Reaktionen: Lotties Stillkissen

In der Bio-Baumwollfüllung des Lotties Stillkissen (ÖKO-TEST Magazin 5/2011) störten uns Rückstände von Pestiziden in einer Menge von mehr als 0,02 Milligramm pro Kilogramm. Dies war ein Hinweis darauf, dass die Baumwollfüllung eben doch nicht aus biologischem Anbau stammte und die Bezeichnung Bio-Baumwolle den Verbraucher in die Irre führte. Ei...

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Reaktionen: Lotties Stillkissen

Reaktionen: Riester-Renten

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ziehen für die ersten zehn Jahre der Riester-Rente eine enttäuschende Bilanz. Die "Rendite der Verträge sei oft so schlecht wie beim Sparstrumpf" bemängelt das DIW in der Ende November veröffentlichten Studie. Gleichzeitig kritisieren die Forschungsi...

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Reaktionen: Riester-Renten

Reaktionen: Reincke Naturfarben Leinos Holzgrund

In unserem Test Holzschutzmittel im Sommer 2011 schnitten sämtliche Produkte mit "mangelhaft" oder "ungenügend" ab. Der Leinos Holzgrund von Reincke Naturfarben gehörte in diesem Test zu den schlechteren Produkten, da er neben dem Biozid Jodpropinylbutylcarbamat (JPBC) auch Kobalt als Trocknungsbeschleuniger sowie stark erhöhte Gehalte an Dibuty...

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Reaktionen: Reincke Naturfarben Leinos Holzgrund

20 Honige im Test

Die Honighersteller haben in den vergangenen Monaten so manches Supermarktregal räumen lassen. Denn bestimmte Gen-Pollen sind nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs jetzt in Honig verboten. Ist der Brotaufstrich nun gentechnikfrei? Unser Test ergab: Leider nein.

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20 Honige im Test

Reaktionen: dm-Drogeriemarkt Das Gesunde Plus Schnupfenspray

Ein PEG/PEG-Derivat vermasselte dem Produkt der Drogeriemarktkette dm Das Gesunde Plus Schnupfenspray (ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 12:2010) ein "sehr gutes" Abschneiden. Der Hersteller hat den Stoff, der die Haut für Fremdstoffe durchlässig machen kann, nun aus dem Schnupfenspray entfernt, sodass sich das Testergebnis Hilfstoffe und ebenso das...

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Reaktionen: dm-Drogeriemarkt Das Gesunde Plus Schnupfenspray

Reaktionen: Edeka Gut & Günstig Parboiled Reis

Gute Nachrichten für alle, die gern den Gut & Günstig Parboiled Reis Langkorn Spitzenreis von Edeka kaufen: Dieser enthält jetzt kein Mineralöl mehr. In unserem Test vom September 2010 war der Reis noch in einem Pappkarton verpackt. Daraus dünstete das Mineralöl aus und schlug sich auf den Körnern nieder. Die jetzige Verpackung im Kunststoffbeut...

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Reaktionen: Edeka Gut & Günstig Parboiled Reis

12 Baby- und Kindersäfte im Test

Wenn das Baby regelmäßig Brei isst, reicht bald auch die Muttermilch nicht mehr zum Durststillen. Zusätzliche Getränke müssen her. Aber das muss nicht unbedingt Babysaft sein. In unserem Test konnten viele Produkte nicht überzeugen.

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12 Baby- und Kindersäfte im Test

15 Schnullerketten im Test

Die meisten Schnullerketten halten Babys Lieblingsaccessoire gut in Greifnähe und erfüllen alle Anforderungen. Einige fielen allerdings wegen gravierender Sicherheitsmängel auf. Ein Produkt ist deshalb nicht verkehrsfähig.

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15 Schnullerketten im Test

13 PVC-Bodenbeläge im Test

Ob edler Echtholzlook oder günstige Granulatoptik: In PVC-Bodenbelägen stecken viel zu viele Schadstoffe. Von den getesteten Produkten ist keines zu empfehlen.

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13 PVC-Bodenbeläge im Test

517 Baufinanzierungsangebote im Test

Baugeld gibt es derzeit zum Schnäppchenpreis. Doch zwischen den Angeboten der Banken klaffen extreme Zinsunterschiede. ÖKO-TEST verrät, wie Sie Finanzierungskosten in fünfstelliger Höhe sparen.

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517 Baufinanzierungsangebote im Test

24 Cremes für Neurodermitiker und Allergiker im Test

Menschen mit Neurodermitis sind auf gut verträgliche Hautprodukte angewiesen. Unser aktueller Test zeigt allerdings, dass Neurodermitiker bei speziellen Pflegeprodukten nicht einfach wahllos zugreifen können. Denn in einigen Marken stecken Substanzen, die absolut nicht auf die ohnehin schon angegriffene Haut gehören.

