13 Töpfe im Test

Die einen bekommen schon beim Streifzug durch die Küchenabteilung feuchte Augen. Bei den anderen tut's auch der erstbeste Topf aus dem Supermarktregal. Unser Test zeigt: Vernünftige Modelle gibt's durchaus schon in den unteren Preisregionen. Aber der Billigheimer für 13,99 Euro ist einfach nicht alltagstauglich.

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13 Töpfe im Test

23 Kaffeesorten im Test

Die Deutschen lieben ihren Kaffee: aromatisch soll er sein und nicht zu teuer. Im Test: 23 Röstkaffees. Rundum empfehlen können wir nur sechs Marken - ganz billig ist keine.

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23 Kaffeesorten im Test

13 Fischstäbchen im Test

Für kleine Kinder ist klar: Wenn es schon Fisch sein muss, dann am liebsten länglich, eckig und knusprig. Und natürlich ohne Gräten. Wer aber auch qualitativ gute Fischstäbchen haben will, muss beim Einkauf aufpassen. Denn manches Testergebnis kann die Vorfreude auf das Familiengericht kräftig schmälern.

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13 Fischstäbchen im Test

12 Babyschaffelle im Test

Die Hersteller von Babyschaffellen preisen die kuscheligen Unterlagen gern als Naturprodukt. Allerdings haben die Labore jede Menge Chemie in Haut und Haar einiger der zwölf Testprodukte entdeckt.

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12 Babyschaffelle im Test

123 Sichere ökologische Geldanlagen im Test

Die Finanzkrise hat auch gute Seiten - sie kurbelt die Nachfrage nach ethisch-ökologischen Spar- und Fondsanlagen kräftig an. Doch nur wenigen Anbietern gelingt der Spagat zwischen einer wirklich sauberen und zugleich rentablen Anlage.

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123 Sichere ökologische Geldanlagen im Test

23 Gesundheitstees im Test

Ob Thymian, Brennnessel oder Pfefferminze: Viele Kräuter werden zu Arzneitees verarbeitet. Unser Test gängiger Husten-, Magen-, Blasen- und Beruhigungstees zeigt allerdings: Die Wirkung ist eher schwach, Schadstoffe sind hingegen die Regel.

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23 Gesundheitstees im Test

26 Schuppenshampoos im Test

Männer mit Kahlrasur trifft es nicht. Jeder zweite Deutsche jedoch leidet irgendwann einmal unter Kopfschuppen. Wir haben 26 Shampoos gegen Schuppen getestet: Bekannte Marken wie Head & Shoulders gehören zu den Schlusslichtern im Test. Immerhin können wir neun Shampoos empfehlen.

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26 Schuppenshampoos im Test

Reaktionen: Rossmann Fusswohl Hornhaut Reduzier-Creme

Die Fusswohl Hornhaut Reduzier-Creme von Rossmann (ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik 12:2012) war mit bedenklichen Parabenen haltbar gemacht, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Rossmann hat mittlerweile die Rezeptur umgestellt: Die Creme ist jetzt frei von diesen Konservierern. Das Testergebnis Inhaltsstoffe verbessert sich von "gut" auf...

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Reaktionen: Rossmann Fusswohl Hornhaut Reduzier-Creme

Reaktionen: Bakanasan Omega-3 Leinöl-Kapseln

Die Vital-Omega-3-Leinöl-Kapseln von Bakanasan (ÖKO-TEST 7/2012) heißen jetzt Omega-3 Leinöl-Kapseln. Und neben dem Namen und der Verpackungsgestaltung hat sich auch die Auslobung geändert, die wir im Test Blutfettsenker noch kritisiert hatten. Der fragwürdige Passus "begünstigt eine gesundheits- und cholesterinbewusste Ernährungsweise" ist vers...

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Reaktionen: Bakanasan Omega-3 Leinöl-Kapseln

Reaktionen: Rasch Profi Vlies

Dibutylzinn, halogenorganische Verbindungen, ausgasende flüchtige organische Verbindungen, in Sachen Inhaltsstoffe war das Rasch Basic Vlies 165005 "mangelhaft". Auch im Praxistest konnte die Tapete nicht richtig überzeugen und schnitt "befriedigend" ab. Sie war schwierig zu handhaben, am Ende war jede Unebenheit sichtbar. Inzwischen hat Rasch, ...

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Reaktionen: Rasch Profi Vlies

Reaktionen: Lima Rice 100 % Dünne Vollkorn-Reiswaffeln

An der Verpackung der Lima Rice 100 % Dünne Vollkorn-Reiswaffeln störten uns im Test Reiswaffeln im Juni dieses Jahres die umweltbelastenden PVC/PVDC/chlorierten Kunststoffe. Inzwischen hat der Hersteller auf eine unbelastete Folie umgestellt. Bleibt allerdings das Problem mit den Inhaltsstoffen: Aufgrund der stark erhöhten Arsenwerte und des zu...

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Reaktionen: Lima Rice 100 % Dünne Vollkorn-Reiswaffeln

Reaktionen: Hanse Merkur Sterbegeldversicherungen

Die Hanse Merkur bietet bei Sterbegeldversicherungen (Test in Heft 8/2012) doch eine Beitragsfreistellung an. Nur wenn Kunden ihre Zahlungen reduzieren wollen, gilt ein Mindestbeitrag von 60 Euro pro Jahr, der nicht unterschritten werden darf. Bedauerlicherweise hatte uns die Hanse Merkur bei unserer Abfrage lediglich die Regelung zur teilweisen...

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Reaktionen: Hanse Merkur Sterbegeldversicherungen

Reaktionen: Dr. Loges Diarrhoesan Flüssigkeit

Die Wirksamkeit der Diarrhoesan, Flüssigkeit von Anbieter Dr. Loges hatten wir im Test Durchfallmittel (ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 10:2010) als belegt eingestuft. Zur Abwertung führten jedoch die Hilfsstoffe Alkohol und Natriumbenzoat. Die sind in dem inzwischen als traditionelles pflanzliches Arzneimittel registrierten Produkt zwar weiterhin...

