ÖKO-TEST November 2011

21 Muttermilchersatzprodukte im Test

Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit dem Fettschadstoff 3-MCPD-Ester belastet sind, erfreulicherweise aber nicht mehr so stark wie früher.

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21 Muttermilchersatzprodukte im Test

Ratgeber: Unkonventionelles Erdgas

Erdgas gilt als vergleichsweise verträgliche fossile Energiequelle. Deshalb sollen künftig auch die letzten Reserven aus der Erde gepresst werden - mit einer Technologie namens Fracking. Doch Kritiker warnen vor Umweltschäden und vor allem vor Gefahren für Grund- und Trinkwasser.

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Ratgeber: Unkonventionelles Erdgas

20 Kinderschlafanzüge im Test

Auch Label schützen nicht vor Schadstoffen im Kinderpyjama. Im Test fällt die Hälfte der Kinderschlafanzüge glatt durch. Immerhin: Sieben Modelle lassen den Nachwuchs wenigstens schadstoffarm schlummern.

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20 Kinderschlafanzüge im Test

16 Beißringe im Test

Die typische Leidenschaft zahnender Babys ist das Herumkauen auf harten Gegenständen. Dafür gibt es Beißringe. Die Hälfte der Produkte in unserem Test können Eltern ihren Kindern bedenkenlos anbieten. Einige färben jedoch zu stark ab und stecken obendrein voller problematischer Stoffe.

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16 Beißringe im Test

14 Grippemittel im Test

Die Hersteller von Grippemitteln mischen nach dem Gießkannenprinzip zig verschiedene Wirkstoffe zusammen. Das ist nicht nur unsinnig, weil unwirksam, sondern kann auch zu gefährlichen Nebenwirkungen führen.

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14 Grippemittel im Test

20 Orangensäfte im Test

Überraschung: Bei unserem Vergleich von Orangensäften aus Konzentrat und Direktsaft schnitt Letzterer in puncto Aroma doch nicht besser ab. Probleme mit dem Geschmack haben aber viele Testprodukte.

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20 Orangensäfte im Test

12 LED-Lampen im Test

Glühlampen stehen auf der Abschussliste, Energiesparlampen sind auch nicht die Lösung. Große Hoffnungen werden in LED gesetzt. Zu recht: Unter den sogenannten Retrofits, LED für die übliche Lampenfassung, finden sich tatsächlich einige Kandidaten, die gar nicht mal so schlecht sind. Bei der Lichtqualität muss man allerdings noch Abstriche machen.

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12 LED-Lampen im Test

17 Lederhandschuhe im Test

Nicht frieren mit Stil: Dafür gibt es Lederhandschuhe. Nur leider macht das nützliche Accessoire, das frau auch gerne modisch trägt, im Schadstofftest keine gute Figur. Statt die Vorteile des Naturmaterials auszuspielen, setzt die Lederindustrie die Chemiekeule ein.

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17 Lederhandschuhe im Test

Reaktionen: Edeka Gut & Günstig Penne Gorgonzola

Nach unserem Test im März 2011 kündigte Anbieter Edeka an, das Tiefkühlgericht Gut & Günstig Penne Gorgonzola verbessern zu wollen. Es solle künftig ohne Aroma, Würze und Schmelzkäse erhältlich sein, was Edeka auch umgesetzt hat, wie ein erneuter Einkauf zeigte. Lediglich der Salzgehalt, den Edeka ebenfalls senken wollte, blieb erhöht. Weil das ...

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Reaktionen: Edeka Gut & Günstig Penne Gorgonzola

Reaktionen: Beiersdorf Nivea Visage Feuchtigkeitsspendende Tagescreme

Im Test Feuchtigkeitspflege fürs Gesicht monierten wir an der Nivea Visage Feuchtigkeitsspendende Tagescreme (ÖKO-TEST-Magazin 4/2010) den allergisierenden Duftstoff Lyral, den UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamate sowie Paraffine/Erdölprodukte/Silikone. Beiersdorf bietet die Feuchtigkeitsspendende Tagescreme nun ohne Lyral an und setzt den UV-F...

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Reaktionen: Beiersdorf Nivea Visage Feuchtigkeitsspendende Tagescreme

Reaktionen: Norma Nulacta Nuss Nougat Creme

Die Nulacta Nuss Nougat Creme von Norma gehörte im ÖKO-TEST-Magazin 6/2009 nicht gerade zur Crème de la Crème. Doch der Hersteller hat an der Fettzusammensetzung gefeilt: Mittlerweile enthält das Produkt nur noch Spuren von Fettschadstoffen und ist darüber hinaus auch nicht mehr mit synthetischem Vanillearoma aufgepeppt.
Gesamturteil von "ausr...

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Reaktionen: Norma Nulacta Nuss Nougat Creme

Reaktionen: Aldi Süd Knusperone Cornflakes

Bei den Nachwirkungen zum Test Cornflakes (ÖKO-TEST-Magazin 10/2011) hatte sich ein falsches Bild eingeschlichen. Mit der Umstellung auf eine neue Folie wurde auch das Design der Knusperone Cornflakes geändert.
Gesamturteil "sehr gut"

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Reaktionen: Aldi Süd Knusperone Cornflakes

Reaktionen: Pinolino Komfort Stoff Glückspilz rosa

An der Pinolino Wickelauflage Komfort Stoff "Glückspilz rosa" (ÖKO-TEST-Magazin 10/2010) störten uns hautreizendes Formaldehyd im Bezug, das giftige Halbmetall Antimon in der Füllung und optische Aufheller. Der Anbieter stoppte den Verkauf. Ab der Charge Max 46 10 sollte die Auflage dann laut Anbietergutachten frei von Formaldehyd und Antimon se...