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24 Cremes für Neurodermitiker und Allergiker im Test

9 Vitamin-D-Präparate im Test

Vitamin D hat heute den Ruf eines Tausendsassas, das vor Krebs, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen soll. Zugleich gelten viele Menschen als unterversorgt. Kein Wunder, dass Vitamin-D-Präparate reichlich gekauft werden. Doch in unserem Test konnten nur wenige Produkte überzeugen.

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9 Vitamin-D-Präparate im Test

12 Putenfleisch-Marken im Test

Putenfleisch gilt als gesunde Alternative zu Rind oder Schwein. Pute kommt auch bei denen auf den Tisch, die Hähnchenfleisch wegen der unwürdigen Haltungsbedingungen ablehnen. Die dürften nach unserem Test um eine Illusion ärmer sein.

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12 Putenfleisch-Marken im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Januar 2012

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Die Tests
Babynahrung, Baby- und Kindersäfte: Weit abgeschlagen
Baufinanzierung: Günstig wie nie
Cremes, Neurodermitiker/Allergiker: Pflegel!
Gen-Technik in Honig: UnanGENehm
Putenfleisch: Guten Appetit
PVC-Bodenbeläge: Bodenlos
Schnullerketten: Halt dich fest!
Vitamin-D-Präparate: D-batte

Für Sie getestet
Badewanneneinlage
DECT-Telefon
Fuchs Red Hot Curry-Suppe
Hustenmittel
Kindershampoo
Körniger Frischkäse
Körperlotion
Lederhandschuhe
Schönheitspillen
Unfug des Monats: Brötchen- und Wurstschneider

Reaktionen
dm-Drogeriemarkt Das Gesunde Plus Schnupfenspray: Schnupfenspray verbessert sich
Edeka Gut & Günstig Parboiled Reis: Reis ohne Mineralöl
Lotties Stillkissen: Ohne Pestizide
Reincke Naturfarben Leinos Holzgrund: Leinos informiert ein bisschen besser

Magazin
40 Jahre Club of Rome: Endzeit oder Aufbruch?
Alltag mit Kindern: Guck nich so!
Betten: Nicht allein zum Schlafen da
Das ist unser Weg: Schaum vorm Mund
Eltern sind auch nur Menschen: Der Kampf mit der Möhre
Geld vom Staat: Turbos für die Finanzierung zünden
Gesund von Jahr zu Jahr: Wenn Essen wehtut
Häkeln: Marke Häkeljungs
Jein: Schon wieder Freispiel?

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Leserfragen: Gefragt, gesagt, getan
Altersweitsichtigkeit
Babyschale statt Kinderwagen?
Besser lernen durch Zusatzvitamine?
Bücher fürs Baby
Defekter Kühlschrank
Ergometer
Fleisch einfrieren
Geimpfte Erwachsene schützen Säuglinge
Nebenjob erst ab 13 erlaubt
Rosacea und Couperose - medizinisches oder kosmetisches Problem?
Rückgaberecht
Zimt als Fettburner?

Reaktionen
Riester-Renten: DIW-Studie bestätigt ÖKO-TEST

Meldungen
Auch Geschäftsräume müssen beheizbar sein
Auf Buchfühlung
Bei Kreditkartenmissbrauch ist die Bank in Beweispflicht
Bei Schwarzstaub weniger Miete fällig
Blutverdünner nicht eigenmächtig absetzen
Briten verbieten Provisionsberatung
Buchtipp: Die letzte Flucht
COPD: Die unterschätzte Gefahr
E-Liquids dürfen vorerst nicht inhaliert werden
Einheitliche Notdienst-Nummer
Extraportion Fitness
Falsche Studienergebnisse schürten Impfangst
Falsche Werbeaussagen auf Flaschennahrung
Finanzberatung in der Verbraucherzentrale wird teurer
Gerüche werden messbar
Holzpreise steigen
Illegale Käfigeier - wohin?
Im Schwarzwald geschnitten
Ins Netz gegangen
Interview: Matjes bald seltene Delikatesse
Interview: Katastrophale Wartezeiten überbrücken
Interview: Mode von hier
Interview: Castingshows: "Eltern sollten wissen, was das Kind erwartet"
iPhone zur Blutdruckmessung
Kein Fairtrade-Siegel für Kosmetika
Keine Stromsteuer
Klagen gegen Ratingagentur
Kleine Bäckereien schließen
Laut kann teuer werden
Linktipp: Die halbe Miete
Mandarinen im Orangensaft
Mehr Lebensmittel mit Problemen gemeldet
Messe Deubau in Essen
Millionen am Emissionshandel verdient
Neue Holzschutznorm
Neue Stromkennzeichnung gaukelt Öko-Strom vor
Nischenprodukt Smart-Meter
Ozeane versauern schneller als je zuvor
Per App mal kurz die Welt retten
Schönheitsoperationen unter der Lupe
Schwache Leitungsnetze
Semestergebühren werden beim Kindergeld angerechnet
Streit um Ratenzuschläge
Transplantation von Hornhäuten durch EU-Regelung rückläufig
Tropenwald stiften
Twist-off-Deckel ohne PVC
Umstrittene Online-Arztpraxis am Start
Umweltstandards für Jacke wie Hose
Vertrag mit Pflegedienst kann fristlos gekündigt werden
Warnung vor "Man Power"
Warum nicht öfter Bio?
Was ist eigentlich ... ein Kernrosenapfel ?
Was ist eigentlich ... eine Ionenstrahltherapie?
Waschmaschinen schleudern Plastik ins Meer
Wasserleitungen brauchen Wärme
Wirbel um Prostata-Studie
Wissenswert: Einzelkinder: kooperativ und offen
Zeit für Kinder
Zu viel Kortison bei Schuppenflechte
Zusatzbeitrag auch im Härtefall