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Reaktionen: Dr. Loges Diarrhoesan Flüssigkeit

Reaktionen: Bauhaus Gardenfuchs

Vier von 17 Rindenmulchen, die wir für die Septemberausgabe des ÖKO-TEST-Magazins getestet haben, enthielten Cadmiumgehalte, die der Gesetzgeber nach aktuellem Stand ab 2014 nicht mehr tolerieren wird. Einer davon: Der Bauhaus Gardenfuchs Rindenmulch. Bauhaus hat noch am Tag der Veröffentlichung angekündigt, diesen Mulch, der ausschließlich in F...

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Reaktionen: Bauhaus Gardenfuchs

Reaktionen: Debolon Life-Tec

Wie die zwölf Mitbewerber schnitt auch der PVC-Bodenbelag Life-Tec von Debolon in unserem Test (ÖKO-TEST Januar 2012) mit "ungenügend" ab. Als Reaktion auf das unterirdische Laborergebnis kündigte das Unternehmen aus Dessau aber Besserung an: Noch 2012 wolle man bei der Produktion auf giftige Phthalate im Bodenbelag verzichten und die Böden nur ...

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Reaktionen: Debolon Life-Tec
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Oktober 2012

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Die Tests
Babyschaffelle: Fell down
Fischstäbchen: Stäbchenprobe
Gesundheitstees: Dr. Tee
Kaffee: Fairflucht!
Shampoos, Schuppen: Der Preis ist weiß
Sichere ökologische Geldanlage: Schutzschirm für Erspartes
Töpfe: Topfit

Für Sie getestet
Babyshampoo
Fruchtjoghurt
Gelenkgel
Halstuch
Holzlasur
Kinderregenstiefel
Mittel gegen trockene Augen
Nagellack
PVC-freier Bodenbelag
Tomatensaft
Unfug des Monats: Clean Grip

Reaktionen
Bakanasan Omega-3 Leinöl-Kapseln: Blutfettsenker mit unstrittiger Auslobung
Debolon Life-Tec: PVC-Bodenbelag (fast) frei von Phthalaten
Dr. Loges Diarrhoesan Flüssigkeit: Durchfallmittel mit veränderter Altersbeschränkung
Lima Rice 100 % Dünne Vollkorn-Reiswaffeln: Verpackung weniger umweltbelastend
Rasch Profi Vlies: Bessere Inhaltsstoffe
Rossmann Fusswohl Hornhaut Reduzier-Creme: Hornhautcreme ohne bedenkliche Parabene

Magazin
Bo(h)n prix
Das ist unser Weg: Auf einmal ging alles ganz schnell
Eltern sind auch nur Menschen: Mama - mach's doch allein!
Eurokrise: Schutz vor Enteignung
Fisch ahoi!
Geplanter Murks: Wegwerfen fürs Wachstum
Gesund von Jahr zu Jahr: Das Geschäft mit dem Babybauch
Individuelle Betten: Bettgeschichten
Jein: Schulverweigerer zum Lernen zwingen?
Kleines Kräuterbrevier
Kochende Leidenschaft
Urbanes Gärtnern: Landbau mitten in der Stadt

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Abnehmen
Doppeltes Elterngeld für Zwillingseltern möglich
E-Bike fürs Kind?
Eigene Produkte beim Friseur
Keine permanente Haarentfernung
Kopfgneis
Kostenlose Filme im Internet
Recycling
Stinke-Regal muss draußen bleiben
Stufenweise Wiedereingliederung
Warnung vor Candysprays
Wein
Wickeltasche und Trinkbecher mit antibakterieller Ausrüstung

Reaktionen
Bauhaus Gardenfuchs: Baumarkt nimmt "ungenügenden" Rindenmulch aus den Regalen
Hanse Merkur Sterbegeldversicherungen: Doch Beitragsfreistellung

Meldungen
"Lasst sie laufen"
Achtung, Schnüffelmail
Anruf nur mit Ansage
Auf Buchfühlung
Aus für Kindermilch verzögert sich
Auslassdiäten bei Neurodermitis
Befreiung von der Zuzahlung
Behandlungsfehler
Behandlungsqualität in Krankenhäusern
Bei Vollkasko haftet das Mietwagenunternehmen
Buchtipp: Ab durch die Hecke naschen
Dänemark verbietet Weichmacher im Alleingang
Das Ende teurer Warteschleifen
Der Absatz von Riester-Verträgen geht drastisch zurück
Diese Nebenkosten müssen Sie nicht zahlen
Eingeschränktes Wechselrecht dank Unisex
Einheitliches Krebsregister beschlossen
Energiekosten im Blick
Familien vertrauen auf Homöopathie
Für Onliner
Gewicht der Verpackung nicht mitbezahlen
Grenze wird zum Grünen Band
Grönlandeis schmilzt im Rekordtempo
Grün und trendig: Explorer Hotel Oberstdorf
Grüne Brautmode
Grüne Visionen als Kurzfilm
Hobbyraum ist Hobbyraum
Ins Netz gegangen
Jeder zweite Herz-Kreislauf-Todesfall vermeidbar
Keine Arztuntersuchung für den Basistarif
Kommentar: Schluss mit staatlich geförderten IGeL-Verkaufsseminaren
Konzern gibt Druck nach
Kostenlose Überprüfung Ihrer Heizkosten
Krankenkassenbeiträge auf Zusatzrenten aus dem Ausland
Legasthenie austricksen
Mehr Rechte für privat Krankenversicherte
Mieter haben kein Recht auf Zählerkontrolle
Ministerium warnt vor Altersarmut
Nachhaltig gegen Stress
Naturmöbel-Outlet im Internet
Neue Pflegesymbole sind fragwürdig
Neue Regeln für Import-Bio
Neues Meeresschutzgebiet
Nicht jeder Makler darf Provision kassieren
Nur noch echte Naturkosmetik im Bio-Fachhandel
Patulin im Apfel? Da ist was faul!
Pflege-TÜV zulässig
Recht auf verbindliche Reisezeiten
Reiseplanung mit GetYourGuide
Rekord bei Magen-Operationen
Richtung Nachhaltigkeit
Routenplaner für Radfahrer
Schilddrüsenfunktion prüfen
Schlechte Umweltberatung in Baumärkten
Schwarzbuch Baumwolle
Sehbehindert oder blind?
So überwintern Ihre Kartoffeln richtig
Spielzeug aus Deutschland
Telekom-Kunde wider Willen
Und du bist raus
Vor dem Durst trinken bringt nichts
Vorsicht bei Versichererwechsel
Wandern für Faulenzer
Was ist eigentlich ... Akupunktur mit schwingenden Stimmgabeln?
WHO warnt vor Feuchteschäden
Wie gesund sind die Küstenregionen der Welt?
ZDF-Fernsehtipp: Tod im Bienenstock
Zehn Jahre nach der Flut: Elbe noch immer im Korsett
Zeit mit Kindern
Zuschuss für Partikelfilter sinkt