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Reaktionen: Pinolino Komfort Stoff Glückspilz rosa
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ÖKO-TEST November 2011

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Die Tests
Autoversicherungsportale: Abgesoffen
Babynahrung, Muttermilchersatz: Ins Fettnäpfchen
Beißringe: Kau ab!
Grippemittel: Schwache Leistung
Kinderschlafanzüge: Druckfehler
LED-Lampen: LED's go!
Lederhandschuhe: Schlechtes Hand-Werk
Orangensaft: Ohhh!

Für Sie getestet
Aftershave
Babyspielzeug
Dauerhafte Haarfarbe
DECT-Telefon mit zwei Mobilteilen
Heilsalbe
Kinderschaumbad
Kräuter-Früchtetee
Preiselbeeren
Tischset
Unfug des Monats: Babymilch aus der Kaffeemaschine?

Reaktionen
Beiersdorf Nivea Visage Feuchtigkeitsspendende Tagescreme: Nivea Gesichtscreme verbessert
Edeka Gut & Günstig Penne Gorgonzola: Vom Regen in die Traufe
Norma Nulacta Nuss Nougat Creme: Weniger Schadstoffe durch besseres Öl
Pinolino Komfort Stoff Glückspilz rosa: Wickelauflage wird befriedigend

Magazin
Das ist unser Weg: Die Überbrückungskünstler
Eltern sind auch nur Menschen: Verdächtige Stille
Garantien für Photovoltaik-Anlagen: Große Worte, wenig Taten
Gesund von Jahr zu Jahr: Abwarten oder gleich zum Spezialisten?
Glanzvolles Wien
Jein: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!
Klamottenrecycling: Nicht wegwerfen!
Leben mit Schuppenflechte: Wie im Taucheranzug
Lovely London
Mann kann: Plötzlich Papa
Milchschäumer: Krönender Abschluss
Mineralwolle: Altlast unterm Dach
Neue Häuser
Photovoltaik: Alarm im Solarkraftwerk
Plus-Energie-Haus: Ein echter Gewinnertyp
Raffiniertes Lyon
Rahmenhandlung: Nach allen Regeln der Kunst
Unkonventionelles Erdgas: Weltweit umstritten
Willkommen im Leben: Kinder ohne Geschichte

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Alkohol am Arbeitsplatz
Echter Hunger
Fahrradhelm
In Kupfertöpfen kochen?
Kaminofen nachrüsten?
Praxisgebühr
Reinigung reklamieren
Waschmittel mit Deo-Effekt?

Reaktionen
Aldi Süd Knusperone Cornflakes: Ohne Mineralöl

Meldungen
"Materialkompass" Verbraucherbildung für Schüler
Adventslieder zum Mitsingen
Angst vor Schadenersatz macht Gen-Technik uninteressant
Asthmarisiko durch Elektrosmog
Auf Buchfühlung
Bayer nimmt hochgiftige Pestizide vom Markt
Besser aufklären
Bessere Luft per Urteil
Betäubung für belgische Schweine
BGH stärkt Verbraucherrechte
Buchtipps für graue Novembertage
Bund gibt weniger Geld für Radwege
Bundesrat lehnt CO2-Endlagerung ab
Das Bio-Siegel wirkt
Depressionen im Alter nehmen zu
Deutschland bei Reduzierung von Pkw-Spritverbrauch hinten
Dicke Luft in der Kabine
Dm-Produkte bei Amazon
Dornhai: Mit MSC-Logo - aber trotzdem umstritten
Dubiose Ärzteempfehlung
Dufte Einlegesohlen?
Familien sparen am meisten
Feldvögelpopulation halbiert
Gefährliches Tätowiermittel
Gemeinsam essen hilft
Gesunder Kaffee
Giftiges Blei aus der Jagdmunition steckt auch im Wild
Grünes Licht für Stevia-Joghurt
Hautverträgliche Haarfarbe verharmlost
Ins Netz gegangen
Interview: "Kinder brauchen Trost"
Interview: Preis für Federboas
Kein Rückflug mit Windpocken
Keine Luxuscreme mehr von Laverana
Klimanavigator im Internet
Krankheitskosten steuerlich geltend machen
Kündigung des Fitnessvertrages
Medikamentenfälschungen
Mehr als fünf Arzneien täglich
Nur wenige wechseln direkt in den Ruhestand
P & G will in die Apotheke
Plüschtierbestand: Lieber klein, aber sicher
Private Banken wollen Garantie senken
Riester-Förderung erreicht Geringverdiener nicht
Säure im Wein
Schafskäse: Oft kein Schaf - und auch kein Käse
Schlechte Noten für Ostsee-Anrainer
Schokolade soll "korrekter" werden
Schwangerschaftsdiabetes
Smartphones als Babysitter?
Steuertipp: Belege zu Studienkosten horten
Stützstrümpfe bringen nur wenig Vorteile
Tattooentfernung
Umweg kostet Versicherungsschutz
Umwelt im Unterricht
Umweltkosten können auf Lkw-Maut umgelegt werden
Ungeschickte gehen leer aus
Unterschiede in der Kleinkindbetreuung
Vorsicht bei Botox-Pauschalen
Was ist eigentlich ... swappen?
Weniger übergewichtige Kinder
Zeit für Kinder
Zuschussrente für Geringverdiener
Zweitmeinung soll unnötige Operationen verhindern