Weitere Informationen

Babysäfte

Ackermanns Haus Flüssiges Obst, Sonnenblick 4, 08236 Ellefeld, Tel. 03745/7812-0;
Bebivita, Kardinal-Faulhaber-Str. 14 a, 80333 München, Tel. 089/18947040;
Milasan Kinderkostwerk Conow, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Nestlé Nutrition/Alete, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800/2344944.

Babysäfte, Bio-Produkte

Ackermanns Haus Flüssiges Obst, Sonnenblick 4, 08236 Ellefeld, Tel. 03745/7812-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Nestlé Nutrition/Alete, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800/2344944;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sunval, Industriestr. 11, 68753 Waghäusel, Tel. 07254/9345-19.

Basispflege für Neurodermitiker

Allergika, Bürgermeister-Seidl-Str. 8, 82515 Wolfratshausen, Tel. 01802/221453;
Apotheker Walter Bouhon, Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg, Tel. 0911/93670-0;
Beiersdorf, Unnastr. 48, 20245 Hamburg, Tel. 040/4909-7575;
Bioturm, Turmstr. 29, 56242 Marienrachdorf, Tel. 02626/9262-0;
Birken, Streiflingsweg 11, 75223 Niefern-Öschelbronn, Tel. 07233/9749-0;
Dado-Cosmed, Postfach 11 55, 75351 Calw, Tel. 07051/590-93;
Devesa Dr. Reingraber, Heinkelstr. 8a, 76461 Muggensturm, Tel. 07222/51414;
Dr. August Wolff Arzneimittel, Sudbrackstr. 56, 33611 Bielefeld, Tel. 0521/8808-05;
Dr. Hobein, Grenzstr. 2, 53340 Meckenheim, Tel. 02225/8894-0;
Galderma, Georg-Glock-Str. 8, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/58601-00;
GlaxoSmithKline/Stiefel Laboratorium, Theresienhöhe 11, 80339 München, Tel. 089/36044-0;
Haus Schaeben, Europaallee 42, 50226 Frechen, Tel. 02234/95712-0;
Jubian Pflegeprodukte H-A-N, Schelztorstr. 54-56, 73728 Esslingen a.N., Tel. 0711/38901481;
Kneipp-Werke, Steinbachtal 43, 97082 Würzburg, Tel. 00800/5634774636;
MCH-Vertrieb W. Kessler, Weilerer Weg 14, 56154 Boppard-Bad Salzig, Tel. 06742/60645;
MCM-Klosterfrau/Cassella-med, Gereonsmühlengasse 1-11, 50670 Köln, Tel. 0221/1652-500;
Murnauer Markenvertrieb, Diamantstr. 18, 65468 Trebur, Tel. 06147/204-300;
Pharma-Aktiva, Esperantostr. 12, 77704 Oberkirch/Baden, Tel. 07802/7016510;
Pierre Fabre Dermo-Cosmetique, Jechtingerstr. 13, 79111 Freiburg, Tel. 0761/45261-0;
Sebapharma, Binger Str. 80, 56154 Boppard, Tel. 06742/900-0;
Spirig-Pharma, Schertlinstr. 27, 86159 Augsburg, Tel. 0821/71003-0.

Basispflege für Neurodermitiker, zertifizierte Naturkosmetik

i+m Naturkosmetik Inge Stamm, Greifswalder Str. 214, 10405 Berlin, Tel. 030/39110-91;
Laverana, Am Weingarten 4, 30974 Wennigsen, Tel. 05103/9391-33;
Wala-Heilmittel, Bosslerweg 2, 73087 Bad Boll/Eckwälden, Tel. 07164/930-181.