Weitere Informationen

Anti-Schuppen-Shampoos, zertifizierte Naturkosmetik

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Logona, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-200;
Sante Naturkosmetik, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-06.

Anti-Schuppen-Shampoos

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Alès Groupe Cosmetic Deutschland/Lab. Phytosolba, Schwanheimer Str. 113, 60528 Frankfurt, Tel. 069/968850-0;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Doetsch Grether, Wallbrunnstr. 24, 79539 Lörrach, Tel. 07621/1627927;
Dr. Kurt Wolff, Johanneswerkstr. 34-36, 33611 Bielefeld, Tel. 0521/8808-00;
Henkel Cosmetic, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
Kao Brands Group Company/Guhl Ikebana, Im Leuschnerpark 3, 64347 Griesheim, Tel. 0800/7307300;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
L'Oréal Deutschland, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
L'Oréal/Garnier, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 01801/002070;
L'Oréal/La Roche-Posay, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/4378-01;
L'Oréal/Laboratoires Vichy, Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 01801/000916;
Lornamead, Mönckebergstr. 31, 20095 Hamburg, Tel. 040/888859-0;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique, Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Rausch Deutschland, Monreposstr. 57, 71634 Ludwigsburg, Tel. 07141/374081;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sebapharma, Binger Str. 80, 56154 Boppard, Tel. 06742/900-0.

Fischstäbchen

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Bofrost, An der Oelmühle 6, 47638 Straelen, Tel. 0800/2637678;
Demeter-Felderzeugnisse, Neue Bergstrasse 13, 64665 Alsbach, Tel. 06257/9340-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Followfish Fish & More, Allmandstr. 8, 88045 Friedrichshafen, Tel. 07541/2890-0;
Iglo, Osterbekstraße 90c, 22083 Hamburg, Tel. 01802/44564636;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/435336-1;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0.

Gesundheitstees

Aurica Naturheilmittel + Naturwaren, Püttlinger Str. 121, 66773 Schwalbach-Elm, Tel. 06834/9565-0;
Bad Heilbrunner Naturheilmittel, Am Krebsenbach 5-7, 83670 Bad Heilbrunn, Tel. 08046/9199-0;
Bombastus-Werke, Wilsdruffer Str. 170, 01705 Freital, Tel. 0351/65803-0;
Fitne, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-05;
H&S Tee-Gesellschaft, Industriegebiet Haidach 1, 88079 Kressbronn, Tel. 07543/603-0;
Herbaria Kräuter-Paradies, Hagnbergstr. 12, 83730 Fischbachau, Tel. 08028/9057-0;
Kneipp-Werke, Steinbachtal 43, 97082 Würzburg, Tel. 00800/5634774636;
Salus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf., Bahnhofstr. 24, 83052 Bruckmühl, Tel. 08062/901-128;
Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte, Arzbacher Str. 78, 56130 Bad Ems, Tel. 0800/2800-800;
Suleika Tee (Dm, Rossmann), Georg-Kalb-Str. 7, 82049 Pullach,Tel. 08046/9199-0;
Winthrop Arzneimittel, Urmitzer Str. 5, 56218 Mülheim-Kärlich, Tel. 0180/2020010.

Kaffee

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Alois Dallmayr, Dienerstr. 14/15, 80331 München, Tel. 01805/006522;
Delica, Hafenstr. 120, 4127 Birsfelden, Schweiz, Tel. +41/61-31577-88;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
J.J. Darboven/Mövenpick, Pinkertweg 13, 22113 Hamburg, Tel. 040/73335-0;
Kraft Foods Deutschland/Onko, Langemarckstr. 4-20, 28199 Bremen, Tel. 0180/2262623;
Melitta Kaffee, Dortmunder Str.1, 28199 Bremen, Tel. 0421/5188-0;
Tchibo, Überseering 18, 22297 Hamburg, Tel. 040/6387-0.

Kaffee, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
DWP Fairhandelsgenossenschaft, Hinzistobler Str. 10, 88212 Ravensburg, Tel. 0751/36155-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
El Puente, Lise-Meitner-Str. 9, 31171 Nordstemmen, Tel. 05069/34890;
Gepa, Gepa-Weg 1, 42327 Wuppertal, Tel. 0202/26683-0;
J.J. Darboven, Pinkertweg 13, 22113 Hamburg, Tel. 040/73335-0;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Rapunzel Naturkost, Rapunzelstr. 1, 87764 Legau, Tel. 08330/529-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf,Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0.