Weitere Informationen

Beißringe

Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Gollnest & Kiesel, Roseburger Str. 30, 21514 Güster, Tel. 04158/8822-0;
Grünspecht Naturprodukte, Urnenfeldstr. 34 E, 85051 Ingolstadt, Tel. 08450/9090-60;
Habermaaß, August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 09564/929-0;
Happy People, Speicher I, Konsul-Smidt-Str. 8 b, 28217 Bremen, Tel. 0421/38889-0;
Hoffihearts, P.O.Box 27, 2791 Dragoer, Dänemark, Tel. 030/252069-35;
MAM Babyartikel, Rudolf-Diesel-Str. 6, 27376 Scheeßel, Tel. 04263/9317-0;
Mapa, Industriestr. 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246;
Mattel, An der Trift 75, 63303 Dreieich, Tel. 06103/891-0;
New Valmar Belgium/Luv n' care Ltd., Buntstraat 100, 9000 Gent, Belgien, Tel. +32/9-2167174;
Nürnberg Gummi Babyartikel nip, Breitenloher Weg 6, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/6919-0;
Philips Avent, Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 0800/0007520;
Reer, Riedwiesenstr. 7, 71229 Leonberg, Tel. 0700/73374624;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sigikid - Scharrer & Koch, Am Wolfsgarten 8, 95511 Mistelbach, Tel. 09201/70-0.

Grippemittel

Bayer Vital - Geschäftsbereich OTC, Gebäude K56, 51368 Leverkusen, Tel. 0214/30-1;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0;
Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/908-0;
Johnson & Johnson/McNeil, Johnson-&-Johnson-Platz 2, 41470 Neuss, Tel. 00800/26026000;
Medice Arzneimittel Pütter, Kuhloweg 37, 58638 Iserlohn, Tel. 02371/937-0;
Procter & Gamble Service/Wick-Pharma, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 0731/402-02;
Repha Biologische Arzneimittel, Alt-Godshorn 87, 30855 Langenhagen, Tel. 0511/78610-0;
Riemser Arzneimittel, An der Wiek 7, 17493 Greifswald-Insel Riems, Tel. 038351/76-0;
Sandoz Pharmaceuticals, Raiffeisenstr. 11, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/9024-0;
Stada Arzneimittel, Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel, Tel. 06101/603-0.

Kinderschlafanzüge

Bellybutton International, Donnerstr. 20, 22763 Hamburg, Tel. 040/548068-0;
C & A Mode & Co., Wanheimer Str. 70, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/9872-0;
Calida, Postfach, CH-6210 Sursee, Schweiz, Tel. +41/41-9254525;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Ernsting's Family, Industriestr. 1, 48653 Coesfeld-Lette, Tel. 01803/331833;
Erwin Müller Versandhaus, Abt. Kinderbutt, Buttstr. 2, 86646 Buttenwiesen, Tel. 0180/5254689;
Galeria Kaufhof, Leonhard-Tietz-Str. 1, 50676 Köln, Tel. 0221/223-0;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 01805/246810;
Otto, Wandsbeker Str. 3-7, 22172 Hamburg, Tel. 0180/5212286;
Petit Bateau Kinderbekleidung, Untermainkai 29, 60329 Frankfurt am Main, Tel. 069/272276-0;
Primark Deutschland, Wandsbeker Zollstr. 59, 22041 Hamburg;
Sanetta Gebrüder Ammann, Sanettastr. 1, 72469 Meßstetten, Tel. 089/14367152-210;
Santex Moden, Marshallstr. 1, 52146 Würselen, Tel. 02405/480-0;
Schiesser, Postfach 1520, 78315 Radolfzell, Tel. 07732/90-0;
TV Mania, Rheinpromenade 6, 40789 Monheim, Tel. 02173/10939-0;
United Labels, Gildenstr. 6, 48157 Münster, Tel. 0251/3221-0.

Kinderschlafanzüge, zertifizierte Naturtextilien

Frugi, Unit 13b, Hornby House, Wheal Vrose Business Park, TR13 0FG Helston, Cornwall, Großbritannien, Tel. +44/1326-572828;
Living Crafts, Schlesierstr. 11, 95152 Selbitz, Tel. 09280/98108-0;
Maas Naturwaren, Werner-von-Siemens-Str- 2, 33334 Gütersloh, Tel. 01805/990500.

Lederhandschuhe, Damen

Alba Moda, Daimlerstr. 13, 32108 Bad Salzuflen, Tel. 0180/54055;
C & A Mode & Co., Wanheimer Str. 70, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/9872-0;
Capelli Europe, Elizabethstr 17, 40880 Ratingen, Tel. 02102/4349-0;
EleMar Vertriebsgesellschaft, Wunsiedler Str. 14, 95478 Kemnath, Tel. 09642/7099-32;
EMU Australia, Geibelstr. 46A, 22303 Hamburg, Tel. 040/350-15780;
Eska Lederhandschuhfabrik, Am Thalbach 2, 4600 Thalheim bei Wels, Österreich, Tel. +43/7242-47292-0;
Fritz Nitzsche Handschuh- und Wirkwarenfabrik, Robert-Bosch-Str. 6, 86551 Aichach, Tel. 08251/8990;
Giorgio Armani SpA, Via Borgonuovo, 11, 20121 Milano, Italien, Tel. +39/02-7231-81;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Roeckl Handschuhe & Accessoires, Isartalstr. 49, 80469 München, Tel. 089/72969-0;
Tanamy Intersales, Hugo-Junkers-Str. 13, 50259 Pulheim, Tel. 02238/964640.

