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Sonnenschutz: Diese Körperstellen sollten Sie beim Eincremen nicht vergessen

Autor: Lena Pritzl | Kategorie: Freizeit und Technik | 23.05.2022

Beim Eincremen mit Sonnencreme werden einige Körperstellen gerne vergessen.
Foto: Shutterstock / ivandan

Der Sommer ist schon ganz nah – und jetzt werden die Sonnenstunden auch mehr. Wenn unsere Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt ist, ist ein ausreichender Sonnenschutz besonders wichtig. Wir zeigen, welche Hautpartien Sie dabei nicht vergessen sollten.

Endlich: Die Sonne wärmt uns und sorgt automatisch für gute Laune. Doch wenn sich unsere Haut nach den langen Wintermonaten noch nicht an die Sonne gewöhnt hat, ist nach einem Nachmittag im Freien oft ein schmerzhafter Sonnenbrand die Folge.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, ist ein ausreichender Sonnenschutz wichtig. ÖKO-TEST überprüft regelmäßig Sonnenschutzmittel:

Aktuell haben wir Sonnencremes für Babys und Kinder im Labor prüfen lassen. Bevorzugt parfümfreie oder als sensitiv ausgelobte Produkte mit einem hohen Lichtschutzfaktor (50 oder 50+). Neun Sonnencremes sind mit "sehr gut" empfehlenswert. Aber: Bedenkliche UV-Filter sind auch im aktuellen Test immer noch ein Problem. 

Kindersonnencreme-Test: Testergebnisse jetzt abrufen!

Mindestens genauso wichtig wie die richtige Sonnencreme ist das Eincremen. Für die Freibadsaison ist deshalb folgendes empfehlenswert:

  • Genug auftragen: Erwachsene benötigen die Menge von drei bis vier Esslöffeln für den gesamten Körper.
  • Alle 2-3 Stunden nachcremen, vor allem nach dem Baden.
  • Multiplizieren Sie den Lichtschutzfaktor (LSF) auf der Sonnencreme mit 10, um auszurechnen, wie viele Minuten Sie maximal in der Sonnen bleiben sollten.

Lesen Sie dazu auch: Sonnencreme richtig auftragen: Welche, wie viel, wie oft, wohin?

Sonnencreme auftragen: Diese Körperstellen vergessen viele

Ohrläppchen

Zugegeben, die Ohrläppchen bieten keine besonders große Angriffsfläche für die Sonne. Womöglich werden sie beim Eincremen deshalb gerne vergessen. Doch die Haut an den Ohren ist – vor allem bei Langhaarträgern – nicht an die Sonne gewöhnt. Spendieren Sie deshalb einen Klecks Sonnencreme für den äußeren Teil der Ohrmuschel und die Ohrläppchen.

Lippen

Das Gesicht cremen die meisten Menschen großzügig ein, doch die Lippen werden dabei ausgespart. Das ist an sich nicht falsch, doch auch unsere Lippen können einen Sonnenbrand abbekommen. Gerade beim Skifahren im Winter sind die Lippen gefährdet. Eine praktische Lösung sind Lippenpflegestifte mit Sonnenschutz. In unserem Test können wir zum Glück einige Produkte empfehlen. Nicht alle bekannten Marken haben den Test bestanden. Alle Infos und Testergebnisse:

Lippenpflegestife im Test: Vorsicht bei UV-Filtern

Füße und Zehen

Beine und Füße kommen erst im Frühjahr und Sommer wieder an die Luft, im übrigen Jahr verstecken wir sie in Hosen und Socken. Darum brauchen diese Körperstellen eine Extraportion Sonnenschutz. Was gerne vergessen wird: Die Füße und Zehen. Oft cremt man Oberschenkel, Waden und Schienbeine ein und hört dann auf. Diesen Fehler sollten Sie nicht machen, sondern auch Fußrücken und die Oberseite der Zehen eincremen.

Beim Eincremen die Füße bitte nicht vergessen!
Beim Eincremen die Füße bitte nicht vergessen! (Foto: Shutterstock / BlueOrange Studio)

Kniekehle

Bleiben wir in der unteren Körperhälfte. Ein Sonnenbrand in den Kniekehlen ist besonders schmerzhaft, aber leider nicht selten. Cremen Sie die Kniekehlen deshalb gründlich ein.

Rücken

Zuletzt bleibt noch der Rücken. Zwar vergisst man ihn beim Eincremen nicht unbedingt, doch man kommt schwer ran. Bevor Sie Ihren Rücken nur partiell eincremen, bitten Sie Ihren Partner, Ihre Partnerin oder eine andere Begleitperson ums Rückeneincremen. Sind Sie alleine unterwegs, können Sie sich womöglich vor dem Besuch am See oder im Schwimmbad eincremen lassen.

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