Gen-Technik in Honig

Bienenwirtschaft Meißen, Jägerstr.2, 01662 Meißen, Tel. 03521/4616-0;
Breitsamer + Ulrich, Berger-Kreuz-Str. 28, 81735 München, Tel. 089/450562-0;
Dr. Wilhelm Krieger's Bienenhonig, Porsestr. 1, 39104 Magdeburg, Tel. 0391/4006890;
Euco, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
F. Göbber, Bahnhofstr. 40, 27324 Eystrup, Tel. 04254/37-0;
Fürsten-Reform Dr. Med. Hans Plümer Nachf., Am Salgenholz 2, 38110 Braunschweig, Tel. 05307/9200-0;
Fürstenreform/Honigland, Am Salgenholz 2, 70572 Braunschweig, Tel. 05307/9200-0;
Langnese Honig, Hammoorer Weg 25, 22941 Bargteheide, Tel. 04532/409-01;
Max Nook, Alpenstr. 15, 87751 Heimertingen, Tel. 08335/982190;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Penny Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Schneekoppe, Müllerstr. 13a, 21244 Buchholz/Nordheide, Tel. 04181/96828-0;
Ulis Honigmarkt, Berger-Kreuz-Str. 28, 81735 München, Tel. 089/450562-0;
Westfalia Nahrungsmittel, Gogrevenstr. 22, 33098 Paderborn, Tel. 05251/170-0.

Gen-Technik in Honig, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Imkerei Ohäuser Mühle, Ohäuser Mühle 2, 35260 Stadtallendorf, Tel. 06429/921578;
Walter Lang/Allos, Zum Streek 5, 49457 Mariendrebber, Tel. 0800/9899991.

Nachwirkungen

Dm-Drogerie Markt (Das Gesunde Plus Schupfenspray), Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Edeka Zentrale (Gut und Günstig Parboiled Reis), New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 0 18 03-33 35 20;
Lotties Naturtextillien (Stillkissen), Ortsstr. 50, 93354 Biburg, Tel. 0800/8490900;
Reincke/Leinos Naturfarben (Leinos Holzgrund), Rudolf-Diesel-Str. 4, 21614 Buxtehude, Tel. 04161/87549.

Neue Produkte

Chanel (Chanel Rouge Allure Velvet Lippenstift, 38 La Fascinante), Brandstücken 23, 22549 Hamburg, Tel. 01801/242635;
Fuchs (Fuchs Red Hot Curry-Suppe), Industriestr. 25, 49201 Dissen, Tel. 05421/309-510;
Kleine Wolke Textilgesellschaft (Badewanneneinlage), Fritz-Tecklenborg-Str. 3, 28759 Bremen, Tel. 0421/6261-0;
Eska (Eska Offiziershandschuh Rehleder, gestrichen), Am Thalbach 2, 4600 Thalheim bei Wels, Österreich, Tel. +43/7242-47292-0;
Omira Oberland-Milchverwertung/H-V-G Süd (Minus L - Laktosefrei, Körniger Frischkäse), Jahnstr. 10, 88214 Ravensburg, Tel. 0751/887-0;
Rabenhorst (Rotbäckchen Winterbäckchen Bio), Scheurener Str. 4, 53572 Unkel, Tel. 02224/1805-0;
Telekom Deutschland (T-Home Easy CA 22 mit Anrufbeantworter), Landgrabenweg 151, 53227 Bonn, Tel. 01805/5190;
Tinti (Heidelberger Naturkosmetik Haarshampoo), Mittelgewannweg 10, 69123 Heidelberg, Tel. 06221/7511-100.

Putenfleisch

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;
Heidemark Mästerkreis, Lether Gewerbestr. 2, 26197 Ahlhorn, Tel. 04435/9730-0;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/152835-2;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/435336-1;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Penny-Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Wiesenhof Geflügel-Kontor, Zentrale, Paul-Wesjohann-Str. 45, 49429 Visbek, Tel. 04445/891-0.

Putenfleisch, Bio-Produkte

Alnatura, Darmstädter Str. 63,64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Kaiser's Tengelmann, Lichtenberg 44, 41747 Viersen, Tel. 02162/105-0;
Schröder's Bioland Fleisch- und Wurstwaren, Seestern-Pauly-Str. 12, 21493 Schwarzenbek, Tel. 04151/86821-0.

PVC-Bodenbeläge

B.I.G. Floorcoverings NV, Rijksweg 442, 8710 Wielsbeke, Belgien, Tel. +32/56-676-611;
Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 0800/3905000;
Debolon, Ebertallee 209, 06846 Dessau, Tel. 0340/6500-0;
Dunloplan, Zum Wartturm 9, 63571 Gelnhausen, Tel. 06051/88778-0;
Forbo Flooring, Steubenstr. 27, 33100 Paderborn, Tel. 05251/1803-0;
Gerflor Mipolam Germany, Mülheimer Str., Tor 7, 53840 Troisdorf, Tel. 02241/2530-555;
IVC International Vinyl Company, Nijverheidslaan 29, 8580 Avelgem, Belgien, Tel. +32/5665-3211;
Tarkett Holding, Nachtweidenweg 1-7, 67227 Frankenthal, Tel. 06233/81-0;
Windmöller Flooring, Charles-Lindbergh-Ring 13, 32756 Detmold, Tel. 05231/60225-0.