Kochtöpfe

Elo-Stahlwaren Karl Grünewald & Sohn, Dalberger Str. 20, 55595 Spabrücken, Tel. 06706/914-0;
Fiskars Home - Iittala, Hämeentie 135 a, P.O. Box 130, 00561 Helsinki, Finnland, Tel. +358/204-3910;
Fissler, Harald-Fissler-Str. 1, 55743 Idar-Oberstein, Tel. 06781/403-556;
Heinrich Berndes Haushaltstechnik, Wiebelsheidestr. 55, 59757 Arnsberg, Tel. 02932/475-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
Le Creuset, Einsteinstr. 44, 73230 Kirchheim unter Teck, Tel. 07021/9749-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rohe Germany, Hauptstr. 60, 59846 Sundern, Tel. 02933/90278-0;
Rösle, Postfach 12 63, 87610 Marktoberdorf, Tel. 08342/912-0;
Schulte-Ufer, Postfach, 59844 Sundern, Tel. 02933/981-0;
Silit-Werke, Neufraer Str. 6, 88499 Riedlingen, Tel. 07371/189-3802;
WMF, Eberhardstr., 73312 Geislingen/Steige, Tel. 01805/963240;
Zwilling J.A. Henckels, Grünewalder Str. 24-22, 42657 Solingen, Tel. 0212/8820.

Nachwirkungen

Debolon Dessauer Bodenbeläge (Life-Tec PVC-Bodenbelag), Ebertallee 209, 06846 Dessau-Roßlau, Tel. 0340/6500-0;
Bahag/Bauhaus (Gardenfuchs Rindenmulch), Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Dr. Loges (Diarrhoesan), Schützenstr. 5, 21423 Winsen/Luhe, Tel. 04171/707-0;
Lima B.V. (Lima Rice Reiswaffeln), Industrielaan 9, 9990 Maldegem, Belgien, Tel. +32/50-710564;
Tapetenfabrik Gebr. Rasch, Raschplatz 1, 49565 Bramsche, Tel. 05461/811-0;
Roha Arzneimittel/Börner (Bakanasan), Rockwinkeler Heerstr. 100, 28355 Bremen, Tel. 0421/2579-0;
Rossmann (Fusswohl Hornhaut Reduzier-Creme), Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266.

Neue Produkte

Edeka Zentrale (Edeka Bio Tomatensat), New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Gelita Health Products (CH-Alpha Gelenk-Gel), Uferstr. 7, 69412 Eberbach/Baden, Tel. 06271/84-1600;
Henkel Cosmetic (Schauma Baby Shampoo & Waschgel), Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
L'Oréal/Essie (Essie Nagellack Chinchilly 77), Georg-Glock-Str. 18, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/43 78 01;
ME & Friends/Chung Shi (Dux Kids Boots, rot), Rudolf-Diesel-Ring 11, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/60898-0;
Optima Pharmazeutische Gesellschaft (Tears Again Sensitve), Wittibsmühle 5, 85368 Wang, Tel. 08761/72184-0;
Söbbeke (Söbbeke Heimische Früchte Pflaume), Amelandsbrückenweg 131, 48599 Gronau-Epe, Tel. 02565/9303-0;
Toom-Baumarkt (Toom 2in1 Schutz-Lasur), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Upofloor (Upofloor Lifeline CS Bodenbelag), Pastor-Eyme-Str. 2, 38667 Bad Harzburg, Tel. 05322/5546531.

Schaffelle

Anton Binderberger Lammfellprodukte, Waldstr. 8, 87719 Mindelheim, Tel. 08261/75991-0;
Der Fellhof Vertrieb, Roittnerstr. 9, 5020 Salzburg, Österreich, Tel. +43/662-881188;
Hans Joachim Gasparini Lammfellprodukte (Baby1One: Lammfell Relugan gegerbt; Baby Walz: Baby Lovely, Lammfell geschoren) Jungenthaler Str. 77, 57258 Kirchen, Tel. 02741/7550;
HEG Handelsgesellschaft (Ardek), Elpke 109, 33605 Bielefeld, Tel. 0521/2092-0;
Heitmann Felle, Freudenthalstr. 50, 29640 Schneverdingen, Tel. 05193/3077;
Kaiser Naturfellprodukte (Kaiser Babylammfell, Hans Natur-Lammfell Pflanzengerb.), Am Mühlenweg 3, 56414 Dreikirchen, Tel. 06435/9647-0;
Knöfel Design, Forsterstr. 10, 85057 Ingolstadt, Tel. 0841/17821;
Schäfereigenossenschaft Finkhof, St.-Ulrich-Str. 1, 88410 Bad Wurzach, Tel. 07564/9317-11;
Trautwein Gerberei (Maas Schaffell Taragerbung), Am Hirschen 1, 77761 Schiltach, Tel. 07836/93830;
Werner Christ, Werner-Christ-Str. 2, 56283 Gondershausen, Tel. 06745/181-171.

A

Acrylamid ist eine toxische Substanz, die beim Backen, Braten, Rösten und Frittieren einer Vielzahl stärkehaltiger Lebensmittel entsteht. Acrylamid löst im Tierversuch Krebs aus und schädigt das Erbgut, was mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den Menschen gilt. Den Wirkungen liegt kein Schwellenwert zugrunde, damit stellt jede noch so kleine Menge ein Risiko dar. Nach aktuellen Schätzungen nehmen Erwachsene im Durchschnitt täglich 0,5 bis 1 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm Körpergewicht auf, in Einzelfällen kann die Belastung wesentlich höher sein. Um die Acrylamidaufnahme zu begrenzen und weil viele Lebensmittel den Schadstoff enthalten, meinen wir, dass ein einzelnes Nahrungsmittel nicht mehr als zehn Mikrogramm pro Tagesportion beitragen sollte.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromatische Kohlenwasserstoffe können das zentrale Nervensystem und innere Organe schädigen oder gelten als fruchtschädigend. Einige sind krebserregend, andere stehen unter Krebsverdacht.