Lederhandschuhe, Herren

Barbour (Europe) Ltd., Cecilienallee 43a, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/650423-0;
Bernd Vojtisek Lederhandschuhfabrikation, Kurze Str. 1, 38690 Vienenburg, Tel. 05324/1597;
Hugo Boss, Dieselstr. 12, 72555 Metzingen, Tel. 07123/378899-11;
Timberland Europa - Holland Distribution Centre, Staalsteden 25, 7547 TA Enschede, Niederlande, Tel. +31/53-4283455;
Tommy Hilfiger Europe B.V., Stadthouderskade 6, 1054 ES Amsterdam, Niederlande, Tel. 01805/708001;
Warnaco Intimo SA, Martinez Villergas - Ed A Plt Sexta, 52, 28027 Madrid, Tel. +34/914-524200;

LED-Lampen

DEL-KO Bioledex, Werner-von-Siemens-Str. 6, 86159 Augsburg, Tel. 0821/2594548;
Elba-Elektronik Bernd Griesinger, Höhenstr. 2, 72535 Heroldstatt, Tel. 07389/3569500;
H. Vollmer, Allmendring 29, 75203 Königsbach-Stein, Tel. 07232/4005-0;
Dr. Sieger Electronic, Albert-Einstein-Ring 27, 14532 Kleinmachnow, Tel. 033203 / 810-0;
Ledon Lamp, Höchster Str. 8, 6850 Dornbirn, Österreich, Tel. +43/5572-509 - 53000;
M. Züblin, Neue Winterthurer Str. 30, 8304 Wallisellen, Schweiz, Tel. +41/44-87822-22;
Osram, Hellabrunner Str. 1, 81543 München, Tel. 089/6213-0;
Philips, Unternehmensbereich Lighting, Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 00800/7445-4775;
SLV Elektronik, Daimlerstr. 21-23, 52531 Übach-Palenberg, Tel. 02451/4833-0;
Toshiba Europe, Hammfelddamm 8, 41460 Neuss, Tel. 02131/158-01;
Waschbär Triaz, Wöhlerstr. 4, 79108 Freiburg, Tel. 0180/5827210.

Muttermilchersatz, Pre und 1

Bebivita, Kardinal-Faulhaber-Str. 14a, 80333 München, Tel. 089/18947040;
DMK/Humana, Münster Str. 31, 48351 Everswinkel, Tel. 02582/77-0;
Milasan Kinderkostwerk Conow, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Milupa, Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800/7375000; Tel. ; 0800/2782645 (Aptamil);
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/6671-8888.

Muttermilchersatz, Pre und 1, Bio-Produkte

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Holle Baby Food, Baselstr. 11, 4125 Riehen, Schweiz, Tel. +41/61-64596-00;
Lebenswert Bio, Röttelnblick 15, 79540 Lörrach, Tel. 0800/6622110;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Töpfer, Heisinger Str. 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222.

Nachwirkungen

Aldi Süd (Knusperone Cornflakes), Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;;
Beiersdorf (Nivea Visage Tagescreme), Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 0 40 / 49 09-75 75;
Edeka Zentrale (Gut & Günstig Penne Gorgonzola), New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 0180 3 / 33 35 20;
Norma (Nulacta Nuss Nougat Creme), Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;
Pinolino Kinderträume, Sprakeler Str. 397, 48159 Münster, Tel. 0251/23929-0.

Neue Produkte

AEG Electric Tools (AEG Eole 1425), Max-Eyth-Str. 10, 71364 Winnenden, Tel. 07195/12-0;
Bionorica (Bronchipret TP Filmtabletten), Kerschensteiner Str. 11-15, 92318 Neumarkt, Tel. 09181/231-90;
Elements for kids (Sophie la Girafe), Schweidnitzer Str. 6, 10709 Berlin; Tel. 030/25206935;
Henkel Cosmetic (Syoss Mixing Colors, 3-12 Maretto-Dunkelbraun-Twist), Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel. 0800/3838838;
Kneipp-Werke (Kneipp Naturkind Qui-Qua-Quatschbad), Steinbachtal 43, 97082 Würzburg, Tel. 00800/5634774636;
Maintal Konfitüren (Annes Feinste Wild-Preiselbeeren Auslese, Bio), Industriestr. 11, 97437 Haßfurt/Main, Tel. 09521/9495-0;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique (Eau Thermale Avène After-Shave Fluid), Jechtinger Str. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0.
Salus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf. (Salus Russischer Winter Kräuter-Früchtetee), Bahnhofstr. 24, 83052 Bruckmühl, 08062/901-128;
Stuchlik (Stuco Tischset), Bahnhofstr. 5, 94474 Vilshofen an der Donau, Tel. 08541-97460;
Tetesept Pharma (Tetesept Nasen Heilsalbe mit Dexpanthenol), Eckenheimer Landstr. 100, 60318 Frankfurt/M., Tel. 069/1503-1.

Orangensaft

Albi, Ulmer Str. 15, 89180 Berghülen, Tel. 07344/950-0;
Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;
Amecke Fruchtsaft, Fröndenberger Str. 150, 58706 Menden/Sauerland, Tel. 02373/905-02;
Becker's Bester, Obere Dorfstr. 42, 37176 Lütgenrode, Tel. 05503/9858-0;
Eckes-Granini, Ludwig-Eckes-Platz 1, 55268 Nieder-Olm, Tel. 06136/35-04;
Hermann Pfanner Getränke, Alte Landstr. 10, 6923 Lauterach, Österreich, Tel. +43/5574-6720-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/435336-1;
Rapp's Kelterei, Brunnenstr. 1, 61184 Karben, Tel. 06039/9194-0;
Rauch Fruchtsäfte, Langgasse 1, 6380 Rankweil, Österreich, Tel. +43/5522-401-0;
Refresco Deutschland, Speicker Str. 2-8, 41061 Mönchengladbach, Tel. 02161/2941-0;
Riha Richard Hartinger Getränke/Weser Gold, Behrenstr. 44-64, 31737 Rinteln, Tel. 05751/404-0;
Sportfit Fruchtsaft/Valensina, Ruckes 90, 41238 Mönchengladbach, Tel. 02166/9837-0;
Tucano Vertriebsgesellschaft/Merziger Fruchtgetränke, Bahnhofstr. 15, 73337 Bad Überkingen, Tel. 07331/201-0.

