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16.05.2014 | Das Testergebnis

Ein große Auswahl an "sehr gut" und "gut" getesteten Mineralwässern erleichtert die Suche nach einem empfehlenswerten Produkt aus der eigenen Region. Insgesamt können wir 19-mal die Bestnote vergeben. Von den 32 "gut" bewerteten Wässern bekommen nur vier einen Punktabzug unter den Inhaltsstoffen. Bei zwei Mineralwässern geben Mängel in der Deklaration den Ausschlag für das nur "gute" Gesamturteil. In einer Reihe von Wässern stecken Pestizidmetaboliten. In drei Produkten überschreiten die Gehalte sogar den Orientierungswert. Die anderen Mengen liegen darunter, deuten aber ebenfalls auf Verunreinigungen hin, die aus unserer Sicht vermieden werden sollten.

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So haben wir getestet

Der Einkauf
Insgesamt wurden 73 natürliche Mineralwässer eingekauft, wobei sowohl die wichtigsten Eigenmarken der Discounter und Supermärkte berücksichtigt wurden als auch Produkte kleinerer regionaler Anbieter. Als Sorte wählten wir dieses Mal Mineralwasser mit wenig Kohlensäure aus. Dieses ist mit einem Anteil von gut 42 Prozent am gesamten Mineralwasserabsatz ähnlich beliebt wie kohlensäurereiches Mineralwasser. Komplettiert wurde der Einkauf durch je ein Tafel- und ein Quellwasser, weil wir wissen wollten, wie es um die Qualität dieser bundesweit erhältlichen Marken bestellt ist.

Die Inhaltsstoffe
Wie schon 2011 stand auch dieses Mal die Untersuchung auf Abbauprodukte von Pestiziden im Vordergrund. Ziel war herauszufinden, inwieweit Hersteller ihre Produkte verbessert haben - oder aber alles beim Alten ließen. Denn nicht immer lässt sich eine Quelle so einfach umstellen. Der zweite Schwerpunkt lag auf der Analyse gesundheitlich bedenklicher Inhaltsstoffe wie Uran, Arsen oder Bor. Diese Stoffe gelangen auf natürliche Weise in Mineralwasser, können aber teilweise entfernt werden.

Die Weiteren Mängel
Weil Mineralwasser in großen Mengen konsumiert wird, ist die Wiederverwertung der Flaschen in Hinblick auf die ökologischen Auswirkungen ausschlaggebend. Die Angebotsform der eingekauften Produkte berücksichtigten wir unter dem Testergebnis Weitere Mängel. Gleichzeitig hatten die Hersteller die Möglichkeit, weitere Verpackungsformen ihrer Produkte mitzuteilen, was ebenfalls in die Tabelle aufgenommen wurde. Des Weiteren ließen wir im Labor prüfen, ob Aussagen und Auslobungen zu besonders hohen Mineralstoffgehalten wirklich stimmen.

Die Bewertung
Wir bleiben dabei: Ein natürliches Mineralwasser darf sich nur dann so nennen, wenn es die Vorgaben zur ursprünglichen Reinheit erfüllt. Und wir gehen noch weiter: Auch geringere Verunreinigungen sollten nicht nachweisbar sein. Folgerichtig schneiden Wässer mit Überschreitungen des Orientierungswertes bestenfalls mit "mangelhaft" ab. Streng bewerten wir auch die Gehalte einiger problematischer Inhaltsstoffe, da Mineralwasser täglich konsumiert wird und zudem von einer ausgeprägten Markentreue auszugehen ist. Zum Punktabzug führt schließlich die Verpackung in ökologisch ungünstigen PET-Einweg-Flaschen und den nur wenig besseren PET-Cycle-Flaschen.

So haben wir getestet

Mehrweg oder Einweg? Mehrweg und PET-Cycle lassen sich meist gut an entsprechenden Symbolen erkennen. Ein eindeutiger Hinweis auf Einweg fehlt dagegen fast immer.