B

2-Butanonoxim wird bei lösemittelhaltigen Lacken und Ölen als Hautverhinderungsmittel eingesetzt. Aufgrund von Tierversuchen gilt es als krebserzeugend für den Menschen und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Es ist deklarierungspflichtig.

Biozide Wirkstoffe in Holzschutzmitteln müssen nach geltendem Recht zugelassen werden. Bereits im Einsatz befindliche Biozide werden zurzeit im Rahmen der EU-Biozidrichtlinie im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bewertet. Dies betrifft unter anderem die bioziden Wirkstoffe Propiconazol, Tolylfluanid, Dichlofluanid, Jodpropinylbutylcarbamat (JPBC), Permethrin, Cypermethrin, Fenoxycarb und Diuron. Einige sind bereits zugelassen und in eine Positivliste aufgenommen worden. Die meisten gehören zur umstrittenen Gruppe der halogenorganischen Verbindungen, reizen Augen, Atemwege und Haut und können Allergien auslösen. Diuron und Fenoxycarb stehen unter Krebsverdacht.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Nach einer Neubewertung der Behörden 2009 ist Cadmium gefährlicher als lange angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Cadmium kann von Pflanzen aufgenommen werden und so in die Nahrungskette gelangen.

Chrom: Das Schwermetall wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

Climbazol ist als Mittel gegen Kopfschuppen wirksam, gehört jedoch zu den -> halogenorganischen Verbindungen. Schuppenshampoos mit höheren Wirkstoffkonzentrationen dürfen seit dem 23. Juni 2008 nicht mehr an den Endverbraucher verkauft werden.

D

DEHP: -> Phthalate.

Delta-3-Caren gehört zu den Terpenen, das sind Lösemittel aus ätherischen Ölen. Sie können Augen, Haut, Schleimhaut und Atmungsorgane reizen, werden aber schneller abgebaut als künstliche Lösemittel. Ihr intensiver Geruch warnt sensible Menschen. Das Terpen Delta-3-Caren gilt als starkes Allergen.

Dibutylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

E

Elektrostatische Oberflächenspannung kann das Raumklima ungünstig verändern und auf den Körper einwirken. Baubiologen empfehlen deshalb - speziell für größere Flächen wie Böden und Gardinen - einen Wert von 500 Volt möglichst nicht zu überschreiten. Je höher die elektrostatische Aufladung eines Materials und je länger seine Entladezeit, umso kritischer.

Ergosterin/Ergosterol zeigt an, ob gammelige Früchte zur Herstellung tomatenhaltiger Produkte wie Ketchup verwendet wurden. Das Provitamin Ergosterin ist nicht gesundheitsschädlich.

F

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

Furan ist eine leicht flüchtige Substanz und kann beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen. Bisher wurde sie vor allem in Gemüse- und Fleischkonserven, Gläschenkost, Kaffee und Brot festgestellt. In Tierversuchen hat sich Furan als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen, für den Menschen gilt der Stoff als potenziell krebserregend. Noch ist unbekannt, wie geringe Mengen dieser Substanz wirken.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

J

JPBC: -> biozide Wirkstoffe.

K

Künstlicher Moschus-Duft: Dazu zählen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

L

Laurylsulfate sind aggressive, stark schäumende Tenside. Sie können Haut und Schleimhäute reizen. Auch die sanfteren Laurethsulfate enthalten bis zu 30 Prozent Laurylsulfat.

M

3-MCPD-Fettsäureester entstehen bei der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass es bei der Verdauung zu einer nennenswerten Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Estern kommt - solange nicht das Gegenteil belegt ist. Die Bewertung orientiert sich daher an freiem 3-MCPD, das in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

N

Natriumlaurylsulfat: -> Laurylsulfate.

Nickel: Schwermetall, kann gelöst bei empfindlichen Menschen Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden. Nickelstaub ist krebserregend.

O

Ochratoxin A: Schimmelpilzgift, das beim Menschen das Immunsystem, die Leber und Nieren schädigt. In Tierversuchen erwies es sich als krebsauslösend. Wärme und Feuchtigkeit fördern die Ochratoxinbildung.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Bedenkliche Parabene schützen wie auch weitere Parabene Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel. Sie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten wie ein Hormon zu wirken und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenylparaben ein gänzliches Verbot erwogen.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

R

Rearomatisierung, fehlende: Bei der Herstellung von Saft aus Konzentraten müssen zuvor entzogenes Wasser und die bei der Konzentrierung verloren gegangenen Aromen wieder zugesetzt werden. Das schreibt die Fruchtsaftverordnung vor. Tomatensaft aus Konzentrat ist davon zur Zeit noch ausgenommen, da Tomaten nicht als Frucht im Sinne der Fruchtsaftverordnung gelten. Wird der Saft aber nicht rearomatisiert, erreicht er niemals das Aroma eines Tomatendirektsaftes.

S

Selendisulfid reguliert die übermäßige Talgproduktion. Nach EU-Kosmetikrichtlinie ist ein Einsatz von bis zu einem Prozent in Antischuppenshampoos erlaubt, allerdings mit dem Warnhinweis "Enthält Selendisulfid! Kontakt mit Augen und gereizter Haut vermeiden". Als Nebenwirkung wird eine relativ starke Entfettung der Kopfhaut und, wenn schlecht nachgespült wird, eine orange Färbung von grauem Haar beobachtet.

U

Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere Teile/Produkte beinhalten.

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der Phthalate, außerdem Adipate DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinkpyrithion ist als Mittel gegen Kopfschuppen wirksam. Es gilt als hautreizend. Die Einsatzkonzentration von Zinkpyrithion in Kosmetika ist beschränkt.