Orangensaft, Bio-Produkte

Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei, Birkelstr. 11, 71384 Weinstadt-Endersbach, Tel. 07151/99515-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803-333520;
Jacoby Fruchtsäfte, Bahnhofstr. 29, 79424 Auggen/Breisgau-Hochschwarzwald, Tel. 07631/1802-0;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Voelkel, Fährstr. 1, 29478 Höhbeck OT Pevestorf, Tel. 05846/950-0.

A

Acetyltributylcitrat: -> Weichmacher

Alkohol kann in Medikamenten mit einigen Wirkstoffen zu unerwünschten Wechselwirkungen führen.

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antihistaminika sind Wirkstoffe, die zwar gegen allergischen Schnupfen, aber nicht gegen Erkältungsschnupfen wirken. Zudem machen sie müde.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

B

Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Für die Filter 4-Methyl-Benzylidencamphor (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexyl-Methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate, OMC), 3-Benzylidencamphor (3-BC), Benzophenone-1 (BP1), Benzophenone-2 (BP2), Benzophenone-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalate (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylene und Etocrylene liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor.

Bisphenol A wirkt im Tierversuch hormonell. In sehr geringer Konzentration hat sich die Substanz zudem in einer Einzelstudie auch als erbgutschädigend erwiesen. Seit dem 1. Juni 2011 ist Bisphenol A in Trinkflaschen für Säuglinge verboten.

Blei: -> Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Chinolingelb ist ein synthetischer Farbstoff, der für Ratten und Mäuse als unschädlich angesehen wird, jedoch mangels vertrauenswürdiger toxikologischer Daten nicht abschließend bewertet werden kann. In den USA für Lebensmittel verboten. Hierzulande müssen Lebensmittel mit diesem Farbstoff seit 2010 den Hinweis tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.

Chlorkresole werden als Konservierungsmittel eingesetzt und sind haut- und schleimhautreizend und sensibilisierend.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend.

Chrom -> Schwermetall: Wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

D

Dauersender: Geprüft wird, ob das Gerät permanent gepulste Strahlung aussendet, unabhängig davon, ob Daten übertragen werden. Das Nova-Institut in Hürth hält es für nicht ausgeschlossen, dass eine permanente niedrige Strahlung gefährlicher ist als eine kurzzeitige höhere Strahlung. Dauerbelastungen sollten vermieden werden.

DEHA (Diethylhexyladipat) wird als Weichmacher hauptsächlich in Weich-PVC verwendet. DEHA ist akut wenig giftig. In hohen Dosen ruft es bei Ratten Vergiftungen hervor. Auf Haut und Augen wirkt DEHA leicht reizend.

DEHT (Diethylhexylterephthalat) ist ein Weichmacher aus der Stoffgruppe der Terephthalate und gilt als eine Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher. Wie Phthalate entweicht auch DEHT aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DEHT ist noch nichts bekannt.

Dehydroepiandrosteron: körpereigenes Steroid, das im Körper in männliche und weibliche Sexualhormone umgewandelt wird. Eine gewichtsreduzierende Wirkung ist nicht belegt.

Dibutylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

DiNCH (Diisononylcyclohexan-1,2-dicarboxylat) ist ein Weichmacher, der als Alternative zur Gruppe der bedenklichen Phthalatweichmacher gilt. Der Stoff wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für den Einsatz in Lebensmittelverpackungen und Medizinprodukten zugelassen. Grundlage dafür sind allerdings ausschließlich Studien des Herstellers BASF bzw. Studien, die von BASF bezahlt wurden. Wie andere Weichmacher entweicht auch DiNCH aus dem Material, über die Aufnahmemenge von DiNCH ist noch nichts bekannt.

Dioktylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

E

Einwegflaschen belasten die Umwelt stärker als Mehrwegflaschen.

Elektrische und magnetische Wechselfelder stören das Hormon- und das zentrale Nervensystem des Körpers und stehen im Verdacht, Krebs zu fördern. Magnetische Felder verschwinden mit dem Abschalten des Gerätes. Elektrische Felder bestehen auch bei ausgeschaltetem Gerät, solange der Stecker im Netz bleibt.

Erythrosin: Im Tierversuch beeinträchtigte der halogenorganische Farbstoff die Nerven- und Schilddrüsenfunktion. Er wird auch mit dem hyperkinetischen Syndrom bei Kindern in Verbindung gebracht.

F

Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

G

Gepulste Strahlung erhöht das mögliche Risiko der Strahlung, die von DECT-Telefonen, Handys oder Babyfonen ausgeht. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen sowie Schlafstörungen verursachen kann.

