäuren sind etwa Linolsäure und bei Katzen auch Arachidonsäure. Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren führt zu einem rauen, trockenen Fell, einem erhöhten Infektionsrisiko der Haut, einer schlechten Wundheilung und vielfältigen Anomalien des zentralen Nervensystems wie Sehstörungen oder Lernschwierigkeiten.

Fettgehalt: Durch einen verminderten Fettgehalt lässt sich der Energiegehalt von Light- und Diäthundefutter reduzieren. Der Fettanteil sollte weniger als zehn Prozent bezogen auf die Trockensubstanz betragen.

Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Gen-Pflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

Mineralstoffe sind für den Hund und die Katze wichtig. Calcium und Phosphor werden für den Knochenaufbau gebraucht. Sie sind wichtig für die Stabilität und Funktion des Skeletts. Calcium steuert verschiedene Stoffwechselabläufe wie Blutgerinnung und Kontraktion der Muskulatur, Phosphor ist wichtig für den Zellstoffwechsel. Kalium und Magnesium sorgen dafür, dass Nerven und Muskeln gut funktionieren. Zu viele Mineralstoffe belasten den Organismus jedoch unnötig. Zu viel Phosphor beispielsweise ist für die Bildung von Harnsteinen verantwortlich.

Taurin gehört zu den essenziellen Aminosäuren, die die Katze nicht selbst bilden kann. Sie kommt nur in tierischem Gewebe vor. Bei Taurinmangel kann es langfristig zur Erblindung kommen. Die Fruchtbarkeit kann geschädigt werden. Nachkommen können Gehirnschäden erleiden.

Umsetzbare Energie: Bei der Beurteilung des Hunde- und Katzenfutters wurde nicht der Gesamtenergiegehalt des Futters berücksichtigt, sondern die umsetzbare Energie. Sie erhält man, wenn man von der Gesamtenergie abzieht, was der Hund mit Kot und Harn ungenutzt wieder ausscheidet.

Vitamin A und E im Hundefutter: Vitamin A ist beim Hund wichtig für Eiweißbildung, Knochenwachstum, Sehvorgang, Haut und Schleimhäute. Vitamin-A-Mangel kann Augenerkrankungen hervorrufen sowie Wachstum und Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Auch eine Überdosierung kann Gesundheitsstörungen verursachen. Dazu gehören geringe Gewichtszunahmen, Übererregbarkeit sowie Abbau oder Anfälligkeit von Knochensubstanz. Vitamin E wird unter anderem zur Zellerhaltung und für das Immunsystem benötigt. Fortgeschrittener Vitamin-E-Mangel kann zu Schäden am zentralen Nervensystem führen. Überdosierungen sind weniger problematisch als bei Vitamin A, nach Beobachtungen bei anderen Spezies können extreme Dosierungen jedoch Schäden verursachen.

Vitamin A und E im Katzenfutter: Das fettlösliche Vitamin A ist wichtig für Augen, Haut und Schleimhäute. Vitamin-A-Mangel kann Augenerkrankungen hervorrufen sowie Wachstum und Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Zu viel Vitamin A ist jedoch ungesund und kann zu einer Vergiftung führen. Eine Überdosierung bei der Katze kann zu Skelettmissbildungen bei den Nachkommen führen. Der europäische Herstellerverband für Heimtiernahrung (FEDIAF) legt in seinen Richtlinien einen Höchstwert für Vitamin A von 40.000 internationalen Einheiten (IU) pro 100 Gramm Trockenmasse Katzenfutter fest. Vitamin E wird unter anderem zur Zellerhaltung und für das Immunsystem benötigt.