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17 Muttermilchersatz-Produkte 1 im Test

Jahrbuch Kleinkinder 2018
vom 18.01.2018

Babynahrung, Muttermilchersatz Anfangsnahrung 1

Fragwürdige Alternative

Wenn Babys nicht oder nicht mehr voll gestillt werden, sind sie auf Muttermilchersatzprodukte angewiesen. Die meisten enthalten nach wie vor jedoch zu viel Mineralölrückstände und Fettschadstoffe.

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18.01.2018 | Muttermilch ist eindeutig die beste Anfangsnahrung für Babys. Nach der Geburt liefert sie jede Menge Abwehrstoffe, die den Säugling schützen, bis sich sein Immun- und Verdauungssystem ausreichend entwickelt hat. Mediziner sprechen von einer unspezifischen Immunabwehr. Wenn Mütter nicht (mehr) stillen, sind Kinder in den ersten Monaten komplett auf Muttermilchersatznahrung angewiesen. Auch später als Breianfänger brauchen sie ergänzend Muttermilchersatznahrung.

In der Vergangenheit hat ÖKO-TEST in entsprechenden Produkten immer wieder auch Stoffe beanstandet, die besser nicht drin sein sollten. Besonders häufig handelte es um Fettschadstoffe, die aus der Raffination der Pflanzenöle stammen. Wir wollten wissen, ob sich die Lage verbessert hat, und haben einen Großteil der in Deutschland angebotenen 1er-Nahrungen getestet. Ganz frei von unerwünschten Stoffen ist keins der Pulver. Doch es gibt Qualitätsunterschiede.

Das Testergebnis

Zwei der 17 Muttermilchersatznahrungen schneiden "befriedigend" ab, sechs sind immerhin "ausreichend".

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Weitere Informationen

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben 17 Muttermilchersatznahrungen in die Labore geschickt, einige davon sind neu auf dem Markt oder werben mit neuen Rezepturen. Alle Nahrungen im Test sind schon für die ganz Kleinen "ab Geburt" ausgelobt. Im Test sind Bio- und Nicht-Bioprodukte vertreten, darunter auch die kostengünstigen Drogerieeigenmarken.

Die Inhaltsstoffe
Muttermilchersatznahrung ist ein hoch verarbeitetes Produkt. Während der Raffination der darin enthaltenen Pflanzenöle können problematische Fettschadstoffe entstehen. Weitere unerwünschte Belastungen, die nach unserer Testerfahrung in Muttermilchersatznahrung vorkommen, sind Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie Mineralölrückstände.

Die Weiteren Mängel
Bei Muttermilchersatznahrung ist es uns wichtig, dass die Hersteller Eltern nicht mit Werbeaussagen auf den Verpackungen suggerieren, ihr Produkt hätte Vorzüge gegenüber Muttermilch oder sei genau so gut wie Muttermilch. Durch solche Werbung wurden in der Vergangenheit Eltern getäuscht. Außerdem haben wir überprüft, ob die Zubereitungshinweise vollständig waren.

Die Bewertung
Belastungen mit unerwünschten Stoffen in Muttermilchersatznahrung werten wir streng ab - auch wenn nicht gegen Gesetze verstoßen wird, und einige sich offenbar nach dem aktuellen Stand der Technik äußerst schwer vermeiden lassen. Wir wollen Euch als Eltern die Information an die Hand geben, welche Nahrung "am saubersten" ist.

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