Glutamat: Der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat (E 621) - kurz Glutamat - kann bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Schwächegefühl hervorrufen. Im Tierversuch führte der Geschmacksverstärker zu erhöhter Fresslust und Übergewicht. Glutamat soll Fertiggerichte, Knabbersnacks und Brühen geschmacklich aufwerten, da die Zutaten allein die Erwartungen an das Lebensmittel nicht erfüllen. Zusätze wie Hefeextrakt, Würze und hydrolysiertes/aufgeschlossenes Eiweiß enthalten in der Regel ebenfalls Glutamat. In Parmesan und Tomatenmark kommt der Geschmacksverstärker von Natur aus in großen Mengen vor.

Glycidyl-Fettsäureester, Glycidol: Glycidyl-Fettsäureester können bei der Raffination von Speisefetten entstehen, ähnlich wie die chemisch verwandten 3-MCPD-Fettsäureester. Ob und wie problematisch Glycidyl-Fettsäureester sind, ist noch unerforscht. Im schlimmsten Fall wandeln sich die Glycidyl-Fettsäureester komplett in Glycidol um, das sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen hat und deshalb als wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen eingestuft ist.

Problematische Glykole, Glykolether und -ester: Lösemittel, die ähnliche Eigenschaften wie Weichmacher haben und ebenfalls über lange Zeiträume aus den Produkten austreten. Die US-Arbeitsschutzbehörde empfiehlt, die Belastung mit diesen Stoffen so gering wie möglich zu halten. Einige Glykolether und -ester können zu Bindehautreizungen, Nierenschäden und in Einzelfällen zu Störungen des Nervensystems führen.

H

Halogenorganische (bromierte) Flammschutzmittel sind vor allem ein Umweltproblem, da einige im Brandfall besonders leicht Dioxine bilden und daher beim Umweltzeichen Blauer Engel für Drucker und Notebooks verboten sind. Einige Stoffe, wie das auf Platinen häufig eingesetzte TBBA, reichern sich außerdem in der Umwelt an und wurden bereits in Muttermilch nachgewiesen.

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

K

Keime wie Salmonellen, Listerien, E. Coli oder koagulase positive Staphylokokken können Säuglingen gefährlich werden. Bei Erwachsenen können sie grippeähnliche Symptome, Erbrechen oder Durchfall auslösen.

Koffein: anregender Stoff, der z.B. in Kaffee und Tee enthalten ist. Koffein in Schmerzmitteln soll die schmerzstillende Wirkung steigern. Sein belebender Effekt kann aber dazu verleiten, das Mittel länger als notwendig einzunehmen.

M

3-MCPD-Fettsäureester entstehen bei der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass es bei der Verdauung zu einer nennenswerten Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Estern kommt - solange nicht das Gegenteil belegt ist. Die Bewertung orientiert sich daher an freiem 3-MCPD, das in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

Die Maßänderung gibt an, um wie viel Prozent Textilien beim Waschen in Längs- und Querrichtung einlaufen oder ausleiern.

N

Naphthalin gehört zu den -> polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und hat sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen und steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Die flüchtige Substanz führt außerdem zu Kopfschmerzen und Übelkeit.

Nitrosamine können über die Haut, die Atemluft und oral aufgenommen werden und Krebs erzeugen. In Latexprodukten entstehen sie bei der Umwandlung des flüssigen Rohstoffs in elastischen Latex. Nitrosierbare Amine können im Körper in Nitrosamine verwandelt werden.

Norephedrin (Phenylpropanolamin): Das Sympathomimetikum wirkt zwar appetithemmend, die Anwendung geht aber immer mit unerwünschten Wirkungen wie Schlafstörungen, Unruhe, Gereiztheit und gelegentlich Verwirrtheit einher. Wegen seiner anregenden und leistungssteigernden Wirkung wird Norephedrin auch missbräuchlich verwendet.

O

o-Phenylphenol: antimikrobieller Wirkstoff, der die Vermehrung von Keimen verhindern soll. Er kann stark allergisierend wirken.

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut, wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Im Juli 2005 hat das Europaparlament beschlossen, drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), in sämtlichen Spielzeugen und Babyartikeln zu verbieten. Drei weitere Vertreter dieser Stoffgruppe, Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP), dürfen in Babyartikeln und Spielzeugen aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht mehr enthalten sein. Im Januar 2010 wurde das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) wegen seiner besonders besorgniserregenden Eigenschaften in die sogenannte Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) aufgenommen. Studien zeigen, dass von einer zu DBP vergleichbaren toxikologischen Relevanz auszugehen ist.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

Polyzyklische Moschus-Verbindungen: Künstliche Duftstoffe, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Neuere Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

R

Rearomatisierung: Die Kennzeichnung "aus Orangensaftkonzentrat" bedeutet, dass dem Saft im Erzeugerland Wasser und Aroma getrennt entzogen und in Europa wieder zugefügt wurden. Häufig sparen die Hersteller dabei an Aromastoffen, es wird zu wenig rearomatisiert.

Das Färbemittel Resorcin hat bei Versuchen mit menschlichen Blutzellen zu Chromosomenveränderungen geführt. Zudem ist es ein stark sensibilisierendes Kontaktallergen.

S

Salz kann bei empfindlichen Personen den Blutdruck erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt vorbeugend allen Verbrauchern nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz pro Tag aufzunehmen.

Schwermetalle können sich im Körper anreichern und wirken teilweise giftig. Die Stäube von Nickel können beim Menschen Krebs erzeugen. Kobaltstäube haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen. Auch die Schwermetalle Cadmium, Chrom VI und Blei sind giftig und krebsverdächtig.