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Trisubstituierte zinnorganische Verbindungen wie TBT und Triphenylzinn sind seit Juni 2010 in Verbraucherprodukten verboten, DBT seit Januar 2012. Seit dem ist ebenfalls Dioktylzinn in vielen Produkten wie Babyartikeln, Textilien mit Hautkontakt oder Schuhe und Handschuhe verboten. Der Grenzwert liegt bei je 0,1 Prozent. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Zucker verursacht Karies und fördert die Gewöhnung an Süßes. Ob Zucker insgesamt an der Entstehung von Übergewicht beteiligt ist, wird kontrovers diskutiert. Immer mehr Wissenschaftler kommen jedoch zu dem Schluss, dass insbesondere Fructose das Übergewichtsproblem verschärft.

Test Babyschaffelle

Testmethoden Inhaltsstoffe: Schwermetalle, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Chrom-VI (Mischprobe aus Fell und Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075 "Bestimmung des Chrom-(VI)-Gehalts in Leder", fotometrische Bestimmung des Chrom VI-Gehaltes. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd: DIN EN ISO 14184-1 und § 64 LFGB 82.02-1: wässrige Extraktion bei 40 Grad Celsius, UV-spektroskopische Analyse nach der Acetylaceton-Methode. Pestizide: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34. Optische Aufheller: Qualitativer Nachweis (UV-Licht). Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen, antibakteriell wirksame Substanzen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion.

Test Fischstäbchen

Testmethoden:
Gesamtfett: ASU L 08.00-06 mod. Die Probe wird mit Salzsäure unter Rückfluss erhitzt, um Proteine aufzuschließen und die gebundenen Lipide freizusetzen. Der Aufschluss wird filtriert und das im Filter verbleibende Fett nach Trocknen in der Soxhlet-Apparatur extrahiert. Der getrocknete Extraktionsrückstand wird aufgewogen. 3-MCPD- und Glycidylester: DGF C-VI 18 (10). Aerobe Gesamtkeimzahl: L 06.00-19. Enterobacteriaceen: L 06.00-25. E. Coli: ISO 16649-2. Pseudomonaden: L 06.00.43. Salmonellen: L 00.00-67, Impedanz. Listerien: DIN EN ISO 11290-1. pH-Wert: L 06.00-2. Nettogewicht: gravimetrisch. Panadeanteil: präparativ-gravimetrisch. Beschreibende Prüfung: § 64 LFGB, L 00.90-6. Profilprüfung: § 64 LFGB, L 00.90-11-2 mod. (Modifikation: Prüfung mit mindestens drei Prüfpersonen). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Anti-Schuppen-Shampoos

Testmethoden:
Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. 1,4-Dioxan: HS-GS-MS mit deuteriertem Dioxan als internen Standard. Diethylphthalat/Duftstoffe, die Allergien auslösen können/ Nitromoschus-Verbindungen/polyzyklische Moschus-Verbindungen/Majantol/4-Terpineol (falls Teebaumöl deklariert): Extraktion mit TBME, GC-MS. Delta-3-Caren (falls Wacholder- oder Zypressenöl deklariert): Ultraschallextraktion mit TBME, GC-MS; alternativ Wasserdampfdestillation. Parabene: Laut Deklaration und/oder HPLC-DAD und LC-MS/MS. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Gesundheitstees

Testmethoden:
Ochratoxin A: DIN EN 14132: 2009 mod./LC-MS/MS: Extraktion mit einem Methanol/NaHCO3-Gemisch, Aufreinigung mit Dichlormethan, Anreicherung an einer Immunoaffinitätssäule; Bestimmung mittels LC-MS/MS Detektion im ESI(+)-Modus, Quantifizierung unter Korrektur durch isotopenmarkierte interne Standards. Pestizide: a) GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34; b) LC-MS/MS: ASU § 64 LFGB L00.00-113. Mineralöl: LC-GC/FID nach Extraktion der Mineralölkohlenwasserstoffe mit einem organischen Lösungsmittel und Aufreinigung der Extrakte. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Kochtöpfe

Testmethoden:
Puderzuckertest: In Anlehnung an DIN CEN/TS 12983-2:2005 werden die Topfböden mit einer dünnen Schicht Puderzucker (gelöst in Isopropanol) bedeckt. Die Töpfe werden auf einem Glaskeramikkochfeld mit entsprechendem Durchmesser (Stufe ca. 1.000 Watt) erhitzt. Die Zeitspanne vom Erscheinen des "hot spots" (heißester Punkt, an dem der Zucker zu schmelzen beginnt) bis zum vollständigen Schmelzen der Zuckerschicht wird festgehalten, ebenso die Temperaturdifferenz.
Wasser erhitzen: Aufheizen von 3 l Wasser um 75 K (von 15 °C auf 90 °C) auf Keramikkochfeld, mit aufgesetztem Deckel.
Fortkochen (Simmering): mittlere Leistungsaufnahme, 3 l Wasser bei 95 °C, Keramikkochfeld, mit aufgesetztem Deckel.
Linseneintopf erwärmen: Temperatur des Linseneintopfes zu Beginn des Tests: 20 ± 5 °C. 1500 g Linseneintopf werden ohne Deckel mit der höchsten Einstellung der Kochzone 3 Minuten erhitzt. Nach 3 Minuten Ankochzeit wird die Temperatur in der Mitte des Linseneintopfes gemessen, die Kochzone wird auf die Warmhaltestufe zurückgeschaltet und der Topfdeckel aufgelegt. Sensorische Beurteilung nach 45 min.
Handhabung: Beurteilung durch zwei Experten. Fünfstufige Notenskala (5 = beste Note).
Thermische Sicherheit: Messung der Temperaturen im warmen Zustand (Wasserfüllmenge: 50 %; Wassertemperatur: kochend). Die Höchsttemperaturen werden nach 30 Minuten aufgezeichnet.
Hitzebeständigkeit (Stabilität des Topfbodens): DIN 44904. Messung der Durchbiegung im kalten und warmen Zustand. Abschreckprüfung: Topf wird auf einer Kochstelle auf 200±5 °C erwärmt. Danach Abschreckung mit Wasser mit einer Temperatur von 15 bis 20 °C. Dieser Vorgang wird 50-mal durchgeführt. Danach erneut Messung der Durchbiegung im kalten und warmen Zustand.
Kratzbeständigkeit: DIN EN 15771 (Mohs-Test) und/oder Gitterschnittprüfung (EN ISO 2409).
Korrosionsfestigkeit: Salzspraytest (48 h, 35 °C, 95 % rel. Feuchtigkeit). Schlagbolzen-Schlagversuch (Emaillebeschichtungen): DIN ISO 4532.
Nickelabgabe: Reinigung der Töpfe. 500 g Sauerkraut wurden nach Zubereitungsvorschrift gekocht, anschließend homogenisiert und in der Mikrowelle mit Salpetersäure aufgeschlossen.