Schnullerketten

Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Fehn, Badergasse 58, 96472 Rödental, Tel. 09563/7499-0;
Franck & Fischer, Grusbakken 18, 2820 Gentofte, Dänemark, Tel. +45/8833-1160;
Gollnest & Kiesel, Roseburger Str. 30, 21514 Güster, Tel. 04158/8822-0; ?
Habermaaß (Haba), August-Grosch-Str. 28-38, 96473 Bad Rodach, Tel. 09564/929-0;
Hess-Holzspielzeug, Grünthaler Str. 112, 09526 Olbernhau, Tel. 037360/737-0;
Käthe Kruse Puppen, Alte Augsburger Str. 9, 86609 Donauwörth, Tel. 0906/70678-0;
MAM Babyartikel, Rudolf-Diesel-Str. 6, 27376 Scheeßel, Tel. 04263/9317-0;
Mapa, Industriestr. 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Nici, Langheimer Str. 94, 96264 Altenkunstadt, Tel. 09572/7220-500;
Nürnberg Gummi Babyartikel nip, Breitenloher Weg 6, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/6919-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Selecta Spielzeug, Römerstr. 1, 83533 Edling, Tel. 08071/1006-0;
Sigikid - Scharrer & Koch, Am Wolfsgarten 8, 95511 Mistelbach, Tel. 09201/70-0.

Vitamin-D-Präparate, Arzneimittel

Hevert-Arzneimittel, In der Weiherwiese 1, 55569 Nussbaum, Tel. 06751/910-0;
Merck Selbstmedikation, Rößlerstr. 96, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/856-2260;
Mibe Arzneimittel, Münchner Str. 15, 06796 Brehna, Tel. 034954/247-0;
Wörwag Pharma, Calwer Str. 7, 71034 Böblingen, Tel. 07031/6204-0.

Vitamin-D-Präparate, Nahrungsergänzungsmittel

Kräuterhaus Sanct Bernhard, Helfensteinstr. 47, 73342 Bad Ditzenbach, Tel. 07334/9654-0;
Now Foods, 395 South Glen Ellyn Road, IL 60108 Bloomingdale, USA, Tel. +1/888-669-3663;
Pharma Nord, Abt. Nahrungsergänzung, Schiffbrückstr. 6, 24937 Flensburg, Tel. 0461/14140-0;
Roha Arzneimittel/Börner, Rockwinkeler Heerstr. 100, 28355 Bremen, Tel. 0421/2579-0.

A

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antibiotika werden in der Massentierhaltung gegen Krankheiten eingesetzt. Das fördert die Bildung resistenter Bakterien. Es besteht somit die Gefahr, dass Medikamente beim Menschen nicht mehr wirken.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. Viele Farbstoffe und Farbstoffbausteine, die in Haarfarben und Haartönungen zum Einsatz kommen, gehören zur Gruppe der aromatischen Amine, etliche davon haben ein hohes allergenes Potenzial. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Aromen: Biotechnologisch-natürliche und künstliche Aromen werden in Lebensmitteln eingesetzt, um Qualitätsunterschiede auszugleichen und das Produkt zu standardisieren.

Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das in seiner anorganischen Form bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen kann. Das stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Stellungnahme vom Oktober 2009 fest. Bei langfristiger Aufnahme wurden auch Hautschäden, Störungen der Entwicklung und der Nerven beobachtet. Es gibt außerdem Anhaltspunkte für ein verringertes Geburtsgewicht. Organisches Arsen gilt hingegen als unproblematisch.

B

Benzol: giftiger und krebserzeugender aromatischer Kohlenwasserstoff.

C

Chrom: Wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

D

Dibutylzinn: -> zinnorganische Verbindungen.

Diethylphthalat wird unter anderem zur Vergällung von Alkohol eingesetzt, von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken.

Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral (= Handelsname, Inci: Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde). Der IVDK ist ein Netzwerk von Hautkliniken, in dem die diagnostizierten Fälle von Kontaktallergie (pro Jahr > 10.000) zentral ausgewertet werden. Ziel: Früherkennung ansteigender Trends von bekannten und neuen Allergenen (www.ivdk.org).

Weitere Duftstoffe: Majantol, Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat und Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate) treten als Allergene weitaus seltener in Erscheinung als die Stoffe, die wir unter "Duftstoffe, die Allergien auslösen können" zusammenfassen.

E

E.-Coli-Bakterien sind in der Regel harmlose Darmbewohner. Eine wenige Unterarten sind allerdings pathogen und können zu Durchfallerkrankungen führen. Eine erhöhte Anzahl weist auf hygienische Mängel bei der Schlachtung, Verarbeitung oder Lagerung von Lebensmitteln hin.

Eine hohe elektrostatische Oberflächenspannung, etwa von PVC-Bodenbelägen, sorgt für eine Art künstliche Gewitterstimmung im Raum. Empfindliche Menschen reagieren mit Kopfschmerzen, im Extremfall kann sich die Spannung durch Funken entladen und elektronische Geräte beschädigen.