Die Strahlungsstärke, wissenschaftlich als Leistungsflussdichte bezeichnet, gibt an, wie viel Sendeenergie auf eine bestimmte Fläche einwirkt. Das Ecolog-Institut in Hannover ist bei der Auswertung von Hundert Mobilfunkgutachten zu deutlichen Hinweisen gekommen, dass eine Strahlungsstärke von 10.000 µW/m² Gehirnfunktionen wie Gehirnströme, das Reaktionsvermögen oder die Blut-Hirn-Schranke beeinflusst. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Strahlung Erbgutschäden und Krebs fördern kann. Professor Gerard Hyland hat sich im März 2001 in einem von der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments veröffentlichten Papier für einen Vorsorgewert von 100 µW/m² ausgesprochen. Noch strengere Maßstäbe legen der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing (10 µW/m²) und die Landessanitätsdirektion Salzburg (1 µW/m²) an. ÖKO-TEST hat die Empfehlung von Professor Hyland als Grundlage der Bewertung genommen.

T

Tributylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

Triclosan greift in die Enzymaktivitäten der Leber ein, was den Abbau anderer Schadstoffe beeinträchtigen kann. Triclosanhersteller bestreiten das. Es ist zudem oft mit Dioxin verunreinigt, das sich im Körper anreichern kann. Einige Dioxine lösen schon in geringen Mengen Chlorakne aus, mindestens eins erzeugt Krebs. Triclosan wurde bereits in der Muttermilch nachgewiesen, kann Allergien auslösen und steht im Verdacht, die Resistenz von Bakterien auch gegen Antibiotika zu fördern.

V

Verzug: Verdrehen der Längsnaht nach einer Waschbehandlung.

Vitamine, künstliche/zugesetzte: Lebensmittel, die mit künstlichen Vitaminen angereichert werden, haben nicht die gleichen positiven Effekte wie Nahrung, die von Natur aus reich an Vitaminen ist. Sie können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate -> DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative -> DINCH und das Terephthalat -> DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht sich dafür aus, dass TBT-Verbindungen in Textilien mit Hautkontakt grundsätzlich nicht verwendet werden sollten. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Beißringe

Testmethoden:
Praxistest: nach EN 71 Teil 1: physikalische und mechanische Eigenschaften. Speichel- und Schweißechtheit nach DIN V 53160/1,2; die Bewertung der Echtheitsprüfungen erfolgte mittels Graumaßstab, wobei Note 5 die beste Note darstellt und Note 1 die schlechteste. Inhaltsstoffe: Untersucht wurden repräsentative Mischproben der Materialien, falls nicht anders angegeben. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Formaldehyd (in Holzteilen): Flaschenmethode (DIN EN 717-3). Temperierzeit 24 h, Bezug der Formaldehydabgabe auf die ungetrocknete Probe. Latexproteine (in Naturkautschuk): Lowry modifiziert (nach EN 455-3). Nitrosamine, nitrosierbare Stoffe (in Naturkautschuk): DIN 12868, mit Auskochen, Migration 24 Stunden in Speicheltestlösung. Flüchtige organische Verbindungen (VOC), Phenylpropanol: GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan. Migration Styrol (falls VOC-Screening positiv): a) Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006; b) Headspace-GC/MS. Migration weitere Lösemittel (falls VOC-Screening positiv): a) Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006; b) GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Halogenorganische Verbindungen (in Textilien und Naturkautschuk): Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formamid (in Teilen aus geschäumtem Kunststoff): GC/MS nach Extraktion. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (außer in naturbelassenem Holz): GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA, Lösemittel Hexan. Schwermetalle: RFA. Antimon (falls RFA positiv): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Aromatische Amine (Textilien und lackierte Holzteile): Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf p-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine; Bestimmungsgrenze 5 mg/kg. Dispersionsfarbstoffe (Textilien): Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Methoden: Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das unterhalb der Nachweisgrenze der jeweiligen Testmethode.

Test Grippemittel

Testmethoden:
PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Kinderschlafanzüge

Testmethoden:
Inhaltsstoffe: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in Aufdruck und Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung, Analyse des Aufdrucks. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA, Analyse des Aufdrucks. Antimon: RFA, falls positiv zusätzliche Eluatprüfung mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Nickelabgabe aus unlackierten Druckknöpfen: Elution der Proben mittels saurer Schweißlösung. Elutionsdauer eine Woche. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Phenol: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung, bei Werten größer als 100 mg/kg weiter mit Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4, Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); 1. Methode: GC/MS, 2. Methode: TLC, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine, Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg, Mischprobe aus verschiedenen Farben zu gleichen Teilen. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Halogenorganische Verbindungen: Probe mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes, repräsentative Mischprobe. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED, Analyse des Aufdrucks.
Materialeigenschaften: Maßänderung beim Waschen, Verzug: nach DIN EN ISO 5077 (DIN EN ISO 3759/DIN EN ISO 6330), gemäß Pflegeanleitung. Steht bei Testergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Orangensaft

Testmethoden:
Pestizide: LC-MS/MS-Screening, ASU § 64 LFGB L00.00-113; Vitamin C: Bestimmung der Ascorbinsäure nach IFU Nr. 17; Sensorische Untersuchung: Vergleichende Sensorik mit Punktebewertung entsprechend IFU Nr. 25 und ASU zu § 64 L 00.90-11-2 (Konsensverfahren); Untersuchung auf Aromastoffe: Bestimmung der Aromastoffe, chirodifferenziert per GC/MS nach Destillation/Extraktion, gemäß ASU zu § 64 L00.00-106; PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei einem Analyseergebnis "nein", so bedeutet dies: "Unterhalb der Bestimmungsgrenze der jeweiligen Testmethode".