Test Kaffee

Testmethoden:
Acrylamid: LC-MS/MS. Furan: Headspace-GC/MS gem. Vorschrift der FDA und § 64 LFGB. OTA: DIN EN 14132:2009 mod. 16-O-Methyl-Cafestol: § 64 LFGB per HPLC nach Fettextraktion, Verseifung und Isolierung des unverseifbaren Anteils; Berechnung des Robusta-Anteils entsprechend Anhang A, Seite 6 der amtlichen Untersuchungsmethode L46.02-4 gemäß § 64 LFGB. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test sichere ökologische Geldanlagen - Bankprodukte, Klima- und Projektsparbriefe

Testmethode:
Ausgewählt wurden nur einlagengesicherte Sparanlagen von grünen oder kirchlichen Banken, die ihre gesamte Geschäftspolitik nach ethischen, sozialen und/oder ökologischen Kriterien ausrichten oder spezielle Sparanlagen konventioneller Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, bei denen die eingesammelten Gelder in den Ausbau regenerativer Energien fließen ( so genannte Klimasparbriefe). Sämtliche Daten wurden von ÖKO-TEST im Internet auf den Homepages der Banken erhoben, einer gründlichen Prüfung unterzogen und zudem die Renditen für die einzelnen Laufzeitbereiche berechnet. Anschließend wurden die Daten den Anbietern zur Überprüfung zurückgespielt. Danach wurden die Ergebnisse für jeden Laufzeitbereich von ÖKO-TEST bewertet. Zur Ermittlung des Ranges wurden die Renditen der jeweiligen Anlageform (Tagesgeld/Sparbuch bzw. Festgeld 12 Monate) bzw. der Angebote je Laufzeit bewertet. Dafür wurde die Differenz zwischen der jeweils höchsten Rendite der untersuchten nachhaltigen Banken und den niedrigsten marktüblichen Zinssätze (auch bei konventionellen Banken) für die jeweilige Anlageform bzw. den Laufzeitbereich berechnet und jeweils in sechs gleich große Klassen geteilt. Auf diese Weise können Anleger nicht nur erkennen, welche nachhaltige Bank ihnen das beste Angebot macht, sondern auch wie die Offerte im Vergleich zum Gesamtmarkt einzustufen ist. Angebote ausländischer Institute und/oder von Direktbanken wurden dabei allerdings nicht berücksichtigt.