Enterobakterien: gehören zu den coliformen Keimen und sind in der Regel harmlos. Manche können allerdings Brechdurchfall auslösen. Häufig handelt es sich um Darmbakterien. Sie deuten auf hygienische Mängel hin.

F

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

G

Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Gen-Pflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

Gepulste Strahlung erhöht das mögliche Risiko der Strahlung, die von DECT-Telefonen, Handys oder Babyfonen ausgeht. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen sowie Schlafstörungen verursachen kann.

Gesamtkeimzahl: Hohe Keimzahlen, egal ob gefährlich oder nicht, können auf ein zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum, verunreinigte Ausgangsprodukte, unhygienische Herstellung oder unsachgemäße Lagerung hinweisen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

Hefeextrakt enthält in der Regel Glutamat. Bei Hefeextrakt handelt es sich um ein hoch verarbeitetes Produkt, das üblicherweise durch Auflösen der Hefezellen (Autolyse), Filtration, Eindampfen und Sprühtrocknen gewonnen wird. Im Produkt kann es dazu dienen, den Geschmack zu verstärken oder andere sensorische Eindrücke zu vermitteln.

K

Kobalt: Der Staub von Kobalt und einigen Kobaltverbindungen hat sich im Tierversuch als hinreichend krebserzeugend erwiesen, sodass sie auch als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden. Weitere Kobaltverbindungen wie die Kobaltcarboxylate haben vermutlich ein ähnlich bedenkliches Potenzial. Außerdem können Kobalt und Kobaltverbindungen Allergien auslösen.

M

Methylisothiazolinon wird sowohl in Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekanntem Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote auf Methylisothiazolinon allein.

Mineralöl kann aus Kartonverpackungen auf die darin abgefüllten Lebensmittel übergehen. Ursache sind mineralölhaltige Druckfarben, wie sie zum Bedrucken der Kartons und für Zeitungen verwendet werden. Bei Letzteren gelangt das Mineralöl aus den Druckfarben ins Altpapier und die daraus hergestellten Recyclingkartons. Wie das Mineralölgemisch wirkt, ist toxikologisch noch nicht ausreichend untersucht. Experten können jedoch ein krebserregendes Potenzial bestimmter Anteile nicht ausschließen. Bekannt ist, dass Mineralöle dieser Art vom Menschen aufgenommen und gespeichert werden können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät, die Übergänge aus Kartons in Lebensmittel umgehend zu minimieren.

N

Nitromoschus-Verbindungen: Künstliche Duftstoffe, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Moschus Ambrette gilt als nerven- und erbgutschädigend, deshalb ist die Substanz in der EU verboten. Der Einsatz der Nitromoschus-Verbindungen Moschus Xylol und Moschus Keton ist nur eingeschränkt zugelassen.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Parabene schützen Kosmetika und Arzneimittel vor Keimbefall und Schimmel und gehören zu den am häufigsten eingesetzten Konservierungsstoffen. Gemessen daran sind die Sensibilisierungsquoten relativ niedrig. Jedoch sind die längerkettigen Vertreter dieser Gruppe wie Butyl- und Propylparaben in Verdacht geraten, wie ein Hormon zu wirken und waren im Tierversuch fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU (SCCS, Scientific Committee on Consumer Safety) im Dezember 2010 eine erhebliche Minimierung der Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika empfohlen. Aufgrund von Datenlücken wird für die Isoformen beider Verbindungen sowie Phenylparaben ein gänzliches Verbot erwogen

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: Meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut, wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken. Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In Salben werden sie eingesetzt, um die Bestandteile gleichmäßig zu mischen; in Shampoos dienen sie auch als Tenside.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Im Juli 2005 hat das Europaparlament beschlossen, drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), in sämtlichen Spielzeugen und Babyartikeln zu verbieten. Drei weitere Vertreter dieser Stoffgruppe Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeugen aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht mehr enthalten sein. Im Januar 2010 wurde das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) wegen seiner besonders besorgniserregenden Eigenschaften in die sogenannte Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) aufgenommen. Erste Studien zeigen, dass von einer zu DBP vergleichbaren toxikologischen Relevanz auszugehen ist.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

R

Rearomatisierung, schwach: Die Kennzeichnung "aus Apfelsaftkonzentrat" bedeutet, dass dem Saft im Erzeugerland Wasser und Aroma getrennt entzogen und in Deutschland wieder zugefügt wurden. Häufig sparen die Hersteller dabei an Aromastoffen. Wenn in der Wasserphase eines solchen Saftes weniger als die Hälfte der Aromastoffe der Estergruppe enthalten sind als in einem durchschnittlichen Direktsaft, spricht man von schwacher Rearomatisierung der Wasserphase. Wenn sie weniger als ein Drittel der Aromastoffe eines durchschnittlichen Direktsaftes enthält, ist die Rearomatisierung viel zu schwach.