Test Lederhandschuhe

Testmethoden Lederhandschuhe:
Untersucht wurde sofern nicht anders angegeben eine repräsentative Mischprobe der Handschuhe. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Antimikrobiell wirksame Substanzen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004), Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3 (V) für Leder DIN ISO/TS 17234; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg, 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Chlorkresole/Chlorparaffine im Leder: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Schwermetalle im Leder: Röntgenfluoreszenzanalyse. Antimon im Futter/Blei im Leder: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Formaldehyd im Leder: DIN EN ISO 14184-1 und § 64 LFGB 82.02-1: wässrige Extraktion bei 40 Grad Celsius, UV-spektroskopische Analyse nach der Acetylaceton-Methode. Glutaraldehyd (bei neu-sämisch gegerbtem Leder): GC-MDD. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Muttermilchersatz

Testmethoden:
Gesamtkeimzahl aerob: ASU L 48.01-14. Schimmelpilze: ASU L 48.01-15. Präs. Bacillus cereus: ASU L 00.00-33. Mesophile sulfitreduzierende Clostridien: ASU L 06.00-39 mod. Koagulase-positive Staphylokokken: ASU L 00.00-55. Enterobacteriaceen: ISO 21528-1:2004. Salmonellen: ASU L 00.00-20 mod. Listeria monocytogens: ASU L 00.00-32. E. coli: ASU l 48.01-20. 3-MCPD-und Glycidylester: DGF C-VI 18 (10); Fettsäuregebundenes 3-Chlorpropan-1,2-diol (3-MCPD-Ester) und 2,3-Epoxipropan-1-ol (Glycidol), Bestimmung in Fetten und Ölen durch GC-MS (Differenzmethode). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test LED-Lampen

Testmethoden:
Vergleich Glühlampe: Getestet wurde folgendes Modell: Philips Standardlicht 60 W. Helligkeit im Vergleich zur Glühlampe/Beleuchtungsstärke: Lichtintensitätsmessungen unter alltäglichen Bedingungen in Pendelleuchte (innen weiß); Messung in 50 cm Abstand unter der Lampenspitze, Mittelwert von 2 Prüflingen. Restleuchtkraft nach 3.000 Stunden: Messungen (in Lumen) der neuen Lampe nach 100 und 3.000 Betriebsstunden in der Ulbrichtkugel. Angabe der Restleuchtkraft in Prozent zur gemessenen Helligkeit nach 100 h. Leistungsabfall bei 0 °C: Messung in einer Klimakammer und Aufzeichnung der relativen Beleuchtungsstärke bei 0 °C und bei 22 °C; Angabe des eingepegelten Dauerwerts bei 0 °C in Prozent bezogen auf 22 °C; die Lampen wurden vor der Messung einige Stunden bei der jeweiligen Temperatur vorgelagert. Qualität der Lichtfarbe / Farbverteilung: Messung von Lichtspektrum, Farbwiedergabeindex und Farbtemperatur mit einem Spektralradiometer Avantes AvaSpec-2048-USB2 nach 60 min. Brenndauer in der Ulbrichtkugel. Flimmern: niederfrequentes Lichtflimmern als Folge des Netzanschlusses und höherfrequentes Lichtflimmern als Folge der lampenintegrierten Elektronik; Messung unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360°-Drehung in 30 cm Abstand; Hintergrund im Testraum < 1 lx, kein Flimmern. Lebensdauer (frühzeitiger Ausfall von Testexemplaren): jeweils zwei Testexemplare; bisher erreichte Prüfdauer > 3.200 Stunden; Prüfzyklus: 165 Minuten ein, 15 Minuten aus, rund um die Uhr. Schaltfestigkeit: Anzahl erreichter Schaltzyklen von jeweils zwei Prüflingen; bisher erreichte Schaltfestigkeit > 30.000 Schaltzyklen; Prüfzyklus 1 Minute ein, 5 Minuten aus, rund um die Uhr. Elektrosmog: Messung unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360°-Drehung in 30 cm Abstand; in Anlehnung an TCO-Qualitätsstandard für Computerbildschirme (5 - 2.000 Hz: 10 V/m bzw. 200 nT, 2 - 400 kHz: 1 V/m bzw. 25 nT) in abgeschirmter Tischstehlampe mit geschirmter Fassung und geschirmter Zuleitung; Hintergrund im Testraum: 5 - 2.000 Hz < 1 V/m bzw. < 20 nT, 2 - 400 kHz < 0,1 V/m bzw. < 1 nT.
Temperatur der Leuchtmitteloberfläche: berührungslose Messung der maximalen Temperatur auf der Leuchtmitteloberfläche nach mindestens 10 Minuten Einbrennzeit unter alltäglichen Bedingungen in einer Fassung ohne Reflektor bei Raumtemperatur 23 °C. Berechnung Energieeffizienz: 1. Energieersparnis im Vergleich zur Glühlampe bei gleicher Helligkeit: Grundlage sind die Ergebnisse Helligkeit im Vergleich zur Glühlampe, gemindert um den Helligkeitsverlust nach 3.000 Stunden; aus der gemessenen Leistung (Watt) errechnet sich der jährliche Stromverbrauch, der nötig wäre, um die gleiche Helligkeit wie die Vergleichsglühlampe zu erzielen, und daraus die (finanzielle) Ersparnis bei einem Strompreis von 23,2 Cent pro Kilowattstunde; in die Berechnung fließt die angegebene Lebensdauer ein. 2. Anzahl der Jahre, bis LED-Lampe sich amortisiert hat: Kosten, die eine Glühlampe verursacht (Energieverbrauch und Anschaffung) im Vergleich zu Stromersparnis durch LED-Lampe. Bromierte Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.