Test sichere ökologische Geldanlagen - Öko-Fonds

Testmethode:
Ausgewählt wurden offene Investmentfonds, die nach ESG-Kriterien anlegen, zum Untersuchungsstichtag 31.07.2012 überwiegend schon mindestens drei Jahre am Markt waren und zu diesem Termin bereits ein FNG- Nachhaltigkeitsprofil für Anleger erstellen, aus dem ihre Anlagepolitik, das Auswahlverfahren und die beachteten Positiv- und Negativkriterien ersichtlich sind. Darüber hinaus mussten die Fonds für deutsche Privatanleger erhältlich sein. Sämtliche Informationen zu den Fonds wurden von ÖKO-TEST im Internet auf den Homepages der Fondsgesellschaften, bei Eurosif oder auf der Homepage vom Forum nachhaltige Geldanlagen, von www.nachhaltiges-investment.org und/oder bei Morningstar, fit4fonds.de oder onvista erhoben, einer gründlichen Prüfung unterzogen und den Fondsgesellschaften anschließend zur Überprüfung zurückgespielt. Zur Ermittlung des Ranges wurde eine Gesamtnote gebildet, in die Note für Transparenz zu 20 Prozent einging, die Note für die Qualität des Auswahlverfahrens zu 50 Prozent, die Note für die Analyse der Top-Ten-Titel zu weiteren 30 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Gesamtbewertung konnte allerdings nicht besser sein als die Note für das Auswahlverfahren, wobei Note 1 / 1. Rang fünf Sternen entspricht, Note 5 / 5. Rang einem Stern. Außerdem konnte ein Fonds, der nicht alle acht ÖKO-TEST Mindestkriterien erfüllt (keine Aktien oder Anleihen aus den Bereichen Atomenergie, Gentechnik, Rüstungsgüter / Waffen, keine Verzicht auf Tierversuche, ausbeuterische Kinderarbeit, fragwürdige Wirtschaftspraktiken / Korruption, keine Verstöße gegen ILO-Konventionen und Verstöße gegen die Menschenrechte), bestenfalls Rang 2 (vier Sterne) erreichen. Das gleiche gilt, wenn sich fragwürdige Aktien unter den Top-Ten-Titeln befinden. Bei der Note für die Qualität des Auswahlverfahrens haben wir zunächst die unterschiedlichen Verfahren bewertet. Für die Auswahl allein nach Positiv- oder allein nach Negativkriterien sowie für das Best-In-Class-Verfahren gab es maximal 1 Punkt. Für die Kombination des Best-in-Class-Ansatzes mit Negativkriterien 1,75 Punkte, kommen spezielle Positivkriterien hinzu (Best-in-Class-Verfahren mit Positiv- und Negativkriterien), gab es zwei Punkte, wird zusätzlich auch nach der ESG-Bewertung von Branchen gewichtet (Best-of-Class-Verfahren plus Best-in-Class-Verfahren mit Positiv- und Negativkriterien), waren 2,5 Punkte erreichbar. Das gleiche gilt, wenn der Fonds seine Investments ausschließlich anhand eines dezidierten Katalogs von Positiv- und Negativ-Kriterien auswählt. Zusatzpunkte konnten erworben werden, wenn der Fonds das Auswahlverfahren mit einem Engagementansatz kombiniert (maximal plus 0,5 Punkte, davon jeweils 0,25 Punkte für die Stimmrechtsausübung auf Hauptversammlungen und für den direkten Dialog mit den Unternehmen). Weitere Pluspunkte (jeweils 0,25 Prozent) brachte die Einbindung von Research-Urteilen renommierter ESG-Research-Agenturen, deren Zertifizierung nach CSRR-QS-Standard sowie die Kontrolle durch einen externen Anlageausschuss oder Beirat. Insbesondere Themenfonds konnten zudem weitere Pluspunkte (max. 0,5 Prozent) für die Festlegung und Präzision spezieller Positivkriterien erwerben. Anschließend wurde für jeden ESG-Bereich separat geprüft, ob der Fonds den von ÖKO-TEST gesetzten Katalog an Negativkriterien erfüllt. Falls der Fonds einzelne Kriterien nicht erfüllt, wurde geprüft, zu wie viel Prozent, der Mindestkriterienkatalog erfüllt ist - und zu wie viel Prozent nicht. Dafür gab es Abzugspunkte. Wurden der Mindestkriterienkatalog nur knapp verfehlt, gab es 0,25 Minuspunkte. Wurde er noch bis zu wenigstens 50 Prozent erfüllt, gab es 0,5 Minuspunkte. Wurden wenigstens 30 bis 50 Prozent der Mindestkriterien beachtet, gab es 0,75 Minuspunkte, bei niedrigeren Werten gab es einen Minuspunkt. Darüber hinaus war die Erfüllung der Mindestkriterien aber auch eine absolute Hürde. Einen besseren Rang als Platz zwei konnten Fonds nicht abschneiden, wenn sie die Mindestkriterien nicht erfüllen. Fonds, die den Mindestkriterienkatalog nicht nur erfüllen, sondern weitere Ausschlusskriterien setzen, konnten dagegen bis zu 0,5 Pluspunkte erzielen, wenn es sich um Kriterien handelt, die aus dem UN Global Compact abgeleitet sind. Bei anderen, oft ethisch motivierten Ausschlusskriterien waren bis zu 0,25 Pluspunkte möglich. Anschließend wurden die Noten aus den einzelnen Bausteinen zu einer Gesamtnote für das Auswahlverfahren addiert. Abschließend wurden die Top-Ten-Titel bewertet. Sofern sich darunter kein Wertpapier aus der Liste der unverantwortlichen Emittenten fand, gab es die Note 1. Jeder Problemtitel, der sich unter den Top-Ten-Werten befand, führte dagegen zur Abwertung um einen Rang. Sofern sich fünf Problemtitel unter den Top-Ten befanden, gab es daher die Note 6. Abschließend wurde die so ermittelte Gesamtnote mit dem Rang beim Auswahlverfahren verglichen. Besser als die hier erreichte Note konnten die Nachhaltigkeitsfonds auch bei sauberem Portfolio nicht abschneiden. Der Grund: Bei unterdurchschnittlichen Werten im ESG-Screening können wir nicht prüfen, Portfolio-Qualität vielleicht nur Zufall oder Absicht ist. Das Screening-Verfahren lässt die Investition in Problemtitel auf jeden Fall zu. Einzig bei den Themenfonds haben wir hier eine Ausnahme gemacht. Weil diese Fonds vor allem auf dezidierte Positivkriterien setzen und ohnehin nur in Aktien aus umweltfreundlichen und sozial verträglichen Branchen investieren, stellt das Bewertungsverfahren für Themenfonds eine sehr hohe Hürde dar. Auch besonders scharf gestellte Positivkriterien können hier zu einer guten Portfolioqualität führen. Zur separaten Bewertung der Fondskosten haben wir die Gesamtkostenquote der Fonds mit der vom Fondsanalysehaus Lipper ermittelten durchschnittlichen Gesamtkostenquote der jeweiligen Fondskategorie l verglichen. Die Wertentwicklung sowie die Risikokennziffern der ÖKO-Fonds haben wir mit der durchschnittlichen Wertentwicklung der jeweiligen Fondsgruppe verglichen, die konventionell investiert. Maßgebend war dabei die Durchschnittsrendite der Fondsgruppe laut Statistik des Bundesverbandes der Investmentgesellschaften per 31.07.2012. Anschließend haben wir die Standardabweichung von der durchschnittlichen Wertentwicklung der jeweiligen Fondsgruppe ermittelt und die Fonds anhand dieser Abweichung anschließend in sechs gleich große Klassen eingeteilt, wobei die Durchschnittsrendite der Fondsgruppe jeweils den Marktdurchschnitt repräsentiert. Fonds mit einer durchschnittlichen Rendite haben im jeweiligen Untersuchungszeitraum daher eine annähernd gleiche Rendite erzielt wie der Durchschnitt konventioneller Fonds aus dieser Gruppe. Die so ermittelten Noten für das Renditeranking stellen aber nur eine Zusatzinformation da. In die Gesamtnote flossen sich nicht ein.