S

Salmonellen: Bakterien, die gefährliche Lebensmittelvergiftungen verursachen, die vor allem bei Kindern und älteren Menschen zum Tod führen können. Salmonellen kommen vor allem in Geflügel und Eiern vor.

Sensorik ist die Beurteilung von Nahrungsmitteln nach Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack.

Staphylokokken sind in der Regel harmlose Besiedler von Haut und Schleimhäuten. Einige Arten des Bakteriums Staphylokokkus aureus produzieren Gifte, die Lebensmittelvergiftungen hervorrufen.

Die Strahlungsstärke, wissenschaftlich als Leistungsflussdichte bezeichnet, gibt an, wie viel Sendeenergie auf eine bestimmte Fläche einwirkt. Das Ecolog-Institut in Hannover ist bei der Auswertung von hundert Mobilfunkgutachten zu deutlichen Hinweisen gekommen, dass eine Strahlungsstärke von 10.000 µW/m² Gehirnfunktionen wie Gehirnströme, das Reaktionsvermögen oder die Blut-Hirn-Schranke beeinflusst. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Strahlung Erbgutschäden und Krebs fördern kann. Professor Gerard Hyland hat sich im März 2001 in einem von der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments veröffentlichten Papier für einen Vorsorgewert von 100 µW/m² ausgesprochen. Noch strengere Maßstäbe legen der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing (10 µW/m²) und die Landessanitätsdirektion Salzburg (1 µW/m²) an. ÖKO-TEST hat die Empfehlung von Professor Hyland als Grundlage der Bewertung genommen.

T

Triclosan greift in die Enzymaktivitäten der Leber ein, was den Abbau anderer Schadstoffe beeinträchtigen kann. Triclosanhersteller bestreiten das. Es ist zudem oft mit Dioxin verunreinigt, das sich im Körper anreichern kann. Einige Dioxine lösen schon in geringen Mengen Chlorakne aus, mindestens eins erzeugt Krebs. Triclosan wurde bereits in der Muttermilch nachgewiesen, kann Allergien auslösen und steht im Verdacht, die Resistenz von Bakterien auch gegen Antibiotika zu fördern.

U

Umkartons belasten die Umwelt unnötig und sind nur akzeptabel, wenn sie eine Glasverpackung schützen oder mehrere Teile/Produkte beinhalten.

V

Vitamin D ist unter anderem für den Knochenaufbau wichtig. Starke Vitamin-D-Überdosierungen können aber schwere Vergiftungen hervorrufen, die auf einen zu hohen Calciumspiegel im Blut zurückzuführen sind und im schlimmsten Fall Nierenversagen zur Folge haben. Welche Mengen vertragen werden, ist anscheinend unterschiedlich. Präparate, die höher als 25 Mikrogramm Vitamin D pro Tag dosiert sind, sind verschreibungspflichtig. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 5 µg Vitamin D pro Tagesdosis enthalten sollten.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der -> Phthalate, außerdem Adipate, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht sich dafür aus, dass TBT-Verbindungen in Textilien mit Hautkontakt grundsätzlich nicht verwendet werden sollten. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Test Basispflege für Neurodermitiker

Testmethoden:
Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen (falls nicht deklariert): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: Deklaration und/oder HPLC/RI. Parabene: HPLC-DAD und LC-MS/MS. Duftstoffe, die Allergien auslösen können/Weitere Duftstoffe/Nitromoschus-Verbindungen/Polyzyklische Moschus-Verbindungen/Diethylphthalat: Extraktion mit TBME, GC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analysenergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.

Test Babysäfte

Testmethoden:
Pestizide: LC/MS-MS-Screening, ASU § 64 LFGB L00.00-113; Schwermetalle: Elementbestimmung mittels ICP-MS nach Totalaufschluss in der Mikrowelle; Nitrat/Nitrit (nur bei Karottensaft): ASU L 26.00-1; Patulin (nur bei Apfelsaft): LC/MS-MS; Gesamtkeimzahl, aerob: ISO 4833: 2003; Hefen: ISO 7954: 1987; Schimmelpilze: ISO 7954: 1987; Alkohol, Gesamtextrakt, zuckerfreier Extrakt, Glucose/Fructose/Saccharose, Sorbit, Glycerin, Gesamtsäure, pH-Wert, relative Dichte, Brix: nach IFU-Vorschriften; Benzol (nur bei Karottensaft): per Headspace-Trap GC/MS Niedertemperaturextraktion; Furan (nur bei Karottensaft): per Headspace-Trap GC/MS Niedertemperaturextraktion; Untersuchung auf Aromastoffe (nur bei Konzentratsaft): Bestimmung der Aromastoffe, chirodifferenziert per GC/MS nach Destillation/Extraktion, gemäß ASU zu §64 L00.00-106; PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Schnullerketten

Testmethoden:
Chlorierte Verbindungen, Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Migration von Antimon: Elution mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): repräsentative Mischprobe, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA, GC-MSD. Nickelabgabe von Metallteilen: Elution der Proben mittels saurer Schweißlösung, Elutionsdauer 1 Woche, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen, antimikrobiell wirksame Substanzen: repräsentative Mischprobe, GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Glykole im Holzlack: Mischprobe aus allen Lackfarben zu gleichen Teilen, GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan. Aromatische Amine (textile Materialien): Mischprobe aus bis zu vier Farben; Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; a) Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); b) Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorheriger Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); c) bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; Methoden: GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe (textile Materialien): Mischprobe aus bis zu vier Farben, Analytik entsprechend § 64 LFBG 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller (in textilen Materialien): qualitativer Nachweis (UV-Licht). Halogenorganische Verbindungen: repräsentative Mischprobe; Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes.
Praxisprüfung: Prüfung nach DIN EN 12586 (von April 2011); wenn sich Teile lösten, wurde zusätzlich überprüft, ob sie in den Zylinder für verschluckbare Kleinteile nach EN 71-1 passen. Speichel- und Schweißechtheit: DIN V 53160-1,2.

Test PVC-Bodenbeläge

Testmethoden: Inhaltsstoffe: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe, Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Halogenorganische Verbindungen: Probe mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Oberflächenspannung: Probe: circa 1.000 cm² PVC-Bodenbelag. Methoden: Messungen mit Elektrofeldmeter EFM 022/110/251 sowie mit Tera-Ohm-Meter TOM 374 fünf bis zehn Sekunden nach alltagstypischer Reibung (durch Schuhe mit verschiedenen Sohlen, mit der Handfläche und verschiedenen Textilien) bei Lufttemperaturen von 21-22 Grad Celsius und 43-48 Prozent relativer Luftfeuchte auf eher isolierenden Untergründen (schwimmend über Polystyrol verlegten Holzfußboden, Polystyrol). Die Probe war den Raumklimabedingungen nicht nur während der Messungen, sondern auch mehrere Tage vorher ausgesetzt. Luftionisation im Messraum: 600-800 Ionen pro Kubikzentimeter. Die Messungen der Oberflächenspannungen wurden mindestens fünf Mal wiederholt, die Widerstandsmessungen (mit 2,5 kg schweren Elektroden) mindestens drei Mal. Die Oberflächenwiderstandsmessungen wurden im Abstand der Messelektroden von 10 cm durchgeführt. Weitere verwendete Messgeräte: Insulation-Tester Beha Typ Giga Ohm 93406, Feuchte- und Temperaturmessgerät Testo 615, Luftionenmessgerät Ionometer IM 5005. Steht bei Testergebnissen "nein", bedeutet das unterhalb der Nachweisgrenze der jeweiligen Testmethode.

Test Putenfleisch

Testmethoden:
Gesamtkeimzahl, aerob, in KBE/g: ASU L 06.00-19 mod. Enterobacteriaceen: ASU L 06.00-25 mod. E. Coli: ASU L 06.00-36 mod. Milchsäurebakterien: ASU L 06.00-35 mod. Pseudomonaden: ASU 06.00-43. Koag.-pos. Staphylokokken: ASU L 00.00-55. Listeria monocytogenes: ASU L 00.00-22. Salmonellen: ASU L 00.00-20. Campylobacter: Methode: ASU L 00.00-107 (DIN EN ISO 10272-1). Antibiotikaresistenzen: nach Clinical and Laboratory Standards Institute (CLSI), Dukument M31-A3. PH-Wert: ASU L 06.00-2. Sauerstoff/Kohlendioxid im Schutzgas: elektrometrisch. Sensorische Untersuchung: ASU L 00.90-16; beschreibende sensorische Prüfung durch drei auf die Matrix Fleisch und Fleischerzeugnisse geschulte Prüfpersonen. Antibiotika: Neomycin: ELISA. Lincomycin, Chinolone, Kokzidiostatica, Spiramycin, Tylosin, Erythromycin, Tiamulin, Sulfonamide, Tetracycline: LC-MS-MS. Toltrazuril und Metabolite: LE, LC-MS/MS. Verpackung: auf PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Vitamin-D-Präparate

Testmethoden:
PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Gen-Technik in Honig

Testmethode:
Nachweis von gentechnisch veränderten Bestandteilen: DNA-Extraktion: 2 unabhängige Extraktionen in Anl. an § 35 LMBG. Analysenmethode: Verwendung der RealTime PCR-Analyse mit 45 Zyklen bzw. einer Standard PCR mit 50 Zyklen. Kontrollreaktionen: Interne Positivkontrolle zur Überprüfung der PCR Parameter auf inhibitorische Substanzen, die die PCR beeinflussen könnten. Negativkontrollen in Form von Extraktionskontrollen, die die reale Probe in Aufarbeitung und Analyse begleiten. Triplescreen auf 35S-Promotor, NOS-Terminator, FMV-Promotor sowie Spezies